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24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Die vielen tollen Menschen, die sich bemühen, das Produkt
Leider ist die Kultur kaputtgegangen, das hat auch nichts mehr mit der natürlichen Weiterentwicklung des Unternehmens (erwachsen werden) oder der kaputten Wirtschaft zu tun. Das Vertrauen ist nicht mehr vorhanden, und es wird nichts nachhaltig dafür getan es zurückzugewinnen.
Schwierig, weil einfach schon so viel versucht wurde. Ich vermute es werden langsam alle ausgetauscht und das Unternehmen verändert sich komplett, ist auch okay, dann sollte aber auch das Image nach außen und innen transparent und ehrlich benannt werden. Die Gesundheit der Mitarbeitenden sollte wichtig genommen werden, Arbeit ehrlich wertgeschätzt werden, nicht nur selektiv, bei den Lieblingsmitarbeitern. Wer Leistung und Leidenschaft will, um den Umsatz zu stärken, muss sich auch um die Menschen kümmern und es ehrlich meinen
Leider ist über die letzten Jahre, das Vertrauen komplett verloren gegangen. Die mittlerweile zigte Umstrukturierung, Restrukturierung oder welche Namen man dem Ganzen immer mal wieder gibt, und damit Entlassungswelle von vielen Menschen ist durch. Im kleinen und manchmal nicht greifbaren ist das immer wieder passiert, seitdem es die Firma gibt. Ständig werden Dinge neu gemacht, neu erfunden. Ja, neue Wege gehen, neugierig bleiben, war oder ist (?) einer der Firmenwerte, wird aber mM nach schon lange missbräuchlich genutzt. Der Vorwurf nicht flexibel zu sein oder man kann sich nicht committen, wird
dann als Argument genutzt, was leider den Kern des Problems überdeckt. Gerade angelaufene Umsetzung, Projekte oder Konzepte, in die viel Arbeit gesteckt wurde, werden über den Haufen geworfen. Prozesse die es dringend in einem Unternehmen braucht, werden ignoriert, es kommt zu Orientierungslosigkeit und Unsicherheit. Damit nimmt natürlich auch die Produktivität ab.
Es gab mal eine ganz wunderbare Firmenkultur, die es leider nicht mehr gibt
Nach außen hin wird weiterhin ein Image von einer nachhaltigen bunten mitarbeiterfreundlichen Firma promotet, Dokumentationen, Youtube o.ä., durch ein cooles Onboarding wird das auch neuen Mitarbeitenden gezeigt, leider ist das nicht die Realität, kritischer Stimmen werden schnell ausgehebelt, in dem man sie als nicht ernstzunehmend oder unflexibel dargestellt, Kundschaft manipuliert, die die Veränderung sehen, über Mitarbeiter wird schlecht gesprochen
Natürlich ist ein remote Unternehmen erstmal ein Vorteil, vor allem für Menschen, die Care Arbeit verantworten. Natürlich kann man dies nutzen um auch an wunderschönen Orten zu arbeiten. Was dabei aber nicht vergessen werden darf, ist dass die Grenzen von Arbeit zu Feierabend oftmals nicht eingehalten werden können. Es werden viele Überstunden gemacht, weil Personal abgebaut wird und man sich über die langfristige Konsequenz keine Gedanken macht. Der Vibe, wir müssen jetzt alle nochmal mehr anpacken und für den "Neustart" alles geben, wobei mit Sicherheit auch die Angst seinen Job als nächstes zu verlieren, wenn man sich nicht voll reinhängt mitspielt, lässt einen über Grenzen gehen. Viele Fälle von Burn Out oder andere Erschöpfungszustände werden nicht ernst genommen. ( die Personaler bemühen sich!!) Es gab mal Strukturen und Tools, die dabei helfen sollten, wurde aber alles abgeschafft oder sich nicht daran gehalten mit fehlender Konsequenz
Aufstiegschancen gibt es kaum , Weiterbildung hauptsächlich für Führung, Budgets dahingehend wurden eingestampft
es gab mal ein faires Gehaltskonzept, was aber regelmäßig durch Sonderbehandlungen, die leider nicht transparent kommuniziert wurden, umgangen wurde. Gehaltserhöhungen oder Inflationsausgleich werden immer wieder verschoben oder ausgesetzt.
