6 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut am Arbeitgeber finde ich, dass mir durch die Kündigung die Entscheidung abgenommen wurde, dieses Kapitel zu beenden und ich mir das alles nun nicht mehr antun muss. Eine Entscheidung, die ich selbst wohl ohnehin früher oder später getroffen hätte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich die aus meiner Sicht offensichtlich ungerechte Verteilung von Gehältern. Es wirkt mitunter so, als wolle man bewusst übersehen, dass einige Mitarbeitende erheblich weniger leisten als andere – und trotzdem deutlich besser bezahlt werden (und nein, ich spreche dabei nicht von mir).
Auch das Thema „Junior“ oder „nicht mehr Junior“ wirkt dabei nicht transparent und eher willkürlich. Es entsteht der Eindruck, dass hier weniger nach tatsächlicher Kompetenz oder Entwicklung, sondern nach persönlicher Nähe oder Beliebtheit entschieden wird – was das Gefühl von Fairness zusätzlich untergräbt.
Mir würde dazu noch einiges mehr einfallen, aber ehrlich gesagt: Dafür ist mir meine Zeit inzwischen zu schade. Es würde ohnehin nichts ändern.
Meine Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber wären: Das tatsächliche Potenzial von Mitarbeitenden erkennen und sie dort einsetzen, wo ihre Stärken, ihre Leidenschaft und ihr Können liegen – anstatt sie in Aufgabenbereiche zu drängen, für die sie sich nie beworben haben. Es sollte nicht überraschen, wenn unter solchen Umständen die Qualität der Arbeit leidet.
Außerdem: Mehr Wertschätzung – nicht nur durch Worte, sondern durch echtes, persönliches Lob, faire Gehälter und sinnvolle Benefits.
Wie so oft: Meiner Meinung und Erfahrung nach wird mit Lob eher zurückhaltend umgegangen – vermutlich, weil gute Arbeit als selbstverständlich angesehen wird. Kritik hingegen kommt schnell und häufig.
Natürlich muss man nicht ständig gelobt werden. Aber gerade neben dem Gehalt trägt echte Anerkennung wesentlich zur langfristigen Motivation bei. Wer hört nicht gern mal ein ehrlich gemeintes „Gut gemacht“? Ein bisschen Wertschätzung – und damit meine ich wirkliches, aufrichtiges Lob, nicht das 158. „Top“ – kann viel bewirken.
Leider hatte ich über einen längeren Zeitraum hinweg das Gefühl, immer wieder gezielten Ausgrenzungen oder unfairen und herabwürdigenden Verhaltensweisen ausgesetzt zu sein – von wenigen, einzelnen Mitarbeitenden. Dieses Verhalten war für mich persönlich sehr belastend und hat mein Empfinden am Arbeitsplatz stark beeinflusst.
Wisst ihr was mich traurig macht? Es war mal anders. Über lange Zeit hatte ich einen durchweg positiven Eindruck vom Unternehmen. Es herrschte eine familiäre Atmosphäre – im besten Sinne des Wortes. Die Stimmung war fröhlich, der Zusammenhalt spürbar, man hatte Spaß an der Arbeit. Ich hätte mir gut vorstellen können, dort sehr lange zu bleiben, und hätte (und habe) das Unternehmen auch mit gutem Gewissen weiterempfohlen. Ob mich dieser Eindruck von Anfang an getäuscht hat, weiß ich nicht. Ich glaube nicht.
Doch heute sieht das leider ganz anders aus. Und ich glaube, viele der aktuell Beschäftigten könnten ihrem Freundeskreis diesen Arbeitgeber nicht mehr empfehlen. Und das hat, aus meiner Sicht, nichts mit der wirtschaftlichen Lage zu tun.
Hier gibt es eigentlich aus meiner Sicht nichts zu beanstanden aber natürlich trotzdem noch Luft nach oben.
Soweit ich informiert bin, wird dieses Thema bei Y-SiTE nicht aktiv behandelt. Zumindest habe ich keine entsprechenden Informationen erhalten. In Meetings, in denen es um KI ging, hätte dies eventuell zur Sprache kommen können. Persönlich hinterlässt die Führungsetage bei mir den Eindruck, dass dieses Thema nicht besonders priorisiert wird. Ob es für das Unternehmen insgesamt von Relevanz ist, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
Überwiegend sehr gut – aber es gibt auch einzelne Personen, bei denen man das leider nicht sagen kann. Dennoch: Zu 90 % ein tolles Team, das maßgeblich dazu beiträgt, andere schwierige Aspekte im Unternehmen länger auszuhalten, als man es vielleicht sonst tun würde. Ich kann ehrlich sagen: So ein großartiges Team hatte ich bisher noch nirgendwo. Leider bezieht sich diese Einschätzung jedoch auf den früheren Zustand. Aktuell scheinen immer mehr Kolleg*innen das Unternehmen aus verschiedenen Gründen zu verlassen. Was davon in Zukunft bleibt, kann und möchte ich nicht mehr beurteilen.
Leider gab es auch einzelne Kolleginnen, deren Verhalten die Teamdynamik wiederholt negativ beeinflusst hat – zum Teil auf eine Weise, die zwischenmenschlich sehr belastend war. Solche Entwicklungen sind bedauerlich, insbesondere in einem ansonsten so engagierten Team.
Ältere Mitarbeitende gibt es im Unternehmen kaum bis gar nicht. Aus meiner Sicht macht das im täglichen Miteinander jedoch keinen Unterschied – der Umgang im Team ist altersunabhängig überwiegend gleich, abgesehen von den bereits weiter oben genannten Ausnahmen.
Meiner persönlichen Erfahrung nach in einigen Punkten leider nicht besonders gut – teils sogar sehr enttäuschend. Das bezieht sich weniger auf den ersten Eindruck, sondern vielmehr auf Langzeiterfahrungen und Dinge, die man im Laufe der Zeit – manchmal eher beiläufig – mitbekommt. Aussagen wie „Person X macht bestimmt einfach nur krank“ und wiederholtes, abwertendes Reden über nicht anwesende Kollegen im Beisein anderer, auch durch Führungspersonen, sind aus meiner Sicht absolut inakzeptabel.
Besonders kritisch wird es, wenn sich berufliche und private Beziehungen so stark überschneiden, dass objektives Handeln kaum mehr möglich scheint. Das hat eine Gruppendynamik entstehen lassen, deren Entwicklung für viele absehbar war – und der man vorbeugend besser hätte entgegenwirken müssen. Schon zu Beginn war für mich klar, wohin sich das entwickeln könnte.
Leistungen wurden häufig relativiert oder herabgewürdigt. Es schien nie genug zu sein. Auffällig war zudem, dass Aufgaben, die bei manchen Mitarbeitenden – trotz deutlich höherem Gehalt – nicht umsetzbar waren, einfach übernommen wurden, ohne sie an denselben Maßstäben zu messen. Das wirkte auf mich inkonsequent und demotivierend.
Naja. Da ist für mein Empfinden doch sehr viel Luft nach oben.
Vieles erfährt man oft nur über Umwege. Informationen werden oftmals nur an einzelne Personen weitergegeben – und der Rest bekommt sie dann zufällig im Gespräch am Rande mit.
Aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus wird unprofessionelles oder respektloses Verhalten seitens einiger Kunden in manchen Fällen zu lange toleriert – schließlich sind wir ja ein „Dienstleister“ und sollen in erster Linie vermeiden, dass Kunden sich abwenden.
Den Preis dafür zahlt man am Ende mit der eigenen psychischen Belastung.
Es scheint intern bekannt zu sein, dass das Gehalt bei Y-SiTE tendenziell am untersten Ende liegt. Diese Wahrnehmung teilen viele Angestellte. Bedauerlicherweise scheint das Thema für die Vorgesetzten wenig Priorität zu haben – im Gegenteil: Auf konstruktive Kritik wird häufig mit Aussagen wie „Wenn’s dir nicht passt, kannst du ja gehen“ reagiert, was wenig mit Wertschätzung und echter Teamkultur zu tun hat.
Die ungleiche Verteilung von Gehaltserhöhungen ist ebenfalls frustrierend und wirkt teils willkürlich. Es scheint eher davon abzuhängen, wie gut man mit bestimmten Personen vernetzt ist und wie überzeugend man sich präsentieren kann, statt auf tatsächliche Leistung.
Was Benefits betrifft, bleibt einem kaum mehr als ein Schmunzeln. Schon krass was andere Unternehmen im direkten Vergleich bieten.
Es bleibt abzuwarten, wie sich das Unternehmen in der Zukunft positionieren wird, insbesondere ab 2026, wenn die gesetzliche Pflicht zur Gehaltsangabe bei Stellenausschreibungen in Kraft tritt und Mitbewerber deutlich attraktivere Gehaltsangebote machen.
Ich kann da nur schmunzeln. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. (Persönliche Erfahrung)
Leider kaum. Ein Großteil der Kundschaft besteht aus Shopping-Centern, viele davon in kleineren Ortschaften. In meiner persönlichen Erfahrung zeigte sich hier häufig intern wie auch extern eine geringe Offenheit gegenüber neuen Ansätzen – insbesondere im Bereich Social Media. Das erschwerte es deutlich, aktuelle Trends oder innovative Ideen erfolgreich einzusetzen.
Ein Beispiel: Mit TikTok wurde im Unternehmen gefühlt erst Ende 2024 begonnen. Laut interner Aussagen auch deshalb, weil Kunden sich zum Teil dagegen gesträubt hätten.