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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Viel Schatten, wenig Licht

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Finanzen / Controlling bei WIN CREATING IMAGES / WINdesign GmbH / WINcommunication in Aachen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kleine Annehmlichkeiten wie Gratis-Getränke tragen positiv zum Arbeitsalltag bei. Wer die richtigen Kolleginnen und Kollegen an seiner Seite hat, kann die Zusammenarbeit als wirklich angenehm und bereichernd erleben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Work-Life-Balance existiert kaum — Überstunden sind die Regel, nicht die Ausnahme dazu kommt eine feste Kernzeit. Die interne Kommunikation ist chaotisch, einseitig und voller Lücken, was regelmäßig zu Frust und Missverständnissen führt. Führungskräfte sind größtenteils festgefahren, wenig innovativ und nicken alles ab, was von oben kommt. Es entsteht der Eindruck, dass es der Geschäftsführung an einem klaren Verständnis für eine moderne Unternehmensführung mangelt.
Die Büros sind schlecht beleuchtet, im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt — und Ergonomie scheint kein Thema zu sein, solange es gut aussieht.
Echte Karrierechancen gibt es kaum, und wer sich weiterbilden möchte, ist komplett auf sich allein gestellt.
Auszubildende werden oft als billige Arbeitskräfte behandelt anstatt als vollwertige Teammitglieder.
Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass wirtschaftliche Interessen klar über das Wohlbefinden der Mitarbeitenden gestellt werden.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen hat in mehreren Bereichen deutlichen Nachholbedarf. Die interne Kommunikation ist oft lückenhaft, einseitig und wenig koordiniert. Die Führungskultur wirkt stellenweise festgefahren und wenig innovationsbereit, wobei die Erfahrung stark vom jeweiligen Vorgesetzten abhängt. Auch die Work-Life-Balance lässt abseits des Homeoffices zu wünschen übrig, da Überstunden keine Seltenheit sind. Die Arbeitsumgebung — von Beleuchtung über Temperatur bis hin zur Ergonomie — bietet ebenfalls Optimierungspotenzial. Karrieremöglichkeiten sind begrenzt und Weiterbildungen werden kaum aktiv gefördert. Nicht zuletzt sollte der Umgang mit Auszubildenden sowie die allgemeine Mitarbeiterzufriedenheit stärker in den Fokus gerückt werden, da viele Mitarbeitende dem Unternehmen weniger aus Überzeugung als aus Gewohnheit treu bleiben.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima im Team ist grundsätzlich angenehm, jedoch stark von der Gruppendynamik abhängig. In der Zusammenarbeit mit Vorgesetzten zeigen sich gelegentlich Kommunikationsbarrieren, die den Arbeitsalltag erschweren können.

Kommunikation

Die interne Kommunikation wirkt häufig einseitig und wenig koordiniert. Es kommt regelmäßig zu Missverständnissen, Doppelkommunikation oder fehlenden Informationen — sowohl im operativen Bereich als auch auf Unternehmensebene. Positive Entwicklungen werden leider oft schnell relativiert, und es entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende primär als Ressource und weniger als Mensch wahrgenommen werden.

Kollegenzusammenhalt

Das Kollegium ist grundsätzlich freundlich, wobei die soziale Integration durchaus Zeit in Anspruch nehmen kann. Es bilden sich schnell feste Gruppen, was den Einstieg ins Team gelegentlich erschwert. Zudem fällt auf, dass die Arbeitsbelastung nicht immer gleichmäßig verteilt ist und einzelne Mitarbeitende überproportional viel tragen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance gestaltet sich abseits der Homeoffice-Möglichkeit als schwierig. Überstunden gehören in vielen Fällen zum Arbeitsalltag und sind keine Seltenheit.

Vorgesetztenverhalten

Ob man mit seinem Vorgesetzten zufrieden ist, hängt stark vom Zufall ab — Glück oder Pech spielen hier eine große Rolle. Auf der Bereichsleiterebene fehlt es oft an Innovationsbereitschaft und kritischem Denken. Entscheidungen der Geschäftsführung werden häufig unreflektiert übernommen, was langfristig zu Schwierigkeiten führen kann. Einzelne Führungskräfte stechen zwar positiv heraus, doch ein wirklich tragfähiger Zusammenhalt auf Führungsebene ist kaum spürbar.

Interessante Aufgaben

Nach einer kurzen Einarbeitungsphase wiederholen sich die Aufgaben schnell und man wird zügig in bestimmte Rollen gedrängt, aus denen ein Ausbrechen schwierig ist. Wer neue Aufgaben übernehmen oder über den eigenen Bereich hinausschauen möchte, stößt häufig auf wenig Offenheit — vor allem, wenn man noch nicht lange dabei ist.

Gleichberechtigung

Ein Pluspunkt ist die Gleichberechtigung — hier wird unabhängig vom Geschlecht fair behandelt und eingeteilt. Allerdings werden Auszubildende oft nicht als gleichwertige Kolleginnen und Kollegen wahrgenommen, sondern häufig für Aufgaben eingespannt, die wenig mit ihrer Ausbildung zu tun haben,

Umgang mit älteren Kollegen

Wer schon lange dabei ist, hat sich seinen Platz erarbeitet und wird dementsprechend respektiert und normal behandelt. Die Betriebszugehörigkeit spielt hier eine spürbare Rolle, wie bei den meisten anderen Kolleginnen und Kollegen auch.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsmittel sind weitgehend auf dem aktuellen Stand, könnten aber häufiger erneuert werden. Was die Arbeitsumgebung betrifft, gibt es jedoch deutlichen Nachholbedarf: Schlechte Beleuchtung, im Sommer zu heiße und im Winter zu kalte Büros sowie verbrauchte Arbeitsplätze, bei denen Design über Ergonomie gestellt wird, beeinträchtigen den Arbeitsalltag spürbar. Hinzu kommt, dass die Bedingungen je nach Standort stark variieren können.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Thema Nachhaltigkeit macht das Unternehmen vieles richtig. Es wird aktiv darauf geachtet, die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten — und dieser Gedanke zieht sich konsequent bis in die Produkte durch.

Gehalt/Benefits

Gehalt liegt im unteren Umwelt. Es kommt aber auch stark darauf an wie man verhandelt und mit wem man verhandelt. Sozialleistungen ausser den Gesetzlich verpflichteten und alles was vom Staat kommt gibt es nicht, nur Gratis trinken gibt es.

Image

Bei Kunden ist das Image noch weitgehend intakt, allerdings hat die mangelnde Anpassungsfähigkeit in der Vergangenheit für Probleme gesorgt — Veränderungen wurden oft erst dann angestoßen, wenn es nicht mehr anders ging. Intern hingegen ist die Situation kritischer: Viele Mitarbeitende bleiben, weil es bequem ist, nicht weil sie vom Unternehmen überzeugt sind. Eine Weiterempfehlung als Arbeitgeber ist daher eher die Ausnahme.

Karriere/Weiterbildung

Wer auf eine echte Karriereentwicklung hofft, wird hier wenig Unterstützung finden. Der klassische Aufstieg von Junior zu Senior ist der übliche Weg — alles darüber hinaus, etwa eine Führungsposition, ist äußerst selten und bleibt den wenigsten vorbehalten. Weiterbildungen werden nicht nennenswert unterstützt und müssen eigenständig organisiert und finanziert werden.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.