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37 von 123 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 1,8Weiterempfehlung: 30%
Score-Details

37 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Absolut keine Empfehlung!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei WebID Solutions in Solingen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es werden gewisse Informationen bereits im Bewerbungsverfahren einem nicht mitgeteilt, sodass man nachdem man den Vertrag unterschrieben hat ins kalte Wasser geschmissen wird. Keinerlei Wertschätzung und viel zu viel Misskommunikation. Zudem wurden nach eigener Erfahrung, die Gehälter nicht korrekt ausgezahlt. Auch nach mehrfachen fragen, sah sich keiner dafür zuständig. Bitte tut euch das nicht an- Menschen werden hier behandelt wie Roboter.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Horrortrip

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WebID Solutions (GmbH) in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gratis Kaffee!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Liste ist länger als ein Wunschzettel von nem' Kind!

Verbesserungsvorschläge

Chefpositionen wechseln. :)


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Flexibler Job für Überbrückungszeiten, top für Studis

3,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WebID Solutions in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibilität und Kollegium. Job an sich einfach erlernbar und durchführbar.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Intransparenz

Verbesserungsvorschläge

(Momentan wird hier intern viel besprochen und angegangen). Die zentralen Punkte wären die Überarbeitung des Buchungssystems (Status bei Arbeitsaufgaben außerhalb des Calls) und die Ausstattung der Arbeitsplätze

Arbeitsatmosphäre

Die Hierarchie besteht aus vier Ebenen. Als Call-Center-Agent*in hat man während der Schicht direkte und jederzeit verfügbare Ansprechpartner*innen im Arbeitsalltag. Diese sind sehr nahbar und kompetent. Die Teamleitung steht auch bei Fragen schnell zu Verfügung. Oberste Ebene selten zu sehen, wäre aber grundsätzlich erreichbar. Es gibt klare Vorgaben, wie die eigene Statistik aussehen soll, wenn man den einen Bonus erreichen möchte. Diese wurden gerade geändert und sind noch in der Erprobungsphase.

Image

Momentan viel Unmut, aber auch viel Umbruch.

Work-Life-Balance

Man kann wöchentlich Wünsche für den Dienstplan eintragen, diese werden in der Regel auch berücksichtigt. Allgemeine Verfügbarkeiten sind verbindlich, sodass man beispielsweise nie zur Vorlesungszeit an der Uni eingetragen wird. Auch die Verteilung der Stunden kann zu Beginn einigermaßen individuell besprochen werden. Arbeitszeiten von 07-00 Uhr an 365 Tagen. Tauschbörse für Schichten vorhanden (Abgabe, Tausch, Annahme von Zusatzschichten)

Karriere/Weiterbildung

Seltene Möglichkeiten zum Aufstieg.

Gehalt/Benefits

Start etwas über dem Mindestlohn. Durch Boni bis zu 19€ die Stunde möglich. Realistisch scheinen 16-17€

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Technik verbraucht nun mal viel Strom. Man könnte jedoch mehr darauf achten, dass z.B. unbenutzte PCs abgeschaltet werden oder Lichter in nicht genutzten Räumen gelöscht werden.

Kollegenzusammenhalt

Top Kollegium! Freie Platzwahl beim Arbeitstag.

Vorgesetztenverhalten

Kommt auf die Ebene an. Mit Floormanagement und Teamleitung sehr positive Atmosphäre und viel Empowerment.

Arbeitsbedingungen

Technik und Ausstattung teils veraltet. Großraumbüro. Pausenraum, Kaffeemaschine und Obstkorb vorhanden.

Kommunikation

Es werden viele Kommunikationswege genutzt. Das macht es etwas unübersichtlich. Insgesamt muss man bei vielen Informationen die Initiative zum Einholen ergreifen. Zentrales wird aber kommuniziert.

Interessante Aufgaben

Die Anrufe werden nach Leitfaden durchgeführt. Es ist also Dutzende Male der gleiche Anruf pro Schicht. Machbar, keine Abwechslung.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Nicht empfehlenswert!

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WebID Solutions (GmbH) in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kostenlose Getränke wie Kaffee, Kakao und Leitungswasser. Ebenso mag ich das freundschaftliche Verhältnis zu einigen Vorgesetzten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktuell überwiegen die negativen Aspekte. Den möchte ich nicht weiter hinzufügen.

Verbesserungsvorschläge

Ich kann der Geschäftsführung nur anraten, sich mehr als Dienstleister zu sehen. Es ist weder dem Unternehmen noch seinen Auftraggebern und dessen Kunden damit geholfen, eine GWG konforme Identitätenprüfung aufgrund einer zeitlichen Quote durchzuführen. Das führt langfristig zu einer Unzufriedenheit von Kunden und Auftraggebern. Auch hat das Unternehmen nicht den Wert von qualifizierten Mitarbeitern erkannt. Hier steht nur der kurzfristige Profit im Vordergrund. Früher oder später wird sich das rächen.

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich ist die Mehrheit der Floor-Manager freundlich zu den Callcenter Agenten. Das war es aber auch schon. Diese Freundlichkeit ist nur oberflächlich. Erwartet wird von dem Callcenter Agenten viel, gegeben wird seitens der Geschäftsführung wenig. Ein Sprichwort lautet: "Eine Hand wäscht die andere" Bei diesem Unternehmen sieht es leider so aus: "Lediglich der Callcenter Agent wäscht die Hände der Geschäftsführung" Aufgrund der Einteilung der Mitarbeiter auf zwei Etagen, hatte ich den Eindruck, dass die Geschäftsführung es vermeiden möchte, dass sich ein kollegiales Verhältnis zwischen den Callcenter Agenten bilden könnte. Auch werden bestimmte Leute an bestimmten Arbeitsplätzen gesetzt. Obwohl die Ausstattung an jeden Arbeitsplatz identisch ist, hat ein Callcenter Agent kein Wahlrecht auf einen bestimmten Arbeitsplatz. Selbstverständlich gibt es hier für bestimmte Personen Ausnahmen, jedoch ist das nicht die Regel.

Image

Ich habe mit einigen ehemaligen Kollegen gesprochen und fast alle würden nicht noch einmal in diesem Unternehmen als Callcenter Agent anfangen. Selbst Angestellte aus der Führungsebene, berichteten mir, dass sie froh sein dieses Unternehmen zu verlassen. Das nun auch viele Floor Manager das Unternehmen verlassen haben, sagt einfach nur alles.

Work-Life-Balance

Gerade jetzt, wo sich das Unternehmen so massiv verkleinert hat, ist es nicht einfach mal eben eine Schicht zu tauschen oder abzugeben. Das war früher anders aufgrund der vielen Mitarbeiter. Da konnte man mühelos seine Schichten abgeben oder verschieben. Man sollte auch bedenken, dass das Unternehmen an sieben Tage pro Woche geöffnet hat und das auch an den Feiertagen. Sofern man rechtzeitig seine Urlaubsplanung einreicht, gibt es keine Probleme. Anders sieht das Aus mit kurzfristigen Urlaubsplänen. Dort zeigt sich das Unternehmen weniger flexibel.

