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Zuletzt aktualisiert am 13.9.2026
ZDF Zweites Deutsches Fernsehen erhält ein neutrales Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt gilt als klarer Pluspunkt: Auf der Arbeitsebene halten Kolleg:innen zusammen, und die Zusammenarbeit wird positiv bewertet. Allerdings berichten Bewertungen von einem Zweiklassensystem zwischen Festangestellten und Freiberufler:innen, und der Zusammenhalt schwankt je nach Abteilung.
Deutlich kritischer fallen die Meinungen zu Führung, Karriere und Gehalt aus. Vorgesetzte gelten vielen als wenig kompetent und hierarchisch, wobei die Qualität stark variiert – einige loben ihren direkten Vorgesetzten, andere beklagen fehlende Unterstützung und mangelnde Transparenz. Aufstiegschancen hängen nach Ansicht vieler Bewertenden eher von Betriebszugehörigkeit als von Leistung ab, was qualifizierte Fachkräfte zum Wechsel treibt. Bei der V...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Gehälter beim ZDF werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige sehen die Vergütung im Vergleich zur Medienbranche als gut an und loben die tarifliche Eingruppierung sowie die betriebliche Altersvorsorge. Andere beschreiben die Einstiegsgehälter als niedrig und kritisieren, dass frühere Berufserfahrung kaum angerechnet wird. Besonders kritisch fällt auf, dass Gehaltsunterschiede innerhalb ähnlicher Positionen als deutlich und ungerecht empfunden werden.
Die Aufstiegsmöglichkeiten und damit verbundene Gehaltsentwicklung werden ebenfalls kritisch gesehen: Wer einmal niedrig eingestuft ist, bleibt es oft dauerhaft. Zudem berichten einige Nutzer:innen, dass Sozialleistungen für neuere Mitarbeiter:innen kontinuierlich abgebaut wurden und Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld fehlen. Während Führungskräfte nach Ansicht einiger Bewertungen überdurchschnittlich vergütet werden, fühlen sich Mitarbeiter:innen in administrativen oder nicht-kaufmännischen Bereichen finanziell schlechter gestellt.
Das Vorgesetztenverhalten beim ZDF wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben den Umgang als freundlich und bewerten ihre direkten Vorgesetzten persönlich positiv. Gleichzeitig betonen mehrere Bewertungen, dass die Führungsqualität stark schwankt: Neben engagierten Vorgesetzten stehen solche, die Mitarbeiter:innen vernachlässigen oder öffentlich kritisieren.
Die kritischen Stimmen überwiegen dabei deutlich. Bemängelt werden unklare Zuständigkeiten, fehlende fachliche und soziale Kompetenz sowie ein hierarchisches Führungsverständnis nach dem Prinzip „mein Weg oder keiner". Zudem fühlen sich Mitarbeiter:innen von Vorgesetzten nicht ausreichend unterstützt. Besonders schwerwiegende Einzelmeinungen beschreiben den Schutz von Fehlverhalten, ignorierte Beschwerden und eine daraus resultierende psychische Belastung. Die Führungsebene des ZDF insgesamt wird für mangelnde Vision und Veränderungsbereitschaft kritisiert.
Der Kollegenzusammenhalt bei ZDF Zweites Deutsches Fernsehen wird von Nutzer:innen positiv bewertet. Die Zusammenarbeit unter Kolleg:innen gilt vielen als gut, wobei einige die Qualität als stark von der jeweiligen Abteilung abhängig beschreiben. Führungsverhalten spielt dabei eine Rolle: Ungleiche Behandlung durch Vorgesetzte kann den Teamzusammenhalt beeinträchtigen.
Ein kritischer Aspekt betrifft das Verhältnis zwischen Festangestellten und freiberuflich Tätigen. Wenige Bewertungen beschreiben ein Zweiklassensystem, in dem Festangestellte bevorzugt werden, während Freelancer kaum Rückhalt durch das Management erfahren. Zudem fehlt nach Meinung einiger Nutzer:innen ein strukturierter Wissenstransfer zwischen erfahrenen und jüngeren Kolleg:innen, auch wenn ältere Mitarbeiter:innen untereinander zusammenhalten.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim ZDF werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während Weiterbildungsangebote und Seminare grundlegend vorhanden sind, empfinden viele den Aufwand, diese wahrzunehmen, als hoch – insbesondere durch zunehmende Arbeitsverdichtung.
Der Aufstieg innerhalb des Unternehmens gilt vielen als schwierig. Kritisiert wird vor allem, dass Beförderungen eher auf Betriebszugehörigkeit und Seniorität als auf Leistung oder Qualifikation basieren. Einige sehen darin eine strukturelle Hürde, die dazu führt, dass qualifizierte Fachkräfte das Unternehmen verlassen. Abteilungswechsel gelten ebenfalls als kaum realisierbar. Persönliches Engagement und Eigeninitiative werden zwar als förderlich beschrieben, reichen jedoch nach Meinung einiger Nutzer:innen allein nicht aus, um voranzukommen. Besonders für Mitarbeiter:innen ab 40 Jahren werden die Aufstiegschancen als deutlich eingeschränkt wahrgenommen.
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