16 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Für mich war SAT.1 NRW ein perfect match!
Sehr kollegial und offen. Man fühlt sich als Volontärin von Anfang an als Teil des Teams und kann sich mit eigenen Ideen einbringen. Auch in stressigen Situationen wurde auf einen fairen Umgang geachtet. Ich hab mich immer wohlgefühlt.
Fair fürs Volontariat. Es gab Reisekostenerstattung, Fortbildungen und Ausgleich für Mehrarbeit. Natürlich kein Luxus, aber angemessen und transparent.
Klar, im Tagesgeschäft kann’s stressig werden – das gehört im News-Bereich dazu. Aber: Es wurde wirklich drauf geachtet, dass Überstunden nicht untergehen. Teilweise gab’s auch mal freie Tage, wenn vorher viel los war.
Sehr gut ist das umfangreiche und hochwertige Seminarangebot – von Medienrecht über Sprecherziehung, Storytelling, Kamera, Schnitt, Drehorganisation bis hin zu Interviewtraining, alles geleitet von Top-Leuten. Dazu kamen regelmäßig Inhouse-Schulungen.
Fair fürs Volontariat. Es gab Reisekostenerstattung, Fortbildungen und Ausgleich für Mehrarbeit. Natürlich kein Luxus, aber angemessen und transparent.
VJ- und Homeoffice macht die Fahrten zum Dreh kürzer.
Das Team war durchweg unterstützend, hilfsbereit und loyal. Egal ob Volos, Redakteur:innen oder Techniker:innen – man konnte sich aufeinander verlassen. Kein Konkurrenzdruck, sondern echtes Miteinander.
Die Redaktion ist ein sehr junges Team. Daher schwierig zu sagen.
Konstruktives Feedback, ehrliches Interesse an der Weiterentwicklung, klare Kommunikation. Die Redaktion hat sich wirklich Mühe gegeben, eine gute Ausbildung zu bieten und auch mal Dinge individuell zu ermöglichen.
Top ausgestattete Redaktion, moderne Technik, gut gepflegte Schnittplätze und Unterstützung durch die Technik-Crew. Die Schulungen und internen Abläufe waren ebenfalls gut strukturiert.
Kurze Wege, klare Absprachen, regelmäßige Redaktionskonferenzen. Auch spontan konnte man immer Fragen stellen – die Tür stand immer offen - entweder vor Ort oder im Call.
Ich habe keine Ungleichbehandlung erlebt. Es war ein diverses Team mit fairer Verteilung von Aufgaben und Verantwortung – auch für junge oder neue Mitarbeitende.
Volle Bandbreite: Beiträge drehen, schneiden, vertonen, schreiben – alles eigenverantwortlich, aber mit Rückhalt. Ich durfte viel ausprobieren und habe auch unterschiedliche Formate kennengelernt.
Unprofessionell und schlechtes Klima. Druck und Angst.
Da wird angeblich wert drauf gelegt. Arbeitsbeitsbedingungen und Zustände lassen sich vor anderen Teams und in der Branche nicht verstecken. Sogar Protagonisten wundern sich hin und wieder.
Täglich mindestens zehn Stunden. Oft mehr. Ohne Ausgleich. Wochenendarbeit kommt dazu. Mittagspause meist nicht möglich.
Die Weiter- und Ausbildung ist nicht so umfassend wie in anderen Unternehmen. Redakteure können theoretisch dabei sein. Hat jedoch niemand Zeit dafür. Karriere danach ist schwierig, wenn man nicht vorher woanders war und etwas mehr kann. Am besten direkt noch im Job bewerben. Viele wechseln die Branche.
Man kann verhandeln. Vermutlich, wenn gerade keine neuen Mitarbeiter zu bekommen sind. Es bleibt im Branchenvergleich aber unter Durchschnitt. Bei dem Pensum müsste es eher mehr geben.
Mit einigen gibt es Zusammenarbeit nach Westcom. Solange man dort ist, sind alle früher oder später gestresst und manche verzweifelt.
