Augen auf beim Bewerbungsverlauf
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Firmengelände und das Büro.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dazu brauch ich nicht mehr viel sagen, da ich zu den einzelnen Punkten bereits alles gesagt habe
Verbesserungsvorschläge
Dieser Ratschlag geht an alle Führungskräfte und die Geschäftsführung: Tut endlich was für eure Mitarbeiter und stellt euch den Fragen der Leute. Ihr solltet mit gutem Beispiel voran gehen und die Mitarbeiter nicht immer wieder übers Ohr hauen mit leeren Versprechungen und irgendwelchen Mondmissionen, währen die Fluktuationsrate nur aufrecht erhalten wird, weil es bei 15 Kündigungen dann 20 Neueinstellungen gibt. Es hat einen Grund, wieso niemand auf Firmenevents erscheint, mit langgezogenem Gesicht in der Firma erscheint und sich nicht mehr für den Arbeitgeber verausgabt.
Arbeitsatmosphäre
Nachdem Anfang des Jahres das Sommer- und Winterfest gestrichen wurde und durch lachhafte Abteilungsbudgets für Events ersetzt wurde, mit der Begründung es würden zu wenig Mitarbeiter auf den Festen erscheinen, startete die erste Talfahrt. Später als auf Nachfrage der Mitarbeiter zu Prämienausschüttung dann die bittere Nachricht erfolgte, die Prämie würde ausfallen und einen Tag später dann noch verkündet wurde, dass die Anzahl der Homeoffice Tage verkürzt werde, war die Atmosphäre nicht mehr zu retten. Seufzende Gesichter Tag ein Tag aus, Krankmeldung und Kündigungen einer Vielzahl von Mitarbeiter waren Tagesgeschäft. Zur Vertröstung durfte man sich von seiner Führungskraft belächelnd anhören, dass man offen für Veränderungen sein soll.
Kommunikation
Welche Kommunikation?
Kollegenzusammenhalt
Nur innerhalb der Abteilungen unter einigen Mitarbeitern, das war’s dann auch schon. Die Unternehmensmarke „schon immer verbunden“ „schon immer gemeinsam“ hat es nur auf dem Papier gegeben.
Work-Life-Balance
Keine echte Gleitzeit, da man während der Kernarbeitszeit von 08:00-16:00 Uhr sowieso erreichbar sein muss, bringt es nicht wirklich was.
Vorgesetztenverhalten
Das einzig positive, was ich über meine Führungskraft äußern kann, ist, Sie war steht’s bemüht. Die erste Abteilung wurde aufgrund zu vieler Diskrepanzen und zu niedriger Produktivität aufgelöst und auf andere Abteilungen ausgerollt. Das war ganz klar das Verschulden der Führungskraft, da diese die eigenen Mitarbeiter nicht im Griff hatte und auch aufgrund zu viel eigener Arbeit keinen richtigen Bezug zu ihnen hatte. Weiter ging es dann in der nächsten Abteilung, in der man sich alle neuen Aufgaben oft allein widmen musste. Die Weiterentwicklung wurde nur für sich selbst gefördert. Es gab fast keine Termine, die pünktlich starten konnten, aufgrund von Verspätungen der Führungskraft, die zu viel auf dem Tisch hatte und auch nichts davon abgeben wollte, obwohl man des Öfteren bereits darauf hingewiesen hat, dass sich nicht ausreichend um die Mitarbeiter gekümmert wird. Auf Nachrichten und Fragen wurde teilweise erst Stunden später oder auch gar nicht geantwortet.
Interessante Aufgaben
Man durfte sich selbst aussuchen, welche Aufgaben man erledigen wollte und welche nicht. Wahrscheinlich, weil man sowieso meist auf sich allein gestellt war.
Arbeitsbedingungen
Lange waren die Arbeitsplätze nicht mal ansatzweise vernünftig ausgestattet, defekte Monitore, Tastaturen und Mäuse waren keine Seltenheit. Das gesamte Equipment musste man sich täglich zusammensuchen, wenn man in der Firma arbeiten wollte.
Gehalt/Benefits
Über mein Gehalt kann ich mich nicht beklagen, da ich für meine Gehaltserhöhung auch nicht kämpfen musste. Hier hat die frühere Geschäftsführung meinen Wert für das Unternehmen erkannt, was mittlerweile überhaupt nicht mehr vorhanden ist.
Image
Als ich vor 2,5 Jahre dort angefangen habe, war das Image intern noch super, dies bröckelte aber über die Jahre bis zum jetzigen Zeitpunkt, wo das Image den Tiefpunkt erreicht hat und sogar langjährige Führungskräfte freiwillig und eigenständig das Unternehmen verlassen.
Karriere/Weiterbildung
Es wurde zwar immer gesagt, man kann sich weiterbilden und selbst mitbestimmen, aber mehr als leere Worte sind es nicht.

