2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Möglichkeit, remote zu arbeiten, war grundsätzlich positiv.
Anfangs gab es flexible Arbeitszeiten, später wurden allerdings Kernarbeitszeiten eingeführt. Inhaltlich waren die Themen interessant und boten Potenzial – sofern die Rahmenbedingungen gepasst hätten.
Fancy Team-Events und Workations in Chalets können ein Gehalt nicht ausgleichen, das zum Leben kaum reicht – es sei denn, man teilt sich die Fixkosten mit einem Partner.
Versprochene Boni wurden nie gezahlt, und Strukturen existierten nur kurz, bevor sie wieder über den Haufen geworfen wurden. Immer wieder hieß es, „jetzt wird alles anders und besser“ – wurde es aber nicht.
Weniger Fassade, mehr Substanz: Faire Bezahlung, klare Strukturen und nachvollziehbare Entscheidungen würden langfristig mehr bewirken als große Versprechen und kurzfristige Aktionismen.
Wer wirklich an Vereinbarkeit und moderne Arbeitskultur glaubt, sollte das nicht nur kommunizieren, sondern leben.
Die Arbeitsatmosphäre war häufig von unklaren Zuständigkeiten und wechselnden Prioritäten geprägt, was die tägliche Arbeit erschwerte.
Wer hier Struktur wollte, musste sie sich selbst schaffen.
Nach außen glänzte alles – 100 % Remote-Work, Feminismus, moderne Technik, direkte Kommunikation, flache Hierarchien und ein angeblich freundschaftlich-familiäres Arbeitsumfeld. Strahlende Auftritte und große Worte bestimmten das Bild. Intern zeigte sich jedoch schnell, dass hinter dem schönen Schein wenig Substanz steckte.
Wie in jeder Agentur gab es Phasen mit hoher Belastung – vor allem, wenn spontane Prioritätenänderungen hinzukamen. Insgesamt ließ sich die Arbeit in meiner Position aber mit dem Privatleben vereinbaren, solange man genug Eigenverantwortung und Gelassenheit mitbrachte.
Nach außen wurde viel Wert auf Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt. In der Praxis spiegelte sich dieses Selbstbild allerdings kaum wider – faire Bezahlung oder sozial verträgliche Rahmenbedingungen gehörten nicht zur Realität.
Weiterbildungen wurden nicht angeboten, was insbesondere für Quereinsteiger:innen eine verpasste Chance war. Karrierechancen gab es theoretisch, praktisch endeten sie jedoch spätestens auf Teamlead-Ebene – bei einem Team von unter zehn Personen war die Leiter entsprechend kurz.
Der Kollegenzusammenhalt war großartig. Wir konnten uns immer aufeinander verlassen – was in anderen Bereichen nicht immer möglich war.
Das Verhalten der Vorgesetzten war inkonsistent. Häufig wechselnde Anweisungen und nicht eingehaltene Zusagen erschwerten eine langfristige Planung und eine verlässliche Arbeitsstruktur.
Die Arbeit erfolgte vollständig remote, was grundsätzlich positiv war. Allerdings fehlte es an grundlegender technischer Ausstattung – etwa einer ergonomischen Maus, einem größeren Bildschirm oder einem leistungsstarken Rechner. Bestimmte Aufgaben (gerade im Bereich Cutting oder Design) ließen sich auf einem 13"-MacBook schlicht nicht professionell umsetzen.
Die Kommunikation im operativen Team war unterstützend, offen, direkt und funktionierte reibungslos.
Mit der Geschäftsführung dagegen gestaltete sie sich oft schwierig – vor allem, wenn es um klare Entscheidungen oder nachvollziehbare Informationen ging.
Das Gehalt lag deutlich unter Branchenniveau, wurde aber durch eine Zusatzkrankenversicherung und einen Tankgutschein als steuerfreien Sachbezug ergänzt.
Insgesamt entsprach die Vergütung weder Verantwortung noch Arbeitsaufwand.
Die Aufgaben waren grundsätzlich vielseitig und boten immer wieder interessante Themen. Eine klare Linie oder langfristige Entwicklungsstrategie fehlten jedoch – vieles blieb daher Stückwerk statt nachhaltiger Erfahrung.
Abwechslungsreiche Aufgaben: Die Tätigkeiten waren vielseitig und boten die Möglichkeit, verschiedene Bereiche kennenzulernen.
Flexible Arbeitsweise: Es gab Spielraum, die eigenen Aufgaben in einem gewissen Maß eigenverantwortlich und flexibel zu strukturieren.
Kollegenzusammenhalt: Der Teamgeist unter den Kolleginnen war stark und bot eine wichtige Stütze im Arbeitsalltag.
Führungsverhalten: Die Führungsebene agierte oft empathielos und ohne echtes Interesse an den Mitarbeitenden. Menschlichkeit wurde kaum berücksichtigt.
Kommunikation & Struktur: Es herrschte ein hohes Maß an Chaos. Entscheidungen wurden häufig kurzfristig revidiert oder widersprüchlich kommuniziert.
Arbeitsklima durch Führung: Die Stimmung wurde stark durch mangelnde Wertschätzung, unrealistische Erwartungen und autoritäres Verhalten belastet.
Vergütung: Die Bezahlung entsprach nicht dem Aufwand, den Anforderungen und wirkte im Vergleich zur Branche nicht angemessen. Die Bezahlung kam regelmäßig unpünktlich
Ein Unternehmen lebt von seinen Mitarbeitenden – entsprechend wäre es wünschenswert, mehr auf die Menschen einzugehen, statt nur auf Ergebnisse oder Vorgaben zu schauen.
Ein bisschen mehr Empathie, Offenheit und Menschlichkeit – gerade in schwierigen Situationen – würde nicht nur das Klima verbessern, sondern auch langfristig Motivation und Loyalität stärken.
Weniger Ego, mehr echtes Interesse an einem starken Team wäre ein wertvoller Schritt in die richtige Richtung.
Work Life Balance war in Ordnung
Tolle Kollegen, tolles Miteinander
schlechte, schwache Führung
Aufgaben waren abwechslungsreif