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Bewertungen

487 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 80%
Score-Details

487 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Besser dargestellt als es wirklich ist

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Produktion bei ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG in Fußach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kaum noch was, hat sich sehr negativ entwickelt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile gibt es leider zu viele Punkte. Aus meiner Sicht sind inzwischen einige Personen im Werk in Positionen, die dort nicht unbedingt richtig besetzt sind und dadurch die Stimmung sowie das tägliche Handeln zunehmend negativ beeinflussen.

Verbesserungsvorschläge

Seit der neue Operations Manager da ist, herrscht zunehmend der Eindruck, dass Mitarbeiter klein gehalten werden und sich fachlich wie persönlich kaum weiterentwickeln können – außer, sie vertreten uneingeschränkt seine Meinung. Der Führungsstil wird als ausgesprochen autoritär wahrgenommen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

vom familienbetrieb zum "amerikanisierten" Konzern

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ALPLA Waidhofen GmbH in Waidhofen an der Thaya gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

nichts mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

dass auf den Standort ge..... wird

Verbesserungsvorschläge

für alles eigentlcih zu spät, gut gehender Betrieb zunichte gemacht

Arbeitsatmosphäre

schlecht schlechter am schlechtesten... die gekündigetn arbeiten, die wa bleiben müssen machen teilweise nichts mehr und gehen auf die gekündigten los. sehr viele Leiharbeiter weil man ja kündigt bevor man nachdenkt

Image

vom Vorzeigearbeitgeber als Familienbetrieb zum Konzern wo jeder nur noch eine numer ist.

Work-Life-Balance

am liebsten wäre es ihnen 7 Tage zu arbeiten weil kein personal da ist

Karriere/Weiterbildung

nichts mehr möglich ausser man schleimt sich extrem beim vorgesetzten ein

Gehalt/Benefits

Gehalt nach chemischer Industrie gut, keine Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

gar keines.... Granulat am Hof, Sozialbewusstsein nicht vorhanden

Kollegenzusammenhalt

die gekündigten halten zusammen

Umgang mit älteren Kollegen

das geht

Vorgesetztenverhalten

Schichtleiter und so OK, Betriebsleiter katastrophe und planlos, keine Entscheidungen, nur hinhalten.

Arbeitsbedingungen

mies, schlimmer als akkord

Kommunikation

gibt es nicht. alles wird versprochen, nichts gehalten, und hinterher noch mehr gefordert

Gleichberechtigung

Ausländer in der Firma werden nur herablassend angeredet

Interessante Aufgaben

Teile verpacken, über 200 kartonagen kleben und füllen und verschliessen

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Arbeitgeber-Kommentar

Roxana Sabou-DanHR Generalist Central and Eastern Europe

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen und deine Sichtweise mit uns zu teilen. Wir bedauern, dass du deine Zeit bei uns so negativ erlebt hast, und nehmen deine Rückmeldung ernst.

Einige der von dir angesprochenen Punkte sind sehr konkret und lassen sich aus unserer Sicht öffentlich nur schwer einordnen. Umso wichtiger ist es uns, deine Erfahrungen besser zu verstehen und mögliche Verbesserungen daraus abzuleiten.

Wir möchten dich daher gerne einladen, dich direkt mit unserer HR-Abteilung in Verbindung zu setzen. In einem persönlichen und vertraulichen Gespräch nehmen wir uns gerne Zeit, deine Kritik und die angesprochenen Themen gemeinsam mit dir zu besprechen.

Vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir sehen Rückmeldungen wie deine als Möglichkeit, genauer hinzuschauen und uns weiterzuentwickeln.

liebe Grüße,
Dein HR-Team der ALPLA Waidhofen GmbH

Ich empfehle diesen Arbeitgeber zum aktuellen Zeitpunkt nicht weiter.

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG in Hard gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Seit den Änderungen (Verschlechterungen) der Benefits ist die Stimmung leider nicht mehr so gut.

Image

Wird immer schlechter meiner Meinung nach.

Work-Life-Balance

Praktisch nicht mehr vorhanden. Home Office wurde drastisch reduziert, Zeitausgleich ebenfalls. Auch das firmeneigene Sportangebot ist schlechter geworden - da melde ich mich lieber bei einem normalen Gym an - ist günstiger.