Mit der Begründung, dass man sich aus finanziellen Gründen auf das Wesentliche fokussieren muss, wurden viele Projekte eingestampft und Mitarbeitende entlassen, den Gründern ist weiterhin wichtig , den Schuh nachhaltig zu produzieren, kein Plastik zu verwenden. Für mich gehört aber ein gesunder Arbeitsplatz dazu und darin wird leider nicht mehr investiert. dafür braucht es kein riesen finanzielles Budget
In den einzelnen Teams besteht ein guter Zusammenhalt, ich denke auch, dass das der Grund ist, warum viele noch an der Firma hängen. Viele Menschen bemühen sich, auch Leads, was aber immer schwieriger wird, durch die Führung des Unternehmens.
kann man nicht unbedingt Negatives sagen, viele sind aber mit der Entlassungswellen weg.
Es wird viel in Weiterbildung der Führung investiert, wenn aber immer wieder von der Geschäftsführung dazwischen gegangen oder aber keine Konsequenz bei Fehlverhalten der Führungspersonen erfolgt oder die Führung der Führung nicht vernünftig stattfindet, dann wird sich nichts verbessern. Viele Externe wurden bereits dazu geholt, aber auch hier, wenn keine Bereitschaft da ist zuzuhören UND umzusetzen oder konsequent zu sein, dann kann sich nichts verbessern. In regelmäßigen Abständen wird eine Person von den Gründenden regelrecht auf ein Podest gehoben. Hier ist Wertschätzung möglich, alle Kritik oder Probleme die damit angesprochen werden, werden weggewischt. Das ist schwierig und trägt nicht zu einem gesunden Arbeitsplatz bei. Leider ist an vielen Stellen Mikromanagement an der Tagesordnung, das geforderte, beworbene eigenständige Arbeiten nicht möglich und frustrierend.
Homeoffice, Laptops und Sitzplätze werden gestellt, für Arbeitsschutz gesorgt, leider wird auch hier alles gestrichen, was mal aufgebaut wurde, Chancen liegen gelassen
Offene transparente Kommunikation, wird sich auf die Fahne geschrieben, aber leider nicht eingehalten, vor allem von Gründer:in/Geschäftsführer:innenseite. Alle Empfehlungen von Führungspersonen, von Expertinnen werden ignoriert, auch die Erfahrung aus der Vergangenheit lehrt nicht eines Besseren, es wird nur immer schlimmer. Informationen immer erst kurz vor knapp geteilt. Informationen nur in kleinen Gruppen oder an Einzelpersonen gegeben, nicht um Daten oder Personen zu schützen, sondern gefühlt, um die Gemeinschaft zu schwächen, Unsicherheit darüber zu kultivieren, wer hat jetzt welche Info und mit wem kann ich überhaupt über etwas reden. Räume für Austausch werden genommen. Was passiert, wenn Dinge offen angesprochen werden. Das erfährt man relativ schnell, wenn man den Mut hat es zu tun. In großen Meetings werden Menschen bloßgestellt. Das Angebot man könne Kritik immer äußern oder sich an xy wenden, ist nett, wenn es die psychologische Sicherheit dazu gäbe. Eine Feedbackkultur gibt es nicht, weil sie von den entscheidenden Personen nicht ernst genommen wird und somit keine Chance hat zu bestehen, obwohl es so ein wichtiges Mittel wäre.
Leider entwickelt sich das Unternehmen auch hier zurück, was mal Vorreiter war ist nun wie überall, Männer in Führungspositionen bzw. in Schlüsselpostionen. Diversity braucht Präsenz, Auseinandersetzung , Lern-Räume, kein " das wird immer mitgedacht". Menschen in Elternzeit werden Aufhebungsverträge "angeboten". bestimmte Teams werden bevorzugt
Da sich ständig was ändert, kommen zwar immer neue Ideen, die erstmal Fahrt aufnehmen, oftmals werden sie aber nach einigen Wochen Arbeit wieder gebremst. Bereiche werden nur noch auf das geringste reduziert und man ist häufig nur noch in der Koordinator:innen Rolle mit Agenturen oder Freelancern. Ideen sind immer da, was fehlt ist das Durchhaltevermögen der Geschäftsführung
Die Schuhe sind schon gut, und der ursprüngliche Wildling-Spirit war wirklich etwas, was die Firma mal besonders gemacht hat... ob er allerdings noch existiert, ist die Frage.