Das ist keine Firma, in der man alt werden kann.
Weit unter Standard.
Man ist den ganzen Tag unter Stress, macht mehrere Jobs gleichzeitig. Dreh teils mit Mobilgeräten. Sogar Blogger und Influencer sind bei Terminen oft besser und mit mehr Personal ausgestattet. Andere Fernsehen-Teams haben manchmal Mitleid und helfen ein wenig, wenn es alleine nicht machbar ist. Das Problem ist in der Branche bekannt.
Trägt zu den schlechten Bedingungen bei. Außerdem gehört anscheinend dazu, sich selbst positive Bewertungen zu schreiben. Schlechte Bewertungen und Kommentare im Netz verschwinden auffällig oft. Werden also vermutlich wenn möglich gelöscht. Vielleicht steckt man die Energie einfach in die Verbesserung der Zustände?
Themenvielfalt ist grundsätzlich etwas Gutes. Doch die Arbeitsbedingungen machen das zunichte. Qualität geht auch anders. Sehr schade. Dir Firma hätte Potenzial.
Junges cooles Team, es wird gelacht und man hat Spaß. Niemand nimmt sich zu ernst
Es gibt viele Seminarangebote an den Wochenenden, die man freiwillig nutzen kann.
Ich habe hier 2 richtig gute freunde gefunden. Alle arbeiten miteinander und nicht gegeneinenander.
Habe immer nur gute erfahrungen gemacht
Jeden Tag einen beitrag über relevante Themen machen und den am Ende bei Sat.1 NRW oder Newstime oder dem Frühstücksfernsehen zu sehen ist jedes mal wieder so cool
Es hat sich super viel getan. Es wird zugehört, es gibt immer für alle Probleme eine Lösung. Einfach toll.
Tolles modernes Großraumbüro und man arbeitet als Team zusammen.
Manchmal kriegt man einen ganzen Tag frei, für nur eine Überstunde
Viele Teamabende, Präsenztage für die Kollegen und von Oktoberfest über Sommerempfang ist alles dabei. Ich habe dort viele coole Leute kennen gelernt.
Es wird einem zugehört, Probleme ernst genommen und vertraulich behandelt.
Egal ob Frau oder Mann, Volontär oder Redakteue. Alle werden gleich behandelt.
Jeden Tag neue Leute treffen, Interviews führen mit normalos oder dem Ministerpräsidenten. Mehr muss man wohl nicht sagen.
Selbst mal ein Praktikum bei einem Sender oder einer Produktionsfirma machen und lernen. Oder Rente.
Hoher, künstlich erzeugter Druck, um möglichst viel aus den Angestellten rauszupressen. Einige wenige werden gelobt und sind teils die Aufpasser, die den Druck miterzeugen. Es wird sich als beste und fortschrittlichste Produktionsfirma präsentiert. Dabei wird nur ausgenutzt, dass viele die Medienbranche nicht kennen und wissen, dass es überall weit unter Standard ist. Alle sind gestresst, weil vier Jobs gleichzeitig erledigt werden müssen, zum Teil während der Autofahrt.
In der Branche wirklich schlecht.
Work-Work.Balance. Jeden Tag mindestens gut zehn Stunden. Manchmal geht es auch noch früher los und hört viel später auf. Überstundenausgleich ist dann nicht drin. Mag daran liegen, dass man in diesen Angestelltenverhältnissen legal nicht so viele Stunden arbeiten darf und das nicht in die Bücher soll.
Die meisten weit unter Branchendurchschnitt, obwohl man eine viel höhere Belastung und viel mehr Aufgaben als in anderen Firmen hat.
Mit einigen gut. Teambildung und Zusammenhalt ist eher unerwünscht. Man könnte dann schließlich gegen arbeitsrechtliche Verstöße vorgehen.
Gibt keine.
Lasst euch nicht einschüchtern. Man kennt Leute in den Medien. Die halten aber ebenfalls nichts von der Führungsebene.