Karriere/Weiterbildung

Derzeit kaum möglich weil wir uns in Mitten einer großen Kündigungswelle befinden. Kann man selbst nachlesen in diversen Nachrichtenportalen.

Gehalt/Benefits

ALPLA zahlt unter dem Branchendurchschnitt. Die Benefits haben das relativ gut ausgeglichen. Jetzt gibt es diese tollen Benefits nicht mehr. Es werden Leute gekündigt und die Arbeit bleibt an den restlichen Mitarbeitern hängen - natürlich ohne zusätzliche Vergütung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Lässt sich darüber diskutieren.

Kollegenzusammenhalt

Das ist noch das beste an der Firma. Kommt aber auch darauf an, wo man arbeitet.

Umgang mit älteren Kollegen

Die, die schon lange dabei sind haben einen guten Stand in der Firma.

Vorgesetztenverhalten

Arbeiten nach den Vorgaben von oben.

Arbeitsbedingungen

Mit den ganzen Änderungen und Verschlechterungen für die Mitarbeiter nicht mehr zufriedenstellend.

Kommunikation

Von oben herab.

Gleichberechtigung

Manche haben es leichter als andere.

Interessante Aufgaben

Passt bei mir - kommt darauf an, wo man arbeitet.

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Alpla, was ist da los?

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ALPLA Privatstiftung in Hard gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Im moment nicht so gut


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

nicht einfach produktion hat es schwer

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei ALPLA in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

kollegen super

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

gehalt. komunikation

Verbesserungsvorschläge

chef öfter da. besser komunikation. mehr fur produktion und buro mitabeiter da sein. maschinen repariren. boden repariren

Image

nicht beliebt bei kunde

Gehalt/Benefits

kein chance auf gehalterhöhung

Kollegenzusammenhalt

super kollegen

Umgang mit älteren Kollegen

gut, erfahrene kollegen

Vorgesetztenverhalten

nie da. wenn man was von ihm braucht muss man immer wartenn oder wird ganicht erledigt

Arbeitsbedingungen

maschinen alt und wenig ersatsteile. boden kaputt

Kommunikation

sehr schlecht. wenig info von chef

Gleichberechtigung

eine frau hier, wird von alle geschätzt. nur von chef oft niht


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Roxana Sabou-DanHR Generalist Central and Eastern Europe

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für dein offenes und ehrliches Feedback. Es freut uns besonders, dass du den Kollegenzusammenhalt als Stärke unseres Teams erlebst.

Gleichzeitig nehmen wir deine Rückmeldungen zu Kommunikation, Führungsverhalten, Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten sehr ernst. Deine Hinweise helfen uns dabei, Verbesserungspotenziale zu erkennen und unsere Zusammenarbeit sowie die Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln.

Wie bereits vor Ort auch angeboten, freuen wir uns jederzeit über den direkten Austausch. Bei Fragen, Anliegen oder weiteren Anregungen kannst du dich gerne vertrauensvoll an unser HR-Team wenden.

Vielen Dank für deine Offenheit und deinen täglichen Einsatz bei ALPLA. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Liebe Grüße,
Dein HR-Team Steinabrückl

Mehrfachbewertung

Der Wandel vom Great Place to Work zu irgendwas anderem, das mir nicht gefallen hat.

3,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG in Hard gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Kollegenzusammenhalt, die tollen Arbeitskolleginnen und -kollegen, die interessanten Aufgaben, Projekte und Produkte um die Probleme der Kunden zu lösen. Es war mir immer Genugtuung, wenn wir ein Problem für einen Kunden gelöst haben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den aktuellen Kulturwandel von einem eher liberalen Umfeld zu einem sehr stark eingeengten Umfeld. Vielleicht hat man es in den Jahren davor mit der Liberalisierung und bestimmten Expansionen übertrieben und meint nun dies korrigieren zu müssen. Vielleicht ist das aber nur Symptomkosmetik, wer weiß.

