Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 18.9.2026
Das Profil der WIEDEMANN - Gruppe wird von Bewertenden negativ eingeschätzt. Besonders kritisch äußern sich Mitarbeiter:innen zur Arbeitsatmosphäre: Viele beschreiben ein gedrücktes Klima, in dem ein aufgesetztes Gemeinschaftsgefühl die tatsächliche Vereinzelung der Beschäftigten überdeckt. Dem stehen vereinzelte positive Stimmen gegenüber, die ein familiäres Umfeld und gegenseitige Wertschätzung hervorheben – wobei mehrere Bewertungen betonen, dass die Erfahrungen stark vom Standort abhängen. Die interne Kommunikation gilt als einseitig und wenig transparent, Ankündigungen des Managements bleiben laut Bewertenden oft ohne Umsetzung. Auch das Vorgesetztenverhalten wird kritisch gesehen: Führungskräfte gelten als wenig erfahren im Umgang mit Mitarbeiter:innen, Zielgespräche und konstruktives Feedback fehlen. Gehält...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der WIEDEMANN-Gruppe wird von vielen Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders bemängeln einige eine gedrückte Stimmung, bei der Führungskräfte als wenig glaubwürdig wahrgenommen werden und Wertschätzung kaum spürbar ist. Die Kommunikation erfolge vorwiegend von oben nach unten, was Motivation und Arbeitsklima belaste. Probleme würden nicht ernst genommen, und Mitarbeiter:innen fühlten sich trotz offizieller Gemeinschaftsrhetorik auf sich allein gestellt.
Dem stehen positive Stimmen gegenüber, die ein familiäres Miteinander, gute Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg und regelmäßige Anerkennung durch Vorgesetzte hervorheben – insbesondere am Standort Siek. Einige Bewertungen betonen zudem, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Standort abhänge. Die Meinungen sind damit gespalten, wobei die kritischen Stimmen deutlich überwiegen.
Die Kommunikation bei WIEDEMANN - Gruppe wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele bemängeln eine ausgeprägte Diskrepanz zwischen Ankündigungen und tatsächlicher Umsetzung: Führungskräfte sprechen viel, handeln jedoch selten entsprechend. Die eingesetzten Kommunikationsmittel empfinden Mitarbeiter:innen als wenig hilfreich und einseitig, wichtige Informationen für den Arbeitsalltag fehlen häufig. Abteilungsübergreifend bleiben E-Mails oft unbeantwortet, und das Gefühl mangelnder Transparenz sowie fehlender Einbindung der Belegschaft zieht sich durch viele Bewertungen. Hinzu kommt, dass Kommunikation laut einigen Nutzer:innen schlicht nicht erwünscht scheint und geäußerte Anliegen nicht ernst genommen werden. Wenige Stimmen heben eine respektvolle und klare Kommunikation hervor, jedoch überwiegt die negative Einschätzung deutlich. Auch die Konsistenz fällt je nach Abteilung sehr unterschiedlich aus: Während manche Bereiche regelmäßige Meetings abhalten, beschränken sich andere auf jährliche Zusammenkünfte.
Der Kollegenzusammenhalt bei der WIEDEMANN Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben ein hilfsbereites Miteinander, bei dem Kolleg:innen füreinander einspringen und Fragen offen beantwortet werden. Dabei zeigt sich jedoch, dass der Zusammenhalt stark vom jeweiligen Standort und der Abteilung abhängt. Innerhalb einzelner Teams funktioniert die Zusammenarbeit gut, abteilungsübergreifend beschränkt sie sich laut einigen Bewertungen auf fachliche Anfragen. Zudem berichten einige Nutzer:innen von einer spürbaren Kluft zwischen jüngeren und älteren Mitarbeiter:innen. Auf der anderen Seite schildern wenige Bewertungen ein ausgeprägtes Einzelkämpferdenken, bei dem persönlicher Vorteil über den Teamgeist gestellt wird. Der Kollegenzusammenhalt hinterlässt somit ein uneinheitliches Bild, das je nach Bereich positiv wie negativ ausfallen kann.
Die Work-Life-Balance bei WIEDEMANN - Gruppe wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisieren viele die vorprogrammierten Überstunden und die inkonsistente Handhabung von Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten, wobei die Genehmigung solcher Regelungen stark vom jeweiligen Vorgesetzten abhängt. Hinzu kommen Berichte über Samstagsarbeit, kurzfristig gestrichenen Urlaub und Einspringen für kranke Kolleg:innen. Trotz Gleitzeitregelungen bauen Mitarbeiter:innen laut einiger Bewertungen erhebliche Überstunden auf, und nicht alle Vorgesetzten halten sich dabei an vertragliche Vorgaben zum Abbau dieser Stunden. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiver: Geregelte Arbeitszeiten und die Möglichkeit, Überstunden in Freizeit umzuwandeln, werden als angenehm empfunden. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur Mehrheitsmeinung, die auf strukturelle Defizite und veraltete Managementstrukturen hinweist, die einer besseren Balance entgegenstehen.
Findest du das hilfreich?