Tollste versprechen bei der Bewerbung. Wenig freude bei der Arbeit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vereinzelt nette Kollegen. Lage im Touristengebiet Bodensee.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
mündliche Absprachen zu Themen wie Arbeitszeiten sind nett, aber brauchen dann doch nochmal eine schriftliche Erinnerung. Auch die mangelnde Flexibilität zum Homeoffice ist traurig. Und der Unterschied in der Kommunikation zwischen gesagten Worten und Körpersprache ist… erschreckend.
Verbesserungsvorschläge
Offeneres Weltbild würde dem Arbeitgeber gut tun. Aber ist jetzt auch egal, da ich da weg bin. Weniger engstirnigkeit und mehr offenheit hätte ich begrüßt. Die absolute Frechheit fande ich bei der Kündigung, das der Chef-Chef zwar ein "kündigungsgespräch" macht, aber dem Arbeitnehmer erzählt, das er wisse warum gekündigt wurde und diese annahmen nicht mal hinterfragt.
Arbeitsatmosphäre
Vorgesetzte sagen, man habe nichts an der Arbeitsweise auszusetzen. Vermitteln aber durch Körpersprache und verhalten einen anderen eindruck.
Image
Naja
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten sind schön. Aber änderungen an den Arbeitszeiten selbst wenn der Chef und Chef-Chef direkt zustimmt brauchen doch mindestens 7 Monate. Also auch nicht so dufte.
Karriere/Weiterbildung
Viele der Anfragen für Weiterbildungen wurden jetzt nicht so direkt abgelehnt. Aber so lange gewartet mit der Entscheidung, bis der Termin der Schulung vorbei ist. Also achtung.
Gehalt/Benefits
Akzeptable Sozialleistungen wie Jobrad, betr. Altersvorsorge und Obstkorb. Aber doch sehr geringe Gehaltsentwicklung verglichen mit den Kollegen oder der Inflation.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Solange es dem klassichen Weltbild entspricht alles dufte.
Kollegenzusammenhalt
Man versucht miteinander klar zu kommen. Wenn das nicht geht, redet man mit dem Vorgesetzten über Probleme, der trägt das dann schon weiter.
Umgang mit älteren Kollegen
Vom Chef-Chef wird augenscheinlich Betriebsangehörigkeit sehr hoch bewerten. Das merkt man.
Vorgesetztenverhalten
Der Vorgesetzte erzählt viel, wenn der Tag lang ist. Konkrete Ziele oder Mitarbeitergespräche gab es nie. Wollte man aber "ganz bald" mal machen, wenn man "mal Zeit hat".
Arbeitsbedingungen
Schwierig. Leider keine gute Kollegialität im Büro gehabt. Dann in die Abstellkammer verschoben worden. Hatte lange für Homeoffice kämpfen müssen, trotz Corona.
Kommunikation
Meetings gibt es einige. Auch regelmäßig. Gerade Führungskräfte können sich daran aber im Zweifelsfall nicht mehr erinnern.
Gleichberechtigung
Vereinzelt gibt es Frauen in der Firma. Ob der Chef-Chef mit anderen Geschlechtern klar käme, glaube ich nicht. Aber wer weiß.
Interessante Aufgaben
Im Bewerbungsgespräch wurde vieles Positive erzählt. Obacht, hier sollte man genau zwischen den Zeilen lesen. Man ist mädchen für alles und der klassische Turnschuh-Admin der allen Aufgaben hinterherrennen mus. Spezialisierung oder so gibt es nicht.