72 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
72 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
72 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Lage, das Gebäude, Parkplätze - alles fein.
Die Gehälter waren zu meiner Zeit sehr schlecht, die anderen Bewertungen deuten darauf hin, dass sie es immernoch sind. Bei meinen weiteren Ausführungen legt das Unternehmen Protest ein, die Aussagen wären unwahr, daher entferne ich weitere Details.
Für eine Werbeagentur, die bundesweit Unternehmen hinsichtlich Arbeitgeberattraktivität berät, ist der eigene Auftritt hier miserabel.
Nachtrag: Das Unternehmen zweifelt bei kununu also meine ehemalige Unternehmenszugehörigkeit an. Es wurde nun versucht, diese Bewertung entfernen zu lassen. Hoffentlich funktioniert das nicht all zu oft, dieses Mal jedenfalls nicht.
In den meisten Fällen gut, auch wenn es zur Sache geht
Das scheint über die Jahre gelitten zu haben, aber mit dem neuen Management ändert sich gerade viel zum Guten
Vom Ausbilderschein bis zur Fortbildung ist, wo zielgerichtet und in Absprache, sehr viel möglich
In den allermeisten Fällen hervorragend
Es gibt Kollegen, die quasi schon immer hier sind und immer noch bleiben wollen
Ich habe stets wertschätzende und faire Umgangsweise erfahren
Moderne Arbeitsplätze und Ausstattung, Schallschutz an vielen Tischen, und sogar eine Küchenfee
Flurfunk gibt es, aber wer direkt fragt, ist schnell am Ziel
Mir ist bisher kein einzige, gegenteiliger Fall bekannt, obwohl ich Einblick in viele Bereiche habe
Schnelles Umschalten ist ständig erforderlich, das ist kein 9-5 Fließband-Job
Jede Menge
Nicht immer genug Parkplätze.
Ein paar mehr Treffen nach der Arbeit wäre schön - grillen und ein Bierchen mit den Kollegen
Einfach nur gut! Nette Kollegen, tolles Gebäude, besser geht kaum.
Ist definitiv vorhanden
Brauche ich nicht so wirklich, IT ist mein Hobby und habe ich zum Beruf gemacht.
wurde bei mir immer unterstützt - nur sinnvoll muss es sein und begründet werden
Finde ich fair.
In meinem Team super!
Es wird viel erwartet aber besonders gefällt mir auch die Fehlerkultur. Wir dürfen Fehler machen, daher sind wir aber auch viel effizienter. Den Austausch - auch mit meinem Chef - mag ich besonders untereinander.
Ist viel besser geworden und der neue Stil macht Spaß.
Ist hier normal - etwas anderes wird allerdings auch nicht geduldet.
In der IT bei so nem Unternemen selbstverständlich ....
Es macht einfach Spaß, zu sehen, wie man gemeinsam Themen bewegen kann. Dabei gibt es auch Rückschläge, die mich ab und mal nerven, aber im Kern gefällt es mir hier sehr gut. Es gibt eine klare Zielvorstellung, eine offene und transparente Kommunikation.
Einige Kollegen könnten sich noch etwas mehr engagieren und nicht immer das Haar in der Suppe suchen. Dennoch überwiegen die Menschen, die Lust auf Veränderung und Bewegung haben.
Spannende Aufgaben, spannende Projekte, Tolles Team
Bezahlung, Work-Life Balance, Büroausstattung
Mehr auf die Mitarbeiter hören und achten, Kritik ernst nehmen. Vor allem die GF könnte sich bevor Entscheidungen ohne jegliche Grundlage getroffen werden, sich die Bedürfnisse, Meinungen etc. von den MA zur Herzen nehmen.
Eigentlich echt okay, zumindest im Team
Leider nicht mehr so wie es mal war
Gibt es nicht, Mehrstunden werden nicht dokumentiert und geht man um 16 uhr aus dem Büro wird man schief angeschaut
Gibt immer wieder neue Möglichkeiten sich weiter zuentwicklen, egal ob es neue Aufgaben dazu kommen oder man komplett in eine andere Abteilung wechselt
Gehalt ist echt unter dem Durchschnitt
Zumindest in einzelnen Abteilungen
Kommt auf die Vorgesetzten drauf an, manche nutzen ihre Position aus, andere machen einen echt guten Job
Die Agentur an sich, super schön aber Büroausstattung = 0 Nicht mal Hohenverstellbare Schreibtische, was in der heutigen Zeit selbstverständlich sein sollte
Katastrophe, leider kommen viele Informationen falsch oder garnicht an
Das ist einer der Sachen die mich hält: Die Aufgaben sind super vielfältig und machen echt Spaß
Wenig. Die Küchenfee ist top, Benefits werden abgebaut. Früher waren Weihnachtsfeiern Legende. Heute wird gespart um zu wachsen.