Fehlende/zu wenig Kommunikation, zu geringe Bezahlung, fehlende Unterstützung der Mitarbeitenden bzw. ein Für-Selbstverständlich-Nehmen der Verfügbarkeit (weil "flexibel") und der Aufopferungsbereitschaft der Mitarbeitenden.
Die fehlende bzw. nicht ausreichende Kommunikation teamübergreifend und von den "oberen Etagen" ist und bleibt eine der größten Baustellen bei Wildling. Daneben sollten die Löhne endlich mal so angepasst werden - vor allem bei denen, die am wenigsten verdienen -, dass die Mitarbeitenden auch davon leben können und nicht trotz 40-Stunden-Woche sehen müssen, wie sie mit dem geringen Gehalt über den Monat kommen können.
Die Kolleg:innen sind super, die Arbeit remote ist sehr angenehm.
Wir waren voll überzeugt von der Firma, leider fühlt man sich im Nachhinein eher verraten und fallen gelassen. Das Bild, das nach außen getragen wird, stimmt leider nicht mit dem hinter den Kulissen überein.
Home Office und flexibles Arbeiten klingen erstmal toll, doch ist es je nach Aufgabengebiet doch gar nicht so flexibel, so dass die Arbeit im personell kleinen Team auch an Abenden, Wochenenden und Feiertagen ohne Aufwandsausgleich erwartet wird und man sich mit dem ständigen Gedanken an die Arbeit, die einem im Nacken sitzt, herumplagt. Sehr zermürbend auf lange Sicht.
In meinem Bereich nicht wirklich vorhanden bzw. gefördert.
Gehaltserhöhungen wurden mit der ersten Kündigungswelle auf Eis gelegt und seitdem bis zur zweiten Kündigungswelle kein Stück angepasst. Immerhin gab es ein paar Inflationsprämien, beim letzten Mal hieß es aber, es wäre alles gerade so knapp, dass gebeten wurde, man solle sich nur melden, wenn es gar nicht anders geht. Soweit ich informiert bin, sind die Löhne inzwischen ein klein wenig erhöht worden, doch liegen sie immer noch weit unter dem branchenüblichen Durchschnitt... so viel zu "faire Löhne", wie es nach außen kommuniziert wird.
Hier bemüht sich Wildling schon sehr.
Der Zusammenhalt im Team ist der Hammer.
Ist mir nichts aufgefallen.
Es gibt ein paar Teamleads, bei denen man den Eindruck hat, dass sie sich für einen einsetzen und zu einem stehen. In unserem Team war das leider nicht der Fall...
Remote Arbeit mit flexiblen Arbeitszeiten ist an sich gut; es werden leihweise Laptops und Büromöbel zur Verfügung gestellt. Die Kosten im Home Office (Strom, WLAN, Heizung) werden nicht im Gehalt widergespiegelt.
Leider viel zu oft viel zu schlecht, besonders teamübergreifend und zwischen der Führungseben und den ausführenden Mitarbeitenden.
An sich gegeben, wobei wohl manche "gleicher" sind als andere
Die Aufgaben an sich waren interessant, ich hätte hier gerne noch mehr Verantwortung übernommen und andere Bereiche mit abgedeckt.
Ich hab den Job und das Produkt geliebt, so wie viele die da gewesen sind, die Werte, der Purpose. Wäre bis zur Rente da geblieben. Die emotionale Bindung war extrem stark, was ich so noch nie in einer Firma hatte.
Die emotionale Bindung war sehr stark, was diesen "Dolchstoß" an uns allen umso schmerzhafter gemacht hat. Ich verstehe allerdings warum es zu dem Zeitpunkt notwendig war. Aber mit langfristiger Planung hätte man da sich auch eine andere Lösung gefunden.
