Gibt kein Grund da zu Arbeiten, nur besser als Arbeitslosigkeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Modernes, ansprechendes Büro.
Benefits wie die Rabattplattform und Urban Sports Club. (Vorher fragen ob es das noch gibt, Benefits werden gern gestrichen wie zb neulich das Mitarbeiter WLAN)
Birthday-Buddy-Programm: kleine Geschenke mit Spendenoption, nette Idee zur Teamförderung.
Moderne Hardware (MacBooks M2/M3), auch wenn Nutzung eingeschränkt war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Art der Kommunikation, Pseudowissenschaften, Einschüchterung, Messen mit zweierlei Maß, Stress, Druck, Vernachlässigung von Pflichten, Gehälter, stetig fallende Qualität von Events, Streichen von Benefits, überraschende Kündigungen
Verbesserungsvorschläge
Schaut was oddity anders gemacht hat als ihr jetzt.
Arbeitsatmosphäre
Stress, vulgäre Sprache in manchen Meetings, Planlosigkeit
Image
Hat keines
Work-Life-Balance
Manche Vorgesetzten haben kein Leben, sind nur am Arbeiten, und erwarten das auch von einem. Überstunden nicht selten, viel Druck von machen Stellen. So wurden von einem Vorgesetzten viel berufliche und private Sachen vermischt, was zu kindischem Verhalten im privaten und beruflichen führte.
Karriere/Weiterbildung
Gibt zwar online Kurse, die nutzt aber kaum jemand. Alle anderen Budgets diesbezüglich sind meines Wissens für die meisten gestrichen.
Man lernt da auch nichts für den restlichen Arbeitsmarkt, ohne private Weiterbildung entsteht eine Kluft zwischen Jahren auf dem Papier und wirklicher Erfahrung.
Den einigen richtigen Workshop an dem großflächig Teilgenommen wurde war einer bzgl 16Personalities, einer Umstrittenen Theorie der Sozialpädagogik welche keine wissenschaftliche Grundlage hat bzw nahezu vollständig widerlegt wurde (Im Workshop wurde das aber als Fakt verkauft). Die Theorie findet heute eigentlich nur noch Einsatz im esoterischen Dating, Plattformen wie zb Boo (Dating auf Basis von Sternzeichen und 16Personalities). Der Workshop wurde von einer Personalerin durchgeführt welche einen Schein dafür hat (Diese Scheine werden von einem Unternehmen verkauft). In den folgenden Jahren hab es viele Kündigungen etc...eine direkte Verbindung ist NICHT herzustellen, aber auch nicht auszuschließen. Beendet wurde der Workshop mit freiwilligen Gruppenfotos (die man nicht bekam) auf welchem die "Persönlichkeitsgruppe" der Personen erkennbar war.
Gehalt/Benefits
Gehalt meiner Kenntnis nach selbst für den Sektor unterdurchschnittlich, auch mehr symbolisch als angemessen. Habe beim neuen Arbeitgeber als Erstangebot 16% mehr bekommen als ein Kollege der besser ist als ich mit Verhandlung bei wongdoody bekommt. Dafür sind die benefits Plattform und der Urban Sports Club Discount wirklich ganz cool.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein wurde in meinen Dasein nicht wirklich behandelt, Sozialbewusstsein existiert aber nicht wenn man sich Gehälter, Stress und Kündigungswellen anschaut.
Kollegenzusammenhalt
In Lagern gern gegeneinander, aber innerhalb der Lager relativ gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es kaum, die wenigen werden aber nicht anders behandelt
Vorgesetztenverhalten
Katastrophal. Bis auf ein Gespräch mit dem Firmeninhaber waren fast alle Gespräche mit Vorgesetzten davon geprägt die Machtposition zu nutzen einen einzuschüchtern (gern mit mehreren Vorgesetzten), zu drohen (mit Abmahnung, Kündigung, Klage,....kam aber nie dazu) und einen klein zu machen. Dies meist wegen Lappalien (z.b. Kununubewertung, da wurde dann über Stunden Diskutiert wie viele Sterne man hätte geben müssen). Ein Vorgesetzter kam konsequent zu spät zu Meetings, obwohl ihm Pünktlichkeit sehr wichtig ist bei anderen, und selbiger hat auch viele seiner rechtlichen Pflichten missachtet.
Zudem kommt das Vorgesetzte einen auch gern anlügen wenn es ihnen passt. Auch werden Vertragsrelevante Infos gerne über Dritte weiter gegeben bzw man bekommt die dann von Kollegen gesagt. Die Kombination führt gern zum Entstehen von Fehlinformation (Flüsterpost + Lügen = Fakeinfos...man könnte denken das ist Chefs klar)
Arbeitsbedingungen
Das Büro ist hübsch, Gleitzeit ist echt nett und HO ist extrem gut. Die neuen Macs sind in der Theory auch cool, wenn man nicht mehrmals die Woche zum IT Dienstleister müsste um damit auch zu arbeiten.
Kommunikation
Oberflächlich, konfliktbehaftet und selten zielführend
Gleichberechtigung
Alle werden meines Wissens gleich behandelt (bis auf wenige Ausnahmen wo sich Leute etwas zu gut verstehen), jeder hat gleich Angst vor spontaner Kündigung oder wartet auf ein faireres Gehalt
Interessante Aufgaben
Eigentlich immer das gleiche, man selbst hat nahezu keine Auswirkung auf die Aufgaben die man bekommt sondern hing meist an den Interessen den Vorgesetzten. Man versucht zwar mit AI Dev auf modern und zukunftssicher zu machen, ist aber viel AI-Bro like gerede in Meetings und wirklich mehr als öffentliche runner + models zu nutzen, mit ggf leicht verändertem Frontend, oder mal Einbindung in ein n8n workflow ist da nix.