Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Bank 
Gutmann 
AG
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

94 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,1Weiterempfehlung: 63%
Score-Details

94 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Wann ändert sich endlich etwas???

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

mittlerweile nichts mehr, es gibt aber sehr nette Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

unfähiges management

Verbesserungsvorschläge

das wir uns endlich wieder auf das wesentliche konzentrieren: die Mitarbeiter


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Führung ohne Wertschätzung - Vertrauen und Unternehmenskultur gehen verloren

1,3
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Was sich dringend ändern müsste:

Führung sollte wieder durch Kompetenz und Vorbildwirkung statt durch Verunsicherung funktionieren.
Personalentscheidungen sollten nachvollziehbar, transparent und fair sein.
Langjährige Mitarbeiter sollten nicht das Gefühl bekommen, nach Jahren plötzlich nichts mehr wert zu sein.
Zusagen gegenüber Mitarbeitern müssen verlässlich sein.
Leistung und Verantwortung sollten fair und nachvollziehbar vergütet werden.
Mitarbeiter sollten unabhängig von Position und Hierarchie respektvoll behandelt werden.
Auch mit ehemaligen Mitarbeitern sollte professionell und menschlich umgegangen werden.
Es braucht wieder eine Unternehmenskultur, in der Mitarbeiter als Menschen und nicht ausschließlich als Kostenfaktoren betrachtet werden.

Arbeitsatmosphäre

Meine Erfahrungen mit der aktuellen Unternehmensführung sind äußerst ernüchternd. Insbesondere die Entscheidungen des Vorstands lassen bei mir erhebliche Zweifel an Führungskompetenz, Verantwortungsbewusstsein und sozialer Verantwortung aufkommen. Aus meiner Sicht ist der neue Vorstand in dieser Form eine klare Fehlbesetzung.

Work-Life-Balance

Ok

Gehalt/Benefits

Besonders enttäuschend ist auch die mangelnde Verlässlichkeit bei Zusagen. Bereits zugesagte bzw. in Aussicht gestellte Boni für Assistentinnen und Assistenten wurden zugesagt und anschließend (wortlos) nicht umgesetzt. Was bleibt, ist der Eindruck: Zusagen gelten offenbar nur so lange, wie sie ins aktuelle Konzept passen. Das beschädigt das Vertrauen in die Führung nachhaltig.

Gleichzeitig wird von den Mitarbeitern hohe Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Loyalität erwartet. Die Gegenleistung in Form von Wertschätzung, Anerkennung und fairer Behandlung bleibt jedoch vielfach auf der Strecke.

Wer von seinen Mitarbeitern Loyalität und Einsatz erwartet, muss selbst Loyalität, Verlässlichkeit und Wertschätzung vorleben. Genau das vermisse ich derzeit deutlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leider habe ich den Eindruck gewonnen, dass soziales Bewusstsein und Wertschätzung der Mitarbeiter einen sehr geringen Stellenwert haben. Der Umgang mit den Beschäftigten wirkt wenig menschlich und stark von wirtschaftlichen Interesse geprägt. Es fehlt an Empathie. Man wird als Ressource wahrgenommen aber nicht als Mensch.

Kollegenzusammenhalt

Was ich besonders positiv hervorheben möchte, ist der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern. Auch in stressigen Situationen kann man sich auf die Kollegen verlassen, und die gegenseitige Hilfsbereitschaft ist wirklich groß. Viele Mitarbeiter bringen viel Erfahrung, Fachwissen und Engagement mit und sind bereit, ihr Wissen weiterzugeben und andere zu unterstützen.

Aus meiner Sicht sollte das Unternehmen stärker erkennen und wertschätzen, welche guten, engagierten und fähigen Mitarbeiter hier arbeiten. Jede einzelne Person ist eine wichtig Säule des Unternehmens und trägt maßgeblich dazu bei, dass der Arbeitsalltag funktioniert.

