Mehr Schein als sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Flexibilität die ich hatte, bevor alles zusammenkrachte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die hochnäsige Art, wie manche Vorgesetzte auf die Mitarbeiter herabschauen und sich freuen, wenn man ihnen das Leben schwer machen kann. Wiederlich.
Verbesserungsvorschläge
Mal einsehen, dass Mitarbeiter was wert sind und man sie gut behandeln sollte.
Wenn sie dann gehen oder gegangen werden, ist das Geheule wieder groß, dass man niemand vernünftiges findet.
Arbeitsatmosphäre
Viele Kollegen waren unzufrieden. Ständig wird irgendetwas zum Nachteil umstrukturiert. Ich habe in ein paar Jahren viele kommen und gehen sehen. Manche gingen nach nur ein paar Wochen wieder. Manche wurden fristlos gekündigt aus fadenscheinigen Gründen. Manche wurden so mit Arbeit überladen, dass sie dem nicht mehr gewachsen waren und gegangen sind. So kann man es natürlich auch machen. Ich habe nicht einen Menschen dort getroffen, der gesagt hat, hier ist alles super, ich komme jeden Tag gerne hierher. Eher musste ich ständig in schockierte Gesichter schauen, wenn sich mal wieder ein Vorgesetzter daneben benommen hat. Es war sehr schwer, selbst jeden Tag motiviert zu bleiben.
Image
Es zählt nur noch GC. ZL zählt gar nichts mehr.
Work-Life-Balance
War eigentlich ok, 40 Stunden Woche mit Gleitzeit und Homeoffice Möglichkeit. Funktioniert natürlich nur gut, wenn man einen der wenigen netten Vorgesetzten hat.
Karriere/Weiterbildung
Da muss man viel und lange betteln, weil ist ja teuer. Und wenn du Fehler machst, weil du die entsprechende Schulung nicht hattest, …..
Gehalt/Benefits
War ok, aber woanders kann man definitiv viel mehr verdienen. Man sollte anfangs direkt gut verhandeln. Nach hinten raus passiert da nicht viel. Ich sage nur 1,14%
Kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld. Kein Zückerchen. Man kann einen Bonus bekommen, leistungsbezogen natürlich. Da muss man aber auch alle seine Ziele im Jahr erreicht haben. Und nicht vergessen, dass das im Arbeitsvertrag steht. Sonst gibt’s gar nix.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zwischendurch tut man so, als wäre das wichtig. Aber es passiert rein gar nichts.
Kollegenzusammenhalt
Am Ende ist sich jeder selbst der Nächste. Besser immer mit dem Rücken zur Wand stehen, damit einem niemand ein Messer in den Rücken rammt.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Mitarbeiter von ZL haben sich nach dem Anschluss zu GC nicht mehr wohl gefühlt. Hier hätte man die Leute einfach abholen müssen, statt sie immer weiter aufs Abstellgleis zu schieben, bis sie in Rente gehen.
Vorgesetztenverhalten
Ich hatte einen netten Vorgesetzten, da gibt es aber auch ganz gewaltige Unterschiede in den Abteilungen. Auch hier kann einem ein Messer in den Rücken gerammt werden. Da kannst du vorher noch so gute Arbeit geleistet haben.
Arbeitsbedingungen
Keine Klimaanlage. Im Sommer ist es kaum auszuhalten in den Büros. Im Winter sollte man sich dicker anziehen und Zugluft sollte einem besser nichts ausmachen.
Die Technik war ok.
Kommunikation
Da muss man sich schon selbst auf dem Laufenden halten. Kommunikation findet über MS Teams statt oder per Mail, auch wenn man nebenan sitzt. Der Flurfunk funktioniert aber ganz hervorragend.
Gleichberechtigung
Absolut. Egal ob männlich oder weiblich, deutsch oder nicht, oder auch jeglicher Orientierung.
Interessante Aufgaben
Interessant ja, aber es wird immer viel zu viel auf eine Person abgewälzt. Man muss schon multitaskingfähig sein.