2 Mitarbeiter:innen, die bei Wellpappenwerk Franz Gierlichs eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 4,4 von 5 Punkten.
2 Auszubildende empfehlen Wellpappenwerk Franz Gierlichs als Ausbildungsbetrieb weiter, während 0 den Arbeitgeber nicht empfehlen würden.
Ein solider Ausbildungsbetrieb!
4,0
Empfohlen
Auszubildende:rHat 2025 eine Ausbildung zum/zur Industriekaufmann in Leverkusen abgeschlossen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Integration in das Team und den tapferen Zusammenhalt im Kollegium.
Vermögenswirksame Leistungen gibt es auch für Azubis. Zudem die bereits erwähnte Vergütung inkl. Boni.
Eine herausragende Anbindung mit Bus und Auto inkl. Parkmöglichkeit.
Die Geschäftsführung hatte stets ein offenes Ohr und Zeit zur Beantwortung von Fragen. Man ist im Unternehmen als Azubi kein Angestellter dritter Klasse. Meine Erfahrung: Gespräche werden mit gegenseitigem Respekt und Verständnis für die andere Position geführt.
Verborgenes Potenzial regt zum tüffteln und mitdenken an. Manche Vorschläge wurden dankend von den Kollegen angenommen.
Verbesserungsvorschläge
Wie bereits erwähnt konnte ich in der Ausbildung beobachten, dass es scheinbar an effektiver und wertschätzender Kommunikation mangelt, was sich durch die getrübtere Stimmung dann auch auf die Ausbildung auswirkt.
Für den Teamgeist könnten Aktionen wie eine eigene Marathon-Staffel oder ein gemeinsamer Ausflug Früchte tragen.
Da das Berichtsheft, wenig/keine Relevanz für die IHK & Berufsschule hat, könnte diese mittels weniger Stichworte als Pflichtaufgabe erledigt werden, hier war zu meiner Ausbildung ausführliche Ausarbeitung gewünscht.
Eine frühzeitigere Information über eine mögliche Übernahme (oder eben keine) hätten enorm geholfen um Planungssicherheit zu gewinnen und Zukunftsoptionen zu eruieren. Meines Erachtens kann nach zwei Jahren Ausbildung gesagt werden, ob eine Übernahme realistisch ist.
Apropos: Eine Verkürzungsoption sollte nicht im Vorhinein ausgeschlossen werden. Wenn ein Azubi starke schulische und betriebliche Leistungen liefert könnte eine 2,5 jährige Ausbildung in Aussicht gestellt werden. Dies hätte im Vorhinein einen extra Motivationsschub für die Ausbildung gegeben.
Ein ÖPNV-Jobticket würde gerade jüngeren Menschen zusätzlich unter die Arme greifen und möglicherweise für einige die gute Busanbindung des Unternehmens attraktiver machen.
Arbeitsatmosphäre
Hierbei gibt es viel Potenzial. Das Kollegium ist vielfältig und man spürt den Bedarf nach Zusammenhalt. Eine verbesserte vertikale aber auch horizontale Unternehmenskommunikation könnte dazu beitragen ein erhöhtes Verständnis füreinander aufzubringen und so den Spaß am Vorantrieben zurück zu erlangen. Die geleistete Arbeit wird teilweise Übersehen und meiner Beobachtung nach wird bisher zu wenig Anerkennung für diese aufgebracht. Auch gemeinsame Aktionen beschränken sich meist auf von Kollegen organisierten Frühstücken oder Ansprachen. Pluspunkt: Es gab weitere Auszubildene. Minuspunkt: Kleinigkeiten wie kostenfreie Getränke sind nicht unmittelbar verfügbar.
Karrierechancen
Meines Erachtens ist es Glückssache ob es beim Abschluss der Ausbildung Personalbedarf gibt, wenn ja ist man eine nah liegende Option. Die klassische Job-Karriere kann nicht direkt bestritten werden -> mittelständisches Familienunternehmen. Es muss logischerweise menschlich und vom Aufgabenbereich passen.
Arbeitszeiten
37,5 Stundenwoche mit fünf Arbeitstagen. Es herrscht Gleitzeit und in Absprache kann man später kommen oder früher gehen. Es sei erwähnt, dass es keine Option auf HomeOffice gibt, was mich persönlich aber keineswegs gestört hat.
Ausbildungsvergütung
Eine überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung, die gemessen an der Mehrverantwortung gerechtfertigt ist. Auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie mögliche Prämien werden ausgezahlt.
Die Ausbilder
Es findet eine stetige Begleitung bei Formalia statt und auch Nachfragen werden beantwortet. Regelmäßigere feste Termine zum Austausch über die aktuelle Ausbildung hätten teilweise benötigten Gesprächsbedarf einen geeigneten Raum gegeben.
Spaßfaktor
Hauptfaktor Kollegium bringt den Spaß an der Arbeit. Zudem komplexere Aufgaben die fordern und fördern. Allein die veraltete Technik und mangelnde Digitalisierung hat den Arbeitsflow gebremst.
Aufgaben/Tätigkeiten
Selbstverständlich gibt es auch Azubi-Arbeiten. Im Großen und Ganzen darf man aber vieles selbständig erarbeiten, was auch nötig ist um der Sachbearbeitung tatkräftige Unterstützung zu leisten.
Variation
Es gibt logischerweise standardisierte und wiederholende Tätigkeiten. Man durchläuft alle relevanten Abteilungen und kann sich selbst einbringen.
Respekt
Das Kollegium zollt das "am Ball bleiben" und das Ausgleichen fehlender Sachbearbeiter mit Respekt, ein herumkommandieren habe ich nicht erlebt.
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Packmitteltechnologe im Bereich Produktion in Leverkusen absolviert und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Wellpappenwerk Franz Gierlichs durchschnittlich mit 3 von 5 Punkten bewertet. 20 der Bewertenden würden Wellpappenwerk Franz Gierlichs als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 2 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Wellpappenwerk Franz Gierlichs als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.