Perspektivlosigkeit.
Den Hauptstandort stärken, statt in anderen Städten zu expandieren.
Hier muss man Glück in den einzelnen Abteilungen haben. Eine gewisse Unzufriedenheit schwingt dennoch durch alle Räume!
Alte Mitarbeiter gründen Konkurenzunternehmen, das sagt einiges.
Mehr Schein als sein und Flexibilität gibt es nicht für jeden.
Wenig vorhanden. Gute Azubis werden selten übernommen, siehe Grafik. Viele geben alles aber Dankbarkeit fehlt und Hürden demotivieren.
Ist unterdurchschnittlich aber man will subjektiv empfunden auch keine Verbesserungen!
Ist ganz Gut
Ist wie in jeder Firma.
Ist in Ordnung
Teilweise gut, teilweise schlecht. Nicht immer alles nachvollziehbar!
War früher besser und innovativer.
Von oben nach unten und viel Flurfunk. Man selbst kann sich viel einbringen, Ergebnisse bleiben jedoch aus. Veraltete Strukturen und jeder kämpft um sein Überleben. Beispiel die 3Ms^^
Ist in Ordnung
Auch hier teilweise.
Schönes Gebäude, man fühlt sich wohl.
Tolles Angebot in der Cafeteria.
Bürohunde.
Transparente Gehaltsmodelle und bessere Gehälter.
Kernarbeitszeiten anpassen.
Wieder mehr Mitarbeiter-Events.
In meinem Team ist die Atmosphäre wirklich super. Ich lieb's und habe noch nie in so einem tollen Team gearbeitet. Lob kommt definitiv auch von der Geschäftsführung und ich finde, man fühlt sich gesehen.
Das Vertrauen hat in den vergangenen Monaten durch betriebsbedingte Kündigungen leider etwas gelitten. Manchmal ist es aber ja leider so, dass solche Entscheidungen auch kurzfristig getroffen werden müssen und da kommt man dann nicht drum herum. Das hat natürlich etwas auf die Stimmung geschlagen, aber ich hoffe, dass sich diese bald wieder bessert.
Insgesamt bin ich mit der Arbeitsatmosphäre jedenfalls zufrieden :-)
Ich würde sagen, dass das Image nach außen hin eigentlich sehr gut ist. Es sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen selbst, die ein schlechtes Bild des Unternehmens zeichnen. Das sieht man ja hier an vielen Bewertungen.
Ich kann auch relativ kurzfristig Urlaub nehmen, im Team wird sich gut abgewechselt und vertreten.
Überstunden habe ich persönlich keine. Wenn sich mal welche ansammeln, kann ich diese auch recht kurzfristig wieder abbauen.
Insgesamt bin ich schon zufrieden. Was mich allerdings stört, ist die Kernarbeitszeit bis 16:00 Uhr. Das finde ich, besonders freitags und in Teams ohne direkten Kundenkontakt überzogen. Eine Kernarbeitszeit bis maximal 15:00 Uhr halte ich für angemessener. Teams mit direktem Kundenkontakt können sich bezüglich der telefonischen Erreichbarkeit ja auch abwechseln.
In unserem Team ist das immer wieder Thema. Ich vermute, dass die Budgets hier begrenzt sind und vieles nicht genehmigt werden würde. Wir als Team werden aber immer wieder auf die Möglichkeit der Weiterbildung aufmerksam gemacht.
Ich möchte zukünftig mein Gehalt definitiv noch steigern und ich weiß, dass es vielen anderen auch so geht. Das ist ein heikles Thema hier.
Ich bin mit meinem Tea wie gesagt sehr zufrieden und empfinde den Zusammenhalt hier als perfekt. Nicht nur die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Team, auch unsere Führungskraft hält zu uns und stärkt uns im Zweifelsfall den Rücken.