Karriere/Weiterbildung

Der Call Center Agent soll sich sein Wissen aus einem Wiki holen. Aufgrund des Leistungsdruckes hat der Callcenter Agent jedoch kaum Zeit sich das Wiki durchzulesen. Auch werden Informationen in den Firmenchat bekannt gegeben, jedoch sind diese gegebenenfalls widersprüchlich oder gelangen aufgrund der Häufigkeit von Mitteilungen in Vergessenheit. Ebenso stehen einige Webseiten zur Verfügung, die die Grundlage des Wissens "Erkennen von echten Ausweisen" bilden. Jedoch wird die von dem Unternehmen gepflegte Webseite, nicht ausreichend gepflegt. Sodass man oftmals auf andere öffentliche Webseiten ausweichen muss. Zwar finden sporadisch einige Schulungen betreffend Trickbetrug und Ausweis Fälschungen statt, jedoch reichen diese Schulungen bei weitem nicht aus. Karriere bei Web ID, ein Aufstieg als Callcenter Agent ist überaus schwierig. Die Vergabe von Positionen ist intransparent. Sicherlich erleichtert der Umstand, dass man mit bestimmten Personen verwandt, befreundet, oder verbandelt ist, deutlich.

Gehalt/Benefits

Mit dem Grundgehalt bewegt man sich im Bereich des Mindestlohnes. Zwar werden gewisse Sonderzahlungen geleistet wie ein Anwesenheitsgeld, jedoch entfällt diese Prämie bei Krankheit oder Urlaub. Mit einer Inflationsprämie versucht das Unternehmen das Gehalt ein wenig aufzubessern, diese Prämie ist jedoch nicht allzu hoch. Auch soll der Mitarbeiter dazu motiviert werden, noch schneller zu arbeiten, indem er eine weitere Prämie erhält. Dazu kann ich nur folgendes sagen, ich habe in den letzten Jahren diese Prämie nicht einmal erhalten. Und das Unternehmen betont immer wieder, dass diese Prämien freiwillige Zahlungen sind. Das Unternehmen wirbt in Stellenanzeigen mit einem Stundenlohn von bis zu 16 €, die Realität sieht jedoch anders aus. Die Urlaubstage sind viel zu gering. Aufgrund meiner Bewerbungsanstrengungen habe ich mich auch bei Zeitarbeitsfirmen beworben, diese wollten selbstverständlich die Verdienstmöglichkeiten bei web-id herausfinden und gaben mir bekannt, dass ein Einstiegslohn über die Zeitarbeit bei web-id, bei rund 13,50 € liegt. Zudem habe man deutlich mehr Urlaubstage.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zwischenzeitlich wurden mehrere Müllbehälter eingeführt. Eine soziale Einstellung des Unternehmens gibt es nicht. Es zählt nur die Quote. Im gesamten Unternehmen gibt es für die Call Center Agenten nur einen Arbeitsplatz, der höhenverstellbar ist und eigentlich nur für Menschen mit einer körperlichen Einschränkung gedacht ist. Doch dieser Raum steht Menschen mit körperlichen Einschränkungen nicht mehr zur Verfügung, da dieser durch das Schulungsteam und Vorgesetzten nun ausschließlich zur Verfügung steht. Wer zu oft krank ist, die strengen Pausenregelungen überzieht, sich den auf den Arbeitsschutz beruft und somit seine Rechte wahrnehmen möchte oder gar eine andere Meinung vertritt, wird nicht alt im Unternehmen. Raucher sind nicht gern im Unternehmen. Mann bedenke das seit meiner Einstellung mehr als 2400 Mitarbeiter das Unternehmen passiert haben.

Kollegenzusammenhalt

Wo Licht ist, ist auch Schatten, wie auch bei jedem anderen Unternehmen gibt es die verschiedensten Charaktere bei Mitarbeitern. Selbstverständlich hält die Mehrheit der Kollegen zusammen. Oftmals hatte ich jedoch den Eindruck, dass sich inoffizielle Mitarbeiter im Callcenter herumtrieben. Von einigen Callcenter Agenten konnte ich erfahren, dass diese gezielt auf bestimmte Personen angesetzt worden sind. Also seid bitte schön vorsichtig, überlegt genau, was ihr sagt und zu wem ihr was sagt.

Umgang mit älteren Kollegen

Oftmals werden ältere Kollegen bestimmten Plätzen zugewiesen, um so das Umfeld dieses Kollegen zu beeinflussen. Ich hatte den Eindruck, dass es vermieden wird, dass ältere Kollegen stetig zusammensitzen. Das Gleiche konnte ich bei der Pausen Einteilung beobachten. Nur selten verbrachten ältere Kollegen die Pausen zusammen. Jüngere Kollegen vergleichen ältere Kollegen oftmals mit ihren Eltern oder Angehörigen. Dementsprechend wird den älteren Kollegen oftmals Hilfe angeboten, leider vergisst die Jugend hierbei, dass der ältere nicht umsonst hier seinen Dienst verrichtet. Selbstverständlich gibt es aufgrund des Altersunterschiedes auch gewisse Missverständnisse. Der Umgang mit älteren ist meines Erachtens respektvoll.

Vorgesetztenverhalten

Grundsätzlich gibt man sich freundlich. Jedoch dient diese Freundlichkeit auch dazu, etwas über den anderen herauszufinden. Man muss sich immer vor Augen halten, dass die Floor Manager, aufgrund des Monitorings, genau über jeden Callcenter Agenten und dessen Leistung, und das in Echtzeit, informiert sind. Besonders die älteren Floor Manager-innen fallen oftmals aus dem Rahmen. Meine Meinung hierzu, Erwachsene Menschen anschreien, einschüchtern oder bloßzustellen, hat im Arbeitsleben nichts zu suchen. Ein weiteres Werkzeug sind die Gruppenleiter. Diese erfüllen lediglich den Zweck, den Druck noch weiter auf einzelne Mitarbeiter zu erhöhen. Auch hatte ich den Eindruck, dass sich einige Vorgesetzte die Verantwortung ihrer Position nicht bewusst waren, nur so lassen sich gewisse Kontaktversuche zum anderen Geschlecht erklären. Versprochen wird viel, gehalten wird wenig. Auch die temporäre Vergabe von Zwischenpositionen im sogenannten Callcenter Agenten-Schulungsteam erfüllen lediglich den Zweck, Mitarbeiter kurzfristig zu binden. Denn oftmals werden diese Positionen nach nur wenigen Monaten wieder an neue Mitarbeitern vergeben.

Arbeitsbedingungen

Geboten wird nachfolgendes: Eine Holzkabine und der Arbeitsplatz ist nicht höhenverstellbar. Die Bürostühle sind durchgesessen, schmutzig und teilweise defekt. Die Tastaturen sind stark abgenutzt, klemmen, und reagieren teilweise auf Eingaben nicht. Gleicher Zustand bei den Computermäusen. Bei einigen funktioniert das Mausrad nicht mehr, auch einige Tasten funktionieren nicht mehr zuverlässig und man muss doppelt oder dreifach klicken. Die Beleuchtung des Arbeitsplatzes ist unterirdisch schlecht. Mal ist die Neonlampe direkt über dem Arbeitsplatz angebracht und ein andermal sitzt man im Dunkeln. Auch wird man oftmals durch die Sonne geblendet. Die Bildschirme sind viel zu hell. Aufgrund der fehlenden Klimaanlage bekommt man im Herbst, Winter und Frühling Atemnot. Ich habe schon einige Mitarbeiter vor Erschöpfung einschlafen gesehen. Oftmals sitzt man ab 14 Grad Außentemperatur aufgrund der schlechten Belüftung im Durchzug. Die Toiletten werden nicht gepflegt.

