Ihr Unternehmen?

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Work 
InTime 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein Klima der Unsicherheit statt echter Zusammenarbeit.

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei work InTime GmbH in Frechen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wie in den vorherigen Abschnitten erläutert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie in den vorherigen Abschnitten erläutert.

Verbesserungsvorschläge

Wie in den vorherigen Abschnitten erläutert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen war aus meiner Sicht stark belastet. Statt einer offenen und respektvollen Unternehmenskultur herrschte ein Klima, das häufig von Druck, Unsicherheit und unangemessenem Verhalten geprägt war. Entgegen der kommunizierten flachen Hierarchien waren Entscheidungswege oft intransparent, und die Kommunikation verlief überwiegend top-down, was Eigenverantwortung und Mitgestaltung erschwerte.

Besonders problematisch war der Umgang einzelner Führungskräfte mit Mitarbeitenden. Es kam wiederholt zu persönlichen Grenzüberschreitungen sowie zu nicht angemessenen Bemerkungen, was ein professionelles Arbeitsumfeld massiv beeinträchtigt hat. Hinweise auf dieses Verhalten wurden leider nicht ernsthaft aufgearbeitet oder konsequent verfolgt.

Zudem herrschte ein ständiger Leistungsdruck, begleitet von einem autoritären Führungsstil. Dies führte bei vielen Kolleginnen und Kollegen zu einem Gefühl permanenter Anspannung und Unsicherheit.
Insgesamt bestand ein deutlicher Mangel an wertschätzender Kommunikation und vertrauensvoller Zusammenarbeit. Eine nachhaltige Verbesserung der Unternehmenskultur wäre aus meiner Sicht dringend erforderlich.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen mit einem modernen und erfolgreichen Erscheinungsbild, das ein attraktives Arbeitsumfeld suggeriert. Intern zeichnet sich jedoch ein deutlich anderes Bild ab. Viele Mitarbeitende sind mit den tatsächlichen Arbeitsbedingungen unzufrieden, was sich jedoch selten offen äußert – Kritik wird meist still geäußert oder bleibt unausgesprochen. Diese Diskrepanz zwischen Selbstdarstellung und gelebtem Alltag spiegelt sich auch in der spürbar hohen Mitarbeiterfluktuation wider. Das nach außen kommunizierte Image wird intern nur bedingt mitgetragen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war in diesem Unternehmen leider kaum gegeben. Zwar waren die Arbeitszeiten mit 8 bis 17 Uhr klar geregelt, jedoch fehlte es an Flexibilität. Die einstündige Pause war fest vorgegeben und konnte weder verkürzt noch frei gewählt werden. Individuelle Bedürfnisse, wie Arzttermine oder kurzfristige Urlaubswünsche, wurden nur ungern berücksichtigt und mussten stets abgesprochen werden. Urlaub über zwei Wochen hinaus war nahezu unmöglich. Homeoffice war in meinem Bereich nicht vorgesehen – selbst in Ausnahmesituationen nur widerwillig gestattet. Insgesamt ließ die starre Struktur wenig Raum für eine ausgewogene Balance zwischen Berufs- und Privatleben.

Karriere/Weiterbildung

Obwohl im Außenauftritt und in Gesprächen häufig von Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten gesprochen wird, spiegeln sich diese in der Realität kaum wider.
Strukturelle Angebote zur fachlichen oder persönlichen Weiterentwicklung sind nicht erkennbar.
Konkrete Karrierepfade oder gezielte Weiterbildungsmaßnahmen existieren nicht – entsprechende Perspektiven bleiben weitgehend theoretisch.

