118 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
118 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
118 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine Ahnung welche Qualifikationen die nicht überzeugt haben und was sie trotzdem spannend fanden.
Könnte auch an etwas anderem liegen.
Guter Start, aber chaotisches Probearbeiten und befremdliche Arbeitsatmosphäre
Gut am Arbeitgeber finde ich:
Die anfängliche Kommunikation im Bewerbungsverfahren verlief wirklich sehr gut und professionell. Auch der Empfang am Tag des Probearbeitens war positiv: Eine Mitarbeiterin hat uns freundlich hereingelassen und uns direkt angeboten, dass wir uns jederzeit Kaffee oder Wasser nehmen können.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich:
Leider war die generelle Atmosphäre vor Ort ansonsten eher kühl. Die Hälfte der dort arbeitenden Kollegen hielt es nicht einmal für nötig, ein freundliches „Guten Morgen“ zu erwidern.
Dazu kommt, dass das Probearbeiten an sich eine absolute Zumutung ist. Die Aufgabenstellung (Programm installieren, Kalender aufbauen, Aufgabe lösen) basierte auf einem Skript, das unklar, lückenhaft und extrem schwer verständlich ist. Man musste ständig nachfragen, wo man überhaupt was findet. Besonders bezeichnend: Selbst ein ebenfalls eingeladener IT-Experte hatte Probleme, dieses Skript zu verstehen. Als Nicht-ITler ist man hier völlig verloren. Zudem spiegelt dieser Test in keiner Weise den tatsächlichen Arbeitsalltag oder den Job wider. Die Absage wurde dann rein auf die „technische Seite“ geschoben und nicht auf die eigentliche Präsentation, was angesichts der fehlerhaften Vorlagen völlig inakzeptabel ist.
Verbesserungsvorschläge:
Das Skript für das Probearbeiten muss dringend und grundlegend überarbeitet werden! Die Aufgaben sollten so gestaltet sein, dass sie einen realistischen Einblick in den tatsächlichen Job geben, anstatt willkürliche technische Hürden aufzubauen. Wenn die Durchfallquote – wie mir von der Vermittlung bestätigt wurde – bei 60 bis 70 Prozent liegt, sollte das Unternehmen dringend anfangen, den Fehler im eigenen Auswahlverfahren zu suchen. Außerdem sollte an der Unternehmenskultur gearbeitet werden: Ein einfaches „Guten Morgen“ unter Kollegen (und gegenüber Bewerbern) sollte selbstverständlich sein.
Zollsoft scheint ständig händeringend nach neuen Personal zu suchen. Bei der aktuellen Marktlage und laut den Angaben der Stellenbörsen müsste man dabei unzählige Bewerbungen erhalten. Dennoch findet sich wohl niemand. Wenn man sich dort bewirbt hat man den Eindruck, dass die Stellenanzeigen nicht ernst gemeint sind.
Es fällt auch auf, dass es sehr viele übertrieben positive und undifferenzierte Bewertungen von Mitarbeitern gibt. Es gibt Mehrfachbewertungen die nur aus "alles super" bestehen.
Keine, immer weiter so :)
Transparenz
Lebenslauf passt perfekt auf diverse Stellenanforderungen, Einladung bleibt dennoch, trotz Nachfrage, unbegründet aus
Das einzige das mir einfallen würde wäre, das man Bewerber die im Bewerbungsprozess schon weiter forgeschritten sind mit Priorität behandelt. Sei es durch einen Mitarbeiter der nur dafür eingesetzt wird, oder durch ein System dass Sichtbar macht, auf welchem Stand der Bewerber ist der gerade schreibt. Hab manchmal doch schon "sehr lange" auf eine Antwort gewartet dafür dass ich quasi schon durch war. Und kurz vor der Einstellung mag man ein "Es kommen richtig viele Bewerbungen rein" nicht unbedingt hören. Aber das ist alles nur meckern auf hohem Niveau!
Nicht Leute 900 Kilometer fahren lassen ein Laptop dahinstellen und Sagen mach mal den Plan da wie in der Schule und die Mitarbeiter die da Rumlaufen können auch mal Hallo sagen sehr sehr trauige Frima selbst der Chef stellt sich nicht mal vor da fühlt man sich nicht richtig abgeholt.
Man hatte Irgendwie mit ein Mitarbeiter der Zollstoft ein Tag irgendwie so ein Richtiges Probearbeiten machen können wo man ein tag die Arbeit eines Technikers sieht das wäre gut gewesen
Großes Lob an die HR: Die Kommunikation und das Handling seitens der HR zu Beginn des Prozesses waren astrein, professionell und sehr gut strukturiert.
Einen roten Faden etablieren:
Dem Prozess fehlt jede Konstanz. Der erste Ansprechpartner vermittelt ein super Gefühl, sodass man richtig Lust auf die Stelle bekommt. Vor Ort stellt der zweite Ansprechpartner dann nur einen Laptop hin, kann aber fachlich nichts sagen, da er aus einem ganz anderen Bereich kommt. Die dritte Person (beim Gespräch nach dem Test) ist wieder für etwas völlig anderes zuständig, zeigt kaum Interesse an den eigenen Fähigkeiten und rattert nur Infos zum Support-Aufbau herunter, die man längst kennt. Der vierte Ansprechpartner erklärt einem im finalen Gespräch dann, man sei nicht gut genug, bietet ein extrem niedriges Einstiegsgehalt als „Junior“ und meint herablassend, man müsse in der Probezeit mal schauen und wolle einem „eine Chance geben“. Als Bewerber verliert man bei so einem Ablauf jeglichen Bezug zum Unternehmen.
Ablauf des Probearbeitens überdenken:
Für das Probearbeiten in Jena nimmt man eine enorme Logistik auf sich (in meinem Fall 800 km Gesamtstrecke plus Übernachtung). Vor Ort wirkt es extrem mechanisch: Man wird am Empfang abgeholt, in einen Raum mit Laptop gesetzt und soll anhand einer lückenhaften Anleitung innerhalb von 3 Stunden eine proprietäre Software aufsetzen, konfigurieren und die Mitarbeiter im Anschluss darauf schulen.
Erwartungsmanagement und Gespräche vor Ort anpassen:
Man sollte die Möglichkeit bekommen, die tatsächliche künftige Führungskraft sowie Teile des Teams kennenzulernen, statt mit Personen zu sprechen, mit denen man im Arbeitsalltag gar keine Berührungspunkte hat. Zudem wurde die Hospitation in der Einladung als „optional“ beschrieben, vor Ort war sie dann fest gesetzt. Da ich die Arbeit dort näher kennenlernen wollte, verbrachte ich dort zwei weitere Stunden.
Betreuung vor Ort und Abschied verbessern:
Bei der Hospitation fehlte ein benötigtes Headset. Die anwesende Führungskraft wollte danach suchen, tauchte jedoch nie wieder auf (eine freundliche Kollegin half glücklicherweise aus). Nach dem Termin wurde ich komplett mir selbst überlassen. Es gab keine Verabschiedung, ich durfte mir den Ausgang aus dem Gebäude nach diesem langen Tag selbst suchen.
Gehaltsgefüge anpassen:
Wer erfahrene Fachkräfte sucht, darf keine Stundenlöhne anbieten, die den aktuellen IT-Markt komplett ignorieren.
In dem Fall, dass ein Bearbeitungsschritt länger als eine Woche dauert (in dem Fall auch wegen der Feiertage), wäre eine kurze Statusnachricht ganz schön (auch wenn sie nur enthält, dass man sich noch etwas gedulden muss, aber nicht vergessen wurde).
Alles absolut in Ordnung
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