29 von 73 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
29 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Meine Erfahrungen mit Westpress sind durchweg negativ. Ich habe noch bei keinem Arbeitgeber eine derart große Diskrepanz zwischen positiver Außendarstellung und dem von mir tatsächlich erlebten Arbeitsalltag wahrgenommen.
Führung und Arbeitsatmosphäre
Mein größter Kritikpunkt ist die Führungskultur. Vertrauen, Wertschätzung, Verlässlichkeit und eine offene Kommunikation habe ich zunehmend vermisst. Stattdessen empfand ich die Atmosphäre als von Unsicherheit, Druck, Misstrauen und Ellbogendenken geprägt. Kritik und das Hinterfragen von Entscheidungen habe ich nicht als erwünscht erlebt.
Besonders von Teilen der obersten und leitenden Führungsebene hätte ich deutlich mehr Selbstreflexion, Empathie und einen respektvollen Umgang mit Mitarbeitenden erwartet. Zwischen dem, was kommuniziert wurde, und dem, was ich anschließend tatsächlich erlebt habe, bestanden für mich teilweise erhebliche Unterschiede. Mein Vertrauen in Aussagen und Zusagen der Führung ist dadurch vollständig verloren gegangen.
Umgang mit Mitarbeitenden
Gerade in schwierigen Situationen habe ich den Umgang mit Mitarbeitenden als wenig wertschätzend und teilweise enorm druckvoll empfunden. Loyalität gegenüber dem Unternehmen bedeutet nach meiner Erfahrung leider nicht automatisch, dass einem dieselbe Loyalität entgegengebracht wird.
Kunden und Produkte
Auch hier habe ich eine erhebliche Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität wahrgenommen. Probleme mit Software, Produkten und internen Prozessen gehörten für mich zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig hatte ich wiederholt den Eindruck, dass zwischen dem, was in Aussicht gestellt wurde, und dem, was tatsächlich umgesetzt werden konnte, eine deutliche Lücke bestand.
Arbeitgeberbewertungen und Kritik
Auch der Umgang mit Kritik ist für mich bezeichnend: Meine eigene kritische Bewertung wurde nach einer Beanstandung durch das Unternehmen von Kununu vorübergehend deaktiviert und ich wurde aufgefordert, einzelne Passagen nachzuweisen oder anzupassen. Deshalb habe ich diese Bewertung entsprechend überarbeitet.
Warum andere Bewertungen nicht mehr sichtbar sind, kann ich nicht beurteilen. Auffällig finde ich allerdings, wie viele der öffentlich geäußerten Kritikpunkte sich mit meinen eigenen Erfahrungen decken. In manchen ausgesprochen positiven Darstellungen erkenne ich den Arbeitgeber, den ich selbst erlebt habe, dagegen kaum wieder.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass mehr Energie darauf verwendet wird, die Ursachen der wiederkehrenden Kritik zu hinterfragen und die Unternehmenskultur tatsächlich zu verbessern. Eine gute Arbeitgebermarke entsteht für mich nicht dadurch, dass möglichst wenig Kritik sichtbar ist, sondern dadurch, dass möglichst wenig Anlass für solche Kritik besteht.
Fazit
Für mich persönlich ist Westpress der schlechteste Arbeitgeber meiner bisherigen Laufbahn. Mein Vertrauen in Führung, Kommunikation und Unternehmenskultur ist vollständig verloren gegangen.
Ich würde mich unter den von mir erlebten Bedingungen definitiv kein zweites Mal für diesen Arbeitgeber entscheiden und kann Bewerbern nur empfehlen, wiederkehrende Kritikpunkte in den Bewertungen aufmerksam zu lesen und im Vorstellungsgespräch sehr konkrete Fragen zu Führungsstil, Fluktuation, Personalabbau, Konfliktkultur und dem Umgang mit kritischem Feedback zu stellen.
Es gibt Wasser etc. for free. Früher gab es Weihnachtsfeiern. Heute nicht mehr.
Zurück ins Büro wäre ok, wenn man auch einen Sinn erkennen würde. Keine Entwicklung durch richtigen Austausch. Man hat das Gefühl, dass viele Kollegen Ängste haben, die noch vom älteren Inhaber geprägt werden.
Ehrliche und aufrechte Kommunikation. Wir sollten uns die als künstlich empfundene Gegendarstellung “Lieber Mitarbeiter, vielen Dank für deine Einschätzung etc.“ sparen und die Meinungen unserer Kollegen tatsächlich und authentisch aufnehmen. Nur so tun als ob, durch einen pauschalen Post, bringt doch nichts.