Gehalt/Benefits

Das Grundgehalt im Unternehmen war vergleichsweise niedrig und wurde durch ein Provisionsmodell ergänzt, das als Anreiz dienen sollte. Allerdings war die Erreichbarkeit der Provisionsziele stark von individuellen Faktoren abhängig und für viele Mitarbeitende nur schwer realisierbar.
Die variable Vergütung musste erst durch konstant hohe Leistung erarbeitet werden, was zu einem gewissen finanziellen Druck führte. Sozialleistungen über das gesetzliche Maß hinaus waren, soweit ersichtlich, kaum vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein im Unternehmen war nur in sehr geringem Maße ausgeprägt. Es gab keine sichtbaren Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit – insbesondere die fehlende Mülltrennung fiel negativ auf.
Ein gewisses Bewusstsein für den sparsamen Einsatz von Papier war vorhanden, da erste Schritte in Richtung Digitalisierung unternommen wurden. Insgesamt waren die Ansätze jedoch noch sehr oberflächlich und ausbaufähig.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt im Unternehmen war insgesamt enttäuschend und von wenig echtem Teamgeist geprägt. Bereits der Einstieg gestaltete sich schwierig, da es keine strukturierte Einarbeitung gab. Neue Mitarbeitende wurden ohne klare Anleitung oder Unterstützung ins kalte Wasser geworfen, was nicht nur die Integration ins Team erschwerte, sondern auch die Zusammenarbeit von Beginn an belastete.
Hinzu kam ein zwischenmenschliches Klima, das von Misstrauen, Lästereien und wenig authentischem Miteinander geprägt war.
Offenheit und gegenseitige Unterstützung waren kaum erkennbar. Vielmehr dominierten oberflächlicher Austausch und zum Teil unehrliches Verhalten, was das Vertrauen unter Kolleginnen und Kollegen nachhaltig beeinträchtigte.

Insgesamt fehlte es an einer gesunden Teamdynamik, die auf Wertschätzung, Hilfsbereitschaft und gemeinsamen Zielen basiert. Eine gezielte Förderung der Teamkultur sowie ein professioneller Umgang im Kollegenkreis wären dringend notwendig, um ein produktives und respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen.

Umgang mit älteren Kollegen

Am Standort, an dem ich tätig war, bestand das Team überwiegend aus jüngeren Mitarbeitenden. Ältere Kolleginnen und Kollegen waren kaum vertreten, sodass sich der Umgang mit dieser Altersgruppe nicht realistisch einschätzen lässt. Es ist möglich, dass an anderen Standorten mehr Diversität im Altersgefüge vorhanden ist, am eigenen Arbeitsplatz war dies jedoch nicht der Fall.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führungskräfte ließ in vielen Bereichen deutlich zu wünschen übrig. Es fehlte sowohl an Professionalität als auch an einer wertschätzenden und empathischen Grundhaltung gegenüber den Mitarbeitenden. Entscheidungen wirkten häufig intransparent und waren nicht selten durch persönlichen Machtanspruch geprägt, was mitunter zu einem spürbaren Ungleichgewicht im Umgang führte.
Ehrlichkeit und Offenheit waren im täglichen Miteinander kaum gegeben – stattdessen war das Führungsverhalten oft von Widersprüchlichkeiten und mangelnder Verlässlichkeit geprägt. Eine konstruktive Feedbackkultur oder echte Anerkennung für erbrachte Leistungen war nicht erkennbar.
Vielmehr herrschte ein hoher Druck, der sich auch in der Art und Weise zeigte, wie mit Krankheit umgegangen wurde.
Krankmeldungen wurden nur bedingt akzeptiert; es kam vor,
dass Mitarbeitende während ihrer Abwesenheit kontaktiert oder – trotz gültiger Krankmeldung – subtil unter Druck gesetzt wurden, ihre Arbeit fortzusetzen. Solche Vorgehensweisen untergraben Vertrauen und stehen einem gesunden Führungsverständnis diametral entgegen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen im Unternehmen entsprachen leider nicht modernen Standards. Die technische Ausstattung war veraltet und fiel regelmäßig aus, was die tägliche Arbeit erschwerte. Arbeitsplätze waren mit alten Stühlen, nicht höhenverstellbaren Tischen und älteren PCs ausgestattet – ergonomische oder gesundheitsfördernde Maßnahmen waren kaum vorhanden.
Die räumliche Ausstattung ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Die Büroräume waren sehr beengt; häufig arbeiteten vier bis fünf Personen in einem kleinen Raum. Rückzugs- oder Pausenbereiche standen kaum zur Verfügung – eine kleine Teeküche war vorhanden, bot jedoch keine ausreichenden Möglichkeiten zur Erholung während der Pausen. Für rund 25 Mitarbeitende gab es lediglich zwei sanitäre Einrichtungen (eine Damen- und eine Herrentoilette), was in Stoßzeiten zu Engpässen führte. Ein Aufzug war im Gebäude nicht vorhanden.
Kostenfreie Getränke wurden nur eingeschränkt angeboten: Wasser stand nicht zur Verfügung, lediglich Filterkaffee wurde bereitgestellt. Gelegentlich wurde ein Obstkorb zur Verfügung gestellt, darüber hinaus gab es jedoch keine weiteren Angebote zur Förderung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ließ in vielerlei Hinsicht zu wünschen übrig. Ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander war leider nicht Teil der gelebten Unternehmenskultur. Stattdessen prägten Lästereien, hinterhältiges Verhalten und eine insgesamt wenig vertrauensvolle Atmosphäre den Arbeitsalltag.