Kommunikation

Information betreffend von Arbeitsabläufen werden sporadisch weitergegeben. Sollten sich gravierende Arbeitsabläufe ändern, wird das in dem internen Nachrichtensystem weitergegeben. Doch häufig ist es auch so, dass wenn sich Änderungen ergeben, diese seitens der Floor Manager, nur an bestimmte Mitarbeiter weitergegeben werden. Oftmals ist es so, dass viele Mitarbeiter nicht informiert worden sind. Worauf das Unternehmen besonders achtet, sind die Quoten. Wie viele Calls in der Stunde wurden geleistet. Wie viel Zeit brauchte man im Durchschnitt für einen Call. Und auch nichts zu vergessen die Incall Time, und das bedeutet für den Call Center Agenten, dass dieser im Idealfall ein Gespräch nach dem anderen annehmen soll. Bei diesen Gesprächen wird selten das Positive hervorgehoben. Überwiegend soll der Callcenter Agent mehr Kunden pro Stunde abfertigen. Die Gesprächsdauer muss verkürzt werden. Und es sollen so wenig wie möglich Pausen eingelegt werden.

Interessante Aufgaben

Lediglich in der ersten Woche waren aufgrund des neuen Tätigkeitsfeldes die anfallenden Aufgaben interessant. In der zweiten Woche stellt man sich ernsthaft die Frage, möchte man diese pure Akkordarbeit noch weiter durchführen. Die Arbeit gestaltet sich überaus monoton, man leiert stetig die gleichen Sätze herunter. Die einzige Herausforderung besteht darin, einen Menschen unabhängig von dem geistigen Intellekt schnellstmöglich durch den Vorgang zu lotsen.


Gleichberechtigung

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Ein Unternehmen, das seine Mitarbeiter komplett vernachlässigt, und ein Unternehmen in dem viel Unruhe herrscht

1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WebID Solutions in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten
Gute Bahn und Busverbindung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-zu wenig Gehalt
-viel zu wenige Urlaubstage
-kein modernes Unternehmen, wird geführt wird ein Unternehmen aus dem letzten Jahrhundert
-und alles was bereits weiter Oben negativ von mir hervorgehoben wurde.

Verbesserungsvorschläge

Hier muss von Arbeitgeber-Seite echt viel passieren, ich hoffe WebID versteht, wie schwer es teilweise ist ein Agent zu sein, man gibt ununterbrochen sein Bestes, bis man nach relativ kurzer zeit sehr ausgelaugt ist. Der Lohn ist einfach zu wenig, es gibt nur 20 Urlaubstage, man telefoniert ununterbrochen, und man ist ständig unter Druck, ich würde mir ein bisschen mehr Menschlichkeit wünschen.

Arbeitsatmosphäre

Hier kommt wirklich niemand gerne zur Arbeit, zumindest meiner Meinung nach, es fühlt sich an, als wären andauernd düstere Wolken über WebID, leider ist die Arbeitsatmosphäre dieses Jahr um einiges schlechter geworden, man fühlt sich die ganze Zeit überarbeitet, es werden viele Versprechungen gemacht, die allesamt nicht eingehalten werden, und es gibt keine Hoffnung auf Besserung, zumindest nicht vom Unternehmen selbst.

Image

Das Image momentan ist einfach nur katastrophal, Kollegen sagen ihren Freunden, die überlegen wollen, dort zu arbeiten, dass die das lassen sollen. Es gibt viele Vorwürfe gegen Vorgesetzte und Floormanager wegen Belästigung, wie bereits geschrieben, kann ich das persönlich nicht bestätigen, aber soweit ich mitbekommen habe, gab es für diese Vorgesetzten null Konsequenzen, viele Mitarbeiter/in die diese Vorwürfe geäußert haben, haben zwischenzeitlich das Unternehmen verlassen, weil Sie sich einfach in Stich gelassen gefühlt haben. Sehr traurig.

Work-Life-Balance

Vielleicht mit der positivste Aspekt dieser Arbeit, man kann vorher Bescheid geben welche Schichten man machen möchte die Stunden sind Variabel, und Schichten können unter den Mitarbeitern auch getauscht werden

Karriere/Weiterbildung

Gefühlt hat man kaum Aufstiegschancen, zumindest zurzeit nicht, allerdings sind die viele Vorgesetzte ehemalige Agenten, doch die meisten davon sind sehr jung, also kann ich hier nicht wirklich viel zu sagen

Gehalt/Benefits

Das Grundgehalt ist trotz Inflation und steigenden kosten seit vor Corona genau das Gleiche, natürlich kann man sich mit Überstunden ein bisschen was dazu verdienen, aber davon hat natürlich das Unternehmen noch viel mehr, wer hier nicht im Akkord arbeitet, verdient den absoluten Mindestlohn, viele verlassen allein schon deswegen das Unternehmen, weil man sich das Leben als Agent nicht mehr leisten kann. Als Studentennebenjob ist es sicherlich ok, aber in der Umgebung findet man relativ leicht ähnliche Jobs (Callcenter), bei denen man deutlich mehr verdient.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier habe ich echt gar nichts mitbekommen, hier werden überall alte PCs benutzt, die Sicherlich nicht wenig Strom verbrauchen, finde ich sehr schade für ein Unternehmen, das sich nach Außen als ein modernes Unternehmen verkauft, hier muss auf jeden Fall noch einiges passieren.

Kollegenzusammenhalt

Wenn man hier Arbeiten möchte muss zuerst auf sich selbst achten, aber hier sind wirklich ein paar nette Kollegen unterwegs, unter der Belastung der Arbeit (andauernde Anrufe, sehr hohe Wartezeiten) kommt nur fast kein Austausch zu Stande. Ich habe mitbekommen, dass ein paar Kollegen versuchen einen Betriebsrat zu gründen, was ich sehr positiv finde.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe persönlich nicht wirklich viel mit älteren Person bei uns zu tun, aber ich glaube wirklich Rücksicht wird auf die nicht genommen, auch die müssen in Akkordarbeit die ganze Zeit durchtelefonieren, vielleicht für die Älteren Kollegen dann nicht ideal, weil man je nach Leistung auch besser entlohnt werden kann.