Umgang mit älteren Kollegen

Erschreckend ist der Umgang mit langjährigen Mitarbeitern. Menschen, die über viele Jahre zum Unternehmen beigetragen haben, werden teilweise plötzlich und aus meiner Sicht ohne nachvollziehbare Perspektive gekündigt. Bitter ist, dass davon offenbar auch Kollegen betroffen sind, die kurz vor dem Pensionsantritt stehen. Nach jahrzehntelangem Einsatz vermittelt ein solcher Umgang für mich vor allem eines: Loyalität und langjährige Betriebszugehörigkeit scheinen kaum noch etwas wert zu sein.
Die Auswirkungen auf die Belegschaft sind entsprechend spürbar. Wer kann sich noch sicher fühlen, wenn selbst langjährige Mitarbeiter offenbar jederzeit mit einer Kündigung rechnen müssen? Eine solche Personalpolitik schafft kein motivierendes Arbeitsumfeld, sondern Angst, Misstrauen und innere Kündigung.

Vorgesetztenverhalten

Wenn sich an der Führung und am Umgang mit den Mitarbeitern nichts grundlegend ändert, wird es aus meiner Sicht zunehmend schwierig, engagierte und qualifizierte Mitarbeiter langfristig zu halten. Denn irgendwann lässt sich Loyalität nicht mehr durch Worte einfordern – sie muss durch entsprechendes Verhalten verdient werden.

Arbeitsbedingungen

Auch der Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern ist aus meiner Wahrnehmung erschreckend respektlos. Wer das Unternehmen verlässt, sollte dennoch mit Anstand und Respekt behandelt werden. Gerade bei langjährigen Kollegen wäre ein wertschätzender Umgang eine Selbstverständlichkeit. Stattdessen entsteht teilweise der Eindruck, dass ehemalige Mitarbeiter nach ihrem Ausscheiden möglichst schnell vergessen oder sogar abgewertet werden.

Kommunikation

Was mich ebenfalls kritisch stimmt, ist die fehlende Transparenz vieler Entscheidungen. Personalmaßnahmen und Veränderungen werden teilweise so kommuniziert, dass bei den Betroffenen mehr Fragen als Antworten zurückbleiben. Eine moderne Führungskultur sollte anders aussehen: nachvollziehbare Entscheidungen, offene Kommunikation und ein respektvoller Umgang – gerade dann, wenn unangenehme Maßnahmen notwendig sind.

Gleichberechtigung

Während einige Mitarbeiter erhebliche Verantwortung übernehmen und permanent am Limit arbeiten, entsteht gleichzeitig der Eindruck, dass andere Personen für vergleichsweise wenig oder kaum sichtbare Leistung sehr gut entlohnt werden. Wenn Leistung nicht entsprechend anerkannt und Verantwortung nicht entsprechend verteilt wird, ist es nachvollziehbar, dass Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen zunehmend verloren gehen.


Image

Karriere/Weiterbildung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Die coolste Privatbak

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Fast alles

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Im Vergleich, wenig.

Verbesserungsvorschläge

Weiter so. Transformation macht fit.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Wo fängt der Fisch an zu stinken?

2,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Verschlechtert sich leider immer mehr. Bloß nicht auffallen und unter dem Radar bleiben. Mehrere "alte Hasen" im Middle Management sind schon binnen kürzester Zeit gekündigt oder vergrault worden.

Image

Ich kann nicht für Kunden sprechen aber bei Arbeitnehmern sicherlich kein gutes momentan.

Work-Life-Balance

Home Office Möglichkeit ist vorhanden.

Gehalt/Benefits

Gehalt unterdurchschnittlich meiner Meinung nach

Kollegenzusammenhalt

Der ist sehr stark, zum Glück!

Umgang mit älteren Kollegen

Es sind in der letzten Zeit mehrere alteingesessene Kollegen "gegangen" worden

Vorgesetztenverhalten

mehrere Bereichsleiter ohne jegliche Führungskompetenz, keiner traut sich Entscheidungen alleine zu treffen. Und darüber wird man sowieso nur als lästige Kostenstelle betrachtet.

Arbeitsbedingungen

Gute Büroausstattung

Kommunikation

Langweilig inszenierte "CEO Info Meetings". Message immer die gleiche: "mehr Geschäft muss her! Der Bonuspool füllt sich schließlich nicht von alleine". Hier und da gibt es dann auch Leistungskürzungen für die breite Belegschaft.

Dann gibt es noch pseudo-anonymisierte "Pulschecks", die keinerlei spürbare Resultate für Mitarbeiter hervorbringen und hauptsächlich genutzt werden, damit das Management seine zu Recht kritisierten Entscheidungen rechtfertigen kann.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Der Mensch zählt nicht

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile nichts mehr außer den Zusammenhalt unter den Kollegen, der aber leider auch nicht alles aufwiegt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie bereits erwähnt, wäre der Führungstreffer zu überdenken. Es zählt nur noch der Profit.

