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GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Organisation hat sich massiv verschlechtert

2,1
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Buchen in Odenwald gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben, Mitarbeiter sind in der Firma nur „Nummern“ und werden von oben leider garnicht ernstgenommen.

Verbesserungsvorschläge

Wenn Personal abgebaut werden muss, sollten leistungsschwache Mitarbeitende gezielt angesprochen und entsprechende Konsequenzen gezogen werden. Aktuell verschlechtern sich die Bedingungen zunehmend, wodurch vor allem gute und langjährige Mitarbeitende von selbst gehen. Schon fragwürdig warum teilweise Mitarbeiter kündigen welche seit mehr als 10-15 Jahren im Betrieb waren…

Arbeitsatmosphäre

Angespannte Stimmung durch Kurzarbeit

Image

Damals gut, jetzt leider von Jahr zu Jahr schlechter. Damals war man stolz drauf in dieser Firma zu arbeiten jetzt leider nicht…

Work-Life-Balance

Nach außen wird mit Gleitzeit geworben, tatsächlich wird jedoch eine feste Arbeitszeit erwartet. Wenn überhaupt, besteht nur ein minimaler Spielraum von maximal etwa einer Stunde – was kaum als Gleitzeit bezeichnet werden kann. Die beworbene Flexibilität existiert in der Praxis nicht.

Karriere/Weiterbildung

Schulungen werden leider zurzeit garnicht ermöglicht. Man wird immer damit gefüttert, dass es zurzeit aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage nicht angeboten werden kann. Das wird jedoch einem jedes Jahr erzählt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist sehr stark. Allerdings entsteht dieser weniger aus positiver Unternehmenskultur, sondern eher aus einer gemeinsamen Front gegenüber Führungskräften und HR. Viele Mitarbeitende fühlen sich nicht abgeholt oder ernst genommen, was den Teamzusammenhalt zwar stärkt, das Verhältnis zur Führungsebene jedoch weiter verschlechtert.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Teamleiter ist sehr gut. Problematisch ist jedoch das Auftreten von HR, die sich deutlich über den Mitarbeitenden positioniert. Von oberster HR-Ebene wird vermittelt, dass jeder ersetzbar sei, wodurch gute und langjährige Mitarbeitende verloren gehen. Zusätzlich werden Optimierungsvorschläge von höheren Ebenen außerhalb von HR nicht ernst genommen, obwohl diese Mitarbeitende regelmäßig um Unterstützung bitten. Zudem gibt es unnötig viele Regeln und Hürden: Schulungen werden nicht ermöglicht, Wünsche bleiben unberücksichtigt und selbst Gehaltserhöhungen für langjährige Mitarbeitende werden nicht umgesetzt.

Kommunikation

Entscheidungen von oben werden kaum oder gar nicht kommuniziert. Meist erfahren Mitarbeitende erst über den Flurfunk von Änderungen – offiziell wird man erst informiert, wenn alles längst entschieden ist. Transparenz fehlt vollständig.


Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Susanne WiesjahnHead of Human Resources & Administration

Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Auch kritische Bewertungen nehmen wir ernst, da sie uns grundsätzlich die Möglichkeit geben, Dinge zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig möchten wir einige Aussagen einordnen und sachlich richtigzustellen.

Die aktuell angespannte Stimmung ist untrennbar mit der wirtschaftlichen Gesamtsituation und der laufenden Kurzarbeit verbunden. In dieser Phase kämpfen wir um jeden einzelnen Arbeitsplatz. Kurzarbeit ist dabei bewusst das Instrument, mit dem wir Entlassungen vermeiden und möglichst viele Mitarbeitende im Unternehmen halten wollen.

Gehaltserhöhungen während einer laufenden Kurzarbeit sind wirtschaftlich wie rechtlich nur sehr eingeschränkt umsetzbar. In wirtschaftlich stabilen Jahren hat es in unserem Unternehmen jedoch stets Gehaltsanpassungen gegeben, was auch viele langjährige Mitarbeitende bestätigen können. Dass dies aktuell nicht im gewohnten Umfang möglich ist, ist keine Geringschätzung einzelner Personen, sondern eine Konsequenz der Gesamtsituation.

