Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 31.1.2026
Die Mitarbeiter:innen des ZDF bewerten ihren Arbeitgeber insgesamt positiv, wobei besonders die Work-Life-Balance als herausragend geschätzt wird. Mit einer 38,5-Stunden-Woche, großzügigen Urlaubsregelungen und flexiblen Arbeitszeitmodellen bietet der Sender gute Rahmenbedingungen. Auch der Kollegenzusammenhalt wird positiv bewertet, wobei ein gewisser Unterschied zwischen festangestellten und freien Mitarbeiter:innen zu beobachten ist. Die Gehaltssituation wird als durchschnittlich bis gut beschrieben, allerdings mit einigen Kritikpunkten bezüglich der Transparenz und Einstiegsgehältern. Kritischer sehen die Beschäftigten die Führungsebene, die teilweise als wenig unterstützend und veränderungsresistent beschrieben wird. Auch bei Karrieremöglichkeiten und interner Kommunikation zeigen sich Defizite, da Aufstiegsc...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Führungsverhalten beim ZDF Zweites Deutsches Fernsehen wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Während einige direkte Vorgesetzte als empathisch und unterstützend beschrieben werden, bemängeln viele Beschäftigte ein mangelndes Rückgrat und fehlende Visionsbereitschaft des höheren Managements. Kritisiert wird besonders, dass Mitarbeiter:innen zu wenig in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und dass Führungskräfte teilweise ihre Angestellten nicht ausreichend unterstützen, um der Institution zu gefallen. Problematisch erscheint auch der wahrgenommene Führungsstil, der von einigen als diktatorisch beschrieben wird, verbunden mit fehlender fachlicher und sozialer Kompetenz. Einige Bewertungen weisen zudem auf eine Machtkonzentration bei wenigen "Eliten" hin, während andere Mitarbeiter:innen sich machtlos fühlen.
Die Gehaltssituation beim ZDF Zweites Deutsches Fernsehen wird insgesamt positiv bewertet, obwohl die detaillierten schriftlichen Bewertungen ein differenzierteres Bild zeigen. Einstiegsgehälter sind teilweise überdurchschnittlich, jedoch bemängeln Mitarbeiter:innen die begrenzten Aufstiegsmöglichkeiten, besonders außerhalb typischer Bürojobs. Kritisch wird die fehlende Gehaltstransparenz angesehen, wobei Neueinsteiger:innen manchmal das Gleiche verdienen wie langjährige Beschäftigte mit mehr Verantwortung. Auch die Sozialleistungen werden als durchschnittlich im öffentlichen Dienst eingestuft, mit dem Hinweis auf kontinuierliche Kürzungen über die Jahre.
Besonders auffällig ist die ungleiche Vergütungsstruktur: Während einige Mitarbeiter:innen von sehr hohen Gehältern berichten, beklagen andere, dass Ingenieur:innen und Master-Absolvent:innen Gehaltsobergrenzen haben, während manche Bildtechniker:innen mit weniger Verantwortung mehr verdienen. In Tochtergesellschaften werden die Gehälter und Sozialleistungen als unterdurchschnittlich beschrieben. Positiv hervorzuheben ist, dass die Gehaltszahlungen stets pünktlich erfolgen, auch wenn gerade Auszubildende und Berufseinsteiger:innen die niedrigen Einstiegsgehälter kritisieren.
Bei ZDF Zweites Deutsches Fernsehen zeigt sich ein gemischtes Bild bezüglich der interessanten Aufgaben. Einerseits berichten Mitarbeiter:innen von abwechslungsreichen Tätigkeiten je nach Position und der Möglichkeit, mit Ausdauer neue Initiativen einzubringen. Besonders technische Aufgaben bleiben durch den technologischen Fortschritt spannend. Andererseits kritisieren einige Beschäftigte die ungleiche Verteilung der Arbeitslast, wobei wenige Personen bei gleichem Gehalt mit vielen Aufgaben belastet werden. Zudem beklagen Mitarbeiter:innen, dass spannende Aufgaben zunehmend ausgelagert werden und die Führungsebene eine Quantität-vor-Qualität-Mentalität fördert, was zu vereinfachten Tätigkeiten und erhöhtem Arbeitspensum führt.
Der Kollegenzusammenhalt beim ZDF wird insgesamt positiv bewertet, wobei einige differenzierte Stimmen zu hören sind. Mitarbeiter:innen schätzen besonders die gegenseitige Unterstützung unter den Kolleg:innen, was angesichts der hohen Arbeitsbelastung als besonders wertvoll empfunden wird. Es wird erwähnt, dass ältere, kompetente Kolleg:innen gut zusammenhalten, wobei allerdings ein systematischer Wissenstransfer an jüngere Mitarbeitende vermisst wird. Auffällig ist auch die Wahrnehmung einer "Zwei-Klassen-Gesellschaft" zwischen festangestellten und freien Mitarbeiter:innen, wobei erstere von stärkerem Zusammenhalt und Schutz durch das Management profitieren, während Freelancer sich oft gegeneinander ausgespielt fühlen. Obwohl die Kolleg:innen als freundlich und hilfsbereit beschrieben werden, wird angemerkt, dass Probleme selten direkt angesprochen werden.
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