Vorgesetztenverhalten

Wie vorher unter dem Punkt „Kommunikation“ bereits angedeutet, kriegt man je nach Glück sowas wie einen Persönlichen Vorgesetzten, es gibt zwei Vorgesetzte, die wirklich korrekt sind, und mit denen man sich super austauschen kann, allerdings gibt es auch zwei, die erstens sehr falsch wirken, gegen diese „Vorgesetzte“ gibt es auch Vorwürfe wegen Belästigung usw. dies kann ich zwar nicht bestätigen, aber ich wäre nicht wirklich überrascht, wenn diese Vorwürfe wahr sind. Leider müssen die Vorgesetzten immer Druck auf uns Agenten ausüben, wahrscheinlich weil Sie selber unfassbar viel Druck bekommen, wir haben monatelang mit sehr hohen Wartezeiten zu kämpfen, und ein Ende ist nicht in Sicht.

Arbeitsbedingungen

Man sitzt, bis man mit seiner Schicht fertig ist Quasi alleine an einem großen Schreibtisch, der für 3 Personen gedacht ist, alle 3 Personen sind voneinander mit einer „Trennwand“ getrennt, und man telefoniert durch, wenn man auf die Toilette muss gilt das als Pausenzeit, ich habe hier von Kollegen mitbekommen, die schon richtig Ärger bekommen haben, weil die nicht einsehen wollten, dass die sich für den Gang zur Toilette zur Pause „Stempeln“ sollen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist auf das notwendige beschränkt, als Agent hat man sowas wie einen Persönlichen Vorgesetzten, und die Floormanager die für einen zuständig sind, je nach dem wie viel Glück man hat, kriegt man einen der sehr nett ist, oder eher jemanden, mit dem man so wenig Zeit wie möglich verbringen möchte.

Gleichberechtigung

Die Persönlichen Vorgesetzten die man als Agent bekommt sind alles Männer, mit der Chefetage hat man eher weniger zu tun, aber soweit ich mich recht entsinnen kann, sind die meisten Stellen dort auch männlich besetzt.

Interessante Aufgaben

Je nach dem wie viele Stunden man hat, telefoniert man 4-8 Stunden am Tag in Akkordarbeit, es gibt die Möglichkeit für bezahlte Überstunden, Respekt an die Person die sich das geben kann, man hat jede 5 Minuten (wenn alles gut läuft) das gleiche Gespräch, mit den Gleichen Fragen die gestellt werden müssen, also wirklich mit immer dem gleichen Ablauf, die Nutzer sind teilweise unfassbar unfreundlich was ich teilweise etwas nachvollziehen kann, wenn man 30 min darauf wartet bis der Anruf entgegengenommen wird, allerdings kann man als Agent auch nichts dafür, und wenn ich noch einmal hören muss „Sie können ja nichts dafür aber das ist halt Blöd“ dann werde ich Verrückt, vor allem wenn man vorher sehr Unverschämt beleidigt wurde.

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moderner Ausbeutungsverein

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WebID Solutions (GmbH) in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wahrscheinlich wie jeder der da arbeitet: Den Feierabend. Wahrscheinlich eine Wand anstarren besser. Desweiteren bin Ich ab Januar hoffentlich weg. Also immerhin ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles, vom Gehalt über die Chefetage bis zum Arbeitsplatz. Ich sollte nun genug geschildert haben über diesen Job. Jeder der das liest, sollte sich im Klaren sein, dass ich jeden anderen Arbeitgeber eher empfehlen würde. Und wenn WebID der einzige Arbeitgeber der Welt wäre, wäre es eine traurige und nicht lebenswerte Welt. Da ich weiß, dass die Chefetage das lesen wird. Wenn Sie das hier entfernen werde ich es nochmal hochladen bis es oben bleibt und Ich hoffe Sie können sich noch in den Spiegel schauen.

Verbesserungsvorschläge

Haltet euch an Gesetze!! Toilettengänge sind Arbeitszeit. Ich will nicht mal auf die versifften Toiletten, dennoch wird mir die Zeit hierbei abgezogen. Bezahlt ein faires Gehalt. Nimmt den Druck raus. Zeigt bischen Menschlichkeit!

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist trockener als die Sahara-Wüste und zugleich kälter als der absolute Nullpunkt. "Loben" ist für die Vorgesetzen ein Fremdwort, später hierzu noch mehr. Es ist ein Großraumbüro mit circa 65 Arbeitsplätzen pro Etage. Es wird darauf geachtet, dass von den 30 simultan Arbeitenden keiner zusammen sitzt. Hier wird Akkordarbeit auf höchstem Niveau erwartet und es geistern sogenannte Floormanager rum, die für die Einhaltung der von WebID aufgestellten Regeln achten. Diese laufen wie Gefängniswärter an unseren "Zellen" (Telefonkabinen) vorbei, um zu schauen, dass ja keiner was falsch macht. Jede Sekunde wird getrackt, wenn man nach 30 Sekunden keinen Call annimmt, blinkt bei dem Floormanager ein rotes Icon und diese sprinten dann zu einem, um einen zu ermahnen, dass man doch arbeiten solle. Wenn dies sich wiederholen sollte, wird mit einer Abmahnung gedroht.

Image

Keiner der Common-Sense hat redet gut über WebID. Das Image gleicht Köln-Chorweiler, Solingen-Hasselstraße, Duisburg-Marxloh, Berlin-Neukölln, Slums in Brasilien und Frankfurt HBF. Wer hier arbeitet, ist entweder Student, in einem Dead-End oder einfach Masochist. WebID brüstet sich mit einer tollen Außenwahrnehmung, jedoch ist es ein Wunder, dass Amnesty noch keine Mahnwache für die Agents hier gehalten hat. Wer Arbeitssuchend ist und von einer Leihfirma oder vom Amt WebID vorgeschlagen bekommt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass hier Jacob gerade seinen Bruder Esau für Linsen verkauft hat.

Work-Life-Balance

Hier muss ich WebID echt mal loben (Hätte ich selber nicht gedacht).
Wir können wählen von 8, 12, 15, 20, 25, 30 , 37.5 Wochenstunden. In einigen Fällen können auch ein Extra Vertrag gemacht werden, wo ich die Wochenstunden anpassen kann auf eine für mich relevante Anzahl. Wir können bis Sonntag Verfügbarkeiten für die Übernächste Kalenderwoche angeben, die meistens auch berücksichtigt werden. Den gesetzlichen Urlaub kann man frühestens für in drei Kalenderwochen beantragen. Meistens zeigt die Abteilung, die dafür zuständig ist, Kulanz und ändert auch noch kurz vor der Arbeit die Schicht. [Meist nur bei Familienfällen oder wichtigen Terminen]. Urlaub hat man nur den gesetzlichen Mindesturlaub.

Karriere/Weiterbildung

Wer kennt nicht die Phrasen flache Hierarchie? Obstkorb? und aller Favorit familiärer Umgang. "Wohoo" Wenn du nicht nach paar Wochen wegläufst, dann kannst du es mit Vetternwirtschaft schaffen aufzusteigen zu den mighty Floormangern oder ins Schulungsteam oder ins Quality Team. Deine Boni hier? Keine außer andere Aufgaben. Du bekommst die 12€ mit zusätzlichen Boni die dein Gehalt auf ca 13.50€ die Stunde verbessern können. Entweder man meidet WebID so gut wie man kann oder man darf sich nicht wundern, wenn man in den Sog eingezogen wird und wie ein Wirt vom Parasiten ausgesaugt wird, bis man dann nach gewisser Zeit gehen darf/soll/muss und WebID dir dann noch Steine in den Weg legt für den weiteren Werdegang.

