Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt ist immer pünktlich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eigentlich alles
Verbesserungsvorschläge
1. Mehr Personal einstellen: Die Arbeitsbelastung für bestehende Mitarbeiter und Azubis ist viel zu hoch. Trotz vorhandener Bewerbungen werden keine neuen Mitarbeiter eingestellt. Eine gezielte Rekrutierung und bessere Gehaltsstrukturen könnten dem entgegenwirken.
2. Faire und respektvolle Behandlung aller Mitarbeiter: Respektloses Verhalten der Führungsebene muss ein Ende haben. Wertschätzung für langjährige Mitarbeiter, respektvoller Umgang mit Azubis und Kunden sowie ein professioneller Führungsstil sind dringend notwendig.
3. Bessere Ausbildungsbedingungen: Azubis sollten nicht als billige Arbeitskräfte oder Lückenfüller missbraucht werden. Stattdessen braucht es klare Ausbildungspläne, eine sinnvolle Einarbeitung und Unterstützung bei Weiterbildungen.
4. Angemessene Vergütung und Kostenübernahme: Wenn Azubis an andere Standorte versetzt werden, sollten zumindest die Reisekosten übernommen werden. Außerdem sollte die Ausbildungsvergütung den tatsächlichen Anforderungen angepasst werden.
5. Arbeitszeiten und Überstunden regulieren: Übermäßige Überstunden – vor allem bei Azubis – müssen verhindert werden. Arzttermine sollten möglich sein, ohne Diskussionen führen zu müssen. Außerdem sollten Mitarbeiter, die spontan einspringen, zumindest Anerkennung erhalten.
6. Besseres Betriebsklima durch offene Kommunikation: Statt Lästereien und Frust sollte eine Kultur der offenen und konstruktiven Kommunikation gefördert werden. Ein respektvoller Umgang würde die Arbeitsatmosphäre erheblich verbessern.
7. Strukturiertes Einarbeitungskonzept für Azubis und neue Mitarbeiter: Anstatt Azubis und neue Mitarbeiter unvorbereitet in Abteilungen zu „werfen“, sollte es feste Einarbeitungspläne geben. Mentorenprogramme könnten helfen, Wissen gezielt weiterzugeben und die Integration ins Unternehmen zu erleichtern.
8. Transparente Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten: Wer sich weiterentwickeln möchte, sollte gefördert statt ausgebremst werden. Klare Weiterbildungsangebote, finanzielle Unterstützung für Qualifikationen wie den Betriebswirt und transparente Aufstiegschancen würden motivierte Mitarbeiter binden.
9. Moderne Personalführung und Unternehmenskultur etablieren: Eine Führungsebene, die sich über Mitarbeiter lustig macht oder sie klein hält, ist nicht tragbar. Es braucht moderne Führungskräfte, die mit gutem Beispiel vorangehen, anstatt ein toxisches Arbeitsumfeld zu schaffen.
10. Bessere Work-Life-Balance: Mitarbeiter dürfen nicht dauerhaft überlastet werden. Klare Regeln zu Überstunden, eine faire Dienstplanung und die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten (wenn möglich) würden die Zufriedenheit enorm steigern.
11. Anerkennung und Wertschätzung etablieren: Langjährige Mitarbeiter sollten bei ihrer Verabschiedung zumindest ein Zeichen der Anerkennung erhalten. Auch kleine Gesten, wie ein einfaches „Danke“ für spontanes Einspringen, können das Arbeitsklima verbessern.
12. Gehalt und Zusatzleistungen anpassen: Das niedrige Gehalt schreckt Bewerber ab und trägt zur hohen Unzufriedenheit bei. Eine Anpassung an marktübliche Standards sowie Zusatzleistungen wie Fahrtkostenzuschüsse oder betriebliche Altersvorsorge könnten das Unternehmen attraktiver machen.