Verbesserungsvorschläge

Ihren Führungsstil überdenken.

Gehalt/Benefits

Bei Normalsterblichen im unteren Bereich.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war stets einwandfrei.

Vorgesetztenverhalten

Schlecht, von oben hinab.

Arbeitsbedingungen

Die Möbel eine Katastrophe


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Lieber nicht.

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich in kurzer Zeit spürbar verschlechtert. Früher engagierte Kolleg:innen wirken inzwischen demotiviert, Wertschätzung findet faktisch nicht mehr statt. Man fühlt sich wie eine austauschbare Nummer. Entscheidungen und Aussagen von Vorstand und CEO sind für Mitarbeitende auf operativer Ebene kaum nachvollziehbar und werden weder transparent noch verständlich kommuniziert.

Besonders frustrierend war der Umgang nach Abschluss eines mehrjährigen Großprojekts: Trotz unzähliger Überstunden – teils Tag und Nacht – gab es lediglich ein formelles „Danke“. Gleichzeitig wurde die Inflationsanpassung gestrichen. Diese Kombination aus hoher Belastung, mangelnder Anerkennung und finanziellen Einbußen hat die Motivation auf einen Tiefpunkt gedrückt. Viele machen nur noch das Nötigste, während To-Dos und Prozesse weiter zunehmen. Ohne klare Kommunikation, greifbare Anerkennung und faire Rahmenbedingungen wird sich dieser Trend kaum umkehren lassen.

Image

Das Unternehmen betreibt nach außen hin ein professionelles Marketing und verkauft sich als moderner, attraktiver und mitarbeiterorientierter Arbeitgeber. Dieser schöne Schein bröckelt allerdings sehr schnell, sobald man den Vertrag unterschrieben hat und den Arbeitsalltag miterlebt. Hinter den Kulissen zeigt sich schnell die Realität, die leider wenig mit den versprochenen Werten zu tun hat.

Work-Life-Balance

Auf den ersten Blick bietet das Unternehmen mit Home-Office und Gleitzeit zwei wirklich positive Aspekte, die theoretisch zu einer guten Work-Life-Balance beitragen könnten. Leider sieht die Realität in der Praxis anders aus.

Es gibt die Vorgabe, dass keine Überstunden gemacht werden sollen. Gleichzeitig werden die Arbeit, die bürokratischen Anforderungen und die einzelnen Prozessschritte jedoch immer mehr und komplexer. Das Arbeitspensum ist in der regulären Arbeitszeit schlichtweg nicht mehr zu bewältigen. Hier entsteht ein massiver Widerspruch. Man möchte an allen Ecken und Enden sparen, erwartet aber gleichzeitig von den Mitarbeiter:innen, dass sie permanent 110 % geben und die Mehrarbeit unsichtbar auffangen.

Karriere/Weiterbildung

Wer Wert auf berufliche und persönliche Weiterentwicklung legt, ist hier aktuell leider falsch. Aufgrund des strikten Sparkurses wurden die Budgets für Fortbildungen nahezu komplett gestrichen. Auch interne Förderprogramme, die früher eine Perspektive boten, existieren derzeit nicht mehr. Dadurch entsteht ein massiver Widerspruch. Das Unternehmen fordert stetige Innovation und Weiterentwicklung, verwehrt den Mitarbeiter:innen jedoch die notwendigen Werkzeuge dafür.

Besonders kritisch ist dies für junge Talente, die man zwar aktiv anwerben möchte, denen man dann aber keinerlei Perspektiven oder Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Ohne Investition in die Belegschaft bleibt die Belegschaft zwangsläufig auf dem aktuellen Stand stehen.

Gehalt/Benefits

Positiv hervorzuheben ist, dass das Gehalt immer pünktlich auf dem Konto ist. Die Gehaltsentwicklung an sich steht jedoch still – Inflationsausgleiche oder Gehaltserhöhungen sucht man vergeblich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen hin präsentiert sich das Unternehmen gerne als moderner, verantwortungsvoller Arbeitgeber, dem das Wohl der Belegschaft am Herzen liegt. Die Realität sieht leider völlig anders aus. Das gelebte „Sozialbewusstsein“ ist reine Imagepflege.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt lebt aktuell leider nur noch von einem gemeinsamen Pflichtgefühl. Man unterstützt sich zwar gegenseitig, aber vor allem deshalb, weil alle im selben Boot sitzen und man weiß, wie ausgelaugt die Kolleg:innen sind. Es fühlt sich eher nach gegenseitiger Schadensbegrenzung als nach echter Teamdynamik an, sodass man sich am Ende des Tages oft fragt: Wozu das Ganze eigentlich noch?