Die Autobahn. Drehen teilweise mit Handys oder nur als VJ. Schneiden auch unterwegs. Wird als innovatives "Mobile Reporting" angepriesen. Ist allerdings einfach billiger als gute Kameras, Schnittplätze odergar EB-Teams. Damit ist man nicht "Vorreiter" - wie man sich selbst nennt. Es liegt für alle anderen nur unter den geforderten Standards.
Dient im Wesentlichen zur Druckerzeugung. Sonst eher sparsam.
Habe nicht beobachtete, dass ein Mann sexuell belästigt wurde.
Täglich neue Themen und theoretisch platz für Kreativität. Könnte so schön sein. Wenn die Arbeitsbedingungen andere wären.
Technik
Menschlichkeit/Miteinander, Arbeitsbelastung, Umgang mit erhaltener Kritik und die Fehlerkultur
Führungswechsel
Hier wird mit zweierlei Maß gemessen:
- Entweder das "Desk" (Redaktionsteam in Dortmund) hat eine Person auf dem Kieker: Dann wird gerne mal geschrien oder mit Lohnentzug bestraft, wenn Fehler passieren. Wenn gute Arbeit gemacht wird, findet das entweder kaum Beachtung oder es wird spitzfindig nach Kleinigkeiten gesucht.
- Oder eine Person ist ein "Desk-Liebling", dann wird bis in den Himmel gelobt und die Arbeit als Vorbild hervorgehoben.
Insgesamt ist die Atmosphäre aber toxisch, Vorgesetzte erzählen Inhalte aus vertraulichen Gesprächen weiter an die Geschäftsführung und an andere Führungskolleginnen und -kollegen. Kritik wird selten sachlich geübt, häufig mit Drohungen von Gehaltskürzungen, Beleidigungen oder einfach unsachlich laut.
Wirkt besser als es wirklich ist.
Vertrag sagt 40 Stunden, tatsächlich startet die Themenrecherche bereits gegen 8 Uhr, die erste Konferenz um 9 Uhr und die letzte um 18 Uhr. Zeit für eine entsprechende Mittagspause bleibt fast an keinem Tag. Außerdem beendet man den Schnitt häufig erst während der Sendung, startet also gegen 17:30 Uhr irgendwo in NRW, was auch mal 2 Stunden Heimweg bedeuten können. Hin und wieder gibt es frühere oder spätere Termine. (Wer daran Kritik übt, bekommt vorgerechnet, warum man selbst das Problem sei) - Also nein, keine Work-Life-Balance.
Option ist wohl da, wird allerdings nicht gefördert.
Gehalt wird pünktlich gezahlt, Angestellte mit gleicher Erfahrung haben teilweise extreme Unterschiede in der Höhe des Gehalts, je nach Verhandlungsgeschick. Außerdem wird meist unter Branchendurchschnitt gezahlt (bei überdurchschnittlicher Belastung)
Jede und jeder bekommt ein eigenes Auto, was dem Arbeitsmodell geschuldet ist und anders wohl unzumutbar wäre. Und Sozialbewusstsein gibt es nicht in diesem Unternehmen.
Wer Redaktionsunabhängig als VJ unterwegs ist, leidet unter ähnlichem Druck und hält entsprechend zusammen - man arbeitet allerdings auf sich allein gestellt, sodass das kaum zum Tragen kommt. Die Kolleginnen und Kollegen, mit denen viel Kontakt herrscht, sind die am Desk, unter denen viele "falsche Fuffziger" sind.
Niemand ist hier ein "älterer Kollege", weil niemand lange bleibt.
Scheinbar offen und freundlich, wird einem in der Realität stattdessen geäußerte sachliche Kritik persönlich angehängt. Die Vorgesetzen sind zu kaum Verhandlungen bereit.
Moderne Technik, gute Ausstattung, regelmäßige Anpassung. Allerdings durch Zeitstress und auf-sich-allein-gestellt-sein muss häufig im Auto gearbeitet werden, sehr unbequem.