AUCH MEINE UNTERNEHMENSZUGEHÖRIGKEIT WIRD ANGEZWEIFELT UND AUCH HIER WURDE VERSUCHT, DIE KRITIK ÜBER KUNUNU LÖSCHEN ZU LASSEN. KUNUNU HATTE ES AUF WUNSCH DES AG OFFLINE GESTELLT. DANN VON MIR U-ZUGEHÖRIGKEIT NACHGEWIESEN. JETZT ENDLICH ONLINE
-----------------------------------
Leider nicht mehr gut. Früher besser.
War mal gut. Laut Aussagen von bestimmten Kunden nicht mehr gut.
Auch hier: War früher besser.
Es wird gespart.
Mitarbeiter gehen unter anderem deswegen.
Mülltrennung ja, BMW Dieselfahrzeuge auch ja.
Innerhalb der Abteilungen gut. Ansonsten aneinander vorbei.
Je nachdem, in welchem Bereich man ist, wird mehr oder weniger aussortiert.
Alt und kontrollierend statt dynamisch. Es wird teilweise offen über Ex-Mitarbeiter hergezogen (live erlebt).
Wenn von zuhause in Ordnung, die drei Tage im Büro empfinde ich als Katastrophe.
Monolog von oben nach unten
Kritik wird ungern gehört. Wenn doch, steht man schnell im Abseits.
Sehr standardisiert, wenig kreativ.
Die Lage, das Gebäude, Parkplätze - alles fein.
Die Gehälter waren zu meiner Zeit sehr schlecht, die anderen Bewertungen deuten darauf hin, dass sie es immernoch sind. Bei meinen weiteren Ausführungen legt das Unternehmen Protest ein, die Aussagen wären unwahr, daher entferne ich weitere Details.
Für eine Werbeagentur, die bundesweit Unternehmen hinsichtlich Arbeitgeberattraktivität berät, ist der eigene Auftritt hier miserabel.
Nachtrag: Das Unternehmen zweifelt bei kununu also meine ehemalige Unternehmenszugehörigkeit an. Es wurde nun versucht, diese Bewertung entfernen zu lassen. Hoffentlich funktioniert das nicht all zu oft, dieses Mal jedenfalls nicht.
Jede Menge
Nicht immer genug Parkplätze.
Ein paar mehr Treffen nach der Arbeit wäre schön - grillen und ein Bierchen mit den Kollegen
Einfach nur gut! Nette Kollegen, tolles Gebäude, besser geht kaum.
Ist definitiv vorhanden
Brauche ich nicht so wirklich, IT ist mein Hobby und habe ich zum Beruf gemacht.
wurde bei mir immer unterstützt - nur sinnvoll muss es sein und begründet werden
Finde ich fair.
In meinem Team super!
Es wird viel erwartet aber besonders gefällt mir auch die Fehlerkultur. Wir dürfen Fehler machen, daher sind wir aber auch viel effizienter. Den Austausch - auch mit meinem Chef - mag ich besonders untereinander.
Ist viel besser geworden und der neue Stil macht Spaß.
Ist hier normal - etwas anderes wird allerdings auch nicht geduldet.
In der IT bei so nem Unternemen selbstverständlich ....
Es macht einfach Spaß, zu sehen, wie man gemeinsam Themen bewegen kann. Dabei gibt es auch Rückschläge, die mich ab und mal nerven, aber im Kern gefällt es mir hier sehr gut. Es gibt eine klare Zielvorstellung, eine offene und transparente Kommunikation.
Einige Kollegen könnten sich noch etwas mehr engagieren und nicht immer das Haar in der Suppe suchen. Dennoch überwiegen die Menschen, die Lust auf Veränderung und Bewegung haben.
Spannende Aufgaben, spannende Projekte, Tolles Team
Bezahlung, Work-Life Balance, Büroausstattung
Mehr auf die Mitarbeiter hören und achten, Kritik ernst nehmen. Vor allem die GF könnte sich bevor Entscheidungen ohne jegliche Grundlage getroffen werden, sich die Bedürfnisse, Meinungen etc. von den MA zur Herzen nehmen.