Dieser Zustand hinterlässt Spuren. Der echte Zusammenhalt wird von Tag zu Tag weniger spürbar. Die Kolleg:innen werden spürbar leiser, die Motivation ist auf dem Tiefpunkt. Statt eines lebendigen Austauschs herrscht eine Atmosphäre, in der jede:r nur noch still seine Stunden abarbeitet, um danach so schnell wie möglich nach Hause zu gehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es ist traurig zu sehen, dass langjährige Mitarbeitende im Unternehmen nicht die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen. Statt ihr tiefgreifendes Fachwissen und die über Jahre angesammelten internen Informationen als wertvolles Gut anzuerkennen, herrscht oft die Sichtweise vor, diese Kolleginnen und Kollegen primär als Kostenfaktor zu betrachten. Damit bleibt ein enormes Potenzial völlig ungenutzt. Gerade diese erfahrenen Kräfte könnten eine Schlüsselrolle dabei spielen, jüngere Teammitglieder gezielt zu fördern, ihr Wissen weiterzugeben und so den Nachwuchs nachhaltig im Haus zu etablieren.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist in diesem Unternehmen reine Glückssache und hängt extrem von der jeweiligen Führungskraft ab. Während einige Führungsrkäfte sich nach Kräften bemühen, ihr Team gut zu leiten, fehlt es an anderen Stellen deutlich an Führungskompetenz und Empathie. Eine einheitliche, positive Führungskultur ist leider nicht erkennbar.

Man muss fairerweise dazusagen, dass das Problem oft tiefer liegt: Die Kommunikation von oben nach unten funktioniert nicht. Auch die Führungskräfte selbst werden unzureichend informiert und tappen bei strategischen Entscheidungen im Dunkeln. Dadurch sind sie kaum in der Lage, ihren Teams die nötige Orientierung oder Sicherheit zu bieten.

Arbeitsbedingungen

An der Ausstattung und den Büros gibt es nichts auszusetzen, hier arbeitet es sich gut. Das war es dann aber leider auch schon mit den positiven Aspekten.

Die bestehenden Benefits (Jobticket, Mittagsunterstützung) sind zwar nett, aber Neuerungen sucht man vergeblich – es wird an allen Ecken gespart. Das größte Problem ist jedoch die interne Fairness. Das Boni nicht an alle, sondern nur an eine ohnehin schon bestens verdienende Elite ausgezahlt werden, ist unfair.
Die logische Konsequenz: Mit dieser Politik steuert das Unternehmen langfristig auf eine hohe Fluktuation der guten Mitarbeiter zu.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist derzeit praktisch nicht vorhanden. Entscheidungen werden ohne jegliche Begründung getroffen, was bei den Mitarbeiter:innen zu großer Verunsicherung und Existenzängsten führt. Statt eines offenen Dialogs herrscht eine Kultur der reinen Kenntnisnahme, konstruktives Feedback wird aus Angst vor Konsequenzen nicht mehr geäußert.

Die wenigen Informationen, die weitergegeben werden, sind kryptisch und ohne praktischen Nutzwert. Im direkten Vergleich zum vorherigen CEO – dem das Wohl und die Einbindung aller Ebenen (von Angestellt:innen über Führungskräften bis hin zu Partner:innen) ein echtes Anliegen war – ist die aktuelle Entwicklung ein massiver Rückschritt. Es bedarf dringend einer Kehrtwende hin zu Transparenz und Wertschätzung.

Gleichberechtigung

Nach außen hin vermarktet sich das Unternehmen weiterhin als moderner, von Gleichberechtigung geprägter Arbeitgeber. Die interne Realität sieht jedoch völlig anders aus: Die Führungsebene wird mittlerweile klar von Männern dominiert. Bei der Besetzung von Führungspositionen drängt sich zunehmend der Eindruck auf, dass persönliche Sympathie eine größere Rolle spielt als tatsächliche fachliche Kompetenz.