Es wird viel kommuniziert und viel Gesprächsoffenheit suggeriert. Dabei wird das Team leider oft kritisiert bzw. über Neuerungen informiert, selten wird ausschließlich gelobt bei Erfolgen.
Die rein männlich moderierte Sendung sagt schon vieles in Sachen Geschlechtergleichstellung. In Sachen Erfahrung ist das Team offen für Neueinstiege und Wiedereinstiege.
Jeden Tag ein ganz anderes Thema, unterschiedliche Drehorte, unterschiedliche Herausforderungen. Da kann man kaum meckern. Nur sollte man nicht an die eigenen journalistischen Werte denken, denn manchmal geht der Arbeitsauftrag darüber hinweg.
Viel Freiraum und Selbstständigkeit beim Arbeiten,
Homeoffice/mobiles Arbeiten ist top,
Eigene Beiträge landen häufig auch im nationalen Programm
Politikempfang zur Kontaktknüpfung und pflege,
Firmenfeiern, Standort, Moderne,
Fühle mich immer wohl. Kritik ist nie schön, aber man lernt dadurch. Lob bekommt man genauso.
Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Nach außen scheint der VJ schon mal bemitleidet zu werden, da er alles alleine macht. Aber das macht den Job gerade aus, dass man alles in einer Hand hat. Jeder BEitrag ist am Ende zu 100 prozent das eigene Werk. Ein Allrounder zu sein schätzen alle in der Firma.
Manchmal sind die Tage lang, dafür kann man aber auch eher gehen, wenn man früh fertig ist. Arbeitet man am Sa oder So nur 1/2 Tag bekommt man dafür einen ganzen Tag frei
Seminare werden immer wieder angeboten. Hat man das Zeug für mehr, und will mehr, bekommt man auch mehr. Möglichkeiten für Karriere sind da. Man muss sie nur ergreifen.
Immer pünktlich das Gehalt afu dem Kto.
Sozial dahingehend, dass Kollegen durch Teilzeit Job und Family unter einen Hut bekommen. Fast papierlos.
Manche sind schon über 20 Jahre da, der Umgang kann also nur gut sein
Ist konstruktiv und im Dialog. Auch wenn man nicht immer einer MEinung ist wird eine Lösung gefunden
Super flexibel durch mobiles Arbeiten und HO. Top modern. Jeder hat sein professionelles Equipment inkl. Laptop, Diensthandy und Filmkamera. Sehr gute und top gepflegte Firmenfahrzeuge für die Drehs.
Neben den täglichen Konferenzen ist auch immer ein direktes Gespräch möglich.
Hier hat jeder eine Chance. Fehlen Voraussetzungen, bekommt man auch mal eine Extraschulung. Frauen und Männer sind gleich
Kein Tag ist wie der andere. Zwar durchaus stressig weil auch tagesaktuell aber eine große Möglichkeit viel zu lernen. Man darf selbständig arbeiten, eigene Kreativität wird geschätzt
Eine neue Geschäftsführung. Solange sie sich nicht ändert, hat die Firma keine Chance, ihre fundamentalen Probleme zu lösen.
Die Arbeitsatmosphäre ist mehr als rau. An den meisten Tagen fängt es morgens schon beim „guten Morgen“ an. So kommt es öfters vor, dass man Kollegen mit tränenden Augen sieht. Ob die ganze WestCom an Allergien leidet? Ach ne, die Jahreszeit spielt ja keine Rolle…
Oft werden Termine vom Desk vergessen und dann muss man dort last minute hinfahren. Nachteil: man riskiert oft einen Unfall zu bauen. Vorteil: Man ist für die Formel 1 gerüstet. Nachdem man den ganzen Tag unterwegs war und meistens die Pause damit verbringt von A nach B zukommen, bekommt man oft in der Abendkonferenz sein Fett weg. Oder man wird gerne auch nach Feierabend angerufen, um einem aufzulisten, was alles Sch* gelaufen ist. Und wehe, man hat sein Diensthandy während seiner Freizeit aus ...