Zwischenmenschliche Spannungen wurden selten offen angesprochen oder konstruktiv gelöst. Vielmehr entwickelte sich das private und berufliche Umfeld von Kolleginnen und Kollegen oftmals zum Gegenstand von Gesprächen, die nicht dem professionellen Rahmen eines Arbeitsplatzes entsprachen. Persönliche Belange anderer Mitarbeitender schienen für einige regelrecht zur Unterhaltung und Ablenkung vom eigentlichen Arbeitsinhalt zu werden.

Eine offene, transparente und respektvolle Kommunikationskultur – wie sie für ein produktives und gesundes Arbeitsumfeld notwendig wäre – war leider nicht gegeben. Eine grundlegende Veränderung in der internen Kommunikationsweise sowie eine stärkere Sensibilisierung für professionelle Umgangsformen wären dringend erforderlich, um ein respektvolles Miteinander langfristig zu ermöglichen.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war in diesem Unternehmen leider nicht spürbar ausgeprägt. Frauen waren in Führungspositionen nicht vertreten – sowohl Geschäftsführung als auch Gesellschafterkreis bestanden ausschließlich aus Männern. Weibliche Mitarbeitende erhielten häufiger befristete Verträge, ohne nachvollziehbare Gründe. Abgesehen von getrennten sanitären Einrichtungen war keine aktive Förderung von Gleichstellung erkennbar.
Eine moderne, chancengerechte Unternehmenskultur ließ sich nicht feststellen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren insgesamt wenig abwechslungsreich und boten nur begrenzte fachliche Tiefe. Der Arbeitsalltag verlief weitgehend monoton, da sich die Wochen inhaltlich stark ähnelten. Der Fokus lag fast ausschließlich auf telefonischer Kontaktaufnahme, insbesondere im Bereich der Kaltakquise. Administrative Tätigkeiten waren nur in sehr geringem Umfang Teil des Arbeitsalltags. Zudem wurde in der Einarbeitung nahegelegt, Gespräche verkaufsorientiert zu führen – teils mit Formulierungen, die nicht immer vollständig transparent oder eindeutig waren. Insgesamt fehlte es an wirklich spannenden, vielseitigen oder entwicklungsfördernden Aufgaben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources
Human Resources

Die veröffentlichten Bewertungen vermitteln ein stark verzerrtes Bild. Unsere Arbeitsplätze entsprechen den geltenden Standards, technische Ausstattung und ergonomische Mittel werden regelmäßig aktualisiert. Führungsverhalten, Teamkultur und Umweltmaßnahmen werden intern kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt. Pauschale Kritik ersetzt keine sachliche Auseinandersetzung – wir stehen für Transparenz, Dialog und Verbesserungsbereitschaft.
Der Sozialraum wurde auf Wunsch der Mitarbeitenden mit einem Sitzbereich und einem Kicker ausgestattet; zusätzlich stehen im gesamten Gebäude moderne, vollständig ausgestattete Sozialräume zur Verfügung. Es ist bedauerlich, dass ein öffentliches Bewertungsforum genutzt wird, um unser Unternehmen in dieser Weise einseitig und verzerrt darzustellen.

Mit freundlichen Grüßen
Die Geschäftsleitung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.