Wego im großen betrachtet ist ein guter Arbeitgeber. Mein Erlebnis ist eine Katastrophe
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sozial sehr gut aufgestellt.
Moderne Technik.
Fast völlig Digital.
Verbesserungsvorschläge
Geht in die Niederlassungen und schaut nach, ob die Öffnungszeiten mit dem vorhandenen Personal überhaupt gehalten werden können. Es kann nicht ein Lagermitarbeiter einen ganzen Geschäftstag, allein eine Niederlassung betreuen.
Arbeitsatmosphäre
Alles was von der Zentrale in Hanau zur Verfügung gestellt wird ist wirklich in Ordnung. Gute Technik, hochwertige und ausreichend viel Arbeitsbekleidung.
Da ich aber nicht das Vergnügen hatte, in Hanau zu arbeiten, sondern in einer anderen Niederlassung, sah die Welt leider etwas anders aus. Der Mitarbeitermangel wurde völlig ignoriert. Daraus entstandene Mehrarbeit die alle Bereiche in der Logistik gang und gebe war, war normalzustand. Ohne die Überstunden wäre diese Niederlassung nicht ansatzweise in der Lage gewesen, seine Öffnungszeiten zu halten.
(Ein EINZELNER Lagerist, hat früh am morgen die Niederlassung aufgeschlossen und abends wieder abgeschlossen)
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Auch aus anderen Niederlassungen habe ich nichts Gutes gehört. Unzufriedenheit an jeder Ecke.
Work-Life-Balance
VERTRAUENSARBEITSZEIT!
Hieß an meiner Niederlassung: Wir vertrauen darauf, dass du länger machst.
Um ehrlich zu seien. Hätte man nicht selber die Initiative ergreifen und gesagt, dass irgendwann einmal der Tag vorbei ist, würde man grundsätzlich viel länger arbeiten.
Es war auch bis zu meinem letzten Arbeitstag nicht möglich meine Arbeitszeit ordentlich zu dokumentieren. (Das System hat es nicht zugelassen)
Auf bitte Überstunden abzubauen, hieß es, dass ich keine Überstunden hätte. Überstunden müssen erst einmal angewiesen werden!
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung und Schulungen waren kein Fremdwort.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist lange überholt und sollte an den Mark angepasst werden.
Tankgutscheine wurden mit dem neuen Jahr gestrichen und das war einzige was wirklich richtig sinnvoll war und auch geholfen hat.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nur gedacht.
Wenn der Kunde „wichtig“ ist, fährt man schon mal 100 km mit einem 26to LKW mit mal einer Palette Trockenbauplatte oder auch viel weniger. Beim Diesel spielt Geld keine rolle, es sei den der Fahrer kann ihn durch seine Fahrweise einsparen.
Kollegenzusammenhalt
Es sind nicht viele an meiner Niederlassung gewesen. Ohne ein klein bisschen zusammenhalt wäre man komplett verloren.
Alle wollten aber keiner konnte so richtig wie er wollte.
Vorgesetztenverhalten
Ich kenne nur meinen Niederlassungsleiter. Sein Fokus liegt auf der Belieferung der Kunden und Koste es was es wolle. Kurze private Gespräche waren aber immer willkommen.
Die restlichen Ebenen darüber habe ich in 7 Jahren nicht ein einziges mal gesehen.
Arbeitsbedingungen
Alles ist digital. Vom Lohnzettel bis in zur Fahrerlaubniskontrolle. Sehr lobenswert.
Die Fahrzeuge sind gut ausgestattet und modern. (Das ist dem Einfluss von Hanau zu verdanken)
In meiner Niederlassung: Grünanlagen sind ungepflegt und das Lager voller Müll und alten Baustoffen die seit Jahren überlagert sind.
Kommunikation
Nicht da! Die linke Hand weiß nicht was die rechte macht. Viele Köche verderben den Brei. Jeder denkt, er hat etwas zu sagen und gibt Kunden Zusagen ohne diese mit seinen Kollege abzusprechen.
Das Resultat daraus war, der Versand musste alles ausbaden. Mit Mehrarbeit…
Auf besondere Nachfrage hat man schon seine Informationen bekommen. Man sollte nur wissen wonach man fragt.
Gleichberechtigung
Problemlos für jedes Geschlecht.
Es gab keinen Unterschied.
Interessante Aufgaben
Jeder Tag war spannend und hat mich vor neue Herausforderung gestellt.