Gehalt/Benefits

WebID wirbt mit einem Grundgehalt von 13€ und Boni die dafür sorgen, dass man bis zu 16€ die Stunde verdienen kann. Dies ist faktisch falsch. Das Grundgehalt beläuft sich auf den Mindestlohn von 12€. Es gibt einen sogenannten Einlogbonus von einem Euro. Wenn du arbeitest bekommst du dann 13 Euro, wenn du aber deine zehn Minuten bezahlte Sonderzeit nimmst, krank bist, oder im Urlaub bist bekommst du deine 12 lausigen Euros. Der Bonus von drei Euro ist an vier Bedingungen geknüpft, wovon man selber nur drei beeinflussen kann, das heißt, wenn WebID nicht möchte, dass du das Geld bekommst, dann bekommst du das nicht. Es handelt sich hierbei um den Quality Score. Wenn deine Calls 95% oder besser sind bekommst du was wenn nicht dann nicht. Und man kann nicht immer einsehen, weswegen man welchen Score bekommt. Bestätigt man die Stunde mindestens 10 Calls, arbeitet man währenddessen 80% der Zeit und bestätigt mindestens jeden zweiten Call bekommt man den Bonus. Es gibt kein 13tes Gehalt, keine weiteren Boni. Gehalt kommt meistens pünktlich, aber oft mit Fehlern in der Abrechnung.Die Abrechnung darfst du nur auf der Arbeit abrufen und nichts aufschreiben, weil Blätter verboten sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das einzige, was unterstützt wird, sind die Gewinnmarge und die Geldbörse der Chefetage. WebID´s Engagement gegenüber der Umwelt beläuft sich darauf, dass Sie als Arbeitsanweisung haben, dass man den Bildschirm beim Feierabend abschalten soll. Die Ersparnis hierbei scheint bis in den Milliwatt Bereich zu gehen. "WOW" Spendenaktionen für Soziale Aktionen scheinen auch ganz komisch zu sein. Man konnte einem Fond für die Ukraine spenden, ob und wie viel Geld gespendet wurde im Namen der Firma blieb aus. Eine weitere dubiose Spendenaktion gab es vom Chef höchstpersönlich. Hier konnte man für den Chef für eine Yacht spenden. Finde sowas schon frech, dass der Chef bei den Mitarbeitern sowas einverlangt. Anscheinend war der Gegenwind so groß, dass er diese Aktion zurückgenommen hat. Ein Gewinnspiel, welches von WebID inszeniert wurde, scheint bis heute auch sehr dubios. Zwei der drei Gewinner der Preise (Die man nur durch gute Leistung teilnehmen konnte) waren verwandt mit entweder einem Chef oder einem Floormanager. Die Auslosung stand in diesem Fall mit einem Computer statt. Ob das Glücksspiel konform abgelaufen ist, wissen wahrscheinlich nur die Chefs.

Kollegenzusammenhalt

Hit or Miss. Einige finden hier ihren Partner anderen finden ihren nächsten Stalker. Ich zu meinen Teil kann sagen, dass ich hier einige Freunde gefunden habe, mit denen ich außerhalb der Arbeit schon einiges unternommen habe. Auf der Arbeit selbst, muss ich sagen gibt es jene, mit dem man ganz nett reden und chatten kann (Falls es die Floormanager nicht unterbinden) und dann gibt es die Roboter die lieber eine Wand anstarren statt auch nur mal ein Hallo zu sagen. Auch hier gibt es schon fast Gangs. So gibt es die Spione und Besties der Chefetage die alles an die Floormanager weitertragen oder selber 10 Minuten reden können, ohne mit einer Sanktion rechnen zu müssen. Lästereien wie bei einer Trash TV Doku wie bei RTL 2 sind hier an der Tagesordnung. Eigentlich findet hier systematisch Mobbing, Sexuelle Belästigung, Ausgrenzung und Üble Nachrede statt. Entweder du bist ein Teil von denen, die die anderen "doch nur ärgern" oder du bist die Belustigung der starken. Einzig 10-15% der Leute sind da "normal". Sexuelle Belästigung wurde lange Zeit einfach ignoriert. Männer, die auf TimeTac lüstern, die Bilder der Frauen anstarren oder auch zweideutig über den Chat anschreiben.

Umgang mit älteren Kollegen

Bist du alt bist du hierfür ungeeignet. Die jungen Mitarbeiter schließen dich kategorisch aus. Ältere Mitarbeiter sind hier sehr rar. Wenn sich einer zu WebID verirrt, dann meist nur kurz. Da die Älteren wissen wie man sich für die eigenen Rechte einsetzt, ist man bei WebID ungern zu sehen. Jüngeren Agenten kann man ja auch deutlich besser Angst machen, als die älteren Genossen. Manchmal werden die Alten so weit weg von anderen Weggesetzt, man könnte meinen man möchte sie wie das Stiefkind gar nicht den anderen Mitarbeitern zeigen. Zusätzlich sind diese weniger Technikaffin und können Idents nicht so schnell machen wie junge Agenten. Warum einen Alten einsetzen wenn man auch nen jungen einsetzen kann, den man einfacher Einschüchtern kann und zusätzlich mehr arbeitet für den selben Lohn?

Vorgesetztenverhalten

Die Floormanager sind in diesem Fall nur Autokraten. Sie regieren mit strenger Hand, falls sie mal arbeiten und nicht nur am Handy hinter einer Wand stehen und bei Fragen losschreien man solle doch warten bis sie fertig sind, mit womit auch immer. Die Werkzeuge hierbei sind: Drohungen, Anschreien oder ganz in Mode gekommen "Das leite ich deinem Teamleiter weiter." Teamleiter sind nochmal über den Floormanager, die für die Überwachung unseres Arbeitsverhalten zuständig sind. Es gibt hin und wieder Gespräche unter vier Augen mit denen. Die Tipps oder Anregungen dieser Teamleiter sind nicht nur skrupellos, sondern einfach ein Tritt ins Gesicht. Ich nenne nun einige Beispiele: "Wieso kommst du denn hier zwei Minuten zu spät? Was dein Bus hatte Verspätung? Dann nimm doch einfach einen früher! Ach der kommt nur jede Stunde? Egal dann biste immerhin pünktlich dann." "Du gehst bei einer 8 Stunden Schicht 4 mal auf Toilette? Geh doch weniger." "Wenn du deine unbezahlten Pausen nochmal überziehst, musst du mit Konsequenzen rechnen!"
Ich glaube, Ebenezer Scrooge war ein besserer Vorgesetzter und hatte mehr Liebe übrig, als WebID für uns hat.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen gleichen Standards nach Nord-Korea, Afrikanischen Mineralminen und P.R. China, wenn man nen schlechten Social-Score hat. Was NICHT bezahlt wird: Toilettengänge, Trinken holen (Egal ob Wasser oder Kaffee), den PC hochfahren, den PC runterfahren, den Platz säubern, sich das Hemd und Krawatte/Tuch anziehen, durch die Schleuse gehen (Dauert ca. 30 Sekunden jedoch gibt es nur eine weswegen es dauern kann wenn da noch mehr Leute auf beiden Seiten stehen), Wenn man einen Platz zugeteilt bekommt zum Arbeitsplatz gehen, obwohl es eine Arbeitsanweisung ist und sich die Beine kurz austreten, da das sitzen auf den Stühlen, die aussehen ob sie aus einer Mülldeponie stammen, wehtun kann. Das Framing der amerikanischen Stakeholder ist ganz klar, je weniger Kosten wir haben, desto mehr Gewinnausschüttung bekommen wir. Es wird null investiert. Die PCs sind langsam, die Tastaturen und Mäuse sind teilweise kaputt oder haben eine Fehlfunktion, die Miniventilatoren haben 59ct auf Aliexpress gekostet und funktionieren bei maximal 50% der Arbeitsplätze. Die Toiletten gleichen Bahnhofstoiletten. Die Reinigungsfachkräfte scheinen nur symbolisch zu existieren.

