Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Westag AG erhält von den Bewertenden ein negatives Gesamtbild. Besonders kritisch sehen die Rezensierenden die Arbeitsatmosphäre: Seit der Übernahme durch HAL Investments habe sich das Klima deutlich verschlechtert. Drohungen seitens des Vorstands, mangelndes Vertrauen und die Angst vor weiteren Entlassungswellen prägen laut den Bewertungen den Alltag. Das Verhalten der Vorgesetzten verstärkt diesen Eindruck – erfahrene Führungskräfte hätten das Unternehmen verlassen, und die Verbleibenden geben den Druck nach unten weiter. Die Kommunikation wird als besonders schwach bewertet: Informationen gelangten kaum zu den Mitarbeiter:innen, stattdessen kursierten Gerüchte über Entlassungen oder Mehrarbeit. Der Kollegenzusammenhalt, der früher als Stärke galt, leide zunehmend unter dem Druck, sodass Selbstschutz vor Teamgei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Westag AG wird von den Nutzer:innen überwiegend negativ bewertet. Viele berichten von wachsenden Spannungen, mangelndem Vertrauen und einem Klima, das von Unsicherheit geprägt ist. Als wiederkehrende Kritikpunkte nennen die Bewertungen fehlende Wertschätzung, schlechte Kommunikation und drohende Entlassungswellen. Einige Nutzer:innen führen die Verschlechterung des Arbeitsklimas auf die niederländische Übernahme durch Broadview-Holding zurück und kritisieren, dass tariflich erkämpfte Leistungen verweigert werden.
Das Verhältnis unter den Kolleg:innen wird ebenfalls als belastet beschrieben – wenige Nutzer:innen schildern ein Gegeneinander statt eines Miteinanders, während nur eine einzelne Stimme die Kolleg:innen positiv hervorhebt. Das Verhalten der Führungsebene, darunter Drohungen durch den Vorstand, verstärkt laut den Bewertungen das negative Stimmungsbild zusätzlich. Humor im Management könne zwar zur Auflockerung beitragen, ändere aber wenig an der grundlegend angespannten Lage.
Das Vorgesetztenverhalten bei Westag AG wird von den Nutzer:innen deutlich negativ bewertet. Viele Bewertungen beschreiben eine Atmosphäre der Unsicherheit, in der sowohl Mitarbeiter:innen als auch Führungskräfte unter Druck stehen und um ihre Stellen fürchten. Einige Nutzer:innen sehen in den Vorgesetzten keine eigenständig handelnden Führungspersönlichkeiten, sondern lediglich verlängerte Arme des Managements ohne klare Orientierung.
Kritisiert werden zudem Kommunikation und Aufgabenverteilung. Gute Führungskräfte haben das Unternehmen nach Ansicht einiger Nutzer:innen verlassen, während die verbliebenen Vorgesetzten Druck weitergeben, anstatt ihn abzufedern. Lediglich wenige Nutzer:innen berichten von angemessenem Verhalten direkter Vorgesetzter – jedoch bemängeln sie gleichzeitig, dass das höhere Management Rückmeldungen und Beiträge der Mitarbeiter:innen ignoriert. Verbesserungspotenzial wird von den Bewertenden in nahezu allen Bereichen des Führungsverhaltens gesehen.
Der Kollegenzusammenhalt bei Westag AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige Kolleg:innen als ausgezeichnet und das Team als stark und unterstützend beschreiben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Einige Nutzer:innen berichten, dass der Zusammenhalt früher deutlich besser war und in letzter Zeit gelitten hat.
Die negativen Eindrücke dominieren dabei: Wenige Kolleg:innen halten noch zusammen, und der Umgangston hat sich verschlechtert. Als Ursachen nennen Nutzer:innen hohen Druck sowie die Angst vor Entlassung, was dazu führe, dass Eigeninteressen in den Vordergrund rücken. Eine schlechte Atmosphäre und mangelnde Zusammenarbeit werden ebenfalls erwähnt. Insgesamt zeichnen die schriftlichen Bewertungen ein eher negatives Bild, das jedoch durch die Gesamtbewertung inklusive reiner Sternbewertungen etwas abgemildert wird.
Die Kommunikation bei Westag AG wird von den Nutzer:innen als sehr schlecht bewertet. Mehrere Bewertungen bemängeln, dass Informationen zurückgehalten und ausschließlich innerhalb der Führungsebene besprochen werden, anstatt an die Belegschaft weitergegeben zu werden. Einige Nutzer:innen berichten, dass sie relevante Unternehmensinformationen eher aus externen Quellen erhalten als von der Unternehmensleitung selbst. Besonders seit einer Übernahme soll kaum noch kommuniziert worden sein. Wenige Nutzer:innen kritisieren zudem, dass der Informationsfluss auf Aushänge oder Mundpropaganda beschränkt sei und konkrete Unternehmensinformationen nur oberflächlich vermittelt würden. Auch bemängeln Nutzer:innen, dass Gespräche vorwiegend um Entlassungen oder Mehrarbeit kreisen, während Mitarbeiter:innen nicht ausreichend einbezogen werden.
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