Es ist leider in grossen Teilen nur noch negativ
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitszufriedenheit hat sich im vergangenen Jahr leider deutlich verschlechtert. Obwohl vor etwa zwei Jahren eine Initiative zur Stärkung von Wertschätzung und Unternehmenskultur gestartet wurde, ist von deren Wirkung heute kaum noch etwas spürbar.
Insbesondere auf Ebene der Gruppengeschäftsführung und der Inhaber werden die damals kommunizierten Werte aus meiner Sicht nicht glaubwürdig vorgelebt. Statt eines respektvollen und wertschätzenden Umgangs entsteht zunehmend der Eindruck einer Kommunikation und Führung von oben herab. Dies wirkt sich spürbar negativ auf die Motivation, das Arbeitsklima und die Identifikation mit dem Unternehmen aus.
Wenn Wertschätzung und eine positive Unternehmenskultur nachhaltig verankert werden sollen, müssen diese Werte insbesondere von der Unternehmensleitung glaubwürdig und konsequent vorgelebt werden
Kommunikation
Mittlerweile wurden zwar ein bis zwei Tools beziehungsweise Plattformen geschaffen, über die Informationen für die Mitarbeitenden bereitgestellt werden. In der Praxis wirkt deren Nutzung jedoch eher halbherzig. Die dort kommunizierten Inhalte bieten häufig wenig konkreten Mehrwert und tragen kaum zu mehr Transparenz, Einbindung oder einem besseren Informationsfluss bei.
Zudem entsteht der Eindruck, dass Kommunikation überwiegend einseitig erfolgt: Informationen und Vorgaben werden von oben nach unten weitergegeben, ohne die Mitarbeitenden tatsächlich einzubeziehen oder einen echten Dialog zu ermöglichen. Dadurch wirken die eingeführten Instrumente weniger wie ein Beitrag zu einer offenen und wertschätzenden Unternehmenskultur, sondern vielmehr wie zusätzliche Kanäle für Anweisungen und Top-down-Kommunikation
Hinzu kommt, dass wichtige und für die tägliche Arbeit relevante Informationen – beispielsweise zu Lieferanten, Veränderungen oder anderen vertriebsrelevanten Themen – über diese Tools häufig gar nicht kommuniziert werden. Gleichzeitig gelangen solche Informationen oftmals auch auf anderem Wege nicht oder nur unzureichend in die Mannschaft, da eine entsprechende Weiterg
Kollegenzusammenhalt
Das ist zumindest in manchen Abteilungen noch vorhanden.
Work-Life-Balance
Im Rahmen der Möglichkeiten in diesem Punkt in Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Siehe oben.
Wenn jedoch der Eindruck entsteht, dass auf Führungsebene andere Maßstäbe gelten, berufliche Verantwortung und Professionalität teilweise in den Hintergrund treten und stattdessen persönliche oder gesellschaftliche Aktivitäten einen unverhältnismäßig hohen Stellenwert einnehmen, bleibt dies innerhalb der Belegschaft nicht unbemerkt. Ein solches Verhalten hat Signalwirkung und prägt zwangsläufig auch die darunterliegenden Führungsebenen sowie die gesamte Unternehmenskultur
Interessante Aufgaben
Verschieden.
Arbeitsbedingungen
Ein weiterer sehr kritischer Punkt ist aus meiner Sicht der Umgang mit bestehenden Problemen und deren transparente Darstellung. Gerade an der Schnittstelle zwischen Vertrieb und Logistik kommt es im Tagesgeschäft regelmäßig zu erheblichen Schwierigkeiten, beispielsweise durch fehlerhafte Lieferungen oder Lieferungen, die nicht wie vorgesehen versendet werden.
Für die Erfassung und Nachverfolgung solcher Fälle wurde ein Ticketsystem eingeführt. Grundsätzlich wäre dies ein sinnvolles Instrument, um Probleme sichtbar zu machen, Ursachen zu erkennen und nachhaltige Verbesserungen anzustoßen. In der Praxis entsteht jedoch ein anderes Bild: Die Auswertungen vermitteln regelmäßig einen überwiegend positiven beziehungsweise „grünen“ Status, der sich mit den täglichen Erfahrungen vieler Mitarbeitender nicht deckt.
Hinzu kommt, dass offenbar ein Teil der tatsächlich auftretenden Probleme gar nicht als Ticket erfasst beziehungsweise eröffnet wird oder werden soll. Dadurch entsteht eine erhebliche Diskrepanz zwischen den offiziellen Kennzahlen und der im Arbeitsalltag wahrgenommenen Realität.
Besonders frustrierend ist dabei nicht allein, dass Fehler auftreten – Fehler und Probleme können
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ich hoffe, dass diese Bewertung auch dauerhaft sichtbar bleibt. Im Unternehmen beziehungsweise im Umfeld kursiert derzeit die Information, dass möglicherweise eine Agentur damit beauftragt worden sein soll, gegen negative Bewertungen vorzugehen beziehungsweise deren Löschung zu veranlassen. Ob dies tatsächlich zutrifft, kann ich nicht beurteilen und möchte es daher ausdrücklich nicht als Tatsache darstellen