13. Klare Kommunikation und Feedbackkultur: Statt hinter dem Rücken zu lästern, sollten regelmäßige Feedbackgespräche etabliert werden, in denen Mitarbeiter offen über Probleme sprechen können. Kritik sollte konstruktiv geäußert und ernst genommen werden.
14. Arbeitsatmosphäre aktiv verbessern: Team-Events, gemeinsame Aktivitäten oder interne Schulungen könnten helfen, das Wir-Gefühl zu stärken und Spannungen zu reduzieren. Ein respektvolles, unterstützendes Arbeitsumfeld sollte Priorität haben.
15. Bessere Planung und Organisation im Unternehmen: Statt Azubis als Notlösung für fehlende Mitarbeiter einzusetzen, sollte eine langfristige Personalstrategie entwickelt werden. Eine bessere Planung in den Abteilungen würde den chaotischen Alltag entschärfen.
16. Klare Regeln zur Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit: Es ist inakzeptabel, dass Mitarbeiter im Urlaub oder an freien Tagen belästigt werden. Eine klare Regelung, wann und wie Mitarbeiter erreichbar sein müssen (z. B. Notfallregelungen), würde den Druck reduzieren.
17. respektvoller Umgang unabhängig von Alter oder Position: Diskriminierung oder Respektlosigkeit gegenüber älteren Mitarbeitern, Azubis oder Kunden darf nicht geduldet werden. Ein Code of Conduct mit klaren Verhaltensregeln sollte eingeführt und auch durchgesetzt werden.
18. Mitarbeiter aktiv in Veränderungen einbinden: Statt Entscheidungen von oben herab zu treffen, sollten Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Verbesserungsvorschläge einzubringen und Prozesse aktiv mitzugestalten. Das würde die Identifikation mit dem Unternehmen stärken.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist extrem angespannt. Hauptgrund dafür ist die Führungsebene, die es entweder nicht schafft oder nicht will, neue Mitarbeiter einzustellen – obwohl es genügend Bewerbungen gibt. Ein möglicher Faktor könnte das zu niedrig angesetzte Gehalt sein, das die Attraktivität der Stellen mindert.
Dadurch besteht das Team größtenteils aus überlasteten Mitarbeitern, die eher als „Platzhalter“ fungieren, anstatt das Unternehmen aktiv voranzubringen. Zudem wird intern viel gelästert, was das Betriebsklima zusätzlich verschlechtert. Auch wenn das letztlich von den Mitarbeitern abhängt, trägt die fehlende Führung und Unterstützung der Unternehmensleitung dazu bei, dass sich die Situation nicht verbessert.
Karrierechancen
Karrierechancen sind in diesem Unternehmen stark begrenzt, da die Mitarbeiter gezielt klein gehalten werden. Wer aufsteigen will, braucht weniger Leistung als vielmehr das richtige Verhältnis zur bestimmten „Führungskräften“ – wer sich gut mit ihr versteht oder sie unterhält, hat bessere Chancen.
Besonders problematisch ist der Umgang mit Weiterbildungen: Mitarbeiter, die beispielsweise ihren Betriebswirt machen möchten, werden eher entmutigt als unterstützt. Anstatt Förderung zu erhalten, gibt es keinerlei Hilfestellung, und es wird ihnen sogar nahegelegt, es ganz bleiben zu lassen. Ein Unternehmen, das Weiterbildung blockiert, anstatt sie zu fördern, bietet langfristig kaum Perspektiven.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind alles andere als fair. Selbst im Urlaub werden Mitarbeiter von Vorgesetzten regelrecht belästigt, wenn es um kurzfristige Einsätze oder Schichttausche geht – ein „Danke“ gibt es dafür nicht, selbst wenn man an einem Samstag einspringt.
Die Pause darf nicht frei gestaltet werden. 60 Minuten werden vorgegeben. Mehr oder weniger ist nicht möglich.
Arzttermine oder persönliche Verpflichtungen werden kaum berücksichtigt, was die Planung extrem erschwert. Besonders problematisch ist der Umgang mit Überstunden: Ich habe miterlebt, wie Azubis teilweise über 80 Überstunden angesammelt haben – eine unzumutbare Belastung in einer Ausbildung.