Es wundert schon sehr, dass immer noch junge, engagierte Menschen länger als ein paar Tage hierbleiben. Aber von dem schlechten Ruf bekommt man erst so allmählich mit, wenn man auf andere Mitarbeiter in der Branche trifft. Es ist dort bekannt, dass die Mitarbeiter ausgeschlachtet werden und wie in einer Daily Soap Intrigen gesponnen werden. Es kommt mindestens einmal pro Woche vor, dass die Vorgesetzten sich stundenlang in einem Raum einschließen und neue Wege suchen, um das Arbeiten noch weiter zu erschweren. Ist das möglich fragt man sich? JA!
Life, was ist das? Wenn du bei WestCom anfängst, gibst du dein Leben auf. Man arbeitet täglich mehr als 8 Stunden. Um 8.45 Uhr ist die Themenkonferenz und vorher sollte man natürlich Themen recherchieren und nach jeder Sendung gibt es eine Nachbesprechung. Da die Sendung um 17:54 Uhr endet, geht meist die Kritik bis 18:15 Uhr. Jetzt dürfen die Mathematiker unter uns rechnen, wieviele Überstunden man jede Woche mindestens macht. Wenn man das anspricht, hat man, nun ja, erst mal nicht so eine schöne Zeit danach. Krankmeldung ist ein ganz großes Thema bei WestCom. Am Tag der Krankmeldung muss man sich als Volo bei drei verschiedenen Leuten melden, und hat man nur einen vergessen, gibt es...Überlassen wir DAS der Fantasie!
Die Redakteure können an Seminaren teilnehmen, die für die Volos angeboten werden, aber ohne Ausgleich, daher nehmen viele Redakteure dieses Angebot nicht wahr. Die Seminare sind für die Volos ein Lichtblick und das Beste an der ganzen Ausbildung, da sie von externen Dozenten gehalten werden, die wirklich Ahnung haben. Man nimmt einiges aus den Seminaren mit.
Während die meisten Kollegen bis zur Erschöpfung arbeiten, gibt es ein paar Kollegen, die unter einem guten Stern stehen. Ansonsten versuchen die vereinzelt netten Kollegen einfach zu „überleben“. Daily Soaps brauchst du ab jetzt nicht mehr zu gucken, du bist dort mittendrin.
Es gibt kaum ältere Kollegen, da es jedes Jahr neue Volontäre gibt und die Mitarbeiter kaum lange bleiben.
„Fehlern“ sollte man bei der WestCom nicht machen! Außerdem wird massiver Druck auf die Mitarbeiter ausgeübt, es geht nur um Profit.
Man ist mit dem neuesten Equipment ausgestattet, das heißt auch wiederum, jederzeit bereit sein zu arbeiten. Bei den Volos wird die Fürsorgepflicht mehr als vernachlässigt. Da wird auch schon mal erwartet, dass man bei zwielichtigen Gestalten an der Haustür klingelt, wohl bemerkt, man ist fast immer alleine unterwegs. Also beste Arbeitsbedingungen für niemanden … eigentlich ...
Dafür, dass man in einer Kommunikationsbranche arbeitet, wissen die Vorgesetzten nicht, wie man adäquat kommuniziert.Der Desk übt den Druck, den er von oben bekommt, auf die Mitarbeiter aus. Als Volontär heißt es zwar von beiden Ausbildungsleitern, dass man immer mit den Problemen zu ihnen kommen kann, doch tut man dies, wird es nicht diskret behandelt. Das Arbeitsklima leidet massiv unter der Kommunikation.
Verglichen mit anderen Firmen aus der Branche bekommt man keine gute Bezahlung. Ist aber auch eine Verhandlungssache.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich, da man viele Themen behandelt. Und man kommt viel rum und lernt viele interessante Sachen kennen. Wer es bei der Westcom aushält, der kann für sein Portfolio einiges mitnehmen.
Die Arbeitsatmosphäre ist fast jeden Tag schlecht. Der Umgangston untereinander ist sehr rau, Lob und Anerkennung sind selten.
