Außer Spesen nichts gewesen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vom Büro aus kann man die Berge sehen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Neue Geschäftsleitung sieht nur Zahlen, keine Menschen, man wird nicht mal begrüßt.
Da einige Jobs nicht sicher sind, sollte man hier nur anfangen, wenn man arbeitslos ist und nichts zu verlieren hat, vielleicht hat man ja Glück. Man sollte dafür aber besser keinen guten Job aufgeben und schon gar nicht dafür umziehen.
Verbesserungsvorschläge
Gespräch mit Mitarbeitern wäre sinnvoll, wo die Reise überhaupt hingehen soll, was von einem erwartet wird, welche Aufgaben man konkret übernehmen soll und wer die Einarbeitung gewährleistet.
Wer die Mitarbeiter einfach sich selbst überlässt, muss sich nicht über fehlende Ergebnisse wundern.
Arbeitsatmosphäre
Neuer Geschäftsführer strukturiert alles um, Büros im Ausland wurden geschlossen, Vertreter gekündigt, Aufgaben neu verteilt und Leute entlassen. Alle sind gestresst, angespannt und verunsichert, man weiß ja nicht, was als Nächstes auf einen zukommt.
Image
Produziert für Mode- und Drogerieketten deren Eigenmarken, also Private Label. Eigene Wilox-Kollektion gibt es nicht mehr, den Online-Shop auch nicht mehr, daher ist die Marke nicht so bekannt, aber die Qualität ist gut.
Work-Life-Balance
40 Stunden-Woche, Gleitzeit, 30 Tage Urlaub, mindestens eine Stunde Pause ist Pflicht, damit man abends länger da ist. Freitags kann man am frühen Nachmittag gehen, wenn man vorgearbeitet hat. Überstunden werden nicht mehr bezahlt.
Karriere/Weiterbildung
Mir ist nichts angeboten worden. Sollte mich selbst mit einem Programm auseinandersetzen und wurde dann abgefragt.
Gehalt/Benefits
Ich hatte zum Glück ein ganz gutes Gehalt ausgehandelt mit dem vorherigen Geschäftsführer, das kam auch immer pünktlich. Es gibt je ein halbes Weihnachts- und Urlaubsgeld, wenn man denn so lange bleiben darf. Außerdem VWL, Obstkorb, Getränke und freitags ein Frühstück.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten sind sehr nett, kollegial und hilfsbereit.
Vorgesetztenverhalten
Gestresst, genervt, keine Zeit für Erklärungen irgendwelcher Art, aber wehe, man reimt sich etwas falsch zusammen. E-Mails werden kontrolliert und Rechtschreibfehler verbessert, die gar keine sind, dafür ist dann Zeit da. Ich finde es auch unprofessionell, wenn schlecht über Mitarbeiter gesprochen wird.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsplatz ergonomisch gut, Schreibtisch höhenverstellbar, zwei Bildschirme, Jalousien, Klimaanlage. Großer Pausenraum, wo man sich was Mitgebrachtes warm machen kann.
Kommunikation
Mitarbeiter werden nicht in Entscheidungen einbezogen, sondern vor vollendete Beschlüsse gestellt, friss oder stirb.
Interessante Aufgaben
Wurde gar nicht erst eingearbeitet, da meine Aufgaben ausgelagert wurden. Kein eigenes Aufgabengebiet gemäß Vertrag bekommen, nur Aushilfstätigkeiten, und nach ein paar Monaten kam dann die Kündigung, ohne Gespräch vorher. Hier wäre Transparenz und Kommunikation hilfreich gewesen, um eine vernünftige Lösung zu finden, aber sowas hat man wohl nicht nötig.