Kommunikation

Entweder man möchte den Agenten nichts sagen, oder man weiß gar nicht, was man auf der Chefetage tut. Bei Engpässen im Personal wird mit "Goodies" gelockt. Diese wurden jedoch oft nicht eingehalten. So wurde zum Beispiel gesagt, dass man an einem Tag einen McDonalds Gutschein von 12€ bekommt, wenn man an dem besagten Tag zur Arbeit erscheint, obwohl die Busse streiken. Was wurde nie ausgeteilt? Genau die Gutscheine! Wir sollten uns ein Lehrvideo der Chefetage anschauen, welches mit 4€ vergütet werden sollte. Was wurde nicht vergütet? Man kann es sich denken. Warum es das Versprochene nicht gab, bleibt ein Mysterium. Die Kommunikation läuft über ein Chat Programm namens TimeTac. Man hat nur auf der Arbeit Zugriff drauf, sodass man ja gar nicht einem Anwalt sowas zeigen könnte, da auch der größte Anwalts-Novize hier tausende an Euros rausholen könnte. Wenn was von der Chefetage in den Chat kommt, sind es meist Anweisungen / Regeln oder Ermahnungen im Stile "Wir weisen darauf hin, dass Bildschirmpausen nur auf dem Platz genommen werden dürfen und wenn Sie auf Toilette gehen sich buchen müssen..." - Ja Toilettengänge werden trotz Gesetzen die das eigentlich bekräftigen, NICHT bezahlt

Gleichberechtigung

Frauen werden systematisch sexuell belästigt. Männer werden niedergemacht. Eigentlich wird jeder gleich schlecht behandelt. Kopftuchträger wurden erst ab 2020 angenommen, vorher gabs keine. (Also hat es WebID geschafft 7 Jahre Rassistisch und Sexistisch zu sein) Alle vier Teamleiter sind männlich. Die 3 Chefs in Solingen sind männlich. Der Chef des Schulungsteams ist männlich. Der Chef des Quality Teams ist männlich. Einzig eine Gleichstellungsbeauftragte ist weiblich. Von den Floormanagern sind Stand jetzt zwei weiblich und fünf männlich.

Interessante Aufgaben

Wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Mann vorstellen? Hätte Albert Camus bei WebID gearbeitet, würde er seine These darüber, dass der Akt des nicht mehr Lebens keine Lösung ist, doch nochmal überdenken. Sisyphos hatte wahrscheinlich mehr Spaß in der Hölle, einen Stein hochzurollen, als man hier beim Identifizieren eines Nutzers hat. Die Calls müssen alle nach dem Schema F abgehalten werden. Ein Leitfragen, der aus 5 Fragen besteht und dann das Anschauen des Ausweises. Das macht man dann mindestens sechs mal die Stunde (Wer weniger macht, kriegt Ärger) andere Aufgaben? Fehl am Platz! Die einzige andere Aufgabe ist es, gehorsam zu sein und den Regeln, die WebID über die Köpfe der Legislativen macht, zu gehorchen. Die Blacklist im Browser blockiert alle Funktionen, angeblich aus Datenschutz. (Auch das Dinospiel ist gesperrt)

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Faire Arbeitsbedingungen sind hier ein Fremdwort

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WebID Solutions in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

ein paar Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

so ziemlich alles. Übrigens gibt es einen Snackautomaten im Pausenraum, wo man sich überteuerte Süßigkeiten von seinem Mindestlohn holen kann. Und es gibt auf jeder Etage eine Kaffeemaschine wo man sich kostenlos Kaffee holen kann (kostenlos = man zahlt mit Pausenzeit). Außerdem ist immer wieder eine der beiden Maschinen kaputt.

Verbesserungsvorschläge

Man muss sich am Computer ausstempeln, den Bildschirm sperren und durch eine Sicherheitsschleuse die Etage verlassen. Ist die Pause vorbei muss man wieder durch die Schleuse, zum Arbeitsplatz und sich einbuchen. Da gehen regelmäßig Minuten dran verloren, was die eigentliche Pausenzeit verkürzt. Das sammelt sich an und am Ende des Monats fehlen viele Minuten Pause nur durch das lästige anmelden am PC. Das Ausbuchen sollte an der Schleuse stattfinden und nicht am Arbeitsplatz, damit den Agenten nicht so viel Zeit verloren geht, da die Pausenzeit sowieso schon so knapp bemessen ist.

Arbeitsatmosphäre

Wenn man sich mit den Floormanagern, Teamleitern und anderen Kollegen gut versteht, kann die Atmosphäre entspannt sein. Es gibt jedoch immer Floormanager, die durch die Gänge laufen und die Agenten kontrollieren und ermahnen. Sollte man mal für vier Minuten keinen Anruf entgegengenommen haben, wird man ermahnt, dass man gefälligst einen Anruf anzunehmen hat, oder sich auf Pause/Sonderzeit buchen soll. Gespräche mit den Sitznachbarn werden unterbunden und sollte man mal laut Lachen, wird man angemotzt, dass man gefälligst leise sein soll. Man merke: Spaß haben bei WebID ist untersagt! Man fühlt sich wie in einem Gefängnis, jeder Schritt wird beobachtet, jeder Toilettengang kontrolliert und jede kurze Pause unterbunden. Man bekommt den Arbeitsplatz zugewiesen doch wenn man ganz lieb fragt und der Floormanager einen mag, darf man vielleicht auch neben einem Freund sitzen.

Image

Ich kenne nicht eine Person, die gut über dieses Unternehmen spricht.

Work-Life-Balance

Einen Vorteil den WebID bietet (und weswegen viele dort auch länger bleiben, als es ihrer Psyche gut tut) ist die Flexibilität der Arbeitszeiten. Man kann Verfügbarkeiten und Präferenzen angeben und Schichten über eine App tauschen. Es passiert aber auch oft, dass sich an die Präferenzen nicht gehalten wird.

Karriere/Weiterbildung

Keine Karriere. Keine Weiterbildung.