Das kann man natürlich von anderen Abteilungen nicht immer behaupten. Hier wird die Zusammenarbeit auch mal holprig, aber diese Erfahrung wird man leider in jedem Unternehmen machen. Man versteht sich halt nicht mit allen gleich gut.
Nichts auszusetzen. Jeder wird gleich behandelt.
Meine Führungskraft bekommt von mir 10 von 10 Punkten. Könnte mir keine bessere wünschen.
Das ist natürlich nicht in allen Teams so. Manche Führungskräfte sind definitiv keine guten (und da wird auch keine Schulung etwas dran ändern. Es ist halt nicht jeder die geborene Führungskraft). Hier sollte man wirklich aussortieren und auch auf das Feedback der (Ex-)Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hören.
Hier mangelt es teilweise an einer vollständigen Arbeitsausrüstung fürs mobile Arbeiten. Die Internetverbindung im Agenturgebäude ist teilweise sehr instabil, egal ob WLAN oder Kabel.
Bei uns im Team läuft die Kommunikation sehr gut. Ich habe das Gefühl, dass ich zu allen für mich relevanten Themen zum passenden Zeitpunkt abgeholt und informiert werde.
Was ich hinsichtlich der Kommunikation zu kritisieren habe, ist der Umgang mit Informationen zum Jahresurlaub. Für 2025 wurde hier kurzfristig ein halber zusätzlicher Urlaubstag gestrichen und Resturlaub aus 2024 musste sehr kurzfristig abgebaut werden. Hier fand ich die Kommunikation sehr unglücklich und hätte mir mehr Vorlaufzeit gewünscht.
Nichts auszusetzen. Jeder wird gleich behandelt.
Mir gefallen meine Aufgaben, deshalb habe ich mir diesen Beruf und das Unternehmen ja auch ausgesucht.
Das Firmengelände und das Büro.
Dazu brauch ich nicht mehr viel sagen, da ich zu den einzelnen Punkten bereits alles gesagt habe
Dieser Ratschlag geht an alle Führungskräfte und die Geschäftsführung: Tut endlich was für eure Mitarbeiter und stellt euch den Fragen der Leute. Ihr solltet mit gutem Beispiel voran gehen und die Mitarbeiter nicht immer wieder übers Ohr hauen mit leeren Versprechungen und irgendwelchen Mondmissionen, währen die Fluktuationsrate nur aufrecht erhalten wird, weil es bei 15 Kündigungen dann 20 Neueinstellungen gibt. Es hat einen Grund, wieso niemand auf Firmenevents erscheint, mit langgezogenem Gesicht in der Firma erscheint und sich nicht mehr für den Arbeitgeber verausgabt.
Nachdem Anfang des Jahres das Sommer- und Winterfest gestrichen wurde und durch lachhafte Abteilungsbudgets für Events ersetzt wurde, mit der Begründung es würden zu wenig Mitarbeiter auf den Festen erscheinen, startete die erste Talfahrt. Später als auf Nachfrage der Mitarbeiter zu Prämienausschüttung dann die bittere Nachricht erfolgte, die Prämie würde ausfallen und einen Tag später dann noch verkündet wurde, dass die Anzahl der Homeoffice Tage verkürzt werde, war die Atmosphäre nicht mehr zu retten. Seufzende Gesichter Tag ein Tag aus, Krankmeldung und Kündigungen einer Vielzahl von Mitarbeiter waren Tagesgeschäft. Zur Vertröstung durfte man sich von seiner Führungskraft belächelnd anhören, dass man offen für Veränderungen sein soll.
Als ich vor 2,5 Jahre dort angefangen habe, war das Image intern noch super, dies bröckelte aber über die Jahre bis zum jetzigen Zeitpunkt, wo das Image den Tiefpunkt erreicht hat und sogar langjährige Führungskräfte freiwillig und eigenständig das Unternehmen verlassen.
Keine echte Gleitzeit, da man während der Kernarbeitszeit von 08:00-16:00 Uhr sowieso erreichbar sein muss, bringt es nicht wirklich was.
Es wurde zwar immer gesagt, man kann sich weiterbilden und selbst mitbestimmen, aber mehr als leere Worte sind es nicht.
Über mein Gehalt kann ich mich nicht beklagen, da ich für meine Gehaltserhöhung auch nicht kämpfen musste. Hier hat die frühere Geschäftsführung meinen Wert für das Unternehmen erkannt, was mittlerweile überhaupt nicht mehr vorhanden ist.