Der Ruf in der Branche ist nicht gut. Trotzdem ist anderen Redaktionen die „harte Schule“ bei WestCom bekannt und es wird wertgeschätzt, dass ehemalige Mitarbeiter für vieles gewappnet sind.
Ein normaler Arbeitstag bei WestCom beginnt gegen 8.30 Uhr und endet gegen 18.15 Uhr. Zeit für eine Mittagspause gibt es in der Regel nicht (gegessen wird üblicherweise während man am Steuer sitzt und zu einem Dreh-Termin fährt). Überstunden sind also geregelt einkalkuliert. Hinzukommen häufig Tage, an denen ein Dreh länger dauert oder früher beginnt und sich somit der Arbeitstag weiter verlängert. Außerdem gibt es regelmäßig Wochenend-Dienste, an denen die 8 Stunden Arbeitszeit pro Tag nicht eingehalten werden. Einen Überstunden Ausgleich gibt es nur für die Wochenend-Dienste. Die Mitarbeiter scheinen oft überarbeitet und erschöpft zu sein, schleppen sich aber krank zur Arbeit, eventuell weil Krankmeldungen nicht gern gesehen werden und mit dem Amtsarzt gedroht wird.
Die Volontäre nehmen an den Wochenenden regelmäßig an interessanten und spannenden Seminaren teil, die von vorwiegend externen Dozenten geleitet werden. Wenn es die Teilnehmerzahl zulässt, dürfen auch die Redakteure diese Seminare besuchen.
Die Gehälter der Volontäre sind gering, aber branchenüblich. Praktikanten verdienen gar nichts. Bei den Redakteuren schwankt das Gehalt enorm – je nach Verhandlungsgeschick.
Umwelt- und Sozialbewusstsein spielt bei WestCom keine große Rolle.
Innerhalb der Redaktion gibt es einige Grüppchen, die sich untereinander gut verstehen und auch zusammenhalten. Allerdings ist das Misstrauen insgesamt sehr groß. Kleine Intrigen, Mobbing und Lästereien sind an der Tagesordnung. Zum Teil scheint es von Seite der Vorgesetzten auch gewünscht, dass sich das Team nicht zu gut versteht, um den Konkurrenz-Druck zu erhöhen. Einzelne Mitarbeiter werden gegeneinander aufgehetzt.
Ältere Kollegen gibt es bei WestCom so gut wie keine. Das Team besteht zur Hälfte aus Volontären, die übrigen Redakteure sind zwischen Anfang 20 und Mitte 30. Die einzigen etwas „älteren“ Mitarbeiter arbeiten am Redaktionsdesk und geben in wechselnden Schichten als CvD und Planer den Ton an.
Die Mitarbeiter in der Redaktion stehen ständig unter Druck und sollen mit Drohungen eingeschüchtert und schikaniert werden. Nicht genehmes Verhalten der Mitarbeiter (z.B. Widerworte oder Beschwerden) wird bestraft. Immer wieder werden Abmahnungen ausgesprochen, deren Rechtmäßigkeit fragwürdig ist (z.B. weil vergessen wurde zu twittern).
Das Equipment ist neu und hochwertig, jeder Redakteur bekommt ein Diensthandy, die Ausstattung im Großraumbüro ist modern. Immer häufiger arbeiten die Redakteure allerdings auch von zuhause aus und starten mit ihrem persönlichen Kamera-Equipment zum Dreh. Einen Großteil der Arbeitszeit verbringt man außerdem im modernen Dienstwagen, da man wöchentlich mehrere hundert Kilometer quer durch NRW zurücklegt. An besonders stressigen Tagen wird dieser Dienstwagen zum Schnittplatz umfunktioniert, wo der Beitrag dann auch eingesprochen wird.
Der Tag startet mit der morgendlichen Redaktionskonferenz, danach läuft die Kommunikation hauptsächlich über Telefonate. Der Arbeitstag endet mit der Sendungskritik, die selten sachlich und konstruktiv ausfällt.
