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Wunderflats
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Einst hui, dann ging’s bergab

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Wunderflats GmbH in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Nicht jeder arbeitet im Office produktiver.
Die Motivation ist über Monate nach der Rückkehr deutlich gesunken - Departmentübergreifend

Dickes neues Office mit einer Kaffeemaschine, für deren Preis manche 3 Wochen in den Urlaub fahren - aber kein Coronabonus? Dass das nicht unbedingt auf Verständnis stößt, muss klar sein.

Habt ein Auge auf die psychische Gesundheit eurer Mitarbeiter.
Sortiert unfähige Manager sofort aus - nicht erst, wenn die Mitarbeiter in Scharen weg rennen.

Setzt nicht auf Callcenter in Bosnien, um deutsche Mietverträge zu erklären. Wer nicht im Markt lebt, ist diesem auch nicht so verbunden.

Arbeitsatmosphäre

Zu Beginn war ich hier wahnsinnig glücklich. Mit dem Umzug ins neue Office, neu eingestellten maximal inkompetenten Vorgesetzten und dem Zwang, wieder an (vorgeschriebenen) Tagen im Office zu erscheinen, habe ich mich überfahren und bevormundet gefühlt.
Im Call Salon war es teilweise so voll, dass wir uns Tische teilen mussten und extrem laut.

Image

Zeitlich begrenztes möbliertes Wohnen kommt eher unterdurchschnittlich an bei Menschen, die jahrelang keine neue Wohnung in Berlin finden.
Vermieter werden nicht ausreichend aufgeklärt über die rechtlichen Hintergründe. Zertrümmert ein Mieter die Einrichtung oder zahlt die Miete nicht, stehen sie im Regen. Wenn sie Glück haben, dann versucht der Account Manager zu vermitteln, machen kann man aber nichts. Viele Vermieter wissen das erst, wenn sie in die Situation kommen.
In meinen Augen müssten die Vermieter besser aufgeklärt werden, bevor sie sich auf möbliertes Wohnen einlassen.
Ja, wir bieten keine Rechtsberatung an - aber wer einmal mit einem verzweifelten Vermieter gesprochen hat, dessen Altersvorsorge in Trümmern liegt..

Work-Life-Balance

Eltern-Kind-Raum sehr gut, feste Officetage allerdings gerade für Eltern eine zusätzliche Belastung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Einsatz für ukrainische Geflüchtete, der meine Einarbeitung begleitete - da hab ich mich ins Unternehmen verliebt.

Zeitlich begrenztes möbliertes Wohnen ist ein Motor der Gentrifizierung und macht die Stadt kaputt, in der wir leben.
Zum Teil nötig - aber jeder Account Manager wendete andere Standards beim Überprüfen des Aufentshaltsgrundes an. Der ein oder andere ließ auch mal eigentlich unzulässige Gründe zu, um sein Ziel zu erreichen

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team (Account Management) waren wir sehr familiär.

Leider gab es auch sehr unkollegiales Verhalten - Potentiale wurden sich um 4 Uhr morgens und am Wochenende gesichert. Vertragsabschlüsse wurden trotz klarer Aufgabenverteilung vor der Nase weggeschnappt. Entsprechende Person wurde bestärkt, statt Chancengleichheit zu schaffen.

Servicedienstleistungen nach Bosnien in ein Callcenter abzugeben, stärkt nicht wirklich den Zusammenhalt.
Gleichbleibend hochwertigen Service zum Dumpingpreis kann es nicht geben - der Kunde bleibt hier auf der Strecke.
Verkauft lieber eine wirklich hochwertige Dienstleistung mit gut bezahlten Arbeitskräften im Home Office (aus Berlin, für Berlin) als für die Treffen der CDU und die protzige Außenwirkung ein teures Office zu unterhalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es nicht

