Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 24.9.2026
Die ZF Group erhält ein ausgeglichenes Gesamturteil. Positiv sticht der Kollegenzusammenhalt hervor: Viele Bewertungen beschreiben das Miteinander im Team als hilfsbereit, respektvoll und verlässlich. Einschränkend merken einige Bewertungen an, dass abteilungsübergreifende Zusammenarbeit lückenhaft bleibt und Silo-Denken zunimmt. Die Work-Life-Balance wird vor allem in indirekten Bereichen positiv bewertet, wo Gleitzeitmodelle, Homeoffice-Möglichkeiten und eine 35-Stunden-Woche geschätzt werden. Schichtarbeit hingegen schränkt diese Flexibilität spürbar ein.
Die Kommunikation ist ein klar kritischer Bereich: Viele Bewertungen beklagen, dass wichtige Unternehmensnachrichten zuerst über Presse und soziale Medien nach außen dringen, statt intern kommuniziert zu werden. Informationen kommen zu spät, unvollständig oder ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei ZF Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Der Zusammenhalt im direkten Team sowie die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen werden häufig gelobt: Viele beschreiben ihre unmittelbaren Arbeitsumgebungen als angenehm, produktiv und kollegial. Gleichzeitig betonen einige, dass diese positive Stimmung oft auf das eigene Team beschränkt bleibt.
Auf breiterer Unternehmensebene überwiegen jedoch kritische Einschätzungen. Sparmaßnahmen, Personalabbau und anhaltende Umstrukturierungen belasten die Stimmung erheblich. Viele Bewertungen beschreiben wachsenden Druck, mangelnde Wertschätzung und Unsicherheit – besonders im Zuge von Führungswechseln und unklarer Kommunikation bei Stellenabbau. Einige Nutzer:innen berichten, dass die Atmosphäre früher deutlich besser war und sich seither merklich verschlechtert hat. Inkonsistente Leistungsanforderungen und fehlendes Verantwortungsbewusstsein werden ebenfalls als belastend empfunden.
Die Kommunikation bei der ZF Group wird von vielen Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass Mitarbeiter:innen wichtige Unternehmensnachrichten häufig zuerst aus der Presse erfahren, statt intern informiert zu werden. Informationen kommen laut einigen Bewertungen zu spät, unvollständig oder widersprüchlich an, und eine klare Kommunikationsstrategie fehlt. Das Führungsverhalten verstärkt dieses Problem: Einige Nutzer:innen beschreiben das Management als intransparent und schwer erreichbar, vereinzelt wird sogar von einem angespannten Klima durch zurückgehaltene Informationen gesprochen.
Dem gegenüber stehen positivere Erfahrungen auf Team- und Abteilungsebene. Einige Bewertungen heben regelmäßige Meetings, Town Halls sowie einen offenen Austausch zwischen Mitarbeiter:innen und direkten Vorgesetzten hervor. Dieser Kontrast zwischen gut funktionierender Kommunikation im direkten Umfeld und mangelhafter Kommunikation seitens der Unternehmensführung zieht sich durch viele Rückmeldungen.
Das Vorgesetztenverhalten bei ZF Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Direkte Vorgesetzte erhalten häufig positive Rückmeldungen: Sie gelten als ansprechbar, unterstützend und agieren laut einigen Bewertungen eher als Teammitglieder denn als klassische Manager. Gleichzeitig betonen viele Nutzer:innen, dass die Erfahrungen stark von der jeweiligen Führungsperson abhängen.
Mit zunehmender Hierarchieebene fällt die Einschätzung deutlich kritischer aus. Einige Bewertungen bemängeln fehlende Entscheidungsfreude, mangelnde Empathie sowie eine unklare Kommunikation seitens höherer Führungskräfte. Auch ein veralteter Führungsstil sowie fehlende soziale Kompetenz bei der Auswahl von Führungspersonen werden von wenigen Nutzer:innen angesprochen. Zudem berichten einige von Micromanagement und dem Gefühl, nicht als Individuum wahrgenommen zu werden. Diese widersprüchlichen Erfahrungen ziehen sich als roter Faden durch die Bewertungen: Wer von seiner direkten Führungskraft profitiert, bewertet die Kategorie positiv – wer auf höhere Ebenen blickt, äußert sich kritischer.
Der Kollegenzusammenhalt bei der ZF Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben die Zusammenarbeit mit ihren Kolleg:innen als gut bis sehr gut, betonen gegenseitige Hilfsbereitschaft und ein angenehmes Miteinander. Besonders innerhalb einzelner Teams und Abteilungen erleben Mitarbeiter:innen den Zusammenhalt als stark – Herausforderungen werden gemeinsam angegangen und Kolleg:innen springen füreinander ein.
Jedoch zeigen einige Bewertungen, dass der Zusammenhalt unter organisatorischem Druck leidet. Personalmangel, Stress und eine zunehmende Silobildung zwischen Abteilungen belasten das Klima. Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit funktioniert laut einigen Nutzer:innen weniger gut, da Kolleg:innen ihre eigenen Zuständigkeitsbereiche schützen. Auch Remote-Arbeit schränkt den persönlichen Kontakt ein. Diese kritischen Stimmen stehen jedoch klar in der Minderheit gegenüber den positiven Erfahrungen, die den Kollegenzusammenhalt als eine der tragenden Stärken des Unternehmens beschreiben.
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