Männer und Frauen werden grundsätzlich gleichbehandelt. Aussehen und Äußerlichkeiten spielen jedoch besonders für die weiblichen Mitarbeiter eine große Rolle. Wer nicht „fernsehtauglich“ aussieht, bekommt das zu spüren.
Die Aufgaben sind durchaus interessant. Als Videojournalist ist man bei WestCom für seinen TV-Beitrag alleine verantwortlich. Morgens in der Redaktionskonferenz entscheidet sich, um welches Thema man sich kümmert. Dabei können und sollen auch eigene Vorschläge gemacht werden. Nach der Konferenz recherchiert man möglichst schnell und organisiert Interviewpartner, um dann kurze Zeit später zum Dreh zu fahren und selbst mit der Kamera zu filmen und das Interview zu führen. Auch texten und schneiden darf man danach ganz alleine. Beim Vertonen kommt es immer darauf an, was die Redaktionsleitung erlaubt. Aber zum Großteil sprechen die Redakteure ihre Beiträge auch selbst ein. Die Aufgaben sind also auf jeden Fall vielseitig und spannend. Die Themen der regionalen Nachrichten-Sendung SAT.1 NRW, für die WestCom produziert, sind jeden Tag andere und somit abwechslungsreich und machen oft Spaß. Viel Zeit für Dreh und Schnitt bleibt jedoch nicht. So sind die einzelnen Tage häufig mit Stress verbunden und die Qualität der Beiträge leidet unter dem Zeitdruck.
definitiv nichts.
Sehr hoher psychischer Druck. Hohe Zahl Überstunden, ungeschultes Personal, schlechte Führungsqualitäten. Wahnsinniger Druck in der Redaktion, der durch zwischenmenschliche Defizite seitens der Leitung potenziert wurde. In einer Tabelle all meiner bisherigen Arbeitgeber läge Westcom mit gewaltigem Abstand auf dem letzten Platz, denn insbesondere den Führungsstil empfand ich als katastrophal.
Der Mitarbeiter ist das, was einen Betrieb am Leben erhält. Leider wurde mir nur das Gefühl vermittelt, ein lästiger Kostenfaktor zu sein, der Pflichten hat und keine Rechte. Mein Verbesserungsvorschlag: Geschäftsführung austauschen.
Miserables Betriebsklima gefördert durch völlige Fehlbesetzungen an leitender Stelle.
Da dies die schlimmste berufliche und menschliche Erfahrung meines gesamten Lebens war, würde ich das Unternehmen keinesfalls weiterempfehlen!!
Sehr viele Überstunden werden quasi vorausgesetzt. Ich hatte arge Probleme, bei diesem Job eine ordentliche Work-Life-Balance hinzukriegen. Das alles führt zu hohem Druck auf die oft jungen Mitarbeiter.
Auch nach zahlreichen Jahren im Betribe habe ich keine Gehaltserhöhung bekommen.
Keine Tarifbindung, kein Betriebsrat.
Keine Mülltrennung,
Einzelkämpfertum verbreitet.
Innerhalb der Redaktion gab es zu meiner Zeit keine Mitarbeiter, die älter als 45 sind.
Vorgesetzte entscheiden sehr oft nach Laune. "Ausbilder" nur unzureichend geschult, wenig didaktische Fähigkeiten. Schlechtes Gespür der Führungsebene bei der Besetzung wichtiger Positionen: loyale statt fähige Mitartbeiter bevorzugt.
Neue Computer im Großraumbüro. Lärmpegel sehr oft störend.
Regelmäßige Konferenzen, in denen allerdings wenig sachliche, sondern häufig emotoionale, ins Persönliche gehende, Kritik geäußert wird. Lerneffekt gering.
Keine bis wenig Ausländer. Männer- und Frauenanteil in etwa gleich.
Einziges Plus: Man kann und soll kreativ arbeiten. Negativer Aspekt: wenn Kreativität zum Zwang wird, ist es mit dem positiven Effekt dahin.
So verdient kununu Geld.