Durchwachsenes Arbeitsumfeld - Mikromanagent
Gut am Arbeitgeber finde ich
Stabiles Unternehmen: Weischer ist seit Jahrzehnten in der Medienbranche etabliert und hat einen festen Platz, insbesondere im Kino- und Außenwerbemarkt.
Spannende Branche: Arbeiten in der Medien- und Werbewelt kann sehr abwechslungsreich und kreativ sein.
Modernes Umfeld: Durch die Fokussierung auf Medien, Kino und digitale Werbung arbeitet man an aktuellen Themen mit Relevanz für Marken und Konsumenten.
Arbeitgeber: Als traditionsreiches Familienunternehmen
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte sollten gezielt in Personal- und Führungskompetenz geschult werden, um Mitarbeiter objektiv und fair zu behandeln.
Weniger Fokus auf bürokratische Vorgaben, mehr Vertrauen in die Selbstorganisation der Mitarbeitenden.
Leistungen anerkennen, statt Anpassung oder Jammern zu belohnen.
Unternehmensslogans wie „Ohne wir kein Weischer“ sollten mit echter Teamkultur gefüllt werden, damit sie glaubwürdig wirken.
Arbeitsatmosphäre
Fairness fehl am Platz und Mikromanagment. Das Unternehmen bietet grundsätzlich ein stabiles Umfeld, jedoch zeigen sich deutliche Schwächen in der Führungskultur.
Image
Nach außen hui - innen nicht. Das „wir“ bezieht sich nur auf die jeweiligen Führungskräfte. Jedoch machen dieses die Koleg:innen wieder wett. Die Kunden sind auch zufrieden.
Work-Life-Balance
Top. Spontan frei nehmen oder Urlaub ist überhaupt kein Problem.
Karriere/Weiterbildung
„Schau mal intern - vielleicht findest du da ein Seminar“.
Das ist die Unterstützung nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten was eventuell benötigt wird.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird groß kommuniziert. Aber leider nicht immer so umgesetzt.
Kollegenzusammenhalt
In jeder Firma gibt es Kollegen mit denen man nicht ganz so gut zusammenarbeiten kann. Den jungen Kollegen halte ich zu Gute, dass sie noch nicht wissen, dass man beruflich professionell zusammenarbeiten kann, auch wenn man sich persönlich nicht ganz grün ist.
Abteilungsübergreifend ist es ganz anders. Es macht so viel Spaß. Kollegen und Kolleginnen unterstützen sich.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungsebene legt mehr Wert auf persönliche Vorteile wie Firmenwagen oder Veranstaltungen als auf professionelles Personalmanagement. Mitarbeitende, die dem Vorgesetzten nach dem Mund reden oder ihre Arbeitslast überbetonen, werden bevorzugt behandelt, während objektive Leistung weniger Anerkennung findet.
Zudem steht Verwaltung über allem: tägliche Checklisten und Reportings über die Arbeitslast nehmen viel Zeit ein und bremsen die eigentliche Arbeit aus.
Arbeitsbedingungen
Alles super, auch wenn mal die Decke runterfällt Man bekommt alles an Ausstattung was man für professionelles Arbeiten benötigt.
Kommunikation
Meetings, 1:1, Anrufe wie es läuft, Highlihts, Lowlights - ist grundsätzlich ganz gut. Aber es schränkt in der Arbeit ein. Man hat das Gefühl ständig kontrolliert zu werden. Und das ist nicht nur ein Gefühl. Vertrauen zu den eigenen Mitarbeitern fehlt. Vorgesetzte sagen man kann immer mit ihnen offen sprechen, nun ja, ich habe gelernt nicht offen zu sprechen, da man dann noch mehr unter Kontrolle steht. Auch Mitarbeiter werden gebeten dem Vorgesetzten zu erzählen, wie der Kollege denn arbeitet und ob man mit der Arbeit des Kollegen zufrieden ist.
Interessante Aufgaben
Gibt es - selten. Es ist täglich der gleiche Trott. Nur die Kunden variieren.