Interessante Aufgaben

Der Anteil an interessanten Aufgaben nimmt leider kontinuierlich ab. Grund dafür ist die massive Zunahme von Administration und Regulatorik, die einen Großteil der täglichen Arbeitszeit verschlingt. Man verwaltet sich mittlerweile fast nur noch selbst. Da parallel die Personaldecke zu dünn ist, fehlt schlichtweg die Kapazität, um sich neuen, strategisch wichtigen oder spannenden Themen zu widmen. Hier läuft man Gefahr, dass die eigentliche Facharbeit völlig auf der Strecke bleibt.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wandel mit Mut - Transformation als Chance

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege, stark ausgeprägtes Unternehmertum

Verbesserungsvorschläge

Modernisierung in manchen Bereichen

Arbeitsatmosphäre

Es gibt ein starkes WIR Gefühl. Die Veränderungen der letzten Monate haben einige vor den Kopf gestoßen, aber es ist ein notwendiger Schritt.

Image

Renommiertes Unternehmen, hohe Qualitätsstandards

Work-Life-Balance

Dank Gleitzeit und Home Office ist die Arbeit gut mit dem Privatleben vereinbar.

Karriere/Weiterbildung

Wenige hierarchische Möglichkeiten, das will auch nicht jeder. Aber bereichsübergreifend gibt es immer wieder offene Türen, um sich fachlich weiterzuentwickeln.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zu anderen Branchen sind die Gehälter sehr gut. Sozialleistungen sind ähnlich wie in anderen Banken.

Kollegenzusammenhalt

Respektvoller Umgang, viele arbeiten schon seit vielen Jahren / Jahrzehnten zusammen, man kennt die Stärken und Schwächen der anderen, man hilft sich gegenseitig

Vorgesetztenverhalten

Ziele und Erwartungen werden klar kommuniziert, kein Micro-Management

Arbeitsbedingungen

Altbau im 1. Bezirk mit all seinen Vor- und Nachteilen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist sehr transparent. Klare Ansage.

Gleichberechtigung

Ausgewogenes Verhältnis

Interessante Aufgaben

Durch die Unternehmensgröße verliert man nie den Blick auf das große Ganze. Man sieht die Wirkung der eigenen Arbeit. Hohe Dynamik. Wenig Routine.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources - Team

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Feedback zu geben. Wir wissen es sehr zu schätzen!

Wir haben immer ein offenes Ohr für Anliegen und Ideen Dinge besser zu machen.

Mit lieben Grüßen,
Human Resources-Team

Über 100 Jahre Jahre Bestand. Aber wer stehenbleibt, während die Welt sich dreht, bewegt sich rückwärts.

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den derzeitigen Umgang mit Mitarbeitern. Abschaffung von Karrierechancen. Abschaffung der Inflationsanpassung.

Verbesserungsvorschläge

Wertschätzung ist kein lächerlicher Obstkorb und keine Weihnachtsfeier. Sie zeigt sich im täglichen Umgang, in ehrlichem Feedback, in fairer Bezahlung, Beibehaltung der Infaltionsanpassung. Wer Mitarbeiter als Kostenstelle betrachtet, sollte sich nicht wundern, wenn sie sich auch so verhalten. Handeln statt beschwichtigen!

Arbeitsatmosphäre

Man kommt motiviert, aber das hält nicht lange, dann wird man gebrochen und demotiviert. Nicht weil die Arbeit schwer wäre, sondern weil man täglich spürt, dass man hier nichts weiter ist als eine Nummer. Wertschätzung ist hier leider eine Fehlanzeige. Wer den Mund aufmacht und Dinge anspricht, die nicht funktionieren, wird nicht gehört – sondern eher gleich abgeschrieben. Das zermürbt auf Dauer und ist garantiert keine gesunde Arbeitsatmosphäre.

Image

Zeit für eine gute Privatbank.
Die Mitarbeiter warten noch darauf.

