Kopfloses Herumrennen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist akzeptabel. Es gibt nichts Außergewöhnliches. Anerkennung ist minimal. Die Kommunikation erfolgt überwiegend von oben nach unten. Von den Mitarbeitenden wird erwartet, Anweisungen auszuführen. Ein Austausch von Lösungen oder Ideen von unten nach oben findet nicht statt.
Kommunikation
Die Kommunikation ist stark hierarchisch und in vielen Fällen unangemessen dominant von oben nach unten. Bottom-up-Kommunikation findet faktisch nicht statt; die Mehrheit der E-Mails wird konsequent ignoriert. Dies betrifft nicht nur Rückmeldungen nach oben, sondern auch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Informationen werden erst dann aufgegriffen, wenn ein akuter Eigenbedarf entsteht. Paradoxerweise wird Kommunikation erst relevant, sobald eine Anfrage von Führungsebene erfolgt. In der Praxis bedeutet dies, dass man zunächst die Aufmerksamkeit einer einzelnen Person auf Managementebene gewinnen muss, um überhaupt Gehör zu finden.
Kollegenzusammenhalt
Zwischen den Abteilungen bestehen weiterhin ausgeprägte Silos. Zwar sind in dieser Hinsicht gewisse Veränderungen erkennbar, der Verbesserungsbedarf ist jedoch nach wie vor erheblich. Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit funktioniert nur eingeschränkt. Innerhalb einzelner größerer Bereiche hingegen ist die gegenseitige Abhängigkeit und Zusammenarbeit unter den Kolleginnen und Kollegen stark ausgeprägt.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist größtenteils gut und wird im Allgemeinen respektiert. Es gibt jedoch einzelne Personen, die Meetings zu späten Uhrzeiten, etwa um 21 Uhr, als selbstverständlich vorschlagen. Diese Ausnahmen stehen im Widerspruch zum ansonsten respektvollen Umgang mit der Work-Life-Balance.
Interessante Aufgaben
Die Gespräche sind in den meisten Fällen monoton und wenig zielführend. Der Schwerpunkt liegt darauf, Vergangenes im Detail aufzuarbeiten, anstatt daraus konkrete Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten. Insgesamt ist das Denken stark kurzfristig geprägt.