Strategisch verbrämte Umstrukturierung als Mittel, um Mitarbeiter schleichend zu verdrängen statt offen zu führen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zu Beginn bot das Unternehmen viel Freiraum und Vertrauen, eigenständiges Arbeiten war ausdrücklich möglich und Leistungen konnten klar über den Erwartungen liegen. Dieser positive Eindruck hielt jedoch nicht dauerhaft an, da Motivation und Engagement im weiteren Verlauf zunehmend untergraben wurden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu Beginn war das Arbeitsumfeld noch akzeptabel, teilweise sogar angenehm. Mit dem Wechsel im Management änderte sich das jedoch schlagartig. Neue Regeln, neue Erwartungen und ein deutlich veränderter Umgangston sorgten dafür, dass die Arbeit zunehmend belastend wurde. Entscheidungen wirkten weniger auf Verbesserung ausgerichtet, sondern eher darauf, Druck aufzubauen und Mitarbeitende systematisch zu zermürben.
Aus meiner Sicht handelt es sich hierbei weniger um Zufall als um eine kalkulierte Vorgehensweise, um Personal „freiwillig“ zum Gehen zu bewegen, ohne offizielle Konsequenzen tragen zu müssen. Wer ein stabiles, wertschätzendes Arbeitsumfeld sucht, sollte sehr genau hinschauen, insbesondere bei angekündigten Führungswechseln.
Verbesserungsvorschläge
Bevor neue Mitarbeitende – insbesondere auf Management-Ebene – eingestellt werden, sollte deutlich gründlicher analysiert und recherchiert werden, warum diese ihre vorherigen Arbeitgeber verlassen haben. Fehlbesetzungen auf hoher Ebene führen sonst schnell dazu, dass ganze Teams unnötig destabilisiert und zahlreiche Mitarbeitende vergrault werden.
Work-Life-Balance
more work then life
Karriere/Weiterbildung
Wird sehr gut blockiert.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhältnis zu den Vorgesetzten war sehr schlecht. Ein neuer Manager kam ins Unternehmen, ohne die Mitarbeitenden oder bestehende Strukturen zu kennen, und änderte Prozesse radikal – allerdings auf eine klar negative statt konstruktive Weise.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung war kaum spürbar. Ich habe selten so viele arrogante und hochnäsige Kollegen in einem Unternehmen erlebt, die auftraten, als arbeiteten sie im Silicon Valley – ohne dass Leistung oder Kultur dies gerechtfertigt hätten.