Verbesserungsvorschläge

Behandelt die Mitarbeiter wie mündige Erwachsene. Dann macht ihr schon viel richtig. Hört auf damit die Mitarbeitenden mit immer noch mehr Bürokratie (z.B. irgendwelche Listen z.B. um den Kaffee für den Termin mit Kunden oder Lieferanten zu bestellen) von ihrer eigentlichen Arbeit abzuhalten. Wenn es euch mit dem "Talent Powerhouse" ernst ist: Hört damit auf eure besten Leute wie Kinder erziehen zu wollen. Die wollen nur nicht demotiviert werden. Diese Leute wollen ihre Würde und Autonomie behalten. Setzt mehr auf Sog als auf Druck: Wenn der Schreibkalender (Masterplanner) wirklich so toll ist, werden sich die Erfolgswilligen automatisch anpassen, weil sie es ob des sichtbaren Erfolges wollen und nicht weil sie müssen. Ich würde es eher als Angebot in einem Werkzeugkoffer vermarkten, denn der Methodenbaukasten Masterplanner ist gut, lediglich ob das jemand im digitalen Raum oder im Schreibkalender umsetzen will, sollte demjenigen überlassen werden. Der positive Effekt des Schreibens von Hand verpufft vmtl. wenn der Mitarbeiter sich ständig darüber ärgert, dass er zum Führen des Schreibkalenders verpflichtet wurde.
Ich hätte noch eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen, die den Rahmen hier sprengen.
Passt auf euer Image auf, bringt Selbst- und Fremdbild in Einklang. Im kleinen Arbeitsmarkt um den Bodensee sprechen sich Dinge schnell herum, sowohl im Positiven, als auch im Negativen, egal was vollmundig an positivem Dauerfeuer auf sozialen Plattformen dargestellt wird.
Frage an HR: Wisst ihr, was eure Ex-Mitarbeiter über ALPLA denken und ob euch das Bild gefällt, die diese als Arbeitgeber-Markenbotschafter nach außen - im Positiven wie im Negativen - transportieren?

Arbeitsatmosphäre

Kam drauf an. Bis vor die aktuellen Veränderungen angekündigt war es eigentlich ganz gut. Als dann fortwährend immer mehr Einschränkungen gekommen sind (starke Einschränkung von Homeoffice auf max. 1 Tag/Woche und besonders schwerwiegend dass man nur mehr 5 ganze Tage Zeitausgleich pro Jahr nehmen darf und den Rest "ausgleiten" soll; verpflichtender Schreibkalender für Führungskräfte, der als "digital detox" verkauft wurde, in Wahrheit aber eine Infantilisierung darstellt) hat sich das Bild in Richtung schlechte Stimmung gedreht. Besonders dann nochmal eins draufgesetzt wurde mit der Ankündigung der zwangsweisen Änderung der Dienstverträge und dem, dass man 155 Stellen am Standort abbauen will. Wenn sich Mitarbeiter aufgrund dessen Sorgen um ihre Existenz machen bzw. dass ihre familiäre Logistik zusammenbricht, können sie dann noch kreativ sein und sich mit vollem Elan ihren Aufgaben widmen? Das ist ein Akt von Selbstsabotage. ALPLA war mal ein "great place to work", zuletzt war es das nicht mehr für mich.

Image

Das Image als kunststoffverarbeitender Betrieb, der Verpackungen herstellt hat sowieso einen schwierigen Stand. Mittlerweile haben die Veränderungen im Zeitraum 2025/2026 Auswirkungen auf das Image als Arbeitgeber. Überall wo man hinkam, wurde man gefragt, was bei ALPLA los sei, wenn man sich als ALPLA-Mitarbeiter offenbart hat. Auch in Gesprächen unter Ex-ALPLA-Mitarbeitern ist eine gewisse Verbitterung darüber wahrzunehmen und die Wirkung ist meines Erachtens nicht zum Besten fürs Unternehmen. Teilweise haben Leute aus anderen Unternehmen den Kopf geschüttelt, als man von der Pflicht zum handschriftlichen Kalender erzählt hat und wie knallhart dogmatisch das Trainingsteam die Methodik durchdrücken will. sind vmtl. eher negative Markenbotschafter am Arbeitsmarkt als dass sie ein positives Bild vom Unternehmen zeichnen.

Work-Life-Balance

Bis zu den aktuellen Veränderungen eigentlich gut. Mit max. 2 Tagen Homeoffice pro Woche hatte man eigentlich alles gut geregelt bekommen und auch mit der recht flexiblen Möglichkeit zum Zeitausgleich war es möglich an Tagen Zeitausgleich zu nehmen und dort Termine unterzubringen (Handwerker, Arzt, etc.). Es war ein Geben und Nehmen. Als die o.a. Einschränkungen kamen, darf man erwarten, dass vmtl. das Pendel in Richtung Dienst nach Vorschrift ausschlagen würde.

