Weg von Werten, Hin zum Image
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Werte die es mal hatte und die zum Glück in vielen unteren Ebenen noch gelebt werden. Davon profitiert das Unternehmen noch enorm.
Das Bestreben sich weiterentwickeln zu wollen und der Versuch den Mitarbeitern mehr in den Mittelpunkt zu rücken.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein Image zu verkaufen, das oft nicht ehrlich gelebt wird.
Wertschätzung der Mitarbeiter im Alltag, nicht nur zu besonderen Anlässen.
Zu wenig gemeinsam. Wird nach vorn suggeriert, ist aber oft ein Machtkampf einzelner Individuallisten.
Entscheidungen werden oft auf finanzieller Basis und nicht nach sinnvoller oder fachlicher Grundlage getroffen. Mit Sicherheit verständlich, fördert aber oft nicht zwingend eine angenehme Arbeitsatmosphäre im daraus resultierendem Arbeitsalltag.
Verbesserungsvorschläge
Zuhören und Wertschätzen was Mitarbeiter leisten. Viele Abteilungen haben ein unterschiedliches Profil mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Diese gilt es zu erkennen und bis zu einem gewissen Maß zu befriedigen. Individuelle Fähigkeiten sollten erkannt, entsprechend gefördert und wiederum anerkannt werden.
Aufgaben sollten an den richtigen Stellen auf mehrere Schultern sinnvoll verteilt werden um den eigenen und externen Vorgaben, Anforderungen und der eigens angestrebten Entwicklung gerecht zu werden.
Und fachliche, branchenspezifische Fachkompetenz sollte nicht in der zweiten oder dritten Führungsebene aufhören. Sie gehört bis in die oberste Ebene, dort wo richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb des eigenen Teams hervorragend, unter Führungskräften und Fachabteilungen zum Teil reine Politik und Willkür. Der Meinungsstärkere oder derjenige am längeren Hebel gewinnt. Gesellschaftlich gängige Praxis, oft aber wenig zielführend. So auch hier.
Image
Nach außen wird positives Image vermittelt, innerhalb gibt es oft negative Meinungen. Die Interessen der einzelnen Abteilungen und Bereiche sollten individueller betrachtet werden.
Work-Life-Balance
Als Führungskraft waren zwischen 9-10 Stunden gern gesehen. Mehrarbeit wurde kaum wertgeschätzt sondern war oft selbstverständlich. Ist ja „branchenüblich“ war oft das Argument.
Karriere/Weiterbildung
Sind vorhanden und hat sich in den letzten Jahren positiv verändert.
Gehalt/Benefits
Im Grunde genommen gut, die hierarchische Struktur könnte bei den Lohnabstufung genauer beachtet werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gegeben und in kontinuierlicher Weiterentwicklung. Könnte aber oft noch weiter gedacht und sinnvoller umgesetzt werden und Mitarbeiter einbezogen werden.
Kollegenzusammenhalt
Insgesamt gut. Innerhalb des eigenen Teams hervorragend.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte gut und fair.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüros speziell im Produktionsbereich ermöglichten oft kein konzentriertes Arbeiten. Ausstattung im Vergleich zu anderen Büros im Unternehmen lag hinterher. Ansonsten wird vieles nach Möglichkeit auf dem aktuellen Standard gehalten.
Kommunikation
Schleppend… wichtige und ergebnisrelevante Informationen für den Produktionsalltag mussten oft selbst erfragt werden, Kultur der „ Informations-Holschuld“ war Gang und Gebe. Wurde zum Ende hin jedoch etwas besser.
Gleichberechtigung
Für Wiedereinsteigerinnen mussten oft kreative Lösungen gefunden werden. Manchmal war nicht sicher ob und wann ein Wiedereinstieg möglich ist. Hier fehlt es oft allgemein und branchenübergreifend an sinnvollen Konzepten.
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreich und Spannend.