Eigentlich echt okay, zumindest im Team
Leider nicht mehr so wie es mal war
Gibt es nicht, Mehrstunden werden nicht dokumentiert und geht man um 16 uhr aus dem Büro wird man schief angeschaut
Gibt immer wieder neue Möglichkeiten sich weiter zuentwicklen, egal ob es neue Aufgaben dazu kommen oder man komplett in eine andere Abteilung wechselt
Gehalt ist echt unter dem Durchschnitt
Zumindest in einzelnen Abteilungen
Kommt auf die Vorgesetzten drauf an, manche nutzen ihre Position aus, andere machen einen echt guten Job
Die Agentur an sich, super schön aber Büroausstattung = 0 Nicht mal Hohenverstellbare Schreibtische, was in der heutigen Zeit selbstverständlich sein sollte
Katastrophe, leider kommen viele Informationen falsch oder garnicht an
Das ist einer der Sachen die mich hält: Die Aufgaben sind super vielfältig und machen echt Spaß
Wenig. Die Küchenfee ist top, Benefits werden abgebaut. Früher waren Weihnachtsfeiern Legende. Heute wird gespart um zu wachsen.
Perspektivlosigkeit.
Den Hauptstandort stärken, statt in anderen Städten zu expandieren.
Hier muss man Glück in den einzelnen Abteilungen haben. Eine gewisse Unzufriedenheit schwingt dennoch durch alle Räume!
Alte Mitarbeiter gründen Konkurenzunternehmen, das sagt einiges.
Mehr Schein als sein und Flexibilität gibt es nicht für jeden.
Wenig vorhanden. Gute Azubis werden selten übernommen, siehe Grafik. Viele geben alles aber Dankbarkeit fehlt und Hürden demotivieren.
Ist unterdurchschnittlich aber man will subjektiv empfunden auch keine Verbesserungen!
Ist ganz Gut
Ist wie in jeder Firma.
Ist in Ordnung
Teilweise gut, teilweise schlecht. Nicht immer alles nachvollziehbar!
War früher besser und innovativer.
Von oben nach unten und viel Flurfunk. Man selbst kann sich viel einbringen, Ergebnisse bleiben jedoch aus. Veraltete Strukturen und jeder kämpft um sein Überleben. Beispiel die 3Ms^^
Ist in Ordnung
Auch hier teilweise.
Das Firmengelände und das Büro.
Dazu brauch ich nicht mehr viel sagen, da ich zu den einzelnen Punkten bereits alles gesagt habe
Dieser Ratschlag geht an alle Führungskräfte und die Geschäftsführung: Tut endlich was für eure Mitarbeiter und stellt euch den Fragen der Leute. Ihr solltet mit gutem Beispiel voran gehen und die Mitarbeiter nicht immer wieder übers Ohr hauen mit leeren Versprechungen und irgendwelchen Mondmissionen, währen die Fluktuationsrate nur aufrecht erhalten wird, weil es bei 15 Kündigungen dann 20 Neueinstellungen gibt. Es hat einen Grund, wieso niemand auf Firmenevents erscheint, mit langgezogenem Gesicht in der Firma erscheint und sich nicht mehr für den Arbeitgeber verausgabt.
Nachdem Anfang des Jahres das Sommer- und Winterfest gestrichen wurde und durch lachhafte Abteilungsbudgets für Events ersetzt wurde, mit der Begründung es würden zu wenig Mitarbeiter auf den Festen erscheinen, startete die erste Talfahrt. Später als auf Nachfrage der Mitarbeiter zu Prämienausschüttung dann die bittere Nachricht erfolgte, die Prämie würde ausfallen und einen Tag später dann noch verkündet wurde, dass die Anzahl der Homeoffice Tage verkürzt werde, war die Atmosphäre nicht mehr zu retten. Seufzende Gesichter Tag ein Tag aus, Krankmeldung und Kündigungen einer Vielzahl von Mitarbeiter waren Tagesgeschäft. Zur Vertröstung durfte man sich von seiner Führungskraft belächelnd anhören, dass man offen für Veränderungen sein soll.
Als ich vor 2,5 Jahre dort angefangen habe, war das Image intern noch super, dies bröckelte aber über die Jahre bis zum jetzigen Zeitpunkt, wo das Image den Tiefpunkt erreicht hat und sogar langjährige Führungskräfte freiwillig und eigenständig das Unternehmen verlassen.
Keine echte Gleitzeit, da man während der Kernarbeitszeit von 08:00-16:00 Uhr sowieso erreichbar sein muss, bringt es nicht wirklich was.
Es wurde zwar immer gesagt, man kann sich weiterbilden und selbst mitbestimmen, aber mehr als leere Worte sind es nicht.