Gehalt/Benefits

Mittlerweile verdient man hier den Mindestlohn. Es besteht die Möglichkeit durch gute Leistung einen Bonus zu erhalten und so den Stundenlohn für den jeweiligen Monat zu erhöhen. Dies steigert den Leistungsdruck so enorm und die geforderten Zahlen sind so absurd hoch, dass man wortwörtlich eine Maschine sein müsste, um diese zu halten. Die Arbeit macht einen psychisch kaputt. Jedem Agent steht bezahlte Sonderzeit zu, diese Sonderzeit muss man nehmen um auf Toilette oder Rauchen zu gehen, was zu trinken holen, was zu essen, mal eben mit nem Kollegen zu reden oder aufs Handy zu gucken. Sollte man diese Sonderzeit (welche mit 10 bis max. 15 Minuten absurd gering ist) überziehen, wird alles was überzogen wird, nicht bezahlt. Wenn man sich also schon dazu entscheidet, die Sonderzeit zu nehmen obwohl sie aufgebraucht ist und für den Toilettengang nicht bezahlt zu werden, bekommt man eine Abmahnung.. weil man ja die Sonderzeit überzogen hat.. Ok.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da die Computer konstant eingeschaltet sind, denke ich mal, dass die Umwelt WebID ziemlich egal ist.

Kollegenzusammenhalt

Man kann unter den Agenten wirklich wahre Freunde finden, das rettet einem absolut den Arbeitstag. Im Unternehmen haben sich unter den Angestellten kleine Grüppchen gebildet, man muss sich aussuchen zu welcher man gehören möchte

Vorgesetztenverhalten

Die Floormanager sind im Regelfall sehr nett, wenn man auch nett zu denen ist. Die vier Teamleiterr (alles Männer) sollten dafür zuständig sein, einem mit Rat und Tat beiseite zu stehen und die Arbeitsumstände zu verbessern. Allerdings werden Frauen regelmäßig sexuell Belästigt und unfair behandelt. Leider werden alle Missstände von der Chefetage unter den Tisch gekehrt. Weibliche Ansprechpartner für Betroffene gibt es nicht.

Arbeitsbedingungen

In einem Großraumbüro mit fast 70 Arbeitsplätzen pro Etage, an jedem Arbeitsplatz ein Computer mit zwei Bildschirmen, gibt keine Klimaanlage. Im Pausenraum ist eine Klimaanlage, sollte man diesen kurz betreten und wieder den Callbereich betreten, fühlt es sich an als würde man gegen eine Wand laufen, also meidet man den Pausenraum. Mit langen Hemden und Krawatten und Schals ist es im Sommer kaum auszuhalten. Aber hey, immerhin bekommt man einen Miniventilator am Platz zur Verfügung gestellt. Und Wassereis. Danke.

Kommunikation

Ein Großteil der Kommunikation läuft über TimeTac, ein Chat für das ganze Unternehmen. Auf dieses Programm hat man nur am Arbeitsplatz zugriff, daher ist es schon oft vorgekommen, dass Informationen bei vielen Angestellten nicht angekommen sind. Wenn man ein Anliegen z.B. bezüglich der Abrechnung oder der Verfügbarkeiten hat, muss man sich auf ein ewiges E-Mail hin- und herschicken einstellen.

Gleichberechtigung

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz wird hier einfach hingenommen und damit legitimiert, dass WebID quasi auch eine Dating-Börse ist. BITTE WAS???

Interessante Aufgaben

Deine Aufgaben als Agent: Telefonieren. Abwechslung am Arbeitsplatz gibt es hier nicht. Jährlich fallen zwei Schulungen/Tests an, auf die sich jede Angestellte freut, da man dort mal ausnahmsweise für eine Stunde nicht telefonieren muss. Wenn man sich gut mit allen versteht und Erfahrung hat, besteht auch die Möglichkeit neue Mitarbeiter einzuarbeiten, also Teil eines Schulungs-Teams zu werden, allerdings musst du dafür everybody's darling sein.


Umgang mit älteren Kollegen

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Unerträgliche Temperaturen, monotoner Job

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WebID Solutions in Solingen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leistungsdruck

Verbesserungsvorschläge

Klimaanlage und kurze Hemden oder T-Shirts für den Sommer einführen!!
Einhaltung der Sonderzeit lockern.

Gehalt/Benefits

Früher überdurchschnittlich. Mittlerweile nur noch Mindestlohn und wird leider nicht angepasst. Das einzig “Positive” sind Boni bei guter Leistung und Anwesenheit. Diese steigern den Leistungsdruck aber enorm und jeder ist darauf bedacht möglichst viele Calls durchzuführen. Akkordarbeit.

Arbeitsbedingungen

Bei 34 Grad Außentemperatur ist es im Büro kaum auszuhalten. Es gibt keine Klimaanlage und die Temperatur im Büro ist fast so hoch wie draußen. A den Arbeitsplätzen gibt es einen Mini Ventilator, der allerdings nur warme Luft entgegen bläst und zum abkühlen nichts bringt. Dazu MÜSSEN immer LANGE Hemden + Krawatte oder Halstusch getragen werden. Das sollte dringend geändert werden! Im Sommer ist es kaum auszuhalten!!
Außerdem fühlt man sich regelrecht kontrolliert und beobachtet. Jeder Toilettengang muss gestempelt werden und bei Überschreitung der Sonderzeit (für Toilettengang, Raucherpause, Trinken holen etc.) droht ein ermahnendes Gespräch oder eine Abmahnung. Gerade als Frau während der Periode fast unmöglich diese Zeiten einzuhalten!

Gleichberechtigung

Dass Frauen während ihrer Periode mehr Zeit für den Toilettengang benötigen, wird in der Sonderzeit überhaupt nicht berücksichtigt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Manch einer würde es "modernes Ausbeuten" nennen

1,3
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei WebID Solutions (GmbH) in Solingen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich glaube, die ausführliche Erklärung reicht als Statement dafür, was schlecht an diesem Arbeitgeber ist und das ist bei weitem nicht einmal alles!

Arbeitsatmosphäre

Kann man das Wort "Arbeitsatmosphäre" überhaupt in Zusammenhang mit WebID bringen? Denn dem ist so definitiv nicht! du bekommst keine Zeit eingeräumt, dich mal für länger als ein paar Sekunden zu erholen, bevor nicht einer der Floormanager:innen hinter, neben oder vor dir steht, um dich aran zu erinnern, weiterzuarbeiten. Solltest du dir mal die Zeit nehmendem kurz durchzuatmen, bevor du wieder 2384 Calls am laufenden Band abarbeitest, wird dir gesagt, dass du dich auf "Sonderzeit" buchen sollst, damit das Unternehmen dir nicht einen Cent zu viel bezahlen muss!!! Auf Kununu Anmerkung, dass bspw mit frischem Obst auf der Website geworben wird, für die Pausenräume, wurde EIN EINZIGER kleiner Korb, lieblos auf einem Pausenraumtisch drapiert, mit meist schlecht gewordenem Obst. Außerdem ist die Kaffemaschine ist seit Wochen kaputt!

