Wenn die Foitterwochen vorbei sind, ist das Gelübde nicht mehr viel wert.
Kommunikation
Häufig mangelhaft. Ob es innerhalb der Abteilung ist oder übergreifend.
Kollegenzusammenhalt
In kleinsten Gruppen vielleicht aber alles in allem nicht wirklich existent.
Work-Life-Balance
Man kriegt den Urlaub den man anpeilt und ist flexibel im Abbau von Stunden. Die Kernarbeitszeiten kommen einem auch zu Gute.
Vorgesetztenverhalten
Nicht immer professionell.
Distanziert, ein Hauch von Gleichgültigkeit bis es brenzlich wird.
Mir wurden schon Fehler unterstellt, die ich nicht begangen habe sondern der Kollege mit dem ich mir die Arbeit geteilt habe.
Wenn man einen Fehler macht, wird man zusammengestaucht und bei jedem und seinem Hund schlecht geredet.
Die Errungenschaften und die sonst gut geleistete Arbeit wird nicht honoriert oder beachtet, Fehler wiegen schwerer.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind relativ interesannt, bis sie fad werden.
Wenn man nach anspruchsvollerer Arbeit strebt (Teamwechsel o.ä) wird das zunächst kopfnickend und wohlwollend zur Kenntniss genommen, dann aber hinterrücks abgeschossen wegen Personalmangels oder anderen Gründen die man genannt bekommt gegen penetrante Nachfrage aber nicht initial wenn die Entscheidung gefällt wird.
Man bleibt meist da, wo man reingerät.
Gleichberechtigung
Für die wenigen Frauen die es ins Gewerbe zieht, schon glaube ich?
Umgang mit älteren Kollegen
Unterschiedlich.
Manche sind der Rente nah und gefühlt versalzen.
Mit einigen ist der Umgang einfach.
Es gibt jedoch eine handvoll, mit denen es sich schwer gestaltet.
Arbeitsbedingungen
Ist okay.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Ahnung. Greenwashing ist mir relativ gleich.
Gehalt/Benefits
Branchen unterdurchschnittlich.
Image
Nicht umsonst verrufen bei vielen?
Karriere/Weiterbildung
Wenn du nicht mal die Aussicht hast auf einen Teamwechsel innerhalb der Abteilung...
Ich würde keine Weiterbildung mit Freistellung etc. in Kauf nehmen wollen, um mich nicht zu Binden.