Work-Life-Balance

Gleitzeit und Homeoffice allein schaffen leider keine Balance. Sie kaschieren lediglich, was zur Zeit darunter liegt, eine Arbeitsatmospähre, die dauerhaft belastet und ein Umfeld, das selbst ein Stressfaktor ist. Wer unter mangelnder Wertschätzung, fehlender Kommunikation und dem ständigen Gefühl arbeitet, austauschbar zu sein, dem nützt auch das Homeoffice nichts – er nimmt die Belastung schlicht mit nach Hause.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung und Karriereentwicklung werden nach außen hin als fester Bestandteil der Unternehmenskultur kommuniziert. Die Realität ist ernüchternd, Investitionen in Mitarbeiter werden auf ein Minimum reduziert, am liebsten auf null. Wissen und Kompetenz werdenvorausgesetzt, ihre Entwicklung jedoch nicht finanziert. Man erwartet Expertise, ist aber nicht bereit, sie zu fördern oder angemessen zu vergüten. Ein Widerspruch, der symptomatisch ist für den Gesamtzustand des Unternehmens.

Gehalt/Benefits

Ein Gehalt wird ausbezahlt, das ist aber adie Mindestanforderung und bleibt es auch. Anpassungen erfolgen ausschließlich dann, wenn man unter den Kollektivvertrag fällt. Erhöhungen gibt es nur, wenn sich die Rolle ändert, aber dies ist Mitarbeitern nicht möglich, Karrierestufen werden abgeschafft, statt ausgebaut. Die Streichung der Teamleitung ist nur ein Beispiel dafür, wie Aufstiegsmöglichkeiten systematisch eliminiert werden. Selbst der Bonuspool der einst als Leistungsanreiz gedacht war, ist de facto nicht mehr für die breite Belegschaft zugänglich.Er konzentriert sich auf ausgewählte Positionen und auch auf Freunderlwirtschaft, Leitung spielt dabei keine Rolle.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kosteneinsparung wo es nur geht. Am besten man sitzt auch noch im Dunkeln um "umweltbesusst" zu sein.

Kollegenzusammenhalt

Tatsächlich würde dieser Punkt mehr Sterne verdienen, allerdings ist es das Einzige, was derzeit positiv zu werten ist, denn Kollegen untereinander stützen sich und fangen vieles auf, was von oben versäumt wird. Dennoch hat auch dieser Rückhalt seine Grenzen. Die zunehmenden Abgänge zeigen, dass selbst die stärksten Teams zermürbt werden, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, wie es derzeit leider der Fall ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden eher geduldet, weil die Arbeit auch erledigt werden muss und diese Kollegen arbeiten halt noch stur ab, bis sie gehen können. Wirklich wahrgenommen oder wertgeschätzt werden diese nicht. Zumindest trifft dies auch auf ältere Kollegen aus der oberen Führungsetage zu, hauptsache schnell weg, sonst haben die auch noch eigene Ideen.

Vorgesetztenverhalten

Die Konsequenzen, wenn man Kritik äußert und unbequeme Wahrheiten anspricht, sind bekannt, es trifft auch Führungskräfte und Partner. Es ist nicht schlichtweg nicht geduldet . Diese Duldung durch Vorgesetzte ist ein deutliches Zeichen dafür, dass etwas grundlegend im Unternehmen nicht stimmt. Echte Führung braucht Vertrauen, kein Schweigen (aus Angst) wie es derzeit der Fall ist. Die ersten Führungskräfte verlassen das Unternehmen bereits, selbst jene, die bereits seit über 1-2 Dekaden im Unternehmen sind. Dies sagt mehr über die Unternehmenskultur aus, als jede Bewertung es könnte. Schweigen ist keine Zustimmung, es ist Selbstschutz - das ist das eigentliche Problem!

Arbeitsbedingungen

Hier wurde bereits alles gesagt. Was braucht man hier noch zu erwähnen, wenn es an jeglicher Wertschätzung fehlt, ohne kann es keine positive Arbeitsbedingungen geben. Da nützen auch Goodies wie Mittagstisch oder Jobticket nichts. Auch die Tatsache, dass eine versprochene Mitarbeiterbeteiligung einfach stillschweigend nicht eingeführt wurde und Inflationsanpassungen abgeschafft wurden ist schon Aussage genung.

Kommunikation

Es wird eine offene, transparente Kommunikation auf Augenhöhe propagiert - die "Du-Ansprache" soll vermutlich Nähe und Vertrauen suggerieren. Die Realität sieht jedoch anders aus. Wer sich tatsächlich traut ein kritisches Thema anzusprechen, dem wird die "offene Tür" zum Verhängnis, denn diese wird zur Drehtür - hinein und gleich wieder hinaus! Kritische Rückmeldungen werden nicht als wertvoll betrachtet, sondern sind ein Loyalitätsproblem und diese werden beseitigt. Mitarbeiter werden regelmäßig als Kostenfaktor dargestellt, der dem Unternehmen zur Last fällt, gleichzeitig werden ständig neue hochbezahlte Positionen geschaffen, die nicht notwendig sind.