Nur innerhalb der Abteilungen unter einigen Mitarbeitern, das war’s dann auch schon. Die Unternehmensmarke „schon immer verbunden“ „schon immer gemeinsam“ hat es nur auf dem Papier gegeben.
Das einzig positive, was ich über meine Führungskraft äußern kann, ist, Sie war steht’s bemüht. Die erste Abteilung wurde aufgrund zu vieler Diskrepanzen und zu niedriger Produktivität aufgelöst und auf andere Abteilungen ausgerollt. Das war ganz klar das Verschulden der Führungskraft, da diese die eigenen Mitarbeiter nicht im Griff hatte und auch aufgrund zu viel eigener Arbeit keinen richtigen Bezug zu ihnen hatte. Weiter ging es dann in der nächsten Abteilung, in der man sich alle neuen Aufgaben oft allein widmen musste. Die Weiterentwicklung wurde nur für sich selbst gefördert. Es gab fast keine Termine, die pünktlich starten konnten, aufgrund von Verspätungen der Führungskraft, die zu viel auf dem Tisch hatte und auch nichts davon abgeben wollte, obwohl man des Öfteren bereits darauf hingewiesen hat, dass sich nicht ausreichend um die Mitarbeiter gekümmert wird. Auf Nachrichten und Fragen wurde teilweise erst Stunden später oder auch gar nicht geantwortet.
Lange waren die Arbeitsplätze nicht mal ansatzweise vernünftig ausgestattet, defekte Monitore, Tastaturen und Mäuse waren keine Seltenheit. Das gesamte Equipment musste man sich täglich zusammensuchen, wenn man in der Firma arbeiten wollte.
Welche Kommunikation?
Man durfte sich selbst aussuchen, welche Aufgaben man erledigen wollte und welche nicht. Wahrscheinlich, weil man sowieso meist auf sich allein gestellt war.
Die Kantine, auch wenn das Angebot nicht sehr groß ist.
- die Kommunikation von Oben nach unten
-
Echte Gleitzeit. Bei einer Kernarbeitszeit bis 16 Uhr(auch Freitags) ist es frech mit Gleitzeit zu werben.
Mehr Schein als sein, als Arbeitnehmer fällt die Hoffnung auf eine tolle Berufliche Erfahrung schnell. Hier wird das Arbeitnehmerfreundlich kleingeschrieben.
Versucht, aber keine Chance.
Es sollte mit mehr bedacht gewählt werden, wer so eine Position erhalten sollte..
Guter Kollegenzusammenhalt innerhalb der Abteilungen: Im direkten Team herrscht ein starker Zusammenhalt, auf den man sich verlassen kann.
Schönes Gebäude und sehr leckere Kantine: Das Bürogebäude ist optisch ansprechend, und das Essensangebot in der Cafeteria ist wirklich gut. Die Küchenfee macht hier einen tollen Job, ein großes Lob dafür!
Gleitzeitregelung: Auch wenn sie in der Praxis kaum genutzt werden kann, ist die Möglichkeit, zwischen 7 und 9 Uhr zu starten, grundsätzlich positiv zu bewerten.
Schwache Bezahlung: Das Gehalt ist deutlich unter dem, was in vergleichbaren Unternehmen gezahlt wird, und steht in keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand.
Kaum Entwicklungsmöglichkeiten: Es gibt praktisch keine Karrierepfade man bleibt, wo man ist.
Fehlende Transparenz: Entscheidungen werden oft über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg getroffen. Häufig erfährt man von Veränderungen erst im Nachhinein.
Veraltete Technik & mangelhafte Arbeitsmittel: Laptops stürzen ab, Software funktioniert schlecht was die Arbeit unnötig erschwert.
Zunehmend schlechte Stimmung: Die allgemeine Atmosphäre ist angespannt, viele fühlen sich übergangen oder nicht ernst genommen.
Ehrliche Kommunikation: Versprechen wie „Niemand wird entlassen“ oder „Wir fliegen gemeinsam zum Mond“ wirken unglaubwürdig, wenn gleichzeitig Stellen abgebaut werden. Eine offene, realistische und transparente Kommunikation wäre deutlich hilfreicher und würde Vertrauen schaffen.
Faire Bezahlung: Die aktuelle Vergütung steht in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit. Eine marktgerechte Anpassung ist notwendig, damit Mitarbeitende langfristig motiviert und finanziell abgesichert bleiben.
