Motivation leidet durch fehlende Verlässlichkeit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich insbesondere den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich vor allem das Führungsverhalten der Geschäftsführung, die unklare Kommunikation, die eingeschränkte Flexibilität bei Arbeitsmitteln und Ausgleichstagen sowie die mangelnde Unterstützung bei kostenpflichtigen Weiterbildungen.
Verbesserungsvorschläge
Der Arbeitgeber sollte insbesondere Führungskultur, Kommunikation, Arbeitsmittelversorgung, Work-Life-Balance und Weiterbildungsmöglichkeiten verbessern sowie jüngere Mitarbeitende stärker einbinden und nachhaltige Maßnahmen fördern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt eher angespannt. Führungskräfte neigen dazu, laut zu werden, anstatt Probleme sachlich zu analysieren oder gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Häufig wird nach einem Schuldigen gesucht, statt die Ursachen zu verstehen und konstruktiv an Verbesserungen zu arbeiten. Konstruktives Feedback oder klare Konsequenzen bleiben dabei leider oft aus.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist verbesserungswürdig. Informationen werden häufig unklar oder verzerrt weitergegeben, was zu Missverständnissen führt. Klare und präzise Arbeitsaufträge sind selten, sodass die Arbeit manchmal erschwert oder verzögert wird.
Kollegenzusammenhalt
Nach meiner Erfahrung ist der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen grundsätzlich gut. Man versteht sich im Allgemeinen und hilft sich gegenseitig, solange es im eigenen Zuständigkeitsbereich liegt. Darüber hinaus hält sich die Hilfsbereitschaft oft in Grenzen, da die Sorge besteht, zusätzliche Aufgaben dauerhaft übernehmen zu müssen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist ausbaufähig. Es besteht die Pflicht, jeden zweiten Samstag zu arbeiten. Zusätzlich stehen pro Jahr 15 Samstage zur freien Wahl als freie Tage zur Verfügung, was positiv ist. Allerdings werden Ausgleichstage teilweise vorgegeben, anstatt sie flexibel wählen zu können, was die persönliche Planung einschränkt.
Vorgesetztenverhalten
Die Abteilungsleiter sind in der Regel nett und zugänglich. Bei der Geschäftsführung gibt es jedoch Verbesserungspotenzial, da hier Respekt und angemessener Umgangston nicht immer gewahrt werden. Investitionen im Unternehmen werden häufig verschoben.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten interessante Einblicke in verschiedene Bereiche. Allerdings besteht die Herausforderung darin, dass man nach Anerkennung als „Profi“ für eine Aufgabe oft dauerhaft dafür verantwortlich bleibt. Eigeninitiative oder Hinweise werden nicht immer berücksichtigt, sodass man die Aufgabe weiterhin übernehmen muss, selbst wenn die Zeit dafür fehlt. Unterstützung von anderen kommt selten automatisch.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich werden alle Mitarbeitenden gleich behandelt. Allerdings herrscht unter den Beschäftigten eine spürbare Angst vor der Geschäftsführung, was sich auf das Betriebsklima auswirkt.
Umgang mit älteren Kollegen
Da die meisten Kolleginnen und Kollegen über 50 sind, gibt es im Umgang mit älteren Mitarbeitenden kaum Probleme. Auffälliger ist eher der Umgang mit jüngeren Kollegen, bei dem Verbesserungspotenzial besteht.
Arbeitsbedingungen
Investitionen im Allgemeinen werden häufig verschoben, sodass Arbeitsmittel nicht immer rechtzeitig zur Verfügung stehen. Dies betrifft sowohl digitale Tools wie Computerprogramme als auch grundlegende Materialien wie Schreibutensilien. Dadurch kann die Arbeit manchmal erschwert oder verzögert werden. Abgesehen davon sind die Arbeitsbedingungen insgesamt in Ordnung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In Sachen Umweltbewusstsein besteht noch deutlich Luft nach oben. Es wird sehr viel ausgedruckt, auch wenn das oft nicht nötig wäre. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass eine Solaranlage auf dem Dach vorhanden ist – ein Schritt in die richtige Richtung.
Gehalt/Benefits
Es gibt grundsätzlich Weihnachts- und Urlaubsgeld. Allerdings sind diese Sonderzahlungen an die Anzahl der Krankheitstage gekoppelt: Wer häufiger krank ist, erhält sie nur teilweise oder gar nicht, was von vielen als ungerecht empfunden wird.
Hinzu kommt, dass zuletzt im Sommer 2025 Urlaubsgeld ausgezahlt wurde; das Weihnachtsgeld 2025 wurde bereits nicht mehr gezahlt.
Image
Das Image des Unternehmens ist nach außen hin noch in Ordnung, intern merkt man jedoch, dass es langsam zu bröckeln beginnt. Viele Mitarbeitende sind unzufrieden, was sich zunehmend auf die Stimmung und das Ansehen des Unternehmens auswirkt.
Karriere/Weiterbildung
Unternehmen weiterentwickeln und auch andere oder sogar Führungspositionen übernehmen. Negativ ist jedoch, dass dadurch selten echte Fachleute vorhanden sind und Weiterbildungen in der Regel nicht vom Unternehmen bezahlt werden.