Gleichberechtigung

Zusammenfassend: Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, wer zur bevorzugten Gruppe gehört oder die richtigen Verbindungen pflegt, hat merklich bessere Karten. Gleichberechtigung wird im Unternehmen offiziell propagiert und nach außen auch präsentiert - mehr zum Sein, dies ist eine rein sachliche Wahrnehmung. Es wirkt als reines "Window dressing", also wird es rein als Marketinginstrument, aber nicht als echte Haltung verwendet - Positionen werden eher nach "macht was ich will" besetzt als nach echter Kompetenz.

Interessante Aufgaben

Wie soll man den systematischen Abbau von Verantwortung und Handlungsspielraum beschönigen. Teamleitern werden ihre Führungsaufgaben entzogen, nicht aus strukturellen Notwendigkeiten, sondern ganz klar mit dem Ziel Eigenverantwortung auf Mitarbeiterebene soweit wie möglich zu beschränken. Besonders bezeichnend ist der gleichzeitige Widerspruch: Mehr Leistung wird erwartet, mehr Verantwortung soll getragen werden – bei gleichzeitiger Streichung der Inflationsanpassung, die bislang betriebliche Übung war. Die Botschaft dahinter ist unmissverständlich: Mitarbeiter sollen mehr geben, aber weniger bekommen. Wer das nicht akzeptiert, wird nicht gehaltenu

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources - Team

Danke für Ihre Einschätzung. Ein respektvolles Miteinander ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Da uns Ihre Schilderung der aktuellen Situation wichtig ist, möchten wir Sie einladen, direkt auf uns zuzukommen. So können wir die genannten Punkte intern aufarbeiten und gemeinsam Lösungen finden.

Mit lieben Grüßen,
Ihr Human Resources-Team

GUT. BESSER. GUTMANN.

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das besondere familiäre Gefühl und den respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und entspannt.

Image

TOP
Ein Unternehmen mit Geschichte und Kultur.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist durch die freie Arbeits- und Zeiteinteilung (Gleitzeit, Homeoffice) absolut gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Alle Möglickeiten offen, wenn man es nur anspricht.

Gehalt/Benefits

TOP
Gehalt mehr als fair (auch ohne Bonus).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

TOP
Es wird versucht sehr umweltfreundlich zu arbeiten (nicht alles muss auf Papier gedruckt werden) und nachhaltig zu denken (Dienstreisen mit dem Zug statt dem Flugzeug, Neuanschaffung von Firmenautos nur noch E-Autos, etc.)

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist sehr stark, wie in keinem anderen Unternehmen, das ich kenne und ähnelt sehr einer großen Familien.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch jung und alt sind in allen Positionen und Rollen zu finden und beide sind offen voneinander zu lernen.

Vorgesetztenverhalten

Es wird versucht, möglich flache Hierarchien zu schaffen, um die Kommunikation effizienter und transparenter zu gestalten.

Unabhängig von der Führungsposition - von Teamleitern, über Bereichsleiter, bis hin zum Vorstand - sind offene und konstruktive Gespräche nicht nur erwünscht, sondern auch tatsächlich möglich und das respektvoll , wertschätzend und auf Augenhöhe.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind nicht nur fair, sondern auch vorbildlich in der freien Arbeits- und Zeiteinteilung (Gleitzeit, Homeoffice).

Kommunikation

In der Kommunikation wird versucht, klare Linien einzuhalten, um diese direkt, einfach und effizient, ebenso transparent, zu gestalten.

Gleichberechtigung

TOP
Männer und Frauen sind in allen Positionen und Rollen zu finden - bis hin zum Vorstand (ab Mai).

Interessante Aufgaben

Viele Positionen sind durch ein großes Aufgabenspektrum sehr vielseitig und abwechslungsreich.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources - Team

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Feedback zu geben. Wir wissen es sehr zu schätzen!

Wir haben immer ein offenes Ohr für Anliegen und Ideen Dinge besser zu machen.

Mit lieben Grüßen,
Human Resources-Team

Mitarbeiter, und wie man sie nicht behält.