Karriere/Weiterbildung

Unter den gegenwärtigen Randbedingungen würde ich sagen, ist es vmtl. eher schwierig, die eigenen Karriere-Pläne umzusetzen. Die vielversprechenden Leute werden auf unverbindlichen Aussichten (irgendwann, vielleicht, aber zusagen können wir gar nichts) vertröstet. Aber natürlich wird alle 2 Jahre ein Talent-Review-Zyklus durchlaufen, wo man sich die Mitarbeitenden anschaut und die "High Potentials" raussuchen und entwickeln will. Sofern man ob der Arbeitslast im Tagesgeschäft überhaupt die Chance bekommt den Entwicklungsplan verfolgen zu können. Was definitiv demotiviert hatte war, dass zuletzt die Weiterbildungsmöglichkeiten bei der internen Akademie in einzelnen Bereichen radikal zusammengekürzt wurden. Wo sich in den letzten Jahren eine eher großzügigere Praxis bzgl. Schulungen durch die Akademie einstellte, wurde vmtl. aus Kostengründen radikal zurückgefahren.

Gehalt/Benefits

ALPLA zahlt aus meiner Sicht unter dem Industrieschnitt für Vorarlberg. In einzelnen Bereichen wahrscheinlich sogar deutlich darunter. Früher war dafür die Flexibilität so gelagert, dass man dafür beim Gehaltsthema ein Auge zudrücken konnte. Heute würde ich das nicht mehr unter den aktuellen Randbedingungen. Leider verkommt das Gehalt dann zu einer Art Schmerzengeld. Darüber bin ich traurig, weil ALPLA mal ein toller Arbeitgeber war.
Wenn ich einem Bewerber einen Rat geben müsste: Lass dir alles schriftlich geben. Lass dich nicht auf irgendwelche vagen Versprechen ein, die nicht niedergeschrieben sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man ist ambitioniert was das Thema Recycling betrifft, was die Aktivitäten von ALPLA beweisen sollen. Beim Sozialbewusstsein hat sich einiges verschlechtert, wie die oben erwähnten Kündigungen langjähriger Mitarbeiter für mich zeigen. Insbesondere einige Zwangsmaßnahmen wie z.B. die dogmatische Herangehensweise beim Schreibkalender zeugen für mich davon, dass es mit dem Respekt vor der Würde des Einzelnen und der Autonomie nicht weit her ist.

Kollegenzusammenhalt

Das ist sicher die stärkste Position. Der Kollegenzusammenhalt war bis auf wenige Ausnahmen immer hervorragend. Was ich kritisieren möchte ist, dass es einige wenige Führungskräfte gab, die ich als Konformisten brandmarken möchte, die nach oben kuschen und unten treten. Das gibt es überall und sollte nicht wundern. Nur man hüte sich vor solchen Leuten. Ich hatte das Glück keinen solchen direkten Vorgesetzten zu haben. Man darf in der Beziehung Mitarbeiter und Führungskraft in beiderlei Richtung ein gewisses Maß an Loyalität erwarten.

Umgang mit älteren Kollegen

Mal so mal so. Es gab Leute, die wurden mit 45 oder 50 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand verabschiedet und gebührend gefeiert. Es gab in den letzten Jahren auch Mißtöne: Dort ein Topmanager, der mit über 50 geschickt wurde, weil er wohl nicht konform genug war, da ein Abteilungsleiter, den man 2 Jahre vor der Pension wegen einer "Umstrukturierung" gekündigt hat und jetzt ein Haufen Leute mit teilweise über 25 Jahren Betriebszugehörigkeit gekündigt. Ich kann nur spekulieren: Vielleicht wollte man einen "Kassasturz" machen und die Rückstellungen für die Abfertigung Alt der betreffenden Leute aus der Bilanz loswerden. Fazit für mich: Loyalität zählt bei ALPLA nichts mehr. Jeder ist sich selbst der Nächste. Schau, dass du das Heft des Handelns in deinem Leben in der Hand hast.

