Es geht bergab.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wer Interesse an Motorrädern hat, kann sich hier wirklich tief mit der Materie befassen und gerät gut in Kontakt mit der Szene. Messeteilnahmen und Rennsport sind hier eine Chance.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In den letzten Jahren hat sich sehr vieles, was bis dahin okay war zum schlechten gewandelt. Es ist nicht gut, wenn ich von Kollegen höre, dass sie das Unternehmen hassen und bei der erstbesten Gelegenheit "das sinkende Schiff" verlassen wollen. Ich sehe bei eigentlich allen ehemaligen Kollegen, mit denen man noch Kontakt hat, dass es ihnen nach einem Wechsel weg von Wilbers besser geht.
Verbesserungsvorschläge
Der Firmeninhaber muss seinen Hut nehmen, um Fortschritt nicht länger im Wege zu stehen und einiges an "Angst" im Unternehmen abzubauen. Dazu gibt es gewisse Abteilungsleiter die ihren Job nur aufgrund ihres Namens haben
Arbeitsatmosphäre
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist toll, unter den Abteilungen läuft in der Regel alles gut und ich würde viele Kollegen im gesamten Unternehmen Freunde nennen. Ein krasser Gegensatz dazu ist der Firmeninhaber, der es nahezu drauf ansetzt, dass die Angestellten keine Lust mehr auf die Firma haben. Er versteht die aktuelle Welt nicht mehr - und die Angestellten ihn nicht. Der zweite Stern wird einzig durch den angestellten Geschäftsführer rausgeholt, der sein bestes tut irgendwie eine Brücke zwischen alt und neu zu errichten.
Work-Life-Balance
Es gibt eine Gleitzeitregelung, aber die bekomme ich bei anderen Unternehmen eleganter gelöst mit. Es geht hier aber in die richtige Richtung. Durch Messen, Rennsport und so weiter verliert man aber immer wieder mal ganze Wochenenden, die man besser verbringen kann.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Kollegen veranstalten wir Feiern oder treffen uns abseits der Arbeit.
Umgang mit älteren Kollegen
Durch den hohen und steten Wechsel in der Belegschaft gibt es im Grunde keine älteren Kollegen, da jeder früher oder später den Absprung schafft.
Vorgesetztenverhalten
Der Firmeninhaber benimmt sich in nahezu jede Richtung respektlos, chauvinistisch und schlimmer. Oftmals lässt er seine Laune lautstark an Mitarbeitern aus, die dann als Punchingball herhalten dürfen - in den allermeisten Fällen extrem unfair. Im Kollegium leben einige regelrecht in Angst davor mit ihm aneinanderzugeraten. Auch hier ist der angestellte Geschäftsführer das krasse Gegenteil, der oftmals auflodernde Feuer löschen muss. Ich selbst vermeide jeden Kontakt zum Firmeninhaber.
Kommunikation
Selten wurde ich so schlecht über Vorgänge in meinem Unternehmen informiert. Die Firma ist klein, man läuft jedem mehrfach am Tag über den Weg und dennoch erfährt man vieles erst aus offiziellen Postings des Unternehmens in sozialen Netzwerken oder gar aus der Fachpresse.
Gleichberechtigung
Firmeninhaber hat seine Lieblinge - wenn du eine weiblich bist, hast du gute Chancen von ihm besser behandelt zu werden, wenn du attraktiv bist.
Interessante Aufgaben
Tag ein Tag aus dasselbe.