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Willenbrock 
Fördertechnik 
GmbH
Bewertung

Aus meiner Sicht, AG nicht sehr zu empfehlen!

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Willenbrock Fördertechnik GmbH & Co. KG in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Ich konnte hier meine Ausbildung erfolgreich beenden und hatte innerhalb meiner Ausbildung (bis auf die Arbeitsbedingungen) nie wirklich Probleme mit der Ausbildungsleitung.
- Als Auszubildener hat man ebenfalls ein starkes Gehalt!
- Parkmöglichkeiten gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Gleichberechtigung zwischen Auszubildenen, Zeitarbeiten, Festangestellten (und generell Frauen) nicht immer vorhanden.
- Kommunikation sehr schlecht. Jeder redet schlecht über fast jeden und niemand besitzt die Courage einem ehrlich ins Gesicht zu sagen, was man denkt.
- Probleme werden oft erst angesprochen, wenn diese sehr groß sind oder es eigentlich schon zu spät ist.
- Selbstständiges Arbeiten MIT FREIRAUM ist bei mir eher weniger der Fall. Zu meiner Zeit wurden wir stark kontrolliert und es wurde sogar extra eine Security eingestellt, die uns beim arbeiten "beobachtet". Kein tolles Gefühl, kann ich bestätigen.
- Der generelle Ton wie man miteinander spricht, sobald es ein wenig stressiger wird, ist einfach nur übel.

Verbesserungsvorschläge

- Prioritäten sollten geklärt werden.
- Es sollte stark auf das Wohlergehen der Mitarbeiter geachtet werden.
- Gehalt sollte als Angestellter angehoben werden.
- Man sollte mehr mit einem Mitarbeiter sprechen, anstatt einem direkt mit einer Abmahnung zu drohen oder ihm gar sogar direkt abzumahnen (jeder macht mal Fehler und hat das Recht sich zu seinen Fehlern zu äußern).
- Betriebsrat sollte mehr in den inneren Prozessen teilhaben und darauf achten, dass Vorschriften eingehalten werden.

Arbeitsatmosphäre

Stimmung dauerhaft sehr angespannt. Sobald man einen menschlichen Fehler macht, wird man sofort anders (schlecht) behandelt.

Image

Nach Außen hin sehr gut, aber wenn man nach innen reinschauen konnte. Naja.

Work-Life-Balance

Für mich sehr schlecht gewesen, da ich dauerhaft Überstunden gemacht habe, wobei mir gerade mal 1/3 davon ordnungsgemäß ausgezahlt wurden, da unter der früheren Führungsebene immer behauptet wurde, dass das ja generell zu erwarten wäre und das wir nur jeweils eine Überstunde pro Tag machen dürften, jedoch Stress bekamen, wenn wir nach dieser besagten Stunde tatsächlich Feierabend gemacht haben. Hat sich kaum verbessert, bis zum Ende meiner Zeit. Sehr traurig wie man sowas als große Firma verantworten konnte/kann.

Karriere/Weiterbildung

Kurzform: Meister versprochen wurden -> nicht mehr angesprochen wurden -> hingehalten wurden -> nach etwa 6-7 Monaten endgültig abgesagt, ohne jegliche gute oder gerechtfertigte Begründung.

Gehalt/Benefits

Für mich nicht wirklich gut. Sehr viel Spielraum nach oben gewesen. Auf viele Fragen, wann denn endlich mal eine Erhöhung käme (in alleinigen Gesprächen) wurde ich immer hingehalten. Schade.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Geht so. Pakete werden größtenteils nur zerrissen und entsorgt. Eine wieder Verwertung ist oft nicht gewünscht, da das Packstück dann ja nur "unnötig im Gang oder im Regal" stehen/liegen würde. Lange Zeit auch ein Verpackungsproblem gehabt, bei dem wir aus zwei oder drei kleineren Kartons einen großen zusammenbasteln mussten, da wir keine geeigneten Größen hatten. Wenn man dann eine halbe Stunde damit beschäftigt war einen Karton zusammen "zu basteln", wurde man nur gefragt, warum man sich denn den Aufwand mache und das, das ja ohnehin viel zu lange dauert.

