Veraltete Strukturen, mangelndes Vertrauen und fehlende Wertschätzung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsatmosphäre: Die Kommunikation seitens der Geschäftsführung wird als direktiv wahrgenommen. Der Managementstil wirkt insgesamt eher traditionell. Auf Kollegenebene ist das Arbeitsklima teilweise von Zurückhaltung geprägt, was den Teamzusammenhalt erschwert. Die sichtbare Wertschätzung für erbrachte Leistungen fällt eher gering aus. Durch eine spürbare Fluktuation und zahlreiche Kündigungen in den letzten Jahren ist Loyalität kaum möglich (außer bei den ganz Alteingesessenen).
Gehalt / Sozialleistungen: Die Vergütung bewegt sich unterhalb des branchenüblichen Durchschnitts. Das Weihnachtsgeld wird zudem regelmäßig gekürzt.
Work-Life-Balance / Vorgesetztenverhalten: Das Thema mobiles Arbeiten / Homeoffice ist stark reglementiert und von Misstrauen geprägt. Für Freitage gilt beispielsweise eine generelle Präsenzpflicht im Büro. Mitarbeitern wird deutlich das Gefühl vermittelt, man traue ihnen freitags im Homeoffice keine Arbeit zu.
Voraussetzungen / Technik: Die IT-Infrastruktur und die technische Ausstattung im Unternehmen sind nicht auf dem neuesten Stand. Auch der interne IT-Support bietet noch Ausbaupotenzial. Für das mobile Arbeiten werden aktuell keine firmeneigenen Geräte (wie Laptops) zur Verfügung gestellt; stattdessen wird die Nutzung privater Hardware vorausgesetzt.
Arbeitsbedingungen: Das Arbeitsumfeld ist stark von formalen Prozessen und sehr detaillierten internen Vorschriften geprägt.
Verbesserungsvorschläge
Förderung einer offenen, zeitgemäßen Kommunikation und Etablierung einer stärker auf Vertrauen basierenden Unternehmenskultur.
Anpassung der Gehaltsstrukturen an den Marktdurchschnitt, um die Mitarbeiterbindung zu stärken und der Fluktuation entgegenzuwirken.
Verschlankung bürokratischer Prozesse durch den Abbau starrer Vorgaben.
Einführung flexiblerer Regelungen für das mobile Arbeiten, die stärker auf Eigenverantwortung und Ergebnissen basieren.