2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Man wird ausgebeutet und ist umgeben von Unerhrlichkeit. Die Arbeit wird nicht geschätzt und ständig wird einem gezeigt, dass man überall, wo man mehr erbringen könnte, entbehrlich ist. Mir wurde auch schon mal gesagt, dass man, um in eine höhere Position zu kommen, mehrere Jahre lang seine Aufgaben stets übererfüllen muss, um Stufe für Stufe vorwärts zu kommen. Wenn das für alle gleich gälte, wäre ich auch bei permanenten Höchstleistungen bis zur Rente nicht in die Positionen gekommen, denen man einigen jungen Uni-Absolventen direkt zu einstieg verpasst hat, ohne dass die jemals ihre Qualifikation dafür beweisen mussten.
Gehälter zahlen, die sich wenigstens mit dem Tarif (IGBCE) vergleichen lassen und stets mindestens an die laufende Inflation anpassen.
Einstellungen in Positionen, die der Berufserfahrung entsprechen und nach objektiven Kriterien nachvollziehbar sind.
Aufgaben gerechter verteilen und Feedback der Mitarbeiter annehmen.
Kritik und kritischen Fragen der Mitarbeiter sollten nicht ignoriert oder ausgewichen werden. Aufhören die Mitarbeiter anzulügen.
Die Anwesenheit im Büro war meistens nur für belanglose Treffen oder sinnfreie Präsentationen. Für die ständige Arbeit gab es dort keine richtigen Arbeitsplätze. Auch waren die Treffen meist nur für die Leute des Standorts unabhängig vom Arbeitsgebiet. Die meisten Leute aus meinem Team waren im HQ in England. Wenn sich das Team dort getroffen hat, war ich entbehrlich und durfte nicht teilnehmen.
Nach außen für die Kunden gut. Man sollte aber gewarnt sein, dass Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit nicht das Gleiche ist. Wer ernsthaft etwas Langfristiges sucht, sollte gewarnt sein, dass man hier eher ausgenutzt wird.
Oft hat man über den internen Info-Kanal mitbekommen, das Kollegen plötzlich und überraschend das Unternehmen verlassen haben. In Wirklichkeit wurde denen unter einem (juristisch nicht tagbaren) betriebsbedingten Vorwand kurzfristig gekündigt und man hat sie direkt aus der Firmenkomunikation ausgeschlossen.
Das war schon etwas zu viel Homeoffice. Gerne wäre ich einige Male öfter in eines der Büros gekommen, aber gestattet oder gefordert war es immer nur zu sinnlosen Veranstaltungen in Forchheim. Wann immer es sinnvoll oder sogar wichtig für den Arbeitsablauf gewesen wäre, durften immer nur handverlesene Teammitglieder teilnehmen.
Wer keine Ansprüche hat, wird auch ohne Qualifikation schnell in eine hohe Position erhoben und darf sich wichtig fühlen. Wer aktiv daran interessiert ist voran zu kommen, wird bestenfalls ignoriert, aber oft auch aktiv ausgebremst. Ehrlliches Feedback gibt es nicht. Gezielte Weiterbildung auch nicht. Dafür wird man ins Büro beordert für Gruppenseminare zu allgemeinen Themen wie Präsenationen oder Konfliktmanagement, die aber weder eine anerkannte Qualifikation mit sich bringen, noch einem dazu nutzen, seine Arbeitsaufgaben besser zu erledigen. Hauptsache es kostet nicht viel und es machen möglichst viele mit, damit man behaupten kannn, dass man die Mitarbeiter fortgebildet hat.
Wenn es möglich wäre, würde ich null Sterne geben, oder sogar noch welche abziehen. Ich hatte schon verschiedene Arbeitgeber, aber noch nie einen, der so geizig, gierig und verlogen war. Es war zwar vertragllich klar, dass es weder Weihnachtsgeld, noch Urlaubsgeld oder sonstige Prämien gibt, aber in den Vorstellungsgesprächen wurde großkotzig angekündigt, dass es jedes Jahr eine Anpassung des Gehalts gäbe. Tatsächlich gab es jedes Jahr nur eine Erhöhung der Aufgaben, die ich von anderen übernehmen musste. Man muss mal bedenken, dass die Firma keine Produkte sondern Dienstleistungen verkauft. Sie hat keine Ausgaben für Rohstoffe oder andere Materialien und die laufenden Bürokosten etc. sind vergleichsweise überschaubar. Die einzigen "richtigen" Kosten, sind die Gehälter der Angestellten, die die Lesitungen für die Kunden erbringen. Während für die Bestandskunden die laufenden Beratungskosten jährlich pauschal um 5 % erhöht wurden, wurde mein Gehalt in fünf Jahren - in denen es unter anderem Corona, Ukraine-Krieg, Inflation bis zu 20 %, Irankrieg etc. gab - einmalig um 120 € brutto erhöht. Frechheit.
Umwelt vielleicht. Sozial... naja.
Mit den meisten war es sehr angenehm und man half sich gegenseitig. Aber man sollte sehr darauf achten, wem man vertrauen kann. Gerade auf Leitungsebene wird Kritik nicht gerne gehört.
Gut, solange man bereit ist zu den Konditionen (oder darunter) eines Uni-absolventen zu arbeiten. Als ich dort anfing hatte ich bereits über 15 Jahre einschlägige Berufserfahrung. Und auch wenn ich nicht alt war, lag ich etwa 10 bis 12 Jahre über dem Durchschnitt. Ich kannte die internen Stufen nicht, aber musste schnell feststellen, dass ich als "Junior" (die Bezeichnung gibt es dort offiziell nicht) eingestuft wurde und bereits vor mir und auch noch danach Leute mit wesentlich weniger Erfahrung und Qualifikationen direkt mehrere Stufen höher einsteigen konnten. Eine fachliche Erklärung dafür, auf Basis objektiver Kriterien, konnte oder wollte man mir bis zuletzt nicht geben. Ich kann nur vermuten, dass die jüngeren möglicher Weise wegen der unerwarteten Führungsposition, nicht die unterdurchschnittliche Bezahlung bemerkt haben.
Es wird immer viel Verständnis geheuchelt, aber die Arbeit nicht wertgeschätzt. Mehrfach habe ich die Bereitschaft erklärt Aufgaben zu übernehmen, von Kollegen, die das Unternehmen verlassen haben. Diese wurden aber immer nur an andere ausgewählte Kollegen verteilt und ich durfte dann deren ungemochten Aufgaben, die "liegen gebliebenen" sind übernehmen. Aufgaben wurden nicht nach Stärken und Fähigkeiten verteilt, sondern nach Gunstfaktoren, die nicht objektiv waren.
Von zu Hause ok. Die zwei Büros und die Seminarräume in Forchheim sind nicht als echte Arbeitsplätze ausgelegt und ein konzentriertes Arbeiten war dort zumindest während der Standort-Treffen nicht möglich. Für die Kollegen, die dort in der Nähe wohnen und ab und zu dort zum Arbeiten hingehen, mag es aber funktionieren.
Sehr vieles wird angekündigt aber danach nicht mehr erwähnt. Bei Fragen zu konkreten Missständen wird versucht dem auszuweichen oder man wird mit Hinhalte-Taktik belogen. Entscheidungen sind kaum plausibel nachvollziehbar und werden auch nie erklärt.
Grundsätzlich vorhanden. Auch wenn ich das grundsätzlich sehr positiv sehe und gut finde, dass niemand diskriminiert wird, kam es mir schon fast so vor, als ob zum Teil gezielt Leute aus möglichst vielen gesellschaftlichen Gruppen eingestellt werden, um sich als Unternehmen damit zu brüsten so vielfältig zu sein. Da möge man mir leise Zweifel gestatten, ob bei der Auswahl wirklich immer die fachlichen Qualifikationen entscheidend waren.
Gab es viele - für die anderen.