Ihr Unternehmen?

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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Geld geht vor Menschen.

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 im Bereich Design / Gestaltung in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Kommunikation, keine Struktur, launische Chefs.

Verbesserungsvorschläge

Sich einzugestehen dass man keine Führungsqualitäten besitzt.

Arbeitsatmosphäre

120% Auslastung ist der Standart.

Work-Life-Balance

Außerwählten wird Teilzeit/Home-Office ermöglicht. Hängt aber stark von Sympathie ab.

Karriere/Weiterbildung

Man durfte sich Weiterbilden, allerdings im laufenden Betrieb nicht möglich.

Gehalt/Benefits

Aus der Zeit gefallene Gehälter die als "angemessen" verkauft werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es nicht.

Vorgesetztenverhalten

Alles wird persönlich genommen. Druck wird 1:1 auf Mitarbeiter abgetragen.

Arbeitsbedingungen

Neue Technik vorhanden, steht nur nicht jedem zur Verfügung.

Kommunikation

Kollegen sind nett, Führung allerdings nicht gegeben.

Gleichberechtigung

Manche müssen für eine Gehaltserhöhung einen neuen Beruf erlernen, andere nur ein Tagesseminar besuchen.

Interessante Aufgaben

Gelegentlich ja


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

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Arbeitgeber-Kommentar

Tom JägerInhaber, Geschäftsleitung

Vielen Dank für Dein Feedback und die Zeit, die Du Dir für Deine Bewertung genommen hast.
Es freut uns sehr, dass Du den Kollegenzusammenhalt, unser Umwelt- und Sozialbewusstsein sowie den respektvollen Umgang mit älteren Kolleg:innen positiv hervorgehoben hast. Auch wenn unser Team in Bezug auf Altersstruktur eher gemischt ist, gab es zum damaligen Zeitpunkt durchaus Kolleg:innen mit langjähriger Berufserfahrung. Gerade Themen wie soziale Verantwortung und nachhaltiges Handeln sind für uns zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur – umso schöner, dass dies auch bei Dir positiv in Erinnerung geblieben ist.

Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen, um auch auf die kritischen Punkte in Deiner Bewertung einzugehen.

Kritisches Feedback nehmen wir grundsätzlich ernst – auch wenn wir einige der genannten Punkte aus unserer Sicht anders einordnen würden oder sie nicht in allen Aspekten so stehen lassen können. Uns ist ein offener Austausch wichtig, daher möchten wir auf die einzelnen Themen eingehen.

Arbeitsatmosphäre:
Die Aussage, dass eine „120 % Auslastung der Standard“ sei, entspricht nicht unserem Anspruch. Unsere Zielgröße liegt bei 6 abrechenbaren Stunden pro 8-Stunden-Tag – ein in der Branche eher moderater Wert. Überstunden versuchen wir zu vermeiden. Wenn sie doch einmal anfallen, können sie durch Freizeitausgleich abgegolten werden. Zudem führen wir monatlich kurze Gespräche mit allen Mitarbeitenden, um Belastung und Stimmung aktiv zu besprechen und frühzeitig gegenzusteuern.

Kommunikation und Führungsverhalten:
Unser Führungsstil setzt bewusst auf Vertrauen und Eigenverantwortung statt Micromanagement. Das kommunizieren wir auch offen im Bewerbungsgespräch. Führung findet bei uns durch regelmäßige Gespräche, klare Ansprechpartner und offene Türen statt – nicht durch Kontrolle. Wir wissen, dass dieser Stil nicht zu jedem passt, viele schätzen ihn aber gerade deshalb.

Dass in stressigen Phasen (z. B. bei Messeprojekten) der Druck spürbarer wird, liegt auch an der Struktur unserer Arbeitsweise – unsere Grafiker:innen haben direkten Kundenkontakt. Wir sehen das nicht als Mangel an Führung, sondern als Teil des Berufsbilds. Wichtig bleibt für uns: Auch in fordernden Zeiten pflegen wir einen respektvollen Umgang und bleiben im Gespräch. Was wir jedoch nicht leisten können und wollen, ist als Projektionsfläche für externe persönliche Belastungen zu dienen.