Es gab immer ein gutes Miteinander und eine gute Feedbackkultur
Intern hat es sicher sehr gelitten durch die Veränderungen der letzten Zeit. Grundsätzlich stimmen die Werte, die nach außen vermittelt werden, noch mit der Realität überein. Wie sich das in den kommenden Jahren hält, wird sich zeigen. Meiner Meinung nach keine einfache Sache.
Hier kann man sich kaum beschweren, Arbeit und Privatleben lassen sich durch flexible Arbeitszeiten sehr gut unter einen Hut bringen.
Es gab interne und externe Weiterbildung in vielen Bereichen. Zertifizierungen in meinem Bereich zu bekommen, war schwieriger, aber wäre vielleicht mit etwas Überzeugungsarbeit noch möglich gewesen.
Zahlungen kamen immer pünktlich und alles war korrekt, keine Frage. Für meinen Bereich lag mein Gehalt etwas unter dem branchenüblichen Durchschnitt. Zum lag es wohl am Gehaltskonzept. Zum anderen habe ich mit weniger einverstanden erklärt, weil uns in sozialer Hinsicht viel Freiraum gegeben wurde. Was vor allem in der Zeit der Pandemie, sehr dabei half sich z.B. um familiäre Dinge zu kümmern.
Hier zeigen sich schon die meisten Veränderungen über die letzten Jahre, es hatte fantastisch angefangen, aber hier sind oft auch immer zuerst Einsparungen erfolgt. Das Produkt und die Herstellung ist noch immer sehr Nachhaltig und steht für die Werte der Firma. Ob die gesamte Lieferkette jetzt noch dafür steht, kann ich allerdings nicht bewerten.
Teamübergreifend hab ich gute Erfahrungen gemacht. Nur oft kamen Antworten zu wichtigen Themen langsam zurück. Teamintern fand ich die Arbeit mit Einzelnen schwierig. Empfand subtiles Konkurrenzdenken und/oder Abneigung, was über die Arbeit ausgetragen wurde.
War definitiv gut, wie es sich jetzt nach den großen Personalumstellungen darstellt, weiß ich nicht.
Es gibt keine wirklichen flachen Hierarchien. Und über Transparenz wurde sich oft beschwert, auch ich habe das so gesehen. Aber ich denke, mit ausreichend Zeit und guten Argumenten, würde auch jeder gehört werden, und hat vielleicht auch Erfolg. Nur hat man ja meist die Zeit und alle Informationen dazu nicht.
Die Arbeitsbedingungen für die Remotearbeit waren immer super. Es wurde immer für entsprechende Arbeitsmittel gesorgt.
Bei vielen Dingen immer und regelmäßig regelmäßigen virtuellen Teammeets, bei einigen anderen Thema fühlten sich viele zu wenig informiert, und es kam auch oft erst auf Nachfrage.
Kann ich als CIS Mann kaum beurteilen, aber ich habe den Eindruck, es so gut noch nie in einer anderen Firma erlebt zu haben.
In meiner ersten Rolle fühlte ich mich nicht komplett ausgefüllt, in meiner letzten Rolle allerdings schon. Und da hätte ich auch noch viel mehr reißen können, schade, dass es nur so kurz war. Ich schätze jetzt ist in jeder Rolle ausreichend zu tun.
Die Mitarbeitenden, die wirklich die Welt verändern wollen.
Den Umgang mit diesem Potential.
Coaching der Führung. Gnadenloses in den Spiegel schauen. Und dann das Ruder rumreißen.
„The culture of a company is shaped by the unresolved trauma of its leaders.“
Dieses Zitat trägt viel Wahrheit.
Wenn Führung von Misstrauen, Kontrollzwang oder emotionaler Unklarheit geprägt ist, leidet das ganze System. Nicht aus bösem Willen, sondern oft aus alten, ungelösten Themen heraus. Und das beeinflusst am Ende auch Erfolg und Misserfolg einer Sache.
