Kann ich dringend von abraten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kolleginnen und Kollegen sind überwiegend freundlich und hilfsbereit. Der neue Campus ist modern gestaltet, gut ausgestattet und bietet eine angenehme Arbeitsumgebung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine klare Strategie, wenig Führung, intransparente und nicht leistungsbasierte Beförderungen sowie kaum Investitionen in Mitarbeiterentwicklung.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte eine klare Strategie und langfristige Zielbilder entwickeln und diese transparent an alle Teams kommunizieren. Führungskräfte müssen stärker in ihrer Rolle als Führung wahrgenommen werden und weniger ausschließlich im operativen Tagesgeschäft arbeiten.
Beförderungen, Gehaltsentwicklungen und Karrierechancen sollten auf nachvollziehbaren, objektiven Kriterien basieren und konsequent leistungsbezogen erfolgen. Transparenz und Fairness in Entscheidungsprozessen würden das Vertrauen der Mitarbeitenden deutlich stärken.
Darüber hinaus sollte gezielt in die Entwicklung der Mitarbeitenden investiert werden – durch strukturierte Weiterbildungsprogramme, klare Entwicklungspfade und regelmäßiges, ehrliches Feedback. Eine professionelle Führungskultur, die Leistung anerkennt statt persönliche Nähe zu belohnen, ist dringend erforderlich.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt und wenig inspirierend. Es fehlt eine gemeinsame Richtung, an der sich Teams orientieren können. Dadurch entsteht Unsicherheit, und Eigeninitiative wird eher ausgebremst als gefördert.
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Außen hui, innen …
Karriere/Weiterbildung
Es wird kaum in die Entwicklung der Mitarbeitenden investiert. Klare Entwicklungspläne, gezielte Weiterbildungen oder nachhaltige Förderung sind nicht vorhanden. Wer sich weiterentwickeln möchte, muss dies größtenteils selbst organisieren.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist stark personenabhängig. Wer gut vernetzt ist und viel kommuniziert, hat klare Vorteile. Zusammenarbeit auf Basis von Kompetenz und Leistung tritt dabei in den Hintergrund.
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte sind stark im operativen Tagesgeschäft eingebunden und nehmen ihre Führungsrolle nur eingeschränkt wahr. Es fehlt an Orientierung, Priorisierung und aktiver Teamführung. Leistung wird nicht objektiv bewertet, sondern persönliche Sympathien scheinen eine größere Rolle zu spielen als Ergebnisse.
Kommunikation
Es gibt keine klare Strategie oder langfristige Planung, die transparent kommuniziert wird. Entscheidungen entstehen überwiegend kurzfristig aus dem Tagesgeschäft heraus. Ein übergeordneter Rahmen oder klare Ziele für die Teams fehlen.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind im Verhältnis zu Leistung, Verantwortung und Marktvergleich teilweise überdurchschnittlich hoch. Dies geschieht jedoch ohne ein nachvollziehbares Leistungs- oder Entwicklungssystem und wirkt dadurch wenig nachhaltig. Ich finde es geschieht nach Nasenfaktor, wer welche EG erhält (trotz Tarifvertrag)
Gleichberechtigung
Das ist aus meiner Sicht der schlimmste Punkt. Karrierechancen sind nicht transparent oder fair verteilt. Der sogenannte „Nasenfaktor“ spielt eine größere Rolle als Leistung, Engagement oder fachliche Qualität. Ich finde die Frauenquote sowie die Frauenquote in Führungspositionen erschreckend niedrig und nicht mehr zeitgemäß. Beförderungen erfolgen nicht nachvollziehbar nach Leistung. Wiederholt entsteht der Eindruck, dass persönliche Nähe zum Vorstand oder zu Führungskräften – insbesondere informelle Beziehungen – ein entscheidender Faktor für Karrierefortschritte ist. Ich finde abgesehen von diesen gefühlt informellen Beziehungen ist die Frauenquote und die Quote der Frauen in Führungsposition erschreckend niedrig für ein Industrieunternehmen in der Größe.
Interessante Aufgaben
Viel Tagesgeschäft, wenig Priorität auf strategische Arbeit, schlechte Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen

