Wann bricht deine Psyche?
Gut am Arbeitgeber finde ich
mittlerweile gar nichts mehr
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Klima der Angst
- Dauernd doppelte Arbeit pro Gerät, weil nichts kommuniziert wird
- Alles muss schnell schnell schnell, es wird zum pfuschen animiert
Geräte sind teils qualitativ mit China Bombern von vor 15 Jahren vergleichbar
- Kosten werden am falschen Ende gespart (Mitarbeitern)
- Zu eigenen Zusagen wird nicht eingestanden
- Dauerndes nach unten treten, um Probleme damit weiter zu reichen
- Kollegen aus der Produktion werden auf Service-Einsätze geschickt, ohne irgendwelche Informationen zu bekommen. Im schlimmsten Fall muss ein Mechaniker elektrotechnische Arbeiten ausführen, für die er nicht qualifiziert ist (friss oder stirb, bis wirklich jemand stirbt)
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter nicht wie einen Kostenfaktor und eine Ressource behandeln, die man regelmäßig zweckentfremdet
Arbeitsatmosphäre
Atmosphäre der Angst. Wer nicht liefert wird rausgeschmissen. Es werden dem Kunden Liefertermine für Geräte versprochen, die niemals erreicht werden können. Dabei wird dann noch schön Druck gemacht.
Image
Kunden werden mit miserabeler Qualität und schlechtem Kundenservice vergrault. Am Ende müssen es die Arbeiter richten.
Work-Life-Balance
man kann theoretisch früher gehen, gibt aber halt Minusstunden. Richtig Gleitzeit kann man das auch nicht nennen, da die Arbeitszeit fix ist (6:00-15:15 Mo-Do, 6-12:15 Fr). Wenn man Pech hat, werden unbefristet und täglich Überstunden angeordnet (Geräte müssen von jetzt auf gleich fertig werden, eins wichtiger als das andere)...letztes Jahr jeden Tag eine Stunde länger....
Karriere/Weiterbildung
kannste knicken, gibt es nicht. Versprochen wird vieles, nur selten auch wirklich was eingehalten. 99% der versprochenen Benefits in der Stellenbeschreibung sind erfunden und gelogen.
Gehalt/Benefits
Einstiegsgehalt ist für die Region in Ordnung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Friss oder stirb passt ganz gut, auf Arbeitssicherheit wird ganz groß gepfiffen. Beispiel: Mitarbeiter sollte den Decken-Kran benutzen, obwohl dieser keinen Kranschein besitzt. Hat das angesprochen und die Arbeitsanweisung damit abgelehnt. Im Anschluss hat er eine Ansage vom Chef mit diversen Drohungen bekommen.
Kollegenzusammenhalt
Unter einander eigentlich ganz gut, keiner hat halt so richtig Bock und das ist so die einzig große Gemeinsamkeit in diesem Betrieb...
Umgang mit älteren Kollegen
bisher nichts negatives mitbekommen, die meisten Altgesellen arbeiten allerdings hier schon lange nicht mehr
Vorgesetztenverhalten
Von oben herab und niederträchtig. Wenn es auch ansatzweise so aussieht, als ob nicht schnell genug gearbeitet wird, gibt's Sprüche reingedrückt. Die 3 Chefs sind die schlimmsten, wenn es danach geht (drohen gerne mal mit fristloser Kündigung und co)
Arbeitsbedingungen
Wie bereits geschildert einfach nur bodenlos, dass innerhalb von 2 Jahren 13 Elektriker kommen und gehen sagt schon vieles aus. Neue Leute werden mit haufenweise an Lügen angelockt.
Kommunikation
Nicht vorhanden, keiner spricht mit irgendwem. Bestenfalls wird sich innerhalb einer Abteilung gegenseitig ausgetauscht. Dokumentation von Geräten ist auch teils bodenlos bis gar nicht vorhanden. Nach welcher Version wird ein Gerät gebaut? Keiner weiß oder sagt es...
Gleichberechtigung
jeder kriegt gleich viel Lack ab
Interessante Aufgaben
Arbeit ist an sich gut, nur kann man die Einarbeitung in dem Laden sich auch gleich sparen. Die ist kaum bis gar nicht existent, man muss sich so gut wie alles selbst erarbeiten. Wenn man was gezeigt bekommt, ist das aus Sicht der Chefs und Vorgesetzten falsch.