1,5
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Bank Gutmann AG in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gratis Kaffee und Obstkorb.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den nicht wertschätzenden Umgang mit Mitarbeitern.

Verbesserungsvorschläge

Sich Tipps vom vorherigen CEO/Vorstand abholen, wie man mit Mitarbeitern respektvoll umgeht und ihnen das Gefühl gibt, dass sie mehr sind als nur ein kostenfressendes Mittel zum Zweck.

Arbeitsatmosphäre

Vom neuen Vorstand wird laufend Druck aufgebaut, doch gibt es keinerlei finanzielle Wertschätzung (auch nicht einmalig) der Mehrarbeit, die für die Erreichung dieser sehr ambitionierten Ziele notwendig ist.

1) Für die Umsetzung eines großen Projektes, dass Mitarbeitern aus vielen Abteilungen ein hohes Maß an außertourlichem Engagement abverlangt hat, gab es nichts, dass über ein breitgefächert adressiertes "Danke" hinausgeht.

2) Inflationsausgleich auf das Ist-Gehalt wird abgeschafft, Weiterbildungsbudgets für die Mehrheit gestrichen und nur noch in Einzelfällen genehmigt,..

3) Das Unternehmen ist meiner Meinung nach auch hierarchisch außerordentlich schlecht und unflexibel strukturiert. Man hat Abteilungs- und Teamleiter, die überhaupt keine wesentlichen (Personal-)entscheidungen selbständig treffen dürfen.

Den ohnehin schon sehr gut verdienenden Personen (Partnerschaft) werden nach wie vor deren Boni ausgezahlt, um wenigstens diese nicht zu vergrämen.

Von einer "Gutmann Family" Unternehmenskultur vor ein paar Jahren noch, ist man zu einer "Jeder für sich" Kultur übergegangen.

Image

Intern sicherlich am Tiefpunkt

Work-Life-Balance

Es sollen keine Überstunden gemacht und der Urlaub aufgebraucht werden, gleichzeitig wird der Headcount unten gehalten, während die Aufgaben immer mehr werden.

Karriere/Weiterbildung

Keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr für Mitarbeiter, "Quality Circle" Förderungsprogramm eingestellt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Solange es zu Kosteneinsparungen führt

Kollegenzusammenhalt

Natürlich wirkt sich die negative Stimmung teilweise auch auf den Zusammenhalt unter Mitarbeitern bzw. Abteilungen aus. Das war vor 2 Jahren noch anders, da war die überwiegende Mehrheit der MitarbeiterInnen weitgehend zufrieden.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch langdienenden Kollegen wird mit einer "Wem es nicht passt, der kann ja gehen" Haltung begegnet.

Arbeitsbedingungen

Gute IT Ausstattung

Kommunikation

Ehem. Vorstand (von dem der derzeitige CEO auch Teil war bzw. ist) hat 200+ MitarbeiterInnen Live in einem MS Teams Termin eine Prämie in Form einer Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter zugesichert.

Als der Vorsitz neu übernommen wurde, hat man sich wortlos davon distanziert, so als ob es diese Ankündigung nie gegeben hätte. (wobei der Gewinn alles andere als bescheiden ausfiel). Es wird wohl darauf gesetzt, dass die Mitarbeiter das irgendwann schon wieder vergessen werden.

Des Weiteren werden Mitarbeiter aufgefordert, sich in einem persönlichen Gespräch selbst auszuliefern, trotzdem sämtliche Gründe für die umsichgreifende Unzufriedenheit bereits hier auf der Plattform taxativ aufgelistet sind.

Interessante Aufgaben

Diese sind in vielen Abteilungen weniger geworden, dadurch das IT-Projekte momentan viele zeitliche Ressourcen benötigen.


Gehalt/Benefits

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources - Team

Danke für Ihre Einschätzung. Ein respektvolles Miteinander ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Da uns Ihre Schilderung der aktuellen Situation wichtig ist, möchten wir Sie einladen, direkt auf uns zuzukommen. So können wir die genannten Punkte intern aufarbeiten und gemeinsam Lösungen finden.

Mit lieben Grüßen,
Ihr Human Resources-Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 94 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Bank Gutmann durchschnittlich mit 3,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Banken (3,8 Punkte). 50% der Bewertenden würden Bank Gutmann als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 94 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 94 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Bank Gutmann als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gleichberechtigung noch verbessern kann.