Vorgesetztenverhalten

Es gab ganz unterschiedliche Führungkräfte: Solche die die Würde der Mitarbeitenden gewahrt haben und sie zur Selbständigkeit befähigt haben und auch fachlich hervorragend waren. Mit solchen Leuten zu arbeiten war mir immer sehr angenehm, weil ich etwas fürs Unternehmen erreichen wollte. Mir war es schon genug Ansporn, wenn man meine Motivation nicht zerstört hat. Vmtl. waren diese Führungskräfte in der Mehrzahl.
Es gab aber auch Konformisten unter den Führungskräften, die sich selbst im besten Lichte darstellen wollten um die eigene Position zu sichern. Deren "nach oben kuschen und nach unten treten" hat sich dann natürlich manchmal in den langen Gesichtern ihrer Untergebenen gespiegelt. Man soll sich keine Illusion machen: Es gab auch die Führungskräfte, die sich mit fremden Lorbeeren geschmückt haben.

Arbeitsbedingungen

Die Büros und IT-Ausstattung waren angemessen. In manchen Bereichen waren die Büros etwas altbacken, aber in Ordnung. Es gab auch moderne Bürobereiche und in den Werkshallen eigentlich aus meiner Sicht großteils gute Bedingungen (hell, belüftet, ...). Von 2-Leute bis Großraumbüros gab es alles zu finden. Aus meiner Sicht war lediglich die Anzahl der WCs für die Anzahl der Leute zu gering am Standort. Teilweise haben deswegen regelrecht "Wandertage" von einem Gebäude ins Andere stattgefunden. Der handschriftlichen Kalender und die damit verbundenen Schulungen sind dogmatisch in der Sicht auf die Methode und knallhart. Jedwede Abweichung von der reinen Lehre ist mit Sanktion bedroht, auch wenn es absurd ist, dass man schon bestraft werden kann, nur weil man die Uhrzeit von einem Termin nicht einrahmt. Methode (Mikromanagement) wird wichtiger als Ergebnis. Das ist eine Degradierung der Mitarbeitenden zum Unmündigen (Infantilisierung) und greift aus meiner Sicht die Würde und Autonomie der Menschen an, wenn man sie nicht wie mündige Erwachsene behandelt.

Kommunikation

Dürftig. Man hat stets nur das Nötigste kommuniziert und die Grauslichkeiten hat sowieso immer ein Art von Stellvertreter oder HR-Mensch kommunizieren müssen. Es hatte oft sowieso eher was von Kundmachungen. Wen wundert es, dass die HQ-Dialoge eher Monologe waren mit kurzer Fragerunde, wo sich nur wenige getraut haben was zu fragen. Dem ganzen die Krone aufgesetzt haben die großen Veränderungen der letzten Zeit (Änderungen bei den Verträgen, Kündigungsankündigungen, Einschränkung der Flexibilität). Die impliziten Botschaften, die bei mir ankamen sind mehrere: Pass dich an. Sei gefügig. Ihr seid alle austauschbar. Egal was du leistest, das zählt nicht mehr, wenn du nicht angepasst bist.
Eine Demotivierungs-Kaskade par excellence wurde aus meiner Sicht losgetreten. Exzellente Ergebnisse unter solchen Randbedingungen? Eher wenig wahrscheinlich würde ich urteilen, weil zu erwarten ist, dass sich die Mitarbeiter dann mehr mit sich selbst beschäftigen als mit der eigentlichen Arbeit bzw. geistig dafür nicht "frei" sind. Wenn die Veränderungen am Standort Hauptthema im Flurfunk sind und nicht die eigentliche Arbeit, sollte das alarmierend sein.

Gleichberechtigung

Kann ich nicht beurteilen. Ich habe keine Diskriminierung wahrgenommen, lediglich eine latente Ablehnung gegen Leute, die Minderleister sind und es sich bequem einzurichten versuchen. Wo ich eine starke Asymmetrie wahrgenommen habe ist, zwischen oben und unten. In letzter Zeit ist mir vorgekommen, dass man als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter zum bloßen Befehlsempfänger degradiert werden sollte und es am besten wäre nicht aufzubegehren oder Kritik zu üben. Wer brav mitjubelt und konform ist, wird es m.E. in Zukunft leichter haben.