Über mein Gehalt kann ich mich nicht beklagen, da ich für meine Gehaltserhöhung auch nicht kämpfen musste. Hier hat die frühere Geschäftsführung meinen Wert für das Unternehmen erkannt, was mittlerweile überhaupt nicht mehr vorhanden ist.
Nur innerhalb der Abteilungen unter einigen Mitarbeitern, das war’s dann auch schon. Die Unternehmensmarke „schon immer verbunden“ „schon immer gemeinsam“ hat es nur auf dem Papier gegeben.
Das einzig positive, was ich über meine Führungskraft äußern kann, ist, Sie war steht’s bemüht. Die erste Abteilung wurde aufgrund zu vieler Diskrepanzen und zu niedriger Produktivität aufgelöst und auf andere Abteilungen ausgerollt. Das war ganz klar das Verschulden der Führungskraft, da diese die eigenen Mitarbeiter nicht im Griff hatte und auch aufgrund zu viel eigener Arbeit keinen richtigen Bezug zu ihnen hatte. Weiter ging es dann in der nächsten Abteilung, in der man sich alle neuen Aufgaben oft allein widmen musste. Die Weiterentwicklung wurde nur für sich selbst gefördert. Es gab fast keine Termine, die pünktlich starten konnten, aufgrund von Verspätungen der Führungskraft, die zu viel auf dem Tisch hatte und auch nichts davon abgeben wollte, obwohl man des Öfteren bereits darauf hingewiesen hat, dass sich nicht ausreichend um die Mitarbeiter gekümmert wird. Auf Nachrichten und Fragen wurde teilweise erst Stunden später oder auch gar nicht geantwortet.
Lange waren die Arbeitsplätze nicht mal ansatzweise vernünftig ausgestattet, defekte Monitore, Tastaturen und Mäuse waren keine Seltenheit. Das gesamte Equipment musste man sich täglich zusammensuchen, wenn man in der Firma arbeiten wollte.
Welche Kommunikation?
Man durfte sich selbst aussuchen, welche Aufgaben man erledigen wollte und welche nicht. Wahrscheinlich, weil man sowieso meist auf sich allein gestellt war.
Die Kantine, auch wenn das Angebot nicht sehr groß ist.
- die Kommunikation von Oben nach unten
-
Echte Gleitzeit. Bei einer Kernarbeitszeit bis 16 Uhr(auch Freitags) ist es frech mit Gleitzeit zu werben.
Mehr Schein als sein, als Arbeitnehmer fällt die Hoffnung auf eine tolle Berufliche Erfahrung schnell. Hier wird das Arbeitnehmerfreundlich kleingeschrieben.
Versucht, aber keine Chance.
Es sollte mit mehr bedacht gewählt werden, wer so eine Position erhalten sollte..
Guter Kollegenzusammenhalt innerhalb der Abteilungen: Im direkten Team herrscht ein starker Zusammenhalt, auf den man sich verlassen kann.
Schönes Gebäude und sehr leckere Kantine: Das Bürogebäude ist optisch ansprechend, und das Essensangebot in der Cafeteria ist wirklich gut. Die Küchenfee macht hier einen tollen Job, ein großes Lob dafür!
Gleitzeitregelung: Auch wenn sie in der Praxis kaum genutzt werden kann, ist die Möglichkeit, zwischen 7 und 9 Uhr zu starten, grundsätzlich positiv zu bewerten.
Schwache Bezahlung: Das Gehalt ist deutlich unter dem, was in vergleichbaren Unternehmen gezahlt wird, und steht in keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand.
Kaum Entwicklungsmöglichkeiten: Es gibt praktisch keine Karrierepfade man bleibt, wo man ist.
Fehlende Transparenz: Entscheidungen werden oft über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg getroffen. Häufig erfährt man von Veränderungen erst im Nachhinein.
Veraltete Technik & mangelhafte Arbeitsmittel: Laptops stürzen ab, Software funktioniert schlecht was die Arbeit unnötig erschwert.
Zunehmend schlechte Stimmung: Die allgemeine Atmosphäre ist angespannt, viele fühlen sich übergangen oder nicht ernst genommen.
Ehrliche Kommunikation: Versprechen wie „Niemand wird entlassen“ oder „Wir fliegen gemeinsam zum Mond“ wirken unglaubwürdig, wenn gleichzeitig Stellen abgebaut werden. Eine offene, realistische und transparente Kommunikation wäre deutlich hilfreicher und würde Vertrauen schaffen.
