XERVON verliert den Bezug zur Arbeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zum einen wird das Team-Neustadt durch vorsätzliche Zwietracht durch die Vorgesetzten dividiert und letztendlich zu Kündigungen gedrängt. Sollte das nicht helfen wird von den Vorgesetzten (Teamleiter, Standortleiter), mit Hilfe der Betriebsräte, alles Mögliche versucht einzelne Mitarbeiter in die kriminelle Ecke zu stellen um somit ihren Drang zum Selbsterhalt bestätigen lassen zu können. Von den Vorgesetzten ist keine Selbstkritik zu bekommen. Unglaublich! Zum anderen fehlen langjährig erfahrene Kollegen. Diese wurden nach und nach aussortiert bzw. konnten alle Unzulänglichkeiten nicht mehr ertragen. XERVON möchte zwar als ein fortschrittliches Unternehmen gelten, hat aber in seiner Durchführung erhebliche Probleme damit, wenn notwendiges fehlt. Man arbeitet eben nicht mehr nur mit Telefon, Bleistift und Zettelwirtschaft.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre zum arbeiten ist recht düster. Immer sind es dieser Raucherkollegen, die meinen mindestens einmal in der Stunde zum Rauchen und anschließenden Selbsterhaltungen verdinglich machen zu müssen. Da kann es gerne und gut passieren, dass entsprechende Team-Arbeit in die Länge gezogen und zur Unendlichen Geschichte wird. Man wird mit der Arbeit nicht fertig. Das letzte Glied in der Team-Arbeit, meist Nichtraucher, wird hier zur Verantwortung gezogen. Eine unverantwortliche Schande!
Image
Zum einen ist XERVON ein statthaftes Unternehmen. Durch seine Vorunternehmungen, eigentlich aus der MAN entstanden, konnte man sich viele Jahrzehnte gut behaupten. Und gerade mit der neu entstandenen XERVON ist davon kaum mehr als ein letzter Rest erkennbar. Von den 60’er bis weit in die 90’er Jahre hinein waren erfahrene Mitarbeiter das Gold des Unternehmens. Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Verlust von Mitarbeitern, durch die übliche Verrentung, der Ausgliederung aus der MAN, dem Entstehen der XERVON und dem Verkauf an REDMONDIS ist man am Ende der gesicherten Auftragsbearbeitung angekommen. Ein Ende das dem ein oder anderen Kunden nicht verborgen geblieben ist. Aufträge können nur noch sehr schwer zur Erledigung gebracht werden. Von der Fertigstellung von Gewerken vor Ort und dem endgültigen Auftragsende vergehen oft Jahre. Was letztendlich den Verlust von Kundenaufträgen bedeutet. Anzeichen und Warnungen dahingehend werden von XERVON regelmäßig ignoriert. Endlose Diskussionen über die Budgetierung, der Sinnhaftigkeit von Nutzlosem oder vermeintlich Nutzhaften sind nicht gerade hilfreich.
Karriere/Weiterbildung
Die Einstellung in das Unternehmen beginnt bereits mit einer Übervorteilung, denn mit einer erheblichen Aufwertung der Berufsbezeichnung verbindet man bei XERVON, dass man damit bereits entsprechende Kenntnisse mitbringt. Tatsächlich ist dies nicht unbedingt von Vorteil, da entsprechende Leistung sich nicht auf die „Aufwertung der Berufsbezeichnung“ ergibt, sondern aus Lernen und Erfahrung. Anscheinend ist man bei XERVON der Meinung, dass durch Bibi Blocksberg ähnlichem hexen, sich gewollte Facharbeiter generieren kann. Ist aber nicht so. Die Weiterbildungen sind ein echter Witz. Es gibt zwar Unternehmenseigene Bildungskurse, diese sind aber extern nichts wert. Kurse die unendlich lange von der Arbeit aufhalten. Unglaublich!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Unterwirft man sich nicht dem System der Unterwerfung ist man schnell am Ende seiner Betriebszugehörigkeit. Arbeitsverträge werden hier regelrecht ungeprüft angewendet. Mit vielen Fehlern, meist zu Ungunsten der Arbeitnehmer. Die Arbeitsmoral leidet. Was von manchen zur schauspielerischen Leistung einer „Psychischen Erkrankung“ nötigt. Sehr zum Unmut von tatsächlichen Schwerbehinderten. Insbesondere Schwerbehinderte habe es hier schwer. Ist es doch die „Schwerbehindertenvertretung“, des IGBCE geführten Betriebsrats, welche zu aller erst die Kündigung von Schwerbehinderten genehmigt. Unfassbar. Aufpassen bei der IGBCE. Sie ist eine Gewerkschaft die sehr auf Missachtung der Mitarbeiter drängt. Auffallen will einem das nur, wen man das Unternehmen bereits verlassen hat. Eine Schande!
Kollegenzusammenhalt
Diesen kann man im Team-Neustadt als glänzend bezeichnen. Ausgezeichnet ist man hier im gegenseitigen beanstanden der Kundenvorgaben und der Arbeitsweise im Allgemeinen. Die Freunde der Nikotinzusammenkunft haben hier wahres Paradies. Da werden die stündlichen Raucherpausen (mind. 10 Min.) mit anschließenden persönlichen Notwendigkeiten angeschlossen. So kann durchaus die effektive Arbeitszeit um ein Drittel gekürzt werden. Der Kunde zahlt aber voll, da dieser von diesem Umstand nichts weiß. Gibt es aber dennoch entsprechende Beanstandung vom Kunden ist man in der Gruppe sich einig, wie dieser denn sich das trauen will. Unglaublich! Und um die eigenen Unzulänglichkeiten geschickt zu verbergen werden neue oder Missliebige Kollegen mit unsachgemäßen Vorwürfen bei den Vorgesetzten angeschwärzt. Das Anschwärzen trifft sich hier im Team-Neustadt besonders gut, da die Vorgesetzten selbst in manchen Themen unzureichend einem ordentlichen Arbeitsklima nachkommen wollen.
Umgang mit älteren Kollegen
Das junge Team-Neustadt hat sich eine eigene gewisse Situation geschaffen. „Leiste und gebe Arbeit an Andere ab.“, „Wenn du nicht zeitnah leisten kannst beschuldige andere.“ Unglaublich! Ältere und erfahrene Kollegen werden ohne deren Wissen innerhalb des Teams über deren Arbeitsweise beleidigt oder gar lustig gemacht. Erfahrung zählt oft nicht bei den jungen Kollegen. Junge Kollegen halten sich eher an eigenem Scheinwissen, des eigenem oder das von anderen. Das führt oft zu Verbesserungsvorschlägen, die dann oft genug in eine Sachgasse führen und die Arbeitsleistungen und Bearbeitungszeiten unendlich erschweren.
Vorgesetztenverhalten
Das wirklich junge Team-Neustadt wird eher mit Altbestand geleitet. Was vor 20 Jahren gut war soll es auch heute noch sein. Leider ist das nicht der Fall. Vielmehr wird das Team mit losem Hörensagen und eigenes Fehlempfinden regelrecht verwaltet. Man kann durchaus der Meinung sein, dass auf allen Führungsebenen Vorgesetzte eingesetzt werden, die hoffnungslos mit der verantwortungsvollen Aufgabe, auch mit der Vertretung der Geschäftsleitung, vollends überfordert sind. Erfahrene Mitarbeiter können nicht gehalten werden. Eher werden diese mit unerhörtem Verhalten genötigt, wie „Ich habe mich bei deinen vorherigen Arbeitsstellen über dich informiert.“, „Ich glaube du kommst mit dem Team nicht klar. Du sollst dich mit ihnen nicht direkt unterhalten.“ oder auch „Deine Kollegen kündigen wegen dir.“ Unglaublich! Aber am Ende wird dann einem dann doch bestätigt, dass alle Anschuldigungen vom Neustadt-Teamleiter und dem Neustadt-Standortleiter frei erfunden waren. Waren aber gut genug das Team zu zersetzen.
Arbeitsbedingungen
Eine Aufzeichnung der Arbeitszeiten findet nicht statt. Eher wird diese nachträglich, persönlich vom Angestellten, in Excel-Tabellen eingetragen und am Monatsende durch den Neustadt-Teamleiter, nach dessen Wünschen korrigiert. Gearbeitet wird am Standort Neustadt mit den ältesten und teilweise unnützen Arbeitsgeräten oder -Werkzeugen. Die Büroeinrichtung ist mangelhaft. Tische könnten eher in einer Kantine genutzt werden als im Büro. Die Bürostühle kann man eher mit rollenden Hockern auf einer Baustelle vergleichen. Die Computer kann man Ein- und Ausschalten. Die installierte Software ist kaum für eine Netzwerkoberfläche zu nutzen. Mehr aber auch nicht. Man muss, oder besser will, mit dem billigsten vom Billigsten das teuerste vom Teuersten erreichen. Das funktioniert nicht. Obwohl mit dem PC gearbeitet wird, ist die Tätigkeit eher analog. Es werden keine Programme genutzt, die in der Bearbeitung automatisch Konstruktionen nachvollziehen. Fehler sind immer vorprogrammiert. Ein qualitatives und verantwortungsvolle Arbeiten ist im Team Neustadt nicht möglich. Unglaublich fahrlässig.
Kommunikation
Anrufe beim ehemaligen Arbeitgeber sind grundsätzlich unzulässig. Sowohl der neue als auch der ehemalige Arbeitgeber verstoßen dabei gegen geltendes Datenschutzrecht und machen sich u.U. sogar strafbar. Von den Unternehmensvertreter wird dieser Grundsatz Missachtet. Den betreffenden Mitarbeitern wird dies dann auch erzählt, zwar nicht bei wem sie sich informiert haben wollen, aber zu Missachtung reicht das völlig. Unter den Kollegen wird sehr viel um Projektgelder und deren Zuteilung geredet, aber weniger um die Arbeit selbst. Man kommt nicht weiter.
Interessante Aufgaben
Freilich gibt es da interessante Aufgaben. Gleichwohl man das durchaus mindestens von XERVON erwarten darf. Jedoch werden diese interessanten Aufgaben durch die Methode „Analog“ unendlich in die Länge gezogen, in dessen Verlauf es auch zu Fehlern kommen muss. Der Versuch von Vorgesetzten und der Geschäftsführung alles mit dem Billigstem vom Billigsten das Teuerste vom Teuersten zu erreichen macht hier nur den Firmeneigner REDMONDIS glücklich. „Es darf nichts kosten“ oder „Du brauchst nicht die Welt retten“ ist da oft zu hören. Aussagen ohne Kraft und Verstand, die nur die Unzulänglichkeit der Vorgesetzten wiedergeben soll aber sich trotzdem wohlwissend anhören will. Im Team gibt es hier die undurchsichtige Zettelwirtschaft ohne jede einheitliche Struktur. Jeder schreibt, informiert und diskutiert wie einem gerade beliebt. Unnötige Meeting, Gespräche und Diskussionen, die einem von der Arbeit aufhalten muss. Normen werden nicht richtig umgesetzt. Vorgaben werden nicht umgesetzt oder übernommen und eigene Wirtschaften entstehen. Revisionen werden immer undurchsichtiger.