Zu kündigen, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Lies’ dir hier nicht nur die guten Bewertungen durch.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- HO war immer und ohne Umstände möglich
- Es wurde Rücksicht auf persönliche Termine genommen
- Es gibt einzelne Personen, die meiner Meinung nach sehr empathisch und freundlich sind. Nur konnten sie für mich nicht alles Andere ausgleichen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Hohe Fluktuation wie Andere schon hier in Bewertungen geschrieben haben. Da helfen auch die paar Leute, die "schon seit über 10 Jahren dort sind" nicht aus. Ich bekam das Gefühl, dass sich neuer Leute - sozial - kaum noch angenommen wird, weil die Wahrscheinlichkeit, dass sie gehen so hoch ist.
- Im Vergleich zu meinen anderen Jobs in der Branche zu viele Überstunden.
- Knappe Deadlines und hoher Workload. Ich stand kurz vorm Burnout. Das hatte ich vor meiner Zeit dort noch nicht erlebt und seitdem auch nicht mehr.
Verbesserungsvorschläge
- Lasst eure langjährigen Mitarbeitenden nicht eine Arbeitsatmosphäre schaffen, die neue Leute vergrault. Das ist langfristig kein richtiger Umgang. Selbst die Leute, die schon über 10 Jahre dort sind, gehen irgendwann in Rente.
- Mehr Mitarbeiterevents und Teambuilding
Arbeitsatmosphäre
Empfand ich als deprimierend, einsam und mehr Nebeneinander als Miteinander.
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Man liest hier ja oft in den Antworten von WIN, dass hier Mitarbeitende schon mehr als 10 Jahre dabei sind. Meiner Meinung nach ist das ein Argument, was gern dafür genutzt wird, zu suggerieren "Hey so schlecht kann es hier ja nicht sein!".
So wie ich die Leute erlebt habe, die schon über 10 Jahre dort arbeiten ist das absolut nichts, womit man prahlen sollte. Bei dem Verhalten und dem Umgangston dieser Leute habe ich mich gefühlt, wie in die 7te Klasse zurückversetzt. Wo die "Popular Kids" sich besser fühlten als andere und es cool war, neue Leute zu ignorieren und mit der kalten Schulter zu behandeln. Leider bin ich jeden Abend mit Bauchschmerzen ins Bett gegangen bei dem Gedanken, am nächsten Morgen in dieses Büro gehen zu müssen. Das hatte ich vor meiner Zeit dort noch nicht erlebt und seit meinem Gehen auch nicht mehr.
Meine persönliche Konklusion aus meiner Zeit dort ist, dass Menschen wie ich, die empathisch, freundlich und ein wenig schüchtern sind, dort als "zu sensibel" und "schwach" wahrgenommen werden. Ich denke, man braucht dort starke Ellenbogen und auch eine "die-Gefühle-anderer-Menschen-sind-mir-egal"-Haltung. Dann hält man vielleicht 10 Jahre durch.
Work-Life-Balance
Überstunden habe ich als Normalität wahrgenommen und abfeiern ging nur begrenzt, da es ja immer was zu tun gab. Mir wurde ans Herz gelegt, Urlaub lieber in vereinzelten Tagen hier und da zu nehmen, als am Stück. Nicht sehr erholsam.
Kollegenzusammenhalt
Gibt es bei den Kolleg:innen, die länger da sind bestimmt. Ich habe keinen erfahren.
Arbeitsbedingungen
Standard. Schönes Büro, HO-Ausstattung, eigener Schreibtischplatz. Da kann man wirklich nicht meckern.
Kommunikation
Ich finde es wurde sich oft im Ton vergriffen und Effizienz über Empathie gestellt.
Interessante Aufgaben
Ich fand meine Aufgaben monoton und stupides Ab-arbeiten. Orientiert euch auf jeden Fall nicht an den Arbeiten auf der Website, ich habe nichts so cooles bearbeitet in meiner Zeit dort. Sehr knappe Deadlines und hoher Workload. Ich stand kurz vorm Burnout.