Nicht zu empfehlen - Aktualisiert, da die Betriebszugehörigkeit angezweifelt wurde. Viele negative Bewertungen entfernt!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die größten Probleme lagen in der mangelhaften Kommunikation und der Unverbindlichkeit der Führungsebene. Entscheidungen wurden häufig ohne Vorabinformation getroffen und erst kommuniziert, wenn sie bereits umgesetzt waren. Mitarbeiter wurden weder einbezogen noch transparent informiert.
Trotz mehrfacher Zusagen gab es keine Fortbildungen oder Schulungen.
Beim Gehalt war der fixe Anteil branchenüblich, der variable Anteil jedoch intransparent. Ein fixes Auszahlungsdatum gab es nicht. Das Auszahlungsdatum schwankte teils sehr stark und zusätzlich traten häufig fehlerhafte Gehaltsabrechnungen auf.
Zukünftige Mitarbeiter sollten unbedingt prüfen, auf wie viele Stunden der Vertrag läuft, hier wurde nachweislich getrickst. Zudem gab es Vorgänge, die rechtlich fragwürdig waren.
Die Prozesse waren stark papierlastig, die IT lange Zeit unzuverlässig mit regelmäßigen Systemabstürzen.
Die Unternehmenskultur schwankte je nach Standort. Teilweise wurden Mitarbeiter ungleich behandelt, abhängig von persönlichen Beziehungen. In den höheren Ebenen herrschten Chaos, Misstrauen, cholerisches Verhalten und Drohungen, was die Arbeitsatmosphäre massiv belastete.
Auffällig: Meine Kununu‑Bewertung wurde offline genommen, offenbar um negative Kritik zu verstecken. Auch viele andere schlechte Bewertungen sind verschwunden, was ein verzerrtes Bild des Arbeitgebers erzeugt.
Verbesserungsvorschläge
Hauptprobleme des Unternehmens sind bisher die fehlende Kommunikation und die Unverbindlichkeit des Managements gewesen. Mitarbeiter sollten in Entscheidung miteinbezogen werden bzw. zumindest informiert werden. Zusätzlich sollten in Zukunft Worten auch Taten folgen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre konnte in den einzelnen Niederlassungen durchaus gut sein. Letztendlich aber wurde die Atmosphäre kontinuierlich durch unüberlegtes und cholerisches Handeln der Geschäftsführung komprimiert. Es war immer sehr angespannt und man durfte sich jederzeit fragen, was als nächstes passiert. Zahlreiche Gerichtstermine, Einschüchterungen und Drohungen der Firma gegen eigene, interne Mitarbeiter zerstörten die Arbeitsatmosphäre letztendlich gänzlich.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist als ausreichend zu bewerten. Urlaub konnte jederzeit nach Absprache ohne Aufwand konsumiert werden. Auch bewegten sich die Arbeitszeiten in einem akzeptablen, jedoch starren Rahmen. Obsolete und rückständige Haltung eines Unternehmens innerhalb einer Branche, die insbesondere auf der Kandidatenseite zeitlich sehr flexibel sein muss.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sehr Papier lastig.
Karriere/Weiterbildung
Es wurden trotz mehrfacher Bekundungen durch die Geschäftsleitung leider nie Fortbildungsmöglichkeiten bzw. Schulungen angeboten.
Karriere ist innerhalb des Unternehmens zwar möglich aber nur begrenzt. Es wurden zwar Möglichkeiten aufgezeigt und besprochen, nie jedoch umgesetzt.
Kollegenzusammenhalt
Die Intensität des Kollegenzusammenhaltes schwankte von Niederlassung zu Niederlassung. Ein wichtiger Faktor war hier die Höhe der Mitarbeiterfluktuation. Aufgrund sehr kurzer Halbwertszeiten neuer Kollegen war es schwierig eine Beziehung zu Kollegen aufzubauen. Blieben Kollegen dann doch mal länger, war dies durchaus möglich. Dann aber auch nur innerhalb der einzelnen Niederlassungen. Klar gab es auch Ausnahmen, generell aber, kann gesagt werden, dass die Niederlassungen unverständlicherweiße gegeneinander arbeiteten, als miteinander.
Umgang mit älteren Kollegen
Neutral. Ein Großteil der Belegschaft ist sehr jung.
Vorgesetztenverhalten
Das Unternehmen ist hierarchisch aufgegliedert. Es gab Niederlassungsleiter, eine regionale Leitung und die Geschäftsführung. Der Umgang mit meinem Niederlassungsleiter war geprägt von klarer Kommunikation und einem ehrlichen Miteinander. In den Ebenen darüber herrschte kontinuierlich Chaos und Misstrauen. Regional- u.Geschäftsleitung arbeiteten gegen ihr Personal, was sich oftmals an cholerischen Ausbrüchen und Kündigungsandrohungen abzeichnete.
Arbeitsbedingungen
Katastrophale IT-Ausstattung, wobei hier nun endlich Bewegung rein kam. Zum Alltag gehörten lange Zeit zeitintensive Zwangspausen, da das Computernetzwerk mal wieder abstürzte. Dies besserte sich zuletzt aber deutlich.
Ansonsten ist zu erwähnen, dass die zuvor mehr als maroden Büroräume in den meisten Niederlassungen renoviert wurden.
Kommunikation
Leider gab es keine einheitliche Kommunikation. Entscheidung wurden oftmals kommuniziert, wenn sie bereits aktiv umgesetzt wurden, auch, wenn es die eigene Person betraf. Ansonsten gab es leider keine klare Kommunikationslinie.
Informationen, so schien es, wurden bewusst zurückgehalten.
Tratsch und Fehlbehauptungen auf der anderen Seite wurden auf allen Ebenen des Unternehmens gut weitergeleitet.
Ein Newsletter wurde zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den einzelnen Niederlassungen eingeführt. Dieser jedoch beinhaltete nur irrelevante Informationen, die nicht die Zusammenarbeit unter den einzelnen Abteilungen verbesserten. Es handelte sich lediglich um eine Art interne Regenbogenpresse.
Die fehlende Kommunikation ist eines der Hauptprobleme dieses Unternehmens
Gehalt/Benefits
Das Gehalt bestand aus einem fixen und
einem variablen Teil. Der fixe Anteil bewegte sich innerhalb der branchenüblichen Gehaltsbänder. Der variable Anteil jedoch stellte oftmals ein Problem dar, da die Ermittlung dessen oft nicht nachzuvollziehen war und wenn nur schwierig zu überprüfen war. Oftmals wurde der variable Anteil erst nach mehreren Monaten und Reklamationen ausgezahlt. Generell gab es kein Fixdatum, an dem das Gehalt ausbezahlt wurde.
Gleichberechtigung
Je nach Standort und persönlicher Beziehungen wurden Mitarbeiter unabhängig Ihrer Leistung unterschiedlich behandelt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren wie beschrieben. Letztendlich sollte in Zukunft stärker differenziert werden.
