Anerkennung nur bei gutem Draht zur Führungsebene möglich. Qualität der Arbeit erst zweitrangig.
Image
Das Image ist weiterhin gut. Im Innen frage ich mich aber, wie viele der Mitarbeitenden den WWF auch persönlich unterstützen würden.
Work-Life-Balance
Je nach Fachbereich sehr unterschiedlich. Teilweise scheint es eher Richtung Däumchendrehen, teilweise schafft man nicht mal die Hälfte seiner Urlaubstage zu nehmen, bzw. die Arbeit ist ohne viele viele Überstunden (100+) nicht zu schaffen.
Karriere/Weiterbildung
Wurde mir von meiner letzten Führungskraft ermöglicht.
Gehalt/Benefits
Jahrelang ohne Gehaltserhöhung geblieben. Die Anweisung, dass keine Anpassungen gegeben werden, kam von oberster Führungsebene und erfolgte aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage (die zu großen Teilen selbst verschuldet war).
Bei gutem Draht zu relevanten Stakeholdern wurde dies jedoch vielfältig durch alternative Wege, z.B. Umgruppierungen, umgangen. Leider wenig wertschätzend für viele, teils langjährige und sehr engagierte Mitarbeiter:innen, die einfach nur ihre Arbeit machen und somit übersehen werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ich konnte mehrfach beobachten, wie Fleisch und Fisch auf Kosten des WWF bestellt wurde, obwohl dies gegen die eigenen Catering-Richtlinien verstößt. Ansonsten stehen überall Recycling-Mülleimer, Inland-Flüge sind nur in Ausnahmefällen erlaubt.
Kollegenzusammenhalt
Sehr unterschiedlich. Es gibt auf jeden Fall ganz ganz viele tolle Menschen beim WWF. Aber auch einige, die einem das Arbeitsleben unnötig schwer machen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt viele Mitarbeiter:innen 50+, diese sind angesehen und tragen durch fachliches Niveau viel zur Projektarbeit bei.
Vorgesetztenverhalten
Je nach Fachbereich unterschiedlich. Aber das ist wohl in den meisten Unternehmen so. Nachdem einige Personen gegangen sind, gefühlt in den letzten Jahren aber besser geworden.
Arbeitsbedingungen
Es gibt Kolleg:innen, die arbeiten ausschließlich im HomeOffice. Es gibt jedoch auch Teams, die sind fast nur im Büro. Es gibt ein 13. Gehalt. Technische Geräte sind gut. Die (sehr teure) Software ist nicht passend für viele Bereiche, bzw. sind die Schnittstellen nicht gut abgebildet. Viele Kolleg:innen behelfen sich mit Excel-Tabellen. Vollzeit = 40 Stunden Woche. Ein sehr großer Anteil der Mitarbeitenden arbeitet in Teilzeit.
Gleichberechtigung
Der Frauenanteil überwiegt hier, auch in der Führungsebene. Von der Bezahlung her kann ich keine Aussagen treffen.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist vielfältig und interessant. Man hat nur keine Zeit, sich den Themen (und Menschen) mit der eigentlich notwendigen Aufmerksamkeit zu widmen.

