Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

wulf 
architekten 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mangelhafte Personalplanung – ständige Überlastung der Angestellten! Wenn Personalplanung zum Dauerproblem wird!

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei wulf architekten GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Durch die schlechte Personalplanung entsteht ein ständiger Druck im Arbeitsalltag. Viele Aufgaben können nicht in der gewünschten Qualität erledigt werden, da es an ausreichend geschultem und erfahrenem Personal fehlt. Dieser permanente psychische Druck wird von der Personalführung und den leitenden Personen kaum wahrgenommen oder ernst genommen.

Langjährige und erfahrene Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, weil man ihnen kaum entgegenkommt. Stattdessen setzt man auf neue, unerfahrene Kräfte, vermutlich aus Kostengründen. Die frei werdenden Stellen werden jedoch selten mit qualifiziertem Personal besetzt, was die Situation für die verbleibenden Mitarbeiter weiter verschlechtert und das Arbeitsklima stark belastet.

Kommunikation

In der Regel werden die Mitarbeiter, die direkt an den Projekten arbeiten, nicht über die Inhalte oder Ergebnisse der Meetings mit den Bauherren informiert. Es herrscht die Ansicht, dass an diesen Besprechungen nur die „wichtigen“ Personen teilnehmen sollten, die jedoch häufig nicht tief genug in die tatsächliche Planung oder Umsetzung eingebunden sind.

Dadurch gehen wertvolle Informationen verloren. Die Teilnehmer der Meetings geben das Feedback in der Regel nicht oder nur unvollständig an die Bearbeiter weiter, da schlicht die Zeit oder ein festes System dafür fehlt. Diese fehlende Kommunikation führt immer wieder zu Missverständnissen, vermeidbarem Mehraufwand und erschwert die effiziente Zusammenarbeit im Team.

Wenn man die entsprechenden Personen auf dieses Problem anspricht, wird man in der Regel abgewimmelt. Die Führungskräfte nehmen an den Meetings teil, um ihre eigene Daseinsberechtigung zu zeigen, nicht unbedingt um die Projektarbeit effizient zu unterstützen. Ob diese Teilnahme tatsächlich zielführend ist, wurde bereits mehrfach angesprochen, jedoch weitgehend ignoriert. Verbesserungsvorschläge stoßen auf geringe Resonanz, da man gegenüber konstruktiver Kritik wenig au

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen positiven Aspekte im Unternehmen. Viele Mitarbeitende bleiben hauptsächlich wegen der guten Beziehungen zu ihren Kollegen, da die Sorge besteht, anderswo möglicherweise keine vergleichbare Gemeinschaft zu finden. Dieser Zusammenhalt zeigt sich jedoch vor allem bei der jüngeren Generation.

Die ältere Generation ist im Büro kaum noch präsent. Sie erledigt ihre Arbeitszeit und verlässt das Büro pünktlich. Fragen an diese Kollegen werden häufig nur spärlich beantwortet, sei es, weil sie selbst nicht ausreichend informiert sind oder weil sie den zusätzlichen Aufwand, detaillierte Antworten zu geben, vermeiden möchten.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance im Unternehmen ist sehr schlecht. Es gibt mehrere Fälle, in denen Mitarbeitende körperlich und psychisch stark belastet wurden. Einige resignieren, andere funktionieren nur noch, ohne Freude an der Arbeit zu haben.

Obwohl immer wieder betont wird, dass die Gesundheit der Mitarbeiter wichtig sei, stehen Deadlines oft an erster Stelle. Nachtschichten und Arbeit am Wochenende sind keine Ausnahme, sondern werden zur Normalität. Diese Situation resultiert hauptsächlich aus einer mangelhaften Personalplanung. Unrealistische Deadlines werden den Bauherren zugesagt, um Aufträge zu sichern und den Kunden zufrieden zu stellen, was jedoch häufig auf Kosten der Mitarbeiter geht.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten im Unternehmen ist sehr problematisch. Junge, engagierte Architekten, die Verbesserungsvorschläge einbringen, werden häufig ignoriert oder abgewimmelt. Statt konstruktiv auf konkrete Vorschläge einzugehen und deren langfristigen Nutzen für das Unternehmen und die Mitarbeiter zu erkennen, wird die Initiative oft als unerheblich abgetan.

Obwohl hier von einer flachen Hierarchie gesprochen wird, entspricht dies nicht der Realität. Aufgaben werden von oben herab verteilt und auch so kommuniziert. Die Führungsebene selbst ist häufig wenig präsent und arbeitet kaum aktiv mit, während die jüngeren Mitarbeitenden die eigentliche Arbeit leisten und die Konsequenzen organisatorischer Mängel tragen müssen.

Interessante Aufgaben

Interessante und kreative Aufgaben gibt es im Unternehmen leider kaum. Die Tätigkeiten, die Architekten fachlich erfüllen und für die sie den Beruf gewählt haben, werden häufig von langjährigen Mitarbeitern übernommen. Junge, neue Mitarbeiter erhalten meist Aufgaben, die wenig mit Kreativität oder architektonischer Arbeit zu tun haben, sondern eher administrative Tätigkeiten wie Excel-Tabellen oder ähnliche Routinetätigkeiten umfassen.

Selbst wenn sich die Gelegenheit für eine kreativere oder interessante Aufgabe ergibt, wird diese oft heruntergespielt, insbesondere wenn sie nicht den Vorstellungen der Geschäftsführung entspricht. Innovation und neue Ansätze werden kritisch betrachtet, anstatt gefördert zu werden. Das ist bedauerlich, denn gerade ein kreativer Beruf sollte stets mit der Zeit gehen und neue Ideen zulassen.

Gleichberechtigung

Im Unternehmen lassen sich bestimmte Tendenzen bei der Personalwahl beobachten. So werden manche Aufgaben häufiger an nicht-deutsche Mitarbeiter vergeben, und es fällt auf, dass das Büro gezielt weibliches Personal einstellt. Teilweise erhalten diese Mitarbeitergruppen geringere Vergütung als andere. Dies wirft Fragen hinsichtlich fairer Behandlung und Gleichberechtigung auf und könnte verbessert werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Einige ältere Kollegen wurden vor einigen Jahren in leitende Positionen berufen. Leider gibt es keine Kontrollmechanismen, die ihre Arbeit regelmäßig überprüfen. Aufgaben und Projekte werden daher häufig nach eigenem Ermessen abgearbeitet. Die Geschäftsführung vertraut weitgehend darauf, dass diese Kollegen ihre Aufgaben korrekt erledigen, was in der Praxis nicht immer der Fall ist. Die Konsequenzen solcher Fehlentscheidungen spüren jedoch meist die jüngeren Mitarbeitenden, nicht diejenigen, die sie verursacht haben. Die Fehlerpolitik im Unternehmen ist hier ein großes Problem, an dem dringend gearbeitet werden müsste.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Loading...