Work-Life-Balance:
Nach der Probezeit kannst Du – sofern Du nicht Auszubildende:r bist – an bis zu zwei Tagen pro Woche mobil arbeiten. Auch Stundenreduktionen haben wir bisher immer ermöglicht, wenn der Wunsch geäußert wurde. In besonderen Fällen unterstützen wir individuelle Modelle.

Die erwähnte Ungleichbehandlung bezieht sich vermutlich auf die Übergangszeit beim Wechsel von reiner Büroarbeit hin zu mobilen Arbeitsformen. Da wir aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit nicht alle Geräte gleichzeitig austauschen konnten, haben wir sozial priorisiert – etwa bei längeren Arbeitswegen oder familiären Verpflichtungen. Das hatte nichts mit Sympathie zu tun, sondern mit Fairness im Gesamtblick.

Arbeitsbedingungen:
Unsere Arbeitsplätze sind modern ausgestattet. Design-Arbeitsplätze verfügen über aktuelle Apple-Laptops und farbverbindliche Grafikmonitore – auf Wunsch wird auch ein dritter Monitor bereitgestellt. Natürlich kann nicht jedes Gerät jederzeit das allerneueste Modell sein – unser Ziel ist ein sinnvoll ausgestatteter Arbeitsplatz, der zuverlässig funktioniert und zur jeweiligen Aufgabe passt.

Dabei versuchen wir, soweit möglich, auf persönliche Bedürfnisse und Wünsche einzugehen – damit Du gut und angenehm arbeiten kannst.

Gehalt/Sozialleistungen:
Unsere Gehälter orientieren sich an ortsüblichen Rahmenbedingungen und berücksichtigen dabei Faktoren wie Position, Qualifikation, Erfahrung und persönliches Engagement. Uns ist wichtig, dass Vergütung in einem fairen Verhältnis zur Leistung steht – und dass Entwicklung auch finanziell möglich ist.

Wenn Du mehr Verantwortung übernimmst oder Dich fachlich weiterentwickelst, kannst Du bei uns auch mit entsprechender Anpassung rechnen. Das besprechen wir offen und im direkten Austausch – klar, aber individuell.

Karriere/Weiterbildung:
Weiterbildung ist bei uns ausdrücklich gewünscht und wird gefördert. Ob eLearning oder externe Seminare – alle können entsprechende Angebote vorschlagen. eLearnings können als regulärer Workload eingetragen werden, für Präsenzseminare gibt es selbstverständlich eine Freistellung.

In den vergangenen Jahren haben zudem alle Kolleg:innen die Möglichkeit erhalten, an internationalen Designfestivals wie der OFFF in Barcelona oder dem Forward Festival in Amsterdam teilzunehmen. Reise, Hotel und Eintritt wurden dabei von uns übernommen – das Programm stellten sich die Teilnehmenden selbst zusammen, je nach Interessen.

Auch hier gilt: Wir setzen auf Selbstorganisation und Eigenverantwortung. Wer solche Angebote wahrnimmt, sollte sie bewusst nutzen – nicht der Form halber, sondern weil Veranstaltungen wie diese echte Impulse für Inspiration und Weiterentwicklung bieten.
Abschließend möchten wir sagen, dass wir es bedauern, wenn Du Deine Zeit bei uns nicht durchweg positiv erlebt hast. Auch wenn wir einzelne Kritikpunkte anders einschätzen, nehmen wir Deine Rückmeldung ernst.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, ein Umfeld zu schaffen, das Eigenverantwortung, Entwicklung und Wertschätzung fördert. Dazu gehört für uns auch, dass Mitarbeitende aktiv an der Weiterentwicklung von Prozessen, Strukturen und Arbeitsabläufen mitwirken können – sei es im täglichen Austausch, in Projektgruppen oder bei neuen Ideen.

Für einen offenen und konstruktiven Dialog stehen wir jederzeit zur Verfügung.

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