Ausbildungsvergütung
Angesichts der Bedingungen ist die Ausbildungsvergütung nicht angemessen. Azubis werden teilweise an weit entfernte Standorte versetzt, wodurch zusätzliche Reisekosten entstehen – diese müssen sie jedoch selbst tragen. Zudem werden sie oft ohne Unterstützung in Abteilungen eingesetzt, was nicht dem eigentlichen Zweck einer Ausbildung entspricht.
Angesichts dieser Umstände wäre eine höhere Vergütung oder zumindest eine Kostenübernahme für Reiseaufwände angemessen. Doch stattdessen bleibt die Bezahlung auf einem Niveau, das den tatsächlichen Belastungen in keiner Weise gerecht wird.
Gehalt ist aber immer pünktlich
Die Ausbilder
Die Ausbilderin in Bielefeld ist wahrscheinlich das beste an dem Standort
Spaßfaktor
Anfangs war die Arbeit noch interessant und es gab einige gute Schulungen, besonders im ersten Jahr. Auch das Azubicamp im letzten Lehrjahr war ein echtes Highlight. Allerdings nahm der Spaß mit der Zeit immer mehr ab. Die Ausbildung selbst war wenig motivierend, und viele Kollegen hatten ebenfalls keine Freude an der Arbeit. Oft musste man sich morgens regelrecht zur Arbeit quälen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Azubis wurden oft ohne richtige Einarbeitung in Abteilungen „reingeworfen“ und dort sich selbst überlassen. Besonders problematisch war, dass einige kaufmännische Azubis monatelang im Lager arbeiten mussten – nicht, um Materialkenntnisse zu erlangen, sondern schlichtweg als Ersatz für fehlendes Personal. Neue Mitarbeiter werden schon lange nicht mehr eingestellt, sodass Azubis diese Lücken füllen mussten.
Zwar durchläuft man verschiedene Abteilungen, aber das kann auch bedeuten, dass man plötzlich an einem völlig anderen Standort, wie z. B. in Bad Oyenhausen oder Erwitte eingesetzt wird. Der Arbeitsweg zählt dabei meistens nicht als Arbeitszeit, was die Belastung zusätzlich erhöht. So steht es aber auch in dem neuen Ausbildungsvertrag.
Variation
Azubis wurden oft ohne richtige Einarbeitung in Abteilungen gesetzt und sich selbst überlassen. Besonders problematisch war, dass einige kaufmännische Azubis monatelang im Lager arbeiten mussten – nicht, um Materialkenntnisse zu erwerben, sondern um fehlende Mitarbeiter zu ersetzen. Neueinstellungen gibt es kaum noch, sodass Azubis die Lücken füllen müssen. Statt aktiv gegenzusteuern, wird diese Situation einfach hingenommen.
Zwar durchläuft man verschiedene Abteilungen, doch das kann auch bedeuten, dass man plötzlich an einem weit entfernten Standort, wie z. B. in Berlin, eingesetzt wird. Der Arbeitsweg zählt dabei nicht als Arbeitszeit, was die Belastung zusätzlich erhöht.
Respekt
Respekt ist in diesem Unternehmen leider Mangelware. Weder langjährige Mitarbeiter noch Azubis oder Kunden mit Behinderungen werden wertgeschätzt. Mitarbeiter, die nach 40 Jahren in Rente gehen, bekommen nicht einmal ein angemessenes Dankeschön für ihre Leistung.
Besonders erschreckend ist das Verhalten der Führungsebene und vor allem des Teamleiters vom Baustofftresen. Dieser macht sich vor Kollegen über Menschen lustig, die stottern oder körperliche Merkmale wie schiefe Zähne haben. Azubis werden als „billige Arbeitskräfte“ und „Unfähig“ betitelt
In meinem Empfinden ein absolutes No-Go und ein klares Zeichen für den fehlenden Respekt im Unternehmen.