Interessante Aufgaben

Ja, definitiv. Vielfältig und interessant waren sie. Nur oft leider zu viel und dass nun Leute abgebaut werden bzw. jene die freiwillig gehen anscheinend nicht nachbesetzt werden, erhöht den Druck auf die Verbliebenen.

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Kein Kommentar

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG in Fußach gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Angespannt

Kollegenzusammenhalt

Sehr Gut

Kommunikation

Verbesserungswürdig


Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Barbara Vögel-FetzHR Generalist

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine Bewertung genommen hast.

Es freut uns, dass du insbesondere den Kollegenzusammenhalt so positiv erlebt hast. Wir schätzen dein Feedback sehr und freuen uns, dich als Teil unserer Family of Pioneers zu haben.
Auch deine Hinweise zu Kommunikation, Führung und Work-Life-Balance nehmen wir ernst. Rückmeldungen wie diese helfen uns, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Gerne freuen wir uns über einen persönlichen Austausch, wenn du uns noch detailliertere Einblicke geben möchtest. So können wir Verbesserungspotenziale gezielt angehen.
Du erreichst uns jederzeit über deinen HR Business Partner.

Liebe Grüße
Dein HR-Team

Eine objektive Sichtweise

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG in Hard gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Vorteile sind gut: die Projekte sowie die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und zur Mobilität zwischen den Regionen, die Suche nach neuen Projekten und die Teilnahme daran

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man konzentriert sich zu sehr darauf, die Mitarbeiter an eine bestimmte Methodik anzupassen – dabei funktioniert Flexibilität auf einer soliden Grundlage besser. Das Unternehmen ist international tätig: Was an einem Ort der Welt funktioniert, unterscheidet sich in Bezug auf Kultur und Management an einem anderen Ort erheblich. Es gibt Methoden, die sich nicht zu 100 % standardisieren lassen, da der Kontext nicht derselbe ist, und ich habe das Gefühl, dass dies aus den Augen verloren wird. Viel Management vom Schreibtisch aus. Geringere aktive Beteiligung an den Unternehmensprozessen und der Unternehmensstrategie. Dennoch gibt es immer Raum für Verbesserungen.

Verbesserungsvorschläge

Wir sollten manchmal objektiver und transparenter handeln – wir sind kein schlechtes Unternehmen, es gibt lediglich objektive Verbesserungsmöglichkeiten, die, da bin ich mir sicher, dazu beitragen könnten, das Vertrauen der Mitarbeiter zurückzugewinnen.

Arbeitsatmosphäre

Im Moment nicht die beste

Kollegenzusammenhalt

Der Teamzusammenhalt und die Zusammenarbeit sind sehr gut, auch wenn die Menschen die Unternehmenskultur prägen – daher spreche ich hier speziell für meine Abteilung.

Vorgesetztenverhalten

Bei der Entscheidungsfindung spielt mittlerweile der Einfluss von Beziehungen eine größere Rolle als die tatsächliche und objektive Leistung.

Kommunikation

Es könnte noch deutlich verbessert werden und transparenter gestaltet werden.

Gleichberechtigung

In Österreich und Deutschland gibt es eine gewisse versteckte diskriminierende Haltung gegenüber vielen der im Unternehmen beschäftigten Ausländer.

Interessante Aufgaben

Wir haben einige interessante globale Projekte


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Barbara Vögel-FetzHR Generalist

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für diese ausführliche und ausgewogene Bewertung genommen hast. Wir wissen dein Feedback sehr zu schätzen.

Es freut uns, dass du insbesondere die internationalen Projekte, Entwicklungsmöglichkeiten sowie die bereichsübergreifende Zusammenarbeit positiv hervorhebst.

Gleichzeitig sehen wir, dass du bei Themen wie Transparenz, Kommunikation und Unternehmenskultur Verbesserungspotenzial wahrnimmst. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen sind für uns wertvoll, denn sie helfen uns dabei, uns als Unternehmen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Wenn du einzelne Punkte näher besprechen möchtest, freuen wir uns jederzeit über den direkten Austausch.

