Leider keine positive Erinnerung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Ausstattung ist modern, es gibt kostenloses Wasser und Kaffee, die Räume sind klimatisiert und Parkplätze stehen zur Verfügung. Außerdem bemühen sich die Mitarbeitenden wirklich, etwas zu verändern und voranzubringen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Unternehmenskultur ist sehr demotivierend, da man systematisch klein gehalten wird und einem eingeredet wird, ohne die Firma nichts zu sein. Die Führung stellt sich selbst als unfehlbar dar, obwohl viele Probleme und Versäumnisse klar erkennbar sind und auf sie zurückzuführen sind. Trotzdem übernimmt niemand Verantwortung oder unternimmt etwas, um die Situation zu verbessern, was zu einer lähmenden Atmosphäre führt.
Verbesserungsvorschläge
Weniger Arroganz: Niemand sollte sich aufgrund seines Nachnamens oder seiner Position in der Chefetage als etwas Besseres ansehen. Alle Mitarbeitenden verdienen gleichwertigen Respekt.
Mehr zuhören: Die Anliegen und Erfahrungen der Mitarbeitenden sollten ernst genommen und wirklich angehört werden.
Erwachsenes Verhalten: Führungskräfte sollten sich nicht kindisch verhalten, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es sich wünschen.
Respekt vor Privatsphäre: Es sollte nicht über ehemalige Mitarbeitende gelästert werden, und private Informationen sollten vertraulich behandelt werden. Einer der Chefs hat versprochen, dass bestimmte Dinge unter uns bleiben, dieses Vertrauen muss eingehalten werden.
Ursachenforschung: Es muss sich ehrlich hinterfragt werden, warum in nur etwa einem Jahr ca. 17 Mitarbeitende das Unternehmen verlassen haben.
Werte bewahren: Die alten Werte, die früher stolz gemacht haben, sollten wieder gelebt werden. Das aktuelle Verhalten wirft viele Fragen auf und entspricht nicht mehr diesen Prinzipien.
Kontrolle und Sicherheit: Es kann nicht sein, dass Mitarbeitende unter Einfluss von gewissen Substanzen zur Arbeit kommen, ohne dass etwas unternommen wird.
Schutz der Mitarbeitenden: Frauen und Auszubildende dürfen nicht respektlos behandelt oder belästigt werden.
Private Beziehungen: Private Beziehungen sollten aus dem Arbeitsumfeld herausgehalten werden, um Konflikte und Probleme zu vermeiden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre variiert stark von Abteilung zu Abteilung. Während es in manchen Teams kollegial und respektvoll zugeht, herrscht in anderen eine angespannte Stimmung. Insgesamt ist die Atmosphäre gerade noch als "okay" zu bewerten. Es gibt deutlich spürbare Ungleichheiten: Einige Mitarbeitende können sich nahezu alles erlauben, während andere regelmäßig den Frust abbekommen und kaum Wertschätzung erfahren. Dieses Ungleichgewicht wirkt sich negativ auf das Miteinander und die Motivation aus.
Image
Nach außen wirkt alles gut, doch hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist eher schwach ausgeprägt. Flexibilität wird kaum geboten, weder bei den Arbeitszeiten noch bei individuellen Bedürfnissen. Starre Strukturen erschweren es, Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren.
Karriere/Weiterbildung
Schulungen und Weiterbildungen werden angeboten, jedoch ist die Umsetzung des neu erworbenen Wissens oft kaum möglich, da die dafür notwendigen Rahmenbedingungen und Ressourcen von der Geschäftsleitung nicht bereitgestellt werden.
Gehalt/Benefits
Es wurde oft betont, dass die Bezahlung hier überdurchschnittlich sei, in der Realität haben aber viele, die die Firma verlassen haben, in gleicher Position zwischen 500 und 1000 Euro mehr bekommen. Besonders fragwürdig fand ich, dass Gehaltserhöhungen teilweise davon abhängig gemacht wurden, wie gut das Verhältnis zu bestimmten Kollegen war-auch zu denen, mit denen es ohnehin schon länger Probleme gab. Das wirkt alles andere als fair oder nachvollziehbar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma versucht, sich zu engagieren, sammelt Spenden und möchte etwas bewirken. Allerdings geschieht das oft nicht aus echter Überzeugung, sondern vor allem, um ein positives Image nach außen zu präsentieren.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist größtenteils sehr gut. Viele halten zusammen, unterstützen sich gegenseitig und fangen das auf, was auf Führungsebene versäumt oder liegen gelassen wurde. Ohne dieses Miteinander wäre der Arbeitsalltag in vielen Bereichen deutlich schwieriger.
Vorgesetztenverhalten
In diesem Punkt bin ich schwer enttäuscht. Vertrauliche Gespräche zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten bleiben leider nicht vertraulich, Informationen werden aufgrund persönlicher Beziehungen innerhalb der Führungsebene weitergetragen. Das Vertrauen in die Führung ist daher gleich null. Besonders bedenklich ist, dass private Informationen sogar gezielt zur Manipulation genutzt wurden. Kritik wird nicht offen angenommen, stattdessen werden Mitarbeitende vor versammelter Mannschaft bloßgestellt. Wenn Vorgesetzte inhaltlich nicht mehr weiterwissen, wird das Gespräch abrupt beendet, ohne Lösung oder Klarheit, fast schon wie bei einem beleidigten Kind. Dieses Verhalten ist absolut unprofessionell und demotivierend
Arbeitsbedingungen
Die Firma versucht, sich zu engagieren, sammelt Spenden und möchte etwas bewirken. Allerdings geschieht das oft nicht aus echter Überzeugung, sondern vor allem, um ein positives Image nach außen zu präsentieren.
Kommunikation
Die Kommunikation vonseiten der Führung ist unklar und wenig verlässlich. Konkrete Aussagen sind selten, vieles bleibt schwammig oder wird gar nicht erst kommuniziert. Wenn sich überhaupt jemand bereit erklärt, eine Entscheidung zu treffen, fehlt es häufig an Klarheit und Konsequenz. Das schafft Unsicherheit und erschwert es den Mitarbeitenden, sich auf Vorgaben oder Aussagen zu verlassen.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist in der Praxis leider kaum vorhanden. Es gibt klare „Lieblinge“, die sich vieles erlauben können und bevorzugt behandelt werden, sowohl bei Aufgabenverteilung als auch bei Entscheidungen. Wer nicht dazugehört, hat oft das Nachsehen. Objektivität und Fairness bleiben dadurch auf der Strecke
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist abwechslungsreich. Wenn unklar ist, wer die Aufgaben eines ehemaligen Kollegen übernehmen soll, werden diese einfach auf die verbleibenden Mitarbeitenden verteilt.