6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Auch eine Absage an einen Bewerber, der nach ca 5 Wochen nach Bewerbungseingang mal nachgefragt hat, wäre einfach wertschätzend.
besorgt euch einen Hirn und einige müssen definitiv den Laden dringend verlassen.
Bewerbungsprozess:
Das Erstgespräch lief zügig und war zunächst unauffällig. Danach: komplette Funkstille.
Wenn man den angekündigten zweiwöchigen Urlaub abzieht, bleiben immer noch etwa sechs Wochen Ghosting – keine Rückmeldung, kein Status, keine Information.
Selbst auf meinen aktiven Rückzug kam keinerlei Reaktion.
Was hängen bleibt:
Im Erstgespräch wurde betont, dass man kein Problem mit Wertschätzung im Unternehmen habe.
Inzwischen weiß ich auch, warum: Es gibt sie einfach nicht.
Eindrücke aus dem Gespräch:
Intern spricht man gerne von Automatisierung und moderner IT – in der Praxis sieht das allerdings anders aus. Die Arbeitsplätze werden vollständig von der IT vorbereitet, inklusive Hardware-Aufbau, Verkabelung und allem drum und dran. Das wirkt weniger wie Serviceorientierung, sondern eher wie ein Ausdruck von Misstrauen – so, als würde man den Mitarbeitenden im Jahr 2025 nicht zutrauen, selbst ein Netzwerkkabel einzustecken. Von funktionierenden Prozessen oder einer klaren Trennung zwischen 1st Level Support und IT-Fachaufgaben war jedenfalls nichts zu spüren.
Auch das Thema „eigene KI“ kam zur Sprache – allerdings eher als vage Idee ohne realistische Vorstellung von Aufwand oder Trainingszeit. Es blieb beim „Schauen wir mal“.
Rückblickend wundert es mich nicht, dass die Stelle erneut besetzt werden muss. Manche schaffen den Absprung rechtzeitig, andere eben nicht.
Fazit:
Ein Bewerbungsprozess ist auch ein Aushängeschild. Wer Bewerberinnen und Bewerber ignoriert, geht vermutlich mit Mitarbeitenden nicht besser um.
- nach knapp 1,5h habe ich nicht mal ein Wasser oder einen Kaffee angeboten bekommen
- Interviewfragen über die ausschlaggebende letzte Stelle wären sinnvoller gewesen, als sich mit meiner Schullaufbahn zu befassen
- beim nächstes Bewerber mal schauen, was für eine Person man einlädt: hier wusste man nicht mal, wie alt ich eigentlich bin (was während des Interviews auch immer wieder erwähnt wurde „Habe schon wieder vergessen, dass Sie ja Mitte 30 sind.“).
Man hat sich wohl auch nicht die Zeugnisse oder den Lebenslauf richtig angeschaut.
- in der Ausschreibung steht Homeoffice-Möglichkeiten, betrieblich 2 Tage. Man hat mir zu verstehen gegeben, dass dies hier nicht gern gesehen sei, weil mein Wohnort um die Ecke ist und ich 1-2 Jahre bräuchte um eingelernt zu werden „Vor Ort ist besser.“
Gleiches gilt für flexible Arbeitszeiten, aber auch hier wurden dann Kernarbeitszeiten genannt.
Wieso wirbt man damit, wenn es am Ende doch nicht gern gesehen/ „nicht möglich“ ist?
- bis heute habe ich keine Antwort auf meine letzte Email erhalten. Wurde also einfach geghostet.