Faire Bezahlung: Die aktuelle Vergütung steht in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit. Eine marktgerechte Anpassung ist notwendig, damit Mitarbeitende langfristig motiviert und finanziell abgesichert bleiben.
Bessere technische Ausstattung: Veraltete und instabile Geräte sowie fehlerhafte interne Programme behindern die tägliche Arbeit. Moderne Arbeitsmittel und funktionierende Software sollten Standard sein.
Klare Karrierewege schaffen: Aktuell gibt es kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Eine strukturierte Personalentwicklung mit gezielter Förderung wäre ein wichtiger Schritt, um Mitarbeitende langfristig zu binden.
Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit fördern: Der Zusammenhalt in den einzelnen Teams ist gut, aber es fehlt an einem Wir-Gefühl im gesamten Unternehmen. Hier könnten gemeinsame Projekte oder regelmäßige teamübergreifende Treffen helfen.
Die Arbeitsatmosphäre ist derzeit leider sehr angespannt. Viele Kolleg:innen haben spürbar die Motivation verloren, da Entscheidungen oft über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. Informationen kommen meist erst, wenn es zu spät ist, was das Vertrauen in die Unternehmensführung stark belastet.
Nach außen wirkt das Unternehmen solide und strukturiert. Intern zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität wird immer deutlicher, was langfristig auch das Image nach außen gefährden kann.
Gleitzeit ist theoretisch vorhanden (zwischen 7 - 9 Uhr Startzeit), jedoch bringt sie wenig Flexibilität, da man selten vor 16 Uhr Feierabend machen kann. Dadurch bleibt das Konzept der Work-Life-Balance eher auf dem Papier bestehen.
Karrierechancen sind praktisch nicht vorhanden. Die Hierarchie ist flach: Mitarbeiter → Vorgesetzte → Geschäftsführung. Dazwischen gibt es nichts. Weiterbildungen werden nicht aktiv gefördert, sondern müssen individuell eingefordert werden, mit ungewissem Ausgang.
Innerhalb der eigenen Abteilung ist der Zusammenhalt sehr gut. Man unterstützt sich und hält zusammen. Abteilungsübergreifend hingegen herrscht kaum Austausch. Man kennt nur einen Bruchteil der Mitarbeitenden, was in einem Unternehmen dieser Größe eher untypisch ist.
Ältere Kolleg:innen werden gleichbehandelt und sind fest ins Team integriert. Es gibt keine erkennbare Benachteiligung oder Ausgrenzung.
Zwar wird vieles offen angesprochen, aber das Vertrauen leidet, wenn man bei Problemen im Stich gelassen oder sogar „ins offene Messer“ laufen gelassen wird. Die Kommunikation wirkt dadurch häufig nur oberflächlich, nicht unterstützend. Das stärkt den Flurfunk mehr als das Vertrauen.
Das Gebäude ist schön und modern, die Cafeteria bietet solides Essen. Die technische Ausstattung lässt allerdings zu wünschen übrig.
Die Lampen sind unpraktisch platziert und blenden beim Arbeiten.
Die bereitgestellten Laptops sind instabil und häufig überfordert. Das interne Programm ist veraltet und fehleranfällig, was die tägliche Arbeit erheblich erschwert.
Intern wird oft das Bild bemüht, dass „wir alle gemeinsam zum Mond fliegen“ – ein motivierender Leitsatz, der bei vielen mittlerweile nur noch für ironisches Kopfschütteln sorgt. Denn statt kollektiv zum Mond zu starten, hat man eher das Gefühl, dass Kolleg:innen aus dem Unternehmen fliegen. Aussagen wie „keine Zeitarbeit, keine Entlassungen“ wurden gemacht. Die Realität sieht enttäuschenderweise anders aus. Die Kommunikation wirkt dadurch unglaubwürdig und untergräbt das Vertrauen in die Führungsebene nachhaltig.
Das Gehalt ist im Vergleich zur geleisteten Arbeit absolut unangemessen. Es reicht kaum aus, um sich privat etwas aufzubauen. Sozialleistungen sind minimal und nicht vergleichbar mit dem, was andere Unternehmen bieten, das wirkt eher wie ein Taschengeld als eine faire Bezahlung.
Die Aufgaben bieten leider wenig Abwechslung und Entwicklungspotenzial. Vieles wirkt routiniert und wiederholt sich stark. Eigeninitiative oder kreative Lösungen sind selten gefragt, was langfristig dem Anspruch auf eine fachliche Weiterentwicklung entgegensteht.
So verdient kununu Geld.