Keine Empfehlung für die "Hage-Mannschaft"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Interessante Branche
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In den vergangenen Jahren gab es mehrfach personelle Veränderungen, unter anderem bedingt durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen und den Verlust einiger größerer Kunden. Darüber hinaus fehlen attraktive Zusatzleistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, was das Gesamtpaket im Vergleich zu anderen Arbeitgebern weniger attraktiv macht.
Verbesserungsvorschläge
Der Arbeitgeber sollte sich grundlegend modernisieren – insbesondere in Bezug auf Arbeitskultur und Flexibilität. Statt moderner, mobiler Arbeitsmöglichkeiten gibt es hier noch den altbewährten Obstkorb als Aushängeschild für Mitarbeiterfreundlichkeit. Das reicht heute nicht mehr aus, um als attraktiver und zeitgemäßer Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre leidet spürbar unter der bestehenden Präsenzpflicht. Der Zwang zur täglichen Anwesenheit im Büro (außer maximal 1 Tag/Woche im Home-Offic) wirkt demotivierend und vermittelt wenig Vertrauen in die Selbstorganisation der Mitarbeitenden. Ein modernes, offenes Arbeitsklima fühlt sich anders an.
Work-Life-Balance
In Stellenanzeigen ist oft die Rede von Home-Office-Möglichkeiten – im Plural. In der Realität beschränkt sich diese "Möglichkeit" allerdings auf gerade einmal einen Tag pro Woche. Und selbst dieser wird nur ungern gesehen. Ein modernes, flexibles Arbeitsumfeld sieht anders aus.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mehr Schein als Sein. Das Unternehmen schreibt sich Nachhaltigkeit zwar groß auf die Fahne, setzt intern aber auf Präsenzpflicht und zwingt die Mitarbeitenden damit täglich zum Arbeitsweg – inklusive entsprechendem CO₂-Ausstoß. Wenn Kundentermine anstehen, wird zwar darauf hingewiesen, dass die Unternehmensparkplätze an diesem Tag knapp sind, ein Home-Office-Angebot wird jedoch nicht gemacht. Stattdessen wird vorgeschlagen, doch mit dem Fahrrad zu kommen – unabhängig von individueller Machbarkeit. Wer mit dem Auto kommt, muss früh dran sein, denn Parkplätze sind Mangelware. In der Regel muss man mit einem zusätzlichen Fußweg von etwa 10 Minuten rechnen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war oberflächlich betrachtet vorhanden, entstand jedoch häufig eher durch sozialen Druck als durch echtes Miteinander.