Vorgesetztenverhalten

Neuen Vorgesetzten bekommen - den Spaß am Job verloren. Eine klare Kommunikation war weder auf deutsch noch englisch problemlos möglich. Ich habe selten jemanden erlebt, der mit so vielen Worten so wenig aussagt.
Mehrfach in Meetings beleidigend geworden, ohne dass Teamleads Partei ergriffen haben. Ich habe in einem Meeting mit dem gesamten Team geweint, weil die Person so auf mich eingeredet hat. Resultat waren Panikattacken und ein diagnostizierter Burnout.
Leider hatte die Person kein Interesse, sich zunächst die Prozesse anzusehen und vielleicht selbst mal zu testen, bevor die überstürzten und nicht sinnvollen „Verbesserungen“ kamen.
Keine Anerkennung trotz top Leistungen.
Mein Verbesserungsvorschlag eine Qualitätssicherung zu implementieren wurde aufgenommen und nach einiger Zeit dann als eigene Idee vom Vorgesetzten präsentiert. Entwicklung in diesem Bereich versprochen, da bereits einschlägige Berufserfahrung - neue Aufgaben in Aussicht gestellt und dann ohne mich abzuholen an eine andere Kollegin gegeben.

Arbeitsbedingungen

Wie gesagt - call salon auf maximaler Lautstärke und zum damaligen Zeitpunkt vollkommen überfüllt an den Pflichttagen.
Technische Geräte Branchenstandard, nichts besonderes.
Mein erstes Jahr war top. Daher gibts einen Bonusstern für die guten Erinnerungen.

Kommunikation

Wichtige Entscheidungen, wie die Rückkehr aus dem Home Office, wurden nicht klar kommuniziert und waren bei der Einstellung 2022 noch kein Thema. Nie war die Rede davon, dass wir die Kollaboration im Office wieder suchen (müssen), wenn sich die Lage beruhigt.
Das neue Office ist riesig und vermutlich wahnsinnig teuer - musste dann eben auch genutzt werden, obwohl keiner danach gefragt hat.

Gehalt/Benefits

Kein Coronabonus, kein Inflationsausgleich - auch mit stetigem überperformen verdient man das gleiche wie derjenige, der nur knapp ans Ziel kommt.
Keine monetäre Wertschätzung für die Übernahme von Sonderaufgaben wie Einarbeitung neuer Mitarbeiter.
Gehalt liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt, vor allem dazu noch bei gedeckelter Provision.
Wer in so ein schickes neues Office zieht, aber bei den Mitarbeitern spart, zeigt deutlich wo der eigene Fokus liegt.
Monatelang Unsicherheit in der Provisionierung - man wollte einen Monat etwas Neues ausprobieren und hat dann über ein halbes Jahr temporäre Vereinbarungen unterschrieben und alle möglichen Modelle am lebenden Objekt getestet. Die Gehaltsabrechnung eurer Mitarbeiter darf nicht zur Testumgebung werden. Hier wurde von Anfang an unklar kommuniziert und immer wieder neu rum geschraubt.

Gleichberechtigung

Es herrscht keine diskriminierende Atmosphäre, es wird allerdings auch auf alle gleich wenig Rücksicht genommen.

Das volle Büro mit der enormen Lautstärke war als Person mit Autismus und eine Qual und resultierte in burnout, Depression und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Ich hatte jeden Tag schon auf dem Weg Panikattacken und war auch noch einige Zeit nach Vertragsende nicht arbeitsfähig.

Interessante Aufgaben

Ich fand die Tätigkeit an sich wirklich erfüllend, auch wenn es nicht Account Management ist.
Kontakt zu Mieter und Vermieter per Telefon und Mail
Vielfältige Fragen beantworten
Vertragserstellung
Hilfestellung bei Problemen

Die Tätigkeit war mir auf den Leib geschneidert, ich war durchweg überdurchschnittlich erfolgreich.

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Gloria CandelasManager

Ich arbeite aktuell bei Wunderflats im Account Management und wollte auch meine Perspektive teilen. Die Bewertung wirkt auf mich sehr einseitig. Natürlich hat jeder seine eigene Sicht, aber meine Erfahrungen hier sind ganz andere.

Ich erlebe das Team als unterstützend, die Stimmung als offen und die Arbeit als abwechslungsreich. Klar gibt es Ups and Downs, aber das ist in jedem Unternehmen so. Der Unterschied liegt oft darin, wie man selbst damit umgeht. Jeder erlebt Dinge anders, das ist klar. Aber ich empfinde, dass es viele Möglichkeiten gibt, sich weiterzuentwickeln.

Ich wünsche der Person alles Gute und, dass sie inzwischen einen Job gefunden hat, der besser passt.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.