Work-Life-Balance

Du kannst deine Schichten versuchen zu tauschen, gegen frühere, spätere, kürzer oder längere oder du kannst sie auch komplett abgeben, dass ist wiederum ein Vorteil. Traurig ist nur, dass so viele mittlerweile Schichten abgeben oder kürzen und auf ihr Geld dementsprechend verzichtend, da ein so enormer Druck von der Chefetage gemacht wird, dass man einfach froh ist, wenn man nicht dort 5 Tage die Woche ist!

Kollegenzusammenhalt

Untereinander wird viel getratscht und gelästert. In den Richtlinien steht drinnen, dass sich jeder, aus Respekt vor allen Kolleg:innen in deutsch unterhält, was aber gekonnt ignoriert wird, von denen deren Muttersprache nicht deutsch ist und die mit ihren Landsmännern/Landsfrauen sich unterhalten. Du findest deine Gruppe, schließt im besten Fall sogar Freundschaften, die sogar über das normale Arbeitsverhältnis hinausreichen und in der Gruppe bleibst du auch! Ansonsten kommunizierst du mal mehr, mal weniger mit deinen Kolleg:innen.

Vorgesetztenverhalten

Fangen wir mit den Flooris an: die meisten von ihnen hängen nur am Handy rum, unterhalten sich am laufenden Band und sitzen in ihrer bequemen Runde, im abgetrennten Bereich und essen und trinken zusammen, während die Callcenter Agents Call um Call, um Call um Call annehmen!
Die Teamleitung besteht aus vier Männern, was natürlich nur durch Zufall so passiert ist, die absolut nicht Emphatisch und/oder bereit sind, mit dir Konversation über Themen zu halten, die relevant sind. Im Gegenteil die meisten von ihnen, ignorieren Nachrichten, löschen diese sogar, geben dir eine abfällige Bemerkung nach der anderen oder belästigen Frauen am Arbeitsplatz! Mobil wird zwar Angeblich von der Geschäftsführung nicht geduldet, dennoch wird gekonnt weggeschaut, obwohl es so ein großes Thema ist! Chefetage bekommt vieles nicht mit, was nur ein oder zwei Stockwerke tiefer passiert und befasst sich nur gezwungernermaßen mehr als nur Oberflächlich mit Themen, die nicht vertretbar sind, um sich danach die Hände in Unschuld zu waschen.

Kommunikation

Alles erfolgt durch E-Mails, kaum bis hin zu keinen persönlichen Kommunikationsaustausch findest statt! Sollte deine Abrechnung (wiederholt) fehlerhaft sein, kannst du deinem Ansprechpartner/deiner Ansprechpartnerin dafür nicht in die Augen schauen, stattdessen tippst du E-Mail um E-Mail um E-Mail, bis du dann (hoffentlich irgendwann) vom zuständigen Ansprechpartner/von der zuständigen Ansprechpartnerin mit einem "wir schauen uns das ganze nochmal an" abgespeist, in der Hoffnung es wird korrigiert, aber dafür musst du erst bis zur nächsten Lohnabrechnung warten, um dies kontrollieren zu können, um dann in 9 von 10 Fällen festzustellen, dass sie noch immer fehlerhaft ist. Suchst du dann das Gespräch mit der Person, die eine Gehaltsstufe höher ist, als deine eigentliche Ansprechperson, wird das einfach nur mit einem schmunzelnden "Ja, so ist das halt bei WebID, immer etwas chaotisch HaHaHa". Solltest du krank sein, wird vom Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin erwartet, dass man/sie Tatsache vorab das Attest per E-Mail zuschickt, man muss vorher im Büro anrufen und sich Krankmelden (wo meistens keiner abhebt, geschweige denn der AB eingeschaltet ist).

Gleichberechtigung

Sonderzeiten dürfen nicht überzogen werden, sonst droht Abmahnung, solltest du aber eine Frau mit Zyklus sein, darfst du gerne der ganzen Belegschaft, die überwiegend aus Männern besteht mitteilen, dass du an MAXIMAL FÜNF TAGEN!!!! deine Sonderzeiten, ein klitze kleines bisschen aber bitte auch nur überziehst, weil du DEINE MENSTRUATION HAST!!!

Interessante Aufgaben

Es gibt Tag ein, Tag aus nur die selbe Monotone Arbeit, mit dem selben, schmutzigen Monotonen Arbeitsplatz.

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Kein sicherer Ort für Frauen

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei WebID Solutions in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zentral gelegen, als Minijob angenehm. Alles andere ist was für Masochisten oder Menschen die nichts anderes haben oder finden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Geschichten von Belästigungen kursieren ständig rum. Die meisten Floormanager hassen ihren Job und sitzen nur nutzlos rum...wenn man selber mal ne Pause machen will wird man sofort bestraft. Man kriegt bei Anwesenheit einen euro über den Mindestlohn. Wenn man krank ist ist man beim Mindestlohn...schlechter Witz.

Verbesserungsvorschläge

Zeigt Menschlichkeit. Stoppt Diskriminierung und sexuelle Belästigung. Hört auf eure Caller, denn wenn die weg sind retten euch auch keine externen Callcenter mehr.

Arbeitsatmosphäre

Grausam eingerichtetes Callcenter. Die Atmosphäre in einer Klinik ist deutlich angenehmer.

Karriere/Weiterbildung

Möchte man sich selber einen Stein in den Weg legen, dann ist man hier richtig. Gefördert wird man nicht und Weiterbildung ist hier auch Fremdwort. Ziel ist es die billigsten Arbeitskräfte komplett auszuschöpfen und auszunutzen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist praktisch ein Spuck ins Gesicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Recycling findet nicht statt, auf Energiekosten und sparen wird nicht geachtet.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Telefonierenden ist größtenteils alles gut.

Vorgesetztenverhalten

Dein Tag hängt davon ab wie der arbeitende Floormanager gelaunt ist. Manche sind nett und bemühen sich, man sieht aber dass dieser laden sie deprimiert. Dann gibts noch die, die ihre Wut und frustration aus dem Alltag an dich rauslassen. Die eine ist rassistisch veranlagt(obwohl sie selbst keine Deutsche ist) und ermahnt Südländer deutlich häufiger als so manch anderen. Ein anderer macht es sich zum Vergnügen uns einzuschüchtern, es sind wohl auch schon ein paar weinend aus dem Callcenter gestürmt. Ein weiterer flirtet mit der halben weiblichen Belegschaft, fragt uns nach "Dates" und mustert dich von oben bis unten wenn du nach einen Platz fragst. Es ist widerlich, und man fühlt sich machtlos und unsicher. Das so jemand überhaupt eine Etage managen darf...anscheinend weiß die Geschäftsführung auch über ihn Bescheid und macht nichts. Wenn das nicht genug über den Laden aussagt, dann weiß ich auch nicht.

Kommunikation

He said-She said. Und das auf Dauerschleife. Unter den Abteilungen scheint es keinerlei Kommunikation zu geben, keiner fühlt sich verantwortlich und als Agent wird man nur von A nach B geschickt.

Gleichberechtigung

Die Verwaltung ist primär männlich ausgestattet.

Interessante Aufgaben

Ewig langes telefonieren und Kopfschmerzen sind angesagt.


Image

Work-Life-Balance

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.