Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Betreuung und Organisation der Auszubildenden könnten besser sein, was teilweise auch am Personalmanagement liegt. Respektlosigkeiten werden toleriert, weil man ja in der „Ausbildung“ ist. Zudem lernt man nicht immer die wirklich wichtigen Dinge für die berufliche Weiterentwicklung.
Verbesserungsvorschläge
Probleme sollten ernster genommen und aktiv nach Lösungen gesucht werden, anstatt sie bei den Auszubildenden abzuwälzen. Azubis sollte mehr Verantwortung übertragen werden, da man oft das Gefühl hatte, kaum eigenständig arbeiten zu dürfen.
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn gab es mehrere Azubis, aber mit der Zeit wurden es immer weniger, da man als Azubi kaum ernst genommen wird und die Organisation schlecht ist. Es fehlt an Unterstützung, und oft hat man das Gefühl, dass eher gegen die Azubis gearbeitet wird, anstatt sie zu fördern.
Karrierechancen
Ein Gespräch zur möglichen Übernahme fand erst einen Monat vor der Abschlussprüfung statt, was viel zu spät und schlecht organisiert war.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten müssen mit der jeweiligen Abteilung abgestimmt werden, wobei man jedoch nicht vollständig selbst entscheiden kann. Zudem musste man an manchen Freitagen Überstunden im Rahmen eines Bereitschaftsdienstes machen.
Ausbildungsvergütung
Das Gehalt ist fair, und zusätzlich erhält man Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Die Ausbilder
Die Erfahrung hängt stark von der Abteilung ab. Insgesamt wird jedoch wenig Wert auf die Ausbildung gelegt. Man bekommt kaum etwas beigebracht, wird oft unfreundlich behandelt und fühlt sich nicht wirklich unterstützt oder wertgeschätzt. Hauptsächlich übernimmt man typische Azubi-Aufgaben, wie Kopieren, Ablage, Kaffeemaschinenreinigung oder Postverteilung, anstatt wirklich in die fachlichen Tätigkeiten eingearbeitet zu werden.
Spaßfaktor
In der richtigen Abteilung kann die Arbeit angenehm sein, aber wenn man Pech hat, wird es schnell anstrengend. Statt Unterstützung gibt es vom Personalmanagement nur die Aussage, dass man da durch müsse, weil es den Charakter stärke. Das sorgt eher für Frust als für Motivation. Am Ende wollte man einfach nur noch die Abschlussprüfung hinter sich bringen, anstatt sich wirklich mit Freude auf den Beruf vorzubereiten.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Arbeitsmenge ist sehr unterschiedlich. An manchen Tagen gibt es viel zu tun, an anderen kaum etwas. Leider wird in solchen Situationen keine sinnvolle Lösung gesucht, sondern man muss die Zeit einfach absitzen.
Variation
Die Aufgaben sind wenig abwechslungsreich, und in manchen Abteilungen bekommt man typische Azubi-Aufgaben, die sonst keiner machen möchte. Positiv ist, dass man verschiedene Abteilungen durchlaufen kann und so zumindest einen Einblick in unterschiedliche Bereiche erhält.
Respekt
Wie respektvoll man behandelt wird, hängt stark von der Abteilung ab. Eine bestimmte Abteilung hat einen schlechten Ruf, weil Azubis dort oft respektlos behandelt werden und ihre Arbeit nicht richtig anerkannt wird, was für ein schlechtes Arbeitsklima sorgt. Es gab aber auch Abteilungen, in denen der Umgang viel besser war und man sich gut verstanden hat.