Bessere technische Ausstattung: Veraltete und instabile Geräte sowie fehlerhafte interne Programme behindern die tägliche Arbeit. Moderne Arbeitsmittel und funktionierende Software sollten Standard sein.
Klare Karrierewege schaffen: Aktuell gibt es kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Eine strukturierte Personalentwicklung mit gezielter Förderung wäre ein wichtiger Schritt, um Mitarbeitende langfristig zu binden.
Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit fördern: Der Zusammenhalt in den einzelnen Teams ist gut, aber es fehlt an einem Wir-Gefühl im gesamten Unternehmen. Hier könnten gemeinsame Projekte oder regelmäßige teamübergreifende Treffen helfen.
Die Arbeitsatmosphäre ist derzeit leider sehr angespannt. Viele Kolleg:innen haben spürbar die Motivation verloren, da Entscheidungen oft über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. Informationen kommen meist erst, wenn es zu spät ist, was das Vertrauen in die Unternehmensführung stark belastet.
Nach außen wirkt das Unternehmen solide und strukturiert. Intern zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität wird immer deutlicher, was langfristig auch das Image nach außen gefährden kann.
Gleitzeit ist theoretisch vorhanden (zwischen 7 - 9 Uhr Startzeit), jedoch bringt sie wenig Flexibilität, da man selten vor 16 Uhr Feierabend machen kann. Dadurch bleibt das Konzept der Work-Life-Balance eher auf dem Papier bestehen.
Karrierechancen sind praktisch nicht vorhanden. Die Hierarchie ist flach: Mitarbeiter → Vorgesetzte → Geschäftsführung. Dazwischen gibt es nichts. Weiterbildungen werden nicht aktiv gefördert, sondern müssen individuell eingefordert werden, mit ungewissem Ausgang.
Innerhalb der eigenen Abteilung ist der Zusammenhalt sehr gut. Man unterstützt sich und hält zusammen. Abteilungsübergreifend hingegen herrscht kaum Austausch. Man kennt nur einen Bruchteil der Mitarbeitenden, was in einem Unternehmen dieser Größe eher untypisch ist.
Ältere Kolleg:innen werden gleichbehandelt und sind fest ins Team integriert. Es gibt keine erkennbare Benachteiligung oder Ausgrenzung.
Zwar wird vieles offen angesprochen, aber das Vertrauen leidet, wenn man bei Problemen im Stich gelassen oder sogar „ins offene Messer“ laufen gelassen wird. Die Kommunikation wirkt dadurch häufig nur oberflächlich, nicht unterstützend. Das stärkt den Flurfunk mehr als das Vertrauen.
Das Gebäude ist schön und modern, die Cafeteria bietet solides Essen. Die technische Ausstattung lässt allerdings zu wünschen übrig.
Die Lampen sind unpraktisch platziert und blenden beim Arbeiten.
Die bereitgestellten Laptops sind instabil und häufig überfordert. Das interne Programm ist veraltet und fehleranfällig, was die tägliche Arbeit erheblich erschwert.
Intern wird oft das Bild bemüht, dass „wir alle gemeinsam zum Mond fliegen“ – ein motivierender Leitsatz, der bei vielen mittlerweile nur noch für ironisches Kopfschütteln sorgt. Denn statt kollektiv zum Mond zu starten, hat man eher das Gefühl, dass Kolleg:innen aus dem Unternehmen fliegen. Aussagen wie „keine Zeitarbeit, keine Entlassungen“ wurden gemacht. Die Realität sieht enttäuschenderweise anders aus. Die Kommunikation wirkt dadurch unglaubwürdig und untergräbt das Vertrauen in die Führungsebene nachhaltig.
Das Gehalt ist im Vergleich zur geleisteten Arbeit absolut unangemessen. Es reicht kaum aus, um sich privat etwas aufzubauen. Sozialleistungen sind minimal und nicht vergleichbar mit dem, was andere Unternehmen bieten, das wirkt eher wie ein Taschengeld als eine faire Bezahlung.
Die Aufgaben bieten leider wenig Abwechslung und Entwicklungspotenzial. Vieles wirkt routiniert und wiederholt sich stark. Eigeninitiative oder kreative Lösungen sind selten gefragt, was langfristig dem Anspruch auf eine fachliche Weiterentwicklung entgegensteht.
So verdient kununu Geld.