Gerne möchten wir die Rolle von HR an dieser Stelle etwas näher erläutern: HR trifft keine eigenständigen unternehmerischen Entscheidungen zu Gehältern, Kurzarbeit oder strukturellen Maßnahmen, sondern setzt die Entscheidungen der Geschäftsleitung um und begleitet diese organisatorisch. HR versteht sich dabei ausdrücklich als unterstützende Schnittstelle zwischen Mitarbeitenden, Führungskräften und Geschäftsleitung und positioniert sich zu keinem Zeitpunkt über Mitarbeitende. Die Darstellung, HR agiere grundsätzlich „von oben herab“, entspricht daher nicht unserem Selbstverständnis. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass Maßnahmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als belastend wahrgenommen werden können – sie sind jedoch Ausdruck der aktuellen Rahmenbedingungen und nicht mangelnder Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitenden.

Beim Thema Kommunikation ist uns eine Einordnung wichtig. Entscheidungen werden nicht bewusst zurückgehalten. Unser Anspruch ist es vielmehr, erst dann zu kommunizieren, wenn alle relevanten Sachlagen geklärt und belastbar sind. Unvollständige oder ungeklärte Informationen würden zusätzliche Verunsicherung schaffen und helfen niemandem weiter. Sobald Entscheidungen final vorliegen, werden diese kommuniziert.
Die Geschäftsleitung hält regelmäßig Führungskräfterunden ab, in denen offizielle Themen, Entscheidungen und Hintergründe transparent besprochen werden. Die direkte Führungskraft ist dabei bewusst die erste Ansprechperson für Fragen, Einordnung und Rückmeldungen. Wir möchten ausdrücklich dazu ermutigen, diesen Weg zu nutzen und sich nicht ausschließlich auf Flurfunk oder inoffizielle Informationen zu verlassen, da diese häufig unvollständig oder verzerrt sind.

Zum Thema Gleitzeit möchten wir ebenfalls klarstellen, dass diese in unserem Unternehmen grundsätzlich gelebt wird und auch entsprechend in unserer Arbeitszeitrichtlinie geregelt ist. Flexible Arbeitszeiten sind – außerhalb des Schichtbetriebs – individuell mit der jeweiligen Führungskraft abstimmbar und werden im Rahmen der betrieblichen Erfordernisse auch ermöglicht.
Auch im Schichtbetrieb sind wir grundsätzlich in der Lage, flexible und individuelle Lösungen zu finden. Voraussetzung dafür ist ein offener Austausch mit der jeweiligen Führungskraft. In der Vergangenheit konnten wir für persönliche Belange unserer Mitarbeitenden bislang immer praktikable Lösungen finden und sind weiterhin bestrebt, dies auch künftig zu ermöglichen. Dass Flexibilität je nach Tätigkeitsbereich unterschiedlich ausgestaltet ist, bedeutet nicht, dass sie nicht existiert, sondern dass sie den jeweiligen Rahmenbedingungen angepasst wird.

Schulungen und Weiterbildungen sind ohne Frage ein Kostenfaktor, insbesondere während Kurzarbeit. Pauschal zu sagen, dass Schulungen „gar nicht ermöglicht“ werden, entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Erforderliche und fachlich notwendige Schulungen werden weiterhin geprüft und – wo es wirtschaftlich vertretbar ist – auch genehmigt. Dass nicht jede gewünschte Maßnahme umgesetzt werden kann, ist Teil der aktuellen Realität und kein Ausdruck mangelnder Wertschätzung.

Ein weiterer Punkt ist die sehr allgemeine Formulierung vieler Kritikpunkte. Um konkret an Verbesserungen arbeiten zu können, benötigen wir konkrete Beispiele, Situationen oder Zeiträume. Pauschale Aussagen erschweren eine konstruktive Auseinandersetzung erheblich.

Abschließend möchten wir betonen: Unsere Mitarbeitenden sind für uns keine „Nummern“. Gerade in dieser herausfordernden Phase zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt, Transparenz und gegenseitiges Verständnis sind. Wir wissen, dass die Situation für viele belastend ist, und arbeiten kontinuierlich daran, Kommunikation, Prozesse und Rahmenbedingungen weiter zu verbessern – auch wenn nicht jede Entscheidung für alle zufriedenstellend sein kann.

Wir danken für das Feedback und stehen für einen konstruktiven, direkten Austausch jederzeit offen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.