Liebe Grüße
dein HR-Team HQ Hard

Ich bin froh das ich nicht mehr dort Abreite und ich eine andere Stelle gefunden habe bei der ich mich sehr wohl fühle

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 bei Alpla kids in Hard gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die arbeit mit den Kindern

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Team/Die Leitung

Verbesserungsvorschläge

Auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern reden, ihnen zuhören, darauf eingehen und respektvoll miteinander umgehen

Arbeitsatmosphäre

Zu 90% immer unangenehme Stimmung

Image

Die Firma hatte damals eigentlich ein sehr gutes Image mittlerweile hat sich das aber ein bisschen verändert

Work-Life-Balance

Man hat immer damit angegeben aber wenn man dann wirklich mal was für die eigene Work-Life Balance brauchte wurde diese immer abgelehnt

Karriere/Weiterbildung

Sie baten immer wieder weiterbildung/ausbildungen an

Gehalt/Benefits

Man konnte das Fitness Studio der Firma Gratis nutzen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Obwohl 90% der Mitarbeiter Sozialberufe studiert haben, waren sehr viele Sozial inkompetent

Kollegenzusammenhalt

Aufhetzerei, Rufschädigung und so viele lügen wegen Eifersucht verbreitet das andere Mitarbeiter dadurch gekündigt wurden

Umgang mit älteren Kollegen

Viele Ältere Kollegen hatten überhaupt keinen Respekt vor den Jüngeren

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzter war sehr respektlos und sagte mir an meinem letzten Tag das er hofft das ich irgendwann mein Leben in den Griff bekomme

Arbeitsbedingungen

Lange Tage mit wenig Pause und wenig Verständnis für zu viel Stress/Personal Mangel

Kommunikation

Viele lügen untereinander verbreitet und der Chef hat einem nicht zugehört wenn man was angesprochen hat

Gleichberechtigung

Manche Angestellte wurden (grundlos) besser behandelt wie andere

Interessante Aufgaben

Fand die Arbeit mit den Kinder eigentlich immer Toll, das Team und das Umfeld war das Problem

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Arbeitgeber-Kommentar

Barbara Vögel-FetzHR Generalist

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für dein Feedback und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen.

Es freut uns, dass du die Arbeit mit den Kindern als positiv in Erinnerung behalten hast. Deine weiteren Schilderungen zeigen, dass du verschiedene Aspekte des Arbeitsumfelds und der Zusammenarbeit kritisch wahrgenommen hast.

Die Erfahrungen und Eindrücke unserer aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden sind uns wichtig. Gleichzeitig wissen wir, dass Wahrnehmungen und Erlebnisse individuell sein können.

Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Liebe Grüße
dein Team von ALPLA Kids und HR Hard

Wohin geht der Weg wirklich?

3,4
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG in Hard gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Unsicherheit über die langfristige Zukunft überschattet zur Zeit alles

Image

Image leidet seit geraumer Zeit

Work-Life-Balance

auch hier wurde den Mitarbeitern positive Möglichkeiten genommen

Karriere/Weiterbildung

Zum Teil vorhanden

Gehalt/Benefits

Das ist in Ordnung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

man macht schon einiges

Kollegenzusammenhalt

noch relativ gut

Umgang mit älteren Kollegen

Lange Betriebszugehörigkeit ist nichts wert

Vorgesetztenverhalten

Oft sind sie selber nicht komplett im Bilde

Arbeitsbedingungen

Das ist ok

Kommunikation

Salamitaktik. Nur was nötig ist

Gleichberechtigung

Das geht in Ordnung hier

Interessante Aufgaben

Das ist noch das Positivste zur Zeit

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Barbara Vögel-FetzHR Generalist

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für deine ehrliche und ausführliche Bewertung.

Wir wissen, dass die aktuelle Situation viele Kolleginnen und Kollegen beschäftigt und nehmen deine Anmerkungen ernst. Veränderungen bringen Herausforderungen mit sich – umso wichtiger ist für uns der offene Austausch und eine transparente Kommunikation.

Danke, dass du deine Sicht mit uns geteilt hast. Wenn du einzelne Punkte näher besprechen möchtest, freuen wir uns über den direkten Dialog.

Liebe Grüße
dein HR-Team Hard

Wir setzen auf Transparenz

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 487 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird ALPLA Werke Alwin Lehner durchschnittlich mit 3,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Industrie (3,4 Punkte). 69% der Bewertenden würden ALPLA Werke Alwin Lehner als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 487 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Kollegenzusammenhalt und Umwelt-/Sozialbewusstsein den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 487 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich ALPLA Werke Alwin Lehner als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.