Kollegenzusammenhalt

Sehr grottig. Andauernd neue Mitarbeiter die eingestellt werden, nachdem dann immerhin nach Monaten realisiert wurde, dass die Abteilung mehr Personal benötigt. Stammpersonal oder Personal, dass dort sogar eine Ausbildung gemacht hat, wird in meinen Augen nicht wirklich respektvoll sondern wie ich finde, eher benachteiligt und mit viel zu hohen Erwartungen behandelt. Was auch ganz ganz schlimm ist, ist das hinterm Rücken sehr viel über einem geredet wird. Schade, dass nicht viele die Courage besitzen, einem ins Gesicht zu sagen, was man denkt, wenn man ein Problem mit jemanden hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht viel zu sagen, war eigentlich immer gut.

Vorgesetztenverhalten

Tatsächlich war das eher okay, zumindest wenn man es aus einer anderen Perspektive betrachtet. Es gab/gibt sehr viele Probleme, dann kamen neue Vorgesetzte und diese wurden dann wieder ersetzt, bis die "richtigen" gefunden wurden. Die Probleme wurden dabei kaum gelöst. In meiner Zeit waren immer mal solche und solche dabei. Das was meiner Meinung nach, aber überhaupt nicht geht, ist wenn man leere Versprechungen macht. Mir wurde mündlich mehrmals (ebenfalls von der Geschäftsführung) zugesagt, dass ich einen Meister in meinem gelernten Beruf ausüben darf, und dieser finanziell ebenfalls übernommen wird. natürlich freut man sich da und stellt auch eventuell sein Leben ein wenig darauf um/ein. Nach knapp einem halben Jahr kam dabei, jedoch nicht viel herum, außer eben, dass mir dann gesagt wurde: "Momentan ist das einfach doch nicht der Richtige Zeitpunkt dafür, vielleicht nächstes Jahr." Geht gar nicht sowas. Monate hin halten und dann absagen und nie wieder drüber sprechen, nicht die feine Art.

Arbeitsbedingungen

Sehr schlecht, da Probleme monatelang ignoriert wurden und an ganz anderen Schrauben gedreht wurden. Erst wenn eine gewisse Anzahl an Kollegen gekündigt haben, wurde realisiert das irgendwas geändert werden muss. Geändert wurde es dann jedoch nicht. Arbeitssicherheit wird eigentlich nicht wirklich eingehalten. Schwer heben stand bei mir an der Tagesordnung, genauso viel wie auf dem Boden arbeiten, weil die Vorhergesehenen Arbeitsbereiche oft zu klein oder einfach nicht dafür ausgelegt waren. Rollwägen wurden alle ausgemustert, weil diese ja immer "nur vollstanden".

Kommunikation

Man redet eigentlich fast gar nicht miteinander und wenn dann jedenfalls in meiner Abteilung nicht über irgendwelche generelle Änderung der Prozesse. Wenn dann die Prozesse, wie man sie bisher kannte, einfach weitergeführt werden, bekommt man Stress da man sich ja nicht an die Struktur halten würde. Lächerlich.

Gleichberechtigung

Viele Techniker behandeln einen oft eher respektlos und wenn vieles nicht nach den Nasen anderer tanzt, gibt es sofort Stress. Wer fan davon ist, Probleme direkt bei einer Person anzusprechen, sobald welche auftreten ist hier grundlegend nicht richtig bedient. Die Nachricht erreicht in der Regel, bevor sie dich selber erreicht, deinen Vorgesetzten. Frauen werden hier aber aus meiner Sicht gleichberechtigt behandelt.

Interessante Aufgaben

Das ist natürlich Ansichtssache, aber im Großen und Ganzen waren die Aufgaben oft herausfordernd und haben Spaß gemacht. Erst später wurde man oft klein gehalten und gewisses Potenzial eher zurückgedrängt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lisa CelebiHR Business Leader

Lieber ehemaliger Kollege,
danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, uns ein so ausführliches Feedback zu hinterlassen.
Es freut uns sehr zu lesen, dass du mit deiner Ausbildung bei uns zufrieden warst und diese in guter Erinnerung behalten hast.
Einige der Aspekte deiner anschließenden Zeit bei uns, die du als weniger positiv empfunden hast, sind unter anderem dadurch bedingt, dass sich der benannte Bereich in einer grundlegenden Umstrukturierung befindet. Deine Anmerkungen nehmen wir aber sehr ernst und werden hierzu intern in den Austausch gehen. Gerne können wir dazu auch einmal persönlich sprechen. Melde dich hierzu gerne einfach kurz unter personal@willenbrock.de.
Liebe Grüße,
Lisa

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.