Die Arbeitsatmosphäre wird durch Micromanagement bestimmt. Wer das erlebt hat, weiß glaub ich Bescheid, wie sich das anfühlt. Misstrauen, Kontrolle, Unzufriedenheit.
Der Anspruch ist hoch, kann und wird intern nicht gehalten. Das ist wirklich ein trauriges scheitern und stellt die Frage, ob New Work überhaupt in einer kapitalistischen Gesellschaft wirklich funktionieren kann.
Wildling hat auf jeden Fall geschafft die richtigen Menschen an Board zu holen.
Oftmals fehlt es an guter Führung aus ganz unterschiedlich Gründen. Die einen sind keine Führungsmenschen, die anderen dürfen nicht führen, sondern nur ausführen. Man hat sich bemüht die Lead Ebene weiterzubilden, aber das Problem kommt eher aus der unvorbereiteten Art der Führung eine Etage höher.
Remote ist hier super, da viel Vertrauen. Aber Micromanagement auf inhaltlicher Ebene zahlt den Preis dafür.
Hier ist wahnsinnig viel Potential zum dazulernen. Die Kommunikation war stets bemüht, aber gerade in Sachen Change Management hätte man sich besser Hilfe geholt. Wie viel hier nachträglich an Kultur und Energie verspielt hat, ist wirklich schmerzlich mit anzuschauen.
Lobenswerte Ziele. Viel Freiraum. Vertrauensvorschuss. Flexibilität & Vereinbarkeit von Leben & Arbeit. Mitwirkungsmöglichkeit. Offenheit. Stetes Bemühen es 'richtig' zu machen.
Das Gehalt wurde aufgrund der wirtschatlicher Lage über mehrere Jahre nicht angepasst. Viele Richtungswechsel. Intransparenz. Mangelnder Kommunikationsfluss. Leider viel zu viel Micromanagement auf allen Ebenen.
Ständige Richtungswechsel führen zu Orientierungslosigkeit, Misstrauen und Unsicherheit. Auch wenn ich noch nie ein Unternehmen geführt habe, glaube ich, dass es eine Zeitpunkt gibt, an dem sich Gründer:innen aus dem operationalen Geschäft zurückziehen dürfen/müssen. Das ist ein Loslassprozess, der sicherlich nicht leicht ist und ich vermute dennoch essentiell. Wenn Fairness, Transparenz und all die anderen Werte, die gut klingen, hochgehalten werden, dann darf man sich daran auch halten. Das ist eine Entscheidung und die Umsetzung sicherlich nicht leicht. Würde aber das Vertrauen von Mitarbeitenden erhalten und stärken. Vertrauen in die Menschen, die man einstellt bzw. in die Menschen, die man für die Personalauswahl eingestellt hat. Das wäre mein Verbesserungsvorschlag an Wilding und besonders die oberste Führungsebene: Integrität & Reflexion.
Wildling hat in der Vergangenheit mit einem werteorientierten Außenbild überzeugt. Die Vision eines nachhaltigen und gemeinschaftlich geführten Unternehmens war für viele Mitarbeitende ein großer Antrieb. Auch das dezentrale und flexible Arbeiten, sowie ein grundsätzlich wertschätzender Umgang im direkten Kolleg:innenkreis, waren positive Aspekte.
Leider steht die interne Realität dieser Vision zunehmend entgegen. Besonders deutlich zeigt dies nun die überraschende Kündigung von insgesamt 122 Mitarbeitenden. Diese Maßnahme wurde ohne offene oder transparente Kommunikation vorbereitet und vollzogen. Für viele kam die Entscheidung völlig unerwartet, obwohl zuvor immer wieder betont wurde, wie wichtig der Zusammenhalt und ein achtsamer Umgang miteinander seien. Besonders bitter hierbei ist, dass die Information zur Maßnahme in einem kurzfristig einberufenem Meeting erfolgte und Mitarbeitende im Anschluss allein gelassen, auf eine Email warten mussten, in der man erfahren hat, ob man gekündigt wurde oder nicht.
Die Kommunikation in dieser Phase war geprägt von Intransparenz, Gefühlskälte und völlig überforderten Leads, die sich in ihrer eigenen Inkompetenz noch gegenseitig überboten haben.
Mitarbeitende wurden nicht ausreichend in Entscheidungen einbezogen, obwohl gerade das ein zentraler Bestandteil der Firmenphilosophie sein sollte.
Wildling war für viele eine Herzenssache, oftmals auch ein Place to be – gerade deshalb wiegen Enttäuschung und Vertrauensverlust besonders schwer. Wer sich ein Unternehmen wünscht, das seine Werte auch in schwierigen Zeiten konsequent lebt und seine Mitarbeitenden wirklich einbindet, sollte sich vorab ein realistisches Bild machen und genau hinsehen. Hier herrscht leider mehr Schein als sein.
• Eine offenere und frühzeitigere Kommunikation etablieren, vor allem bei strategischen Veränderungen.
• Mitarbeitende ernsthaft einbinden und nicht nur symbolisch beteiligen.
• Die internen Strukturen und Entscheidungsprozesse kritisch hinterfragen und transparenter gestalten.
• Werte wie Achtsamkeit, Transparenz und Mitbestimmung nicht nur nach außen tragen, sondern auch intern tatsächlich leben.
Am Anfang war die Stimmung von Engagement und einem Gefühl der Mitgestaltung geprägt. Seit den ersten Kündigungen 2023 war jedoch eine deutliche Verunsicherung und viel Druck bei den verbleibenden Mitarbeitenden spürbar. Jetzt hat es erneut 122 Mitarbeitende getroffen, die völlig aus dem Nichts heraus die Kündigung bekommen habe.
Das Image welches nach außen kommuniziert wird, welches man auch in der Community versucht darzustellen, gibt es schlichtweg nicht, oder nicht mehr. Auch Wildling ist nur noch ein kaltes und profitabhängiges Unternehmen, in dem Mitarbeitende auch nur Personalnummern sind.
Die Flexibilität durch die remote Arbeit und die zum Teil, nach eigenen Bedürfnissen, umsetzbare Arbeitszeitgestaltung ist ein Pluspunkt. Hier muss ich aber leider auch sagen, dass diese immer groß angepriesene Flexibilität in meinem Bereich stetig abgenommen hat. Teilweise wurden feste Arbeitszeiten, gerade in den Abendstunden, verpflichtend und das, wo jeder weiß, dass genau hier bei den meisten Menschen der Fokus auf die Familie gelegt wird.
Absolutes Gehaltsminimum und seit Jahren keine Möglichkeit einer Gehaltsanpassung nach oben. Hier ist langfristig eine faire Bezahlung entscheidend für Motivation, Stabilität und die Wertschätzung von Arbeit – und gerade hier zeigte sich wenig Entwicklung oder Bereitschaft zur Anpassung. Es wurde viel über ein neues Gehaltskonzept geredet, aber eine Umsetzung fand nicht statt.
In meinem Team absolut Top. Ich habe hier Menschen kennengelernt, die ich auch jetzt nicht mehr in meinem Leben missen möchte.
Meine direkte Lead war absolut großartig, wertschätzend und immer auf Augenhöhe. Für alle anderen würde ich sehr gerne 0 Sterne geben.
Durch die Arbeit im Homeoffice, sind die Bedingungen hier natürlich anders zu bewerten. Das technische Equipment, wie Laptops, hätte durchaus auf einem neueren und besseren Stand gebracht werden können, aber das ist nur meine subjektive Meinung. Was ich aber bemängle ist, dass es keinen Zuschuss zum Arbeiten im Homeoffice gab. Keine Beteiligung an Strom -oder Internetkosten, diese waren mit dem nicht gerade üppigen Gehalt abgegolten.
Unzureichend, besonders in kritischen Phasen. Es fehlte so gut wie immer an Klarheit, Verlässlichkeit und echtem Dialog auf Augenhöhe.
Wurde grundsätzlich gefördert, allerdings schien auch hier mitunter das äußere Bild stärker im Fokus zu stehen als die konsequente Umsetzung im Alltag.
Hier kommt es sicherlich auch auf den Bereich an in dem man arbeitet. In meinem Bereich war nicht besonders großer Spielraum und beschränkte sich in erster Linie darauf, den eigenen Bereich irgendwie zu optimieren. Wirklich interessant war das allerdings nicht.
Die ursprüngliche Idee und das Produkt
Inzwischen: alles (s. Oben). Bin noch nie auf beruflicher und menschlicher Ebene so enttäuscht worden
Hört auf eure Mitarbeiter:innen und ihre Expertise in den unterschiedlichen Bereichen. Ihr hattet die wirklich coole Idee und ein gutes Projekt und eine Vision - aber bei der Umsetzung braucht ihr Hilfe, und das ist doch völlig normal. Deshalb habt ihr gute Leute (gehabt) in den Bereichen SEO, Social Media, Influencer Marketing, Grafik Design etc., Aber ihr seid so oft gegen die Empfehlungen dieser Expert:innen gegangen.
Ich verstehe, wenn es einem Unternehmen so schlecht geht, dass Massenentlassungen nötig sind irgendwann. Aber die Art und Weise, die stille Vorbereitung über Monate, die seelenlose Kündigung, das Heucheln in den letzten Wochen - das ist menschlich einfach allerunterste Schublade. Und unprofessionell- falls sich Wildling wieder berappeln sollte (was ich hoffe, wirklich), werdet ihr es schwer haben, Vertrauen in potenziellen neuen Mitarbeiter:innen zu wecken.
Seit der ersten großen Entlassungswelle vor zwei Jahren herrschte vor allem Angst. Es hat kaum jemand getraut, ihre/seine Meinung zu sagen
War mal gut, ändert sich nun - vermutlich.
Bin nach wie vor ein Fan von Home Office, aber dadurch wird eben auch oft erwartet, Freitag Abend oder am Wochenende noch mal schnell etwas zu bearbeiten - ein Danke oder gar Wochendzuschlag gibt es dafür aber nicht.
Mehr Schein als sein
Aufstiegschancen nicht vorhanden, zusätzliche Übernahme von Aufgaben wird nicht im Gehalt widergespiegelt
Sehr gut, zumindest in meinem Team. - leider nicht auf Leads-Ebene
Ich möchte gerne null Punkte vergeben. Sie vertrauen nicht auf die Expertise ihrer Mitarbeiter:innen, weshalb viele gute Leute kündigen. Sie ändern alle 6-9 Monate die komplette Strategie und Ausrichtung. Sie entscheiden sprunghaft und beratungsresistent. Aus Angst vor Kündigung traut man sich nicht mal zu sagen, wenn sie durch eine spontane Entscheidung die Arbeit von drei Monaten kaputt machen und Externe verprellen.
Nun die zweite Entlassungswelle. Über 55% der Belegschaft wurde (für uns aus dem Nichts heraus) gekündigt. Ohne Dank, ohne Erklärung. Externe Partner:innen wussten Wochen im Voraus Bescheid. Es wurde über Monate vorbereitet, Projekte zum Abschluss gedrängt, letzte Ideen noch herausgepresst, mit einer baldigen Änderung des Gehaltskonzepts geworben.
Ich bin einfach wahnsinnig enttäuscht. Ich war so begeistert von dem Unternehmen. Das Verhalten ist aber schlimmer als bei großen gesichtslosen Konzernen
Homeoffice. Arbeitsgeräte werden gestellt, alles andere inklusive Internetgebühren übernimmt jede:r selbst.
Natürlich ist innerbetriebliche Kommunikation im remote Kontext herausfordernd. Aber eigentlich möglich. Es geht einfach nicht, dass wichtige Informationen erst in letzter Sekunde bei den sie betreffenden Mitarbeiterinnen landen, und manchmal sogar nach externen Partner:innen.
Eher unter dem Durchschnitt, wird aber hoffentlich für die wenigen verbleibenden Mitarbeiter:innen besser
War mal gut, 75% Frauen, aber gefeuert worden sind eben auch vor allem Frauen, auch alleinerziehend, krebskrank oder blind.
Wegen schlechter Führung ist jetzt die zweite Kündigungswelle innerhalb 2 Jahren entstanden! Schade…
Schade, dass sich dazu entschlossen wurde das Lager zu schließen und viele Dinge im Kundenkontakt durch KI zu ersetzen, dass was Wildling wirklich mal ausgemacht hat, existiert dann irgendwie nicht mehr
Schon lange nicht so wie es einmal war, wir wurden immer weniger Leute doch der Druck die Pakete rechtzeitig an die Kundschaft raus zu schicken wurde immer höher
Wir waren immer das Ende der Nahrungskette… keine Gehaltsanpassung seit mehreren Jahren, obwohl es angekündigt wurde
In unserem Team super !! Sowohl unter den Kollegen als auch unter den leads
Wir wurden einfach im Dunkeln gelassen…. Von jetzt auf gleich wurde uns gesagt, dass das Lager bald schließen wird und an einen Dienstleister übergeben wird
Schon lange kaum noch etwas. Außer die relativ flexible Arbeitszeit und die tollen Kolleginnen.
Das Sozialverhalten, es ist schon lange nicht so mehr menschlich und herzlich, wie es früher mal war. Aus einer Firma mit großen Visionen, die besonders Familienfreundlich sein wollte und Nähe zu Mitarbeitenden schätzen wollte, ist nur noch eine herzlose Hülle geblieben, in der es jetzt nur noch ums Überleben geht. Strategien werden immer und immer wieder geändert und komplett über den Haufen geworfen.
Hört bitte, bitte auf die Mitarbeitenden. Ihr habt (noch) so viele Menschen an Bord, die immer hinter euch standen und viele Ideen und Vorschläge einbringen können, aber verrennt euch bitte nicht immer wieder in Strategien, die sowieso nicht lange gefahren werden.
Nur innerhalb unseres Teams wunderbar, alles außenherum war eher schwierig und wir wurden viele Jahre nicht wirklich beachtet oder mitgenommen.
Nach außen stellt sich die Firma immer super dar, innen bleibt davon leider nicht so viel bei den Mitarbeitern hängen.
Mit dem Familienleben ließ es sich super kombinieren. Dennoch kamen mit der Zeit immer mehr Aufgaben auch außerhalb der ursprünglichen Zeiten hinzu, auch abends.
Kaum bis gar keine Chancen, es sei denn man hat Kontakte oder durch besondere Sympathie.
Es gab zwar Online Trainings, aber nichts solides, was uns wirklich weitergebracht hätte oder auch für die Zukunft hilfreich gewesen wäre.
War anfangs gut, die letzten Jahre hat sich aber nichts mehr getan. Es wurden immer Änderungen am Gehaltskonzept versprochen, die bis heute nie umgesetzt wurden. Es gab also keine Erhöhung mehr.
Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld.
Innerhalb unseres Teams absolut toll, so etwas findet man sicher nur einmal im Leben. Aus Kolleginnen wurden Freundinnen fürs Leben, und das Miteinander innerhalb unseres Teams war immer so wertschätzend, es wurde sich gegenseitig immer unterstützt und wir hatten viele tolle Zeiten.
Im Team gut, jedoch wurde mit der Zeit immer mehr von uns verlangt, ohne dass es dafür irgendeine Wertschätzung oder Ausgleich gab.
Unterirdisch. Offene Kommunikation und Transparenz wurde von Wildling immer auf die Fahne geschrieben, davon haben wir jedoch eher nichts mitbekommen.
Jetzt ist die zweite Massenkündigung durch. Noch viel krasser als beim letzten Mal. Und aus meiner Sicht hat niemand daraus gelernt, man wurde nicht mitgenommen, die Kündigung kam wieder aus dem Nichts heraus. Externe Partner wussten scheinbar bereits längst Bescheid, die Mitarbeiter haben einfach ohne Vorwarnung die Kündigung erhalten, und das nicht mal persönlich.
Plötzlich tauchen hier 5 Sterne Bewertungen auf, die für mich fast klingen, wie von einer KI verfasst. Und das, während gerade über 100 Menschen gekündigt wurden. Keine Statements nach außen, stattdessen feiert sich die Firma, und ihr 10jähriges Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch.
Wie wenig Empathie kann man haben?
So verdient kununu Geld.