Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 31.7.2026
Das ZDF erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild. Als positiver Aspekt hebt sich der Kollegenzusammenhalt hervor, der in den Bewertungen vergleichsweise gut abschneidet. Auch die Work-Life-Balance wird von einigen als Pluspunkt genannt – mit 38,5-Stunden-Wochen, großzügigen Urlaubsregelungen und Flexibilität, wobei Schichtarbeit und Projektphasen die Balance belasten können.
Kritischer fallen die Rückmeldungen zu Karriere und Vorgesetztenverhalten aus. Aufstiegschancen hängen laut Bewertungen eher von Betriebszugehörigkeit und Beziehungen ab als von Leistung, und Führungskräfte werden häufig als wenig unterstützend oder kompetent wahrgenommen. Die interne Kommunikation gilt als langsam und intransparent, mit Informationen, die Mitarbeiter:innen oft erst über externe Kanäle erreichen. Beim Gehalt zeig...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen beim ZDF fallen gemischt aus. Einige Nutzer:innen loben die Vergütung ausdrücklich und verweisen auf tarifliche Regelungen, die sie als positiv empfinden. Langjährige Mitarbeiter:innen scheinen mit ihrem Gehalt eher zufrieden zu sein, während ältere Verträge offenbar bessere Sozialleistungen bieten als neuere.
Auf der anderen Seite überwiegen kritische Stimmen: Berufseinsteiger:innen sowie Auszubildende berichten von vergleichsweise niedrigen Gehältern. Hinzu kommen wahrgenommene Ungerechtigkeiten bei der Vergütung je nach Zugehörigkeit zum Sender sowie eingeschränkte Karrieremöglichkeiten, besonders abseits von Bürotätigkeiten. Sozialleistungen hätten sich laut einigen Nutzer:innen im Laufe der Zeit verschlechtert und lägen mittlerweile allenfalls im Durchschnitt. Auch die mangelnde Anerkennung vergangener Leistungen und festgefahrene Gehaltsstrukturen werden kritisiert.
Das Vorgesetztenverhalten bei ZDF Zweites Deutsches Fernsehen wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige auf eine grundlegende Bandbreite zwischen guten und weniger guten Führungskräften hinweisen, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Häufig bemängeln Mitarbeiter:innen fehlende fachliche und soziale Kompetenz auf Führungsebene sowie eine Haltung, die wenig Raum für Eigeninitiative lässt. Vorgesetzte priorisierten demnach externe Anerkennung statt interner Unterstützung.
Besonders kritisch äußern sich einige Nutzer:innen zur Führungskultur insgesamt: Es fehle an Rückgrat, Vision und Veränderungsbereitschaft. Beschwerden sollen ignoriert und Fehlverhalten geduldet worden sein, was bei Betroffenen ein Gefühl der Machtlosigkeit hinterlassen habe. Wenige Bewertungen fallen positiv aus und loben einzelne Vorgesetzte als engagiert. Diese Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur Mehrheitsmeinung, sodass das Gesamtbild der Führungsqualität bei ZDF Zweites Deutsches Fernsehen als verbesserungswürdig gilt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim ZDF werden von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders deutlich zeigt sich, dass Beförderungen weniger auf Leistung als auf Betriebszugehörigkeit und persönlichen Verbindungen basieren. Einige Nutzer:innen beschreiben, dass Weiterbildungen nicht zu beruflichem Aufstieg führen und Karrierechancen nach dem 40. Lebensjahr stark abnehmen. Hinzu kommt die Einschätzung, dass Führungspositionen langfristig von denselben Personen besetzt bleiben, was anderen den Aufstieg erschwert. Few Nutzer:innen sehen Aufstiegsmöglichkeiten als nahezu ausgeschlossen und befürchten dadurch einen Verlust qualifizierter Fachkräfte. Auch für Weiterbildungen ist laut einigen Bewertungen erheblicher Eigeninitiative erforderlich, da die gestiegene Arbeitsbelastung kaum Spielraum lässt.
Der Kollegenzusammenhalt beim ZDF Zweites Deutsches Fernsehen wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Viele Kolleg:innen gelten als freundlich und unterstützend, und das kollegiale Miteinander wird von einigen als ausgezeichnet beschrieben.
Jedoch zeigen kritische Stimmen ein differenzierteres Bild: Wenige Nutzer:innen bemängeln, dass Probleme selten offen angesprochen werden. Zudem beschreiben einige eine spürbare Zweiklassengesellschaft zwischen Festangestellten und Freiberufler:innen – während Erstere gut zusammenhalten und sich gegenseitig schützen, fehlt Letzteren die nötige Unterstützung. Außerdem merken wenige an, dass erfahrene Kolleg:innen zwar untereinander zusammenhalten, ein gezielter Wissenstransfer zwischen älteren und jüngeren Mitarbeiter